wieso hat man mir das denken früher als schlecht eingeredet?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo!

Es mag Leute geben, die es einfach nicht vertragen können, wenn jemand an ihren ideellen Horizonten zu rütteln wagt bzw. den Glauben in Frage zu stellen versucht ----> da wollte sich jemand in deiner Kindheit nur schützen bzw. dich damit abwiegeln/dir Angst machen, damit du nicht weiter nachfragst um deren "Monumente des Glaubens" nicht einzureißen.

Das waren vermutlich sehr religiöse Menschen, die Dir das eingeredet haben. 

Kinder dazu zu bewegen, nicht so viel zu hinterfragen, hat den einfachen Grund, dass die Existenz Gottes nicht logisch erklärbar ist - nicht beweisbar, aber auch nicht widerlegbar.

Und das ist ein Grund dafür, dass es so viele Religionen gibt - die einen Menschen denken an dies, die anderen an das, es bleibt eben beim Glauben und nicht beim Wissen. Es gibt keinen richtigen oder falschen Glauben.

TroIIinger 02.07.2017, 15:03

Kinder dazu zu bewegen, nicht so viel zu hinterfragen, hat den einfachen Grund, dass die Existenz Gottes nicht logisch erklärbar ist - nicht beweisbar, aber auch nicht widerlegbar.

Die einfachste Erklärung warum das so ist lautet: Es gibt keinen Gott. Deswegen ist seine Existenz ebenso wenig belegbar wie widerlegbar wie die Existenz des Weihnachtsmanns.

2

Hallo,

was dir da beigebracht wurde hat schon seine Berechtigung, aber nicht für ein Kind und auch nicht für "normale" religiöse Menschen.

Das Denken wird erst zu einem Problem, wenn man sich den Tiefen der Spiritualität annähert, was aber nicht sehr häufig ist. Wenn es aber passiert, kommt man an einen Punkt, an dem der Verstand nicht weeiter kommt. Die dann aufkommenden Fragen sollten vom demütigen Herz, von der Liebe beantwortet werden.

Dass man vom Denken, das versucht Grenzen zu überschreien, psychisch krank oder verrückt wird ist natürlich völliger Blödsinn. Dennoch kommen Menschen, die NUR denken und ihre Emotionen unterdrücken in einen Zustand, den man schon krank nennen könnte.

Ich wünsche dir, dass du deine Bezugspersonen weiterhin achten kannst und einen für dich passenden Weg findest und mutig gehen wirst.

Alles Gute...

TroIIinger 02.07.2017, 15:01

Das Denken wird erst zu einem Problem, wenn man sich den Tiefen der Spiritualität annähert, was aber nicht sehr häufig ist. Wenn es aber passiert, kommt man an einen Punkt, an dem der Verstand nicht weeiter kommt. Die dann aufkommenden Fragen sollten vom demütigen Herz, von der Liebe beantwortet werden.

Oder man realisiert, dass der ganze Mist keinen Sinn ergibt und wacht auf.

3

Ich schliesse mich weitestgehend @AngelaHoppe und @rotesand an.

Aber Dein Grundproblem ist, dass Du es mit Lemmingen zu tun hattest! Dumm und ungebildet fürchten, und somit beschützen, sie ihr Fundament. Sie können nichts hinterfragen, da sie bedingt selbstständig denken können.

Sei nachsichtig mit Ihnen und folge DEINEM Weg. Es gibt auch andere.

Es gibt Menschen, denen ist beigebracht worden, dass Religion etwas unklares ist. Dass man vor der Kirchentür seinen Verstand abzugeben hat, um ihn in der Kirche nicht (irgendwo) zu verlieren. Weil dort nämlich Märchen erzählt werden, die man im "wirklichen" Leben nicht brauchen kann, oder die ein dort nur behindern.

