Wieso hat man angst vor dem Tod?

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11 Antworten

Diese Angst ist genetisch bedingt.

Eine Spezies, die keine Angst vor dem Tod hat, wird es nicht vermeiden, zu sterben und sich somit evolutionär nicht durchsetzen.

Einerseits scheint es ja keinen Sinn zu ergeben, Angst vor etwas zu haben, das man ohnehin nicht vermeiden kann. Andererseits bringt es Individuen eben dazu, das eigene Ableben zumindest so lange wie möglich hinauszuzögern, was eine Spezies "erfolgreich" machen kann.

Die andere Möglichkeit liegt in kurzen Generationszyklen und rasanter Reproduktion. Das ist vor allem bei primitiven Organismen der Fall, die dann vermutlich auch keine Angst vor dem Tod haben. So opfern sich Bienen beispielsweise, um den Schwarm zu erhalten.

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Keiner weiß zu 100% was nach dem Tod passieren wird deshalb haben viele Menschen Angst vor dem Ungewissen. Manche Menschen haben Angst was aus ihrer Familie wird wenn sie nicht mehr da sind und viele bereuen es, nicht "mehr" aus ihrem Leben gemacht zu haben oder wollen noch mehr in ihrem Leben erleben. Meine Erfahrung ist dass Leute die gläubig sind weniger Angst vor dem Tod haben da sie eine Hoffnung/einen Glauben haben zu wissen was nach dem Tod geschieht und dadurch müssen sie sich nicht vor der Ungewissheit fürchten

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Weil die meisten denken die Welt würde sich ohne sie nicht weiter drehen. Dazu kommt die Ungewissheit was danach passiert, ist ja noch keiner zurückgekommen und hat nützliche Infos gegeben ^^

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Bin ich da ungesund? Ich hab keine Angst vor dem Tod.

Ich bin deshalb nicht unvorsichtig oder will mich umbringen oder so. Ich glaube nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt.

Ich genieße das Leben so gut es geht und wünsche, ich könnte 500 Jahre werden. Aber falls es heute zu Ende wäre, dann wäre es so. Nein, Angst habe ich keine.

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Weil man ja einfach aus den Leben gerissen wird, man ist einfach weg. MAN hat Angst,dass man durch einen schmerzhaften und/oder langwierigen Tod stirbt. Der Tod ist auch ein Thema der Unwissenheit, denn man weiß nicht, was danach kommt. Das kann he nach Glauben variieren. Aber ich persönlich glaube nicht, dass es einen Himmel gibt, wo man ewig weiter lebt (fände ich doof)

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Kommentar von Garfield0001
05.03.2017, 23:39

Dann hätte man Angst vor dem sterben. Aber nicht Angst vor dem Tod. Und da eh alles Zufall sein soll... Warum sollte man überhaupt Angst haben müssen?

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Kommentar von DiaGoneAll
05.03.2017, 23:41

Es ist einfach so. Sterben und Tod lässt sich so ziemlich zusammenfügen

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Wenn man stirbt, verliert man ja dadurch gleichzeitig eine Menge. Daher ist das vielleicht Verlustangst.

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Weil es fürs überleben wichtig ist. Hättest du keine Angst davor wärst du wahrscheinlich schon längst tot. Denn dann würdest du nicht vorsichtig Auto fahren, nicht links und rechts schauen wnen du über die straße gehst etc.

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Kommentar von NoHumanBeing
05.03.2017, 23:25

Vor allem würde man vermutlich bei der geringsten Herausforderung Suizid begehen, schließlich kann das Leben auch ganz schön anstrengend sein.

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Kommentar von Garfield0001
05.03.2017, 23:38

Angst ist für das überleben wichtig? Quark. Angst kann auch lähmen und dann kann man erst recht in eine Situation kommen, in der man unsicher wird und etwas tut, was einen ums Leben bringt. Vorsicht und Angst sind nicht gegensätzlich.

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Wenn danach wirklich absolut nichts kommt, ist die Angst davor,  alles was man sich in diesem Leben angeeignet hat, zu verlieren,  doch erst recht nachzuvollziehen. .. materieller Wohlstand,  Geld,  Dach überm Kopf, Freunde und Familie. ..

Da ich nicht deiner Meinung bin, hier weitere Gründe: weil man dann sich selbst überlassen neues ergründen muss und nicht weiß,  was einen erwartet.  Weil man mit dem Sterbeprozess einhergehende Schmerzen fürchtet.  Weil viele die Strafe Gottes oder gar ewige Verdammnis und das Fegefeuer fürchten ( :D ). Weil die Chancen, etwas zu bewirken,  sich zu entfalten,  etwas zu hinterlassen, vorüber sind. Weil Abschied immer schmerzt.  

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Kommentar von NoHumanBeing
05.03.2017, 23:30

Wenn danach wirklich absolut nichts kommt, ist die Angst davor,  alles was man sich in diesem Leben angeeignet hat, zu verlieren,  doch erst recht nachzuvollziehen. .. materieller Wohlstand,  Geld,  Dach überm Kopf, Freunde und Familie. ..

Warum sollte man Angst haben, das zu verlieren? Wenn man nicht mehr existiert, braucht man es ja auch nicht mehr.

Was will ich mit einer Wohnung ("Dach überm Kopf"), wenn ich tot bin?

Diese Erklärung ist in meinen Augen nicht rational. ;-)

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Du hast einen natürlichen Überlebensdrang der dich (meist) davon abhält, dich selbst zu töten.

Ansonsten wer hat denn Angst vor dem Tot? Das ist ein normaler Prozess wie die Geburt oder das aufschlagen von Knien als Kind.

 

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Keiner weiß, was SICHER nach dem Tod passieren wird und Menschen haben nunmal Angst vor dem Unbekannten. Wenn du dir vergleichsweise Leute mit einer Nahtoderfahrung anschaust, haben diese keine Angst davor, weil sie ja jetzt "wissen", was danach passiert.

Ich hoffe ich konnte helfen ^^

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Kommentar von NoHumanBeing
05.03.2017, 23:23

Nahtoderfahrungen geben prinzipbedingt lediglich Information darüber, was unmittelbar vor dem Tod passiert, nicht jedoch darüber, was danach passiert.

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Der Fachbegriff ist "Überlebenstrieb". Der ist die Ursache für den ganzen Kram. Und wie der Name andeutet handelt es sich um einen Trieb. Der also schon vor deiner Geburt ein Teil von dir war.

Über google kannst du dich da sattllesen - gibt alles zum Thema.

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Kommentar von NoHumanBeing
05.03.2017, 23:27

Der Fachbegriff ist "Überlebenstrieb".

Selbsterhaltungstrieb. ;-)

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