Wieso herrscht hier solche Ungerechtigkeit?

11 Antworten

Hi..

zwingen kann Dich niemand zu nichts!!!

Und zum Essen kann Dich ebenfalls niemand verdammen. Essen tust Du immer noch selber. Es kann Dir ja niemand das reinprügeln.

Was irgendwelche Diäten angeht... Das ist immer Mangelernärung. Wenn Du nur einfach weniger isst, das hilft schon.

Ich habe in einem Jahr von 100 Kilo auf 68 Kg abgenommen. Durch weniger Essen, Durch Fahradfahren. Man muss Gedult haben, aber niemals Hunger haben.

Du bist nun in der Klinik. Gehe mal davon aus... die meinen es gut mit Dir. Vieleicht wollen die Dich in Deinem Diätwarnsinn nur etwas stoppen.

Langsam abnehmen ok... aber nicht Hungern.

Wenn Du mir privat schreiben willst...

mbogensee@foni.net.... ich rede mit Dir.

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Per Mail ist das sehr schwierig, gibt es andere Wege?

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Hast du es immer noch nicht begriffen? Die sind fest davon überzeugt, dass DU auch eine Essstörung hast. Und "die" haben mehr als genug Erfahrung damit, und können dich außerdem sehen, wiegen, dein Blut untersuchen und mit dir sprechen.

Wir kriegen nur deine Meinung zu lesen, die für jemanden, der wegen Angst- und Zwangsstörungen stationär behandelt wird, erstaunlich "essenszentriert" ist.

Magersucht fängt im Kopf an, nicht auf der Waage. Nur weil du gewichtstechnisch erst nach 35 kg in den "roten Bereich" rutschst, bedeutet das nicht, dass du dir vorher kein ungesundes oder gar gefährliches oder krankhaftes Essverhalten angewöhnen kannst...

PS: Im Gegensatz zu früheren "Alles easy"-Posts sprichst du jetzt schon selbst von einer Crashdiät - und die ist nie gesund. Erst recht nicht, wenn man sie 8 Monate lang durchzieht...

Ja, ich wurde gewogen, mein Blut und Urin wurden kontrolliert und ALLES IST SUPER, mir geht es blendend, ich bin körperlich GESUND. Und NEIN, ich gelte NICHT als essgestört. Meine Psychologin hat gesagt, sie wisse, dass ich nicht magersüchtig bin und privat fände sie low carb total super, aber HIER muss sie die Philosophie vertreten, dass zu einer ausgewogenen Ernährung eben auch Kohlenhydrate gehören. Das ist alles. In einer Zunehmklinik werden keine Diäten unterstützt.

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@alisdeh

Schön, dann gehen wir davon aus, dass du esstechnisch gesund bist. Du hast viel abgenommen und weißt, wie es geht, aber du brauchst Hilfe bei deinen Angst- und Zwangsgeschichten.

Warum kümmerst du dich dann nicht darum?

Krieg diese Sachen in den Griff, nimm ein paar Kilo zu, und geh dann psychisch gestärkt nach Hause und mach mit deiner Diät weiter!

Aber irgendwie habe ich (außer dem ziemlich schwammigen "Angst- und Zwangsstörungen") bislang nicht ein Wort darüber gelesen, warum du "wirklich" in der Klinik bist...

Auch nicht darüber, was man (außer dich "vollzustopfen") sonst mit dir macht. Oder was du erreichen willst. Oder, warum du nicht einfach alles hinschmeißt und in Ruhe deine Diät beendest, bevor du dich in einer "geeigneteren" Klinik weiter behandeln lässt.

Immer nur essen, nicht essen, abnehmen, zunehmen, Gewicht, Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß, ungerecht, bedauert mich...

Entweder, das Essen IST dein Problem, oder es ist eine praktische Ausrede, dich deinen anderen Problemen nicht stellen zu müssen...

In beiden Fällen bringt dich dein Gejammer hier nicht weiter. Also triff eine Entscheidung, und dann leb mit den Konsequenzen!

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Ich bin erst 5 Tage hier, die Therapie hat noch nicht begonnen und deshalb kann ich auch darüber nicht berichten. :-D Ich bin wegen Emetophobie und Wiederholungszwängen hier.

Außerdem geht es mir gar nicht ausschließlich ums Zunehmen, sondern um diese nicht zu leugnende Ungerechtigkeit. Wenn ich 1-3 Kilos zunehmen würde, wäre das nicht schlimm, aber es geht einfach ums Prinzip. Alle anderen dürfen machen, was sie wollen, und ich werde gezwungen.

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@alisdeh

Das Leben IST ungerecht.

Man kann sich über jede Kleinigkeit aufregen, die einen selbst trifft, oder einfach froh sein, von größeren Katastrophen verschont zu bleiben.

Wobei Opfer sein natürlich immer einfacher ist!

Wer sein "Schicksal" annimmt, ist nämlich auch selbst dafür verantwortlich...

