Wieso hat Gott in der Sintflut auch Säuglinge, Kleinkinder usw. qualvoll durch ertrinken ermordet, obwohl diese in dem Sinne nicht entscheidungsfähig waren?

... komplette Frage anzeigen

25 Antworten

Mit Fundamentalisten zu diskutieren hat wenig Sinn. Was erwartest du davon? Natürlich gehen die nicht davon ab. 

Wenn du einen Pastor einer der großen Kirchen fragst, wird er dir sicherlich nicht sagen, dass Gott Säuglinge wegen der Sünden ihrer Eltern ersäuft, sondern wird daraufhin weisen, dass die Bibel eine Sammlung von Geschichten ist, die von Menschen geschrieben worden ist. Es geht aus Sicht z. B. der evangelischen Kirche nicht um historische Begebenheiten. Gerade bei der Sintflutgeschichte geht es vor allem um den Bund am Ende - also die Aussage, dass Gott trotz der Sünden der Menschen weiter grundsätzlich zu ihnen hält. 

Berichte über große Fluten (und die Rettung daraus) gibt es in fast allen Kulturen. Das ist eine Menschheitserfahrung. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Nadelwald75
02.12.2015, 19:43

HAllo FataMorgana,

... habe ich in meiner Antwort so ähnlich gesehen.

1

Hallo guterrat1985,

derartige Diskussionen können nur entstehen, wenn man die Erzählungen der Bibel wortwörtlich als historische Darstellung versteht.

Was zwar historisch ist: Es gab unterschiedlich große Fluten, bei denen viele Menschen, auch Kinder umgekommen sind.

Davon ausgehend will der orientalische Schreiber der Geschichte keine historisch-protokollarische