Wieso hat man früher oft seine Jugendliebe geheiratet und heute nicht mehr?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Interessante Frage! 

Ich denke erstens, dass man sich früher einfach oft ehrlicher verliebt hat und auch erst dann eine Beziehung eingegangen ist, weil man davor überhaupt nicht an sowas gedacht hat, sondern erst dann, als die Große Liebe kam. Heute läuft es eher andersrum, eine Beziehung ist ein Statussymbol, man braucht schnell eine, um cool zu sein und mithalten zu können und dann sucht man sich einfach den besten Kandidaten dafür heraus, um einfach mal eine Beziehung zu haben, ohne dass die richtige Gefühlsgrundlage dafür da ist. Und dadurch macht man sich dann selbst irgendwie viel kaputt und verschließt sich sozusagen vor den ersten "richtigen" Gefühlen, die auf einen zukommen, wenn man gar nicht damit rechnet. Stattdessen erzwingt man immer nur was.

Zweitens - und das hängt mit dem ersten Punkt zusammen - denke ich, dass eben deshalb, weil Beziehungen heute oft ein Statussymbol sind und etwas, das von allen diskutiert und analysiert wird, viel kaputtgeht, weil alle nur alles so machen wollen, wie es sein soll. Es gehört doch heute dazu, sich auszuprobieren und möglichst viele (Sex-)Partner gehabt zu haben, bis man sich angeblich entscheiden kann. Eine Beziehung sollte dann in den Augen vieler auch noch so laufen, wie es einem von anderen bzw. den allgemeinen Ansprüchen, die im Umlauf sind, vermittelt wird und wenn man die eigene Beziehung daran misst und sie zu schlecht abschneidet, dann gibt man auf etc. ... ich denke, dass es früher mehr um die Liebe, die Verbindung an sich ging und heute mehr darum, eine Beziehung an heutige Standards anzupassen und sich möglichst so wie andere Paare zu verhalten, sich in Schemata zu pressen, Erwartungen zu erfüllen usw. Früher hat man da wohl nicht so viel darüber nachgedacht sondern sich einfach geliebt und sein Augenmerk darauf gerichtet, ein gemeinsames Leben aufzubauen und das Beste daraus zu machen, gerade auch, wenn es nicht so gut lief. Heute denkt man bei sowas dann gleich immer an Alternativen und andere Wege, sich ohne den Partner zu verwirklichen, weil einem ja oft vermittelt wird, dass es angesagt ist, von einem Partner zum anderen zu wechseln, wie man gerade Lust hat ...

Schwierig zu erklären, aber vielleicht konnte ich ein bisschen rüberbringen, was ich meine ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil heutzutage Beziehungen weg geworfen werden als wären es Spielzeuge. Gefühle werden behandelt als wären sie nichts und wegen jedem kleinen Streit wird sofort die Beziehung beendet und ja sicher gestellt das diese Person nie mals wieder glücklich wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von YoWriter24
19.06.2016, 20:13

Da muss ich dir Recht geben! DH!

2

Der Zusammenhalt ist auch nicht mehr so wie damals man setzt sich mit Dingen die wichtig sind nicht mehr auseinander,geht schnell getrennte Wege.

Früher galt noch wie in guten so in schlechten Zeiten ,was leider bei vielen heute abhanden gekommen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die haben etwas  entscheidendes  anders  gemacht : 

Sie hatten nicht schon mit 14 jedes Wochenende eine andere Sexbeziehung ohne sein Gegenüber vorher richtig  kennen zu lernen. 

Früher hat man sich lange gekannt vor der Ehe und sich alles gut überlegt.  Und man hat auch Lösungen gesucht bei einem Streit  und sich nicht wegen jedem Mist  sofort getrennt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil die jugend und menschen sich veränderten

Red mit deinem opa aus seiner zeit da sind porbos usw undenkbat und heutzutage sind die 13 jährigen schwanger was sagt dir das

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?