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Roßkuren taugen nichts, da sie den Körper meist schädigen. Dies muß sich nicht gleich bemerkbar machen, das ist aber otmals mittel,- oder langfristig dann der Fall. Man nehme sich daher Zeit beim Abnehmen und spreche dies zudem mit einem Arzt ab.

Ich habe mir Zeit gelassen - acht Monate. Und damit ging es mir bestens. Nur jetzt, wo ich zu Kohlenhydraten gezwungen werde, fühle ich mich körperlich schlecht. Und das ist absolut kein Wunder.

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@alisdeh

Dein körperliches Befinden wird sich sehr wahrscheinlich wieder einrenken.

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Darum geht es doch gar nicht? :-D Mit den Schmerzen und potenzieller Gewichtszunahme von 1-3 Kilo käme ich zurecht, das wäre zwar unschön, aber kein Problem. Mir geht es hier einfach um die Gerechtigkeit und Prinzipien. Jeder nicht essgestörte Patient darf essen, was und wie viel er möchte, während ich nach einer Gewichtsabnahme von 30kg zum Essen gezwungen werde, obwohl ich es weder möchte noch brauche.

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@alisdeh

Dein Essensplan ist doch nicht weiter zu beanstanden. Mußt du denn stets unken und menetekeln ?

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Natürlich ist das zu beanstanden??? Ich habe 8 Monate low carb und 1000 Kalorien am Tag gegessen; jetzt werde ich zu drei Mahlzeiten und zum Brotessen gezwungen, was weder für meine Gewichtsabnahme noch für meine Gesundheit förderlich ist. Meine Therapeutin findet low carb privat total gut und sie würde mir auch raten, das weiterhin zu machen, aber HIER muss sie die Interessen und die Philosophie der Klinik vertreten, die besagt, dass zu einer ausgewogenen Ernährung auch Kohlenhydrate gehören. In einer Zunehmklinik kann niemand dabei zusehen, wie jemand Diät macht, und das obwohl es mir damit GUT geht und ich nach wie vor übergewichtig bin. Ich vertrage solche Mengen an Essen und vor allem Kohlenhydrate nicht; mir wird übel, mein Bauch tut weh, mein Herz rast, meine Haut wird rot, ich fühle mich einfach schlecht und WILL auch gar nicht so viel essen, weil ich vorher SATT bin. Hätte ich meine Diät verschwiegen, wäre niemandem aufgefallen, dass ich keine Kohlenhydrate esse; die Essgestörten sitzen an einem anderen Tisch und bekommen das gar nicht mit. Andere Patienten ohne Magersucht dürfen essen, was und wie viel sie möchten, während ICH nur wegen meiner Diät zur Richtmenge für Magersüchtige gezwungen werde und DAS ist de facto zu beanstanden.

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@alisdeh

Ggf. ißt du dann halt etwas weniger.

Die von dir genannten Symptome haben sicherlich nichts mit KH zu tun, sonst hättest du die ja all die Jahre zuvor auch gehabt, ergo sind sie wohl psychisch bedingt.

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Was??? Ich habe IN DEN LETZTEN ACHT MONATEN low carb gemacht, also so wenig Kohlenhydrate wie nur irgend möglich gegessen. Ich habe auf Zucker, Brot, Nudeln, Kartoffeln und Reis verzichtet. Wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe, esse ich langsam wieder kleine Mengen an langkettigen(!) Kohlenhydraten, um meinen Körper daran zu gewöhnen. Hier in der Klinik muss ich aber jetzt seit 4 Tagen Brot am Abend essen und das NACH ACHT MONATEN EIWEISSDIÄT. DAS verursacht meine Beschwerden, weil nicht nur das gesamte Verdauungssystem, sondern auch die Bauchspeicheldrüse völlig aus dem Gleichgewicht gerät. Vor der Diät hatte ich diese Probleme logischerweise NICHT, weil mein Körper an Kohlenhydrate gewöhnt war.

Mein Gott, so falsch wie du kann man gar nicht liegen. Nichts ist hier psychisch bedingt. Das alles liegt einzig und allein an der plötzlichen Zufuhr kurzkettiger Kohlenhydrate nach 8 Monaten low carb. Das ist doch so offensichtlich.

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@alisdeh

Aber, aber, Brot enthält doch garnicht kurzkettige KH`s, bedenke das!

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Das ist auch total egal - es ist ganz einfach zu viel. Und das spürt man.

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@alisdeh

Alisdeh, deiner Schlinker-Kurs!

P.S. du wußtest vor deiner Abreise im Saarland, was deiner harret, dennoch entschiedest du dich für die Schön-Klinik im schönen Oberbayern. Also dann steh auch dazu und bleib dabei! Na-also!

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:-D Ich wusste, wo ich hinkomme, aber ich hab sicher nicht damit gerechnet, dass man mich ernähren will wie eine Essgestörte.

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