Dafür lässt man sich dann in der Kirche mit Moral vollsülzen denkt man wäre danach ein besserer Mensch, weil man sich das widerspruchslos gefallen gelassen hat. Nach der Kirche geht es dann zur Belohnung in den Biergarten, wo man das gehörte dann runterspühlen kann.

Diese Menschen sind nicht in der Lage, Fragen zu beantworten, weil sie selbst keine zulassen können. Das hieße nämlich, dass irgend etwas an ihrer Art, die Sache anzugehen nicht ganz stimmig ist. Dass ein Richtungswechsel angesagt wäre ...

 Denken ist in der Kirche nicht verboten sondern ausdrücklich erwünscht.

LUT, 1. Thess 5,21 „Prüft aber alles und das Gute behaltet.“ ist gerade in Bezug auf die Predigt angesagt. Man soll sie nicht verachten, aber halt auch prüfen (und wenn man sie für gut befunden hat - anwenden!).

TroIIinger 02.07.2017, 15:17

Es gibt Menschen, denen ist beigebracht worden, dass Religion etwas unklares ist. Dass man vor der Kirchentür seinen Verstand abzugeben hat, um ihn in der Kirche nicht (irgendwo) zu verlieren. Weil dort nämlich Märchen erzählt werden, die man im "wirklichen" Leben nicht brauchen kann, oder die ein dort nur behindern.

So ist es ja auch, denn mit Vernunft und Verstand betrachtet ergibt der ganze Mist von übernatürlichen Zauberwesen doch keinen Sinn.

 Denken ist in der Kirche nicht verboten sondern ausdrücklich erwünscht.

Wäre das so, dann gäbe es die Kirchen schon lange nicht mehr.

2
AngelaHoppe 02.07.2017, 15:27
@TroIIinger

Lieber TroIIinger, schreib doch bitte deine Meinung in eine eigene Antwort.

0
TroIIinger 02.07.2017, 15:37
@AngelaHoppe

Danke für den Hinweis, aber das habe ich bereits. Ich zeige nur die Widersprüche und Ungereimtheiten in deiner Antwort auf, dir sind sie ja offensichtlich ja nicht aufgefallen.

0

Es ist schon mal ein guter Anfang, daß du das erkannt hast. Früher wurde uns so einiges eingeredet, was heute keinen Sinn mehr macht. Wenn du weiter machst mit dem Nachdenken, werden dir noch viele Dinge bewußt werden.

Bevor man sich zu einer Religion bekennt, sollte man immer erst alles hinterfragen. Wer etwas nicht hinterfragt kann auch nicht daran glauben, sondern ist nur Mitläufer. Davon gibt es in den Religionen eh schon viel zu viele.

Man sollte grundsätzlich im Leben alles hinterfragen:

Habe ich eine gute Arbeitsstelle? Wie wird mein Verdienst in Zukunft sein? Kann ich mir dieses Auto überhaupt leisten?

Wer nicht denkt, der lebt auch nicht, sondern schwimmt nur mit dem Strom und lässt sich alles gefallen.

Warum man dir das eingeredet hat lässt sich schwer sagen. Vielleicht hatten diese Menschen einfach nur Angst davor, das jemand anders ist als sie oder sie haben selbst nie ihre Gedanken richtig hinterfragt, ob da überhaupt ein Sinn hinter steht.

Wobei zu viel nachdenken einen irgendwann tatsächlich durchdrehen lässt.

Weil die Religion dich Glauben und nicht Wissen lehren will.

Die Religion hat eine ihrer Säulen auf der sie ruhte, die Erklärung der Natur, an die Wissenschaft abtreten müssen. Damit ist vor 500 Jahren die Neuzeit angebrochen.

Seither stehen sich Naturwissenschaft und Moraltheologie gegenüber. Wissenschaft und Glaube sind durch eine Kluft voneinander getrennt. Die fehlende geistige Verbindung hat auf der einen Seite die Moral in eine Sackgasse geführt. Das ist eine der Ursachen für die Krise in unserer heutigen Kultur.

Die wissenschaftliche Technik ist überschätzt worden und blieb ohne moralische Lenkung. Die Menschheit hat sich auf den Weg der Selbstzerstörung begeben. Mit Informations- und Computertechnologie wird versucht, bis in die Intimsphäre des Menschen einzudringen, um ihn zu manipulieren. Vor allem weil dem Menschen mit einer zweifelhaften Werbepsychologie - ebenfalls ohne moralische Lenkung - und mit der ganzen Macht von Fernsehen, Zeitschrift, Radio und Internet suggeriert wird, welche politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen „Ideale“ er konsumieren soll, hat die konfessionelle Sonntagsmoral ihren Einfluss auf das tägliche Leben verloren.

TroIIinger 02.07.2017, 15:10

Die Religion hat eine ihrer Säulen auf der sie ruhte, die Erklärung der Natur, an die Wissenschaft abtreten müssen.

nicht nur diese Säule. Auch für die Regeln, die das Funktionieren der Gesellschaft sichern sollen, ist Religion in fortschrittlichen Ländern nicht mehr zuständig. Wie sich herausstellte, funktioniert es ohne Religion besser.

Als moralische Instanz taugt Religion ebenfalls nicht mehr, da hängen die Religionen der Gesellschaft schon lange hinterher. Wie sich herausstellte, funktioniert es ohne Religion besser.

Für die Religion bleiben nur noch falsche Hoffnung, schöne Fantasien und beruhigende Lügen als Ressort. Das wird in einer Gesellschaft, in der Bildung wichtig ist auf Dauer nicht reichen.

2

Weil denken und Logik die natürlichen Feinde der Religion sind. Die vielen Märchen und Mythen von Religionen lassen sich nur aufrecht erhalten wenn man sie nicht in Frage stellt und unter keinen Umständen darüber nachdenkt.

Tut man das nämlich, fallen die Unlogik, die Lügen und die Propaganda der Religionen in sich zusammen wie ein Kartenhaus aus Glas.

Ohne das du es erwähnt hast, kann ich mir vorstellen, waren das deine nächsten Verwandten. Deine Eltern mit eingeschlossen.

Und die gleichen Leute haben dir sicher auch erzählt, das der Weichnachtsmann die Geschenke bringt, der Osterhase Eier versteckt, der Klapperstorch die Kinder bringt, der liebe Gott schimpft wenn es donnert und das er einen Engel brauchte, wenn ein Kind gestorben ist.

Den Glauben zu hinterfragen, ist kein Verbrechen und man sollte das selbst bei der eigenen Religion machen. Gott möchte keine Leichtgläubigen Menschen haben. Man sollte sich selbst davon Überzeugen den richtigen Glaubenzu haben.

Natürlich auch die Konsequenzen ziehen, sollte das nicht der Fall sein. Den eigenen Kinder würde man unterumständen nämlich den gleichen Blödsinn erzählen.

Weil viel Blödsinn - nicht nur in religiösen Fragen - erzählt wird, um Menschen leichter indoktrinieren zu können.

Fazit: Es gibt keine Götter und es gibt keine Denkgrenzen ;)

warst du moslem?

naaman 06.07.2017, 07:47

Warum?

Sind Moslime realistischer und glauben daher nicht an den Weihnachtsmann

0
nowka20 06.07.2017, 14:53
@naaman

moslems sind werkzeuge allhs und lassen ihn denken, statt es selber zu tun

0

Ja dass ist Quatsch.
Selbst in der Bibel steht dass man sie hinterfragen soll.

mulano 02.07.2017, 17:45

"Prüfet alles, das Gute behaltet." (Bibel)

0
TroIIinger 02.07.2017, 21:26
@mulano

"Prüfet alles, das Gute behaltet." (Bibel)

Ist das eine Aufforderung, die Bibeln dem Recycling zuzuführen?

0

Was möchtest Du wissen?