Wieso hat sich die Menschheit nicht gleich "entwickelt"?

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6 Antworten

eine Evolutionsthese besagt das gekochte Nahrung für unsere Gehirnentwicklung sehr wichtig war, da wir dadurch mehr Kalorien in kurzer Zeit aufnehmen und unsere Hände , Kopf für andere Sachen benutzen konnten.. zum  Schmuck, Werkzeug und so herstellen, Häuser bauen da wir ja nicht mehr laufend am Sammeln oder fangen/erlegen sein mußten..und ewig brauchten um unsren Körper am Leben zu erhalten..  

die Koch- somit die Ernährung Versorgung  ist in den versch. Regionen untersch. schnell verlaufen..

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Kommentar von Jerne79
08.09.2015, 23:53

Schlechte Nachrichten: Zubereitete Mahlzeiten sind deutlich älter als die Seßhaftigkeit. Das gleiche gilt für Werkzeuge. Diese These hat offensichtlich jemand aufgestellt, der sich nicht mit Archäologie auskennt.

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Unterschiedliche Entwicklungen sind in unterschiedlichen Bedingungen begründet. Saisonale Seßhaftigkeit mit Jagen und Sammeln, wie sie vor der sog. neolithischen Revolution mit Seßhaftigkeit, Ackerbau und Viehzucht üblich war, ist in unterschiedlichen Regionen unterschiedlich rentabel. Auch die vorhandenen Materialien für den Bau dauerhafter Behausungen sind nicht überall gleich. Man braucht Tierarten, die sich auch domestizieren lassen und Pflanzen, die man sinnvoll kultivieren kann. Viele davon kennen wir in Mitteleuropa zum Zeitpunkt der Neolithisierung noch gar nicht.

Im Übrigen war Seßhaftigkeit nicht nur Segen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beispielsweise geht mit der Seßhaftigkeit ziemlich in den Keller, weil durch die permanente Gemeinschaft Krankheiten eine ganz neue Bedeutung bekamen.

Noch heute entwickeln sich unterschiedliche Regionen in unterschiedliche Richtungen und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten, auch wenn im Zeitalter der Globalisierung natürlich ganz andere Faktoren mit in die Gleichung hineinspielen. Das hat aber nichts mit unterschiedlicher Intelligenz oder Ideenreichtum zu tun.

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wieso sind dann nicht schon Jäger und Sammler auf die Idee gekommen ihr traditionelles Leben aufzugeben

Auf die Idee sind sie möglicherweise schon gekommen. Allerdings ändert das wenig an den klimatischen Bedingungen ihrer Region.

Und wenn man nun mal in einer Gegend lebt, die für Ackerbau nicht geeignet ist, bringt es wenig, sich zu "überlegen", dass diese Lebensweise vielleicht besser und einfacher wäre.

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ich glaube das ist alles regionalbedingt durch die römer kam auch Bildung bei uns dazu wohingegen die Afrikaner so grosse fürstenhöfer oder kaiser kaum kennen

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Kommentar von Kristall08
30.08.2015, 19:35

Durch die Römer, die alles von den Griechen abgekupfert haben, die wiederum enge Kontakte zu anderen Kulturen unterhielten? ;-)

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Die Frage ist doch sind wir jetzt glücklicher als Menschen vor 2000 Jahren?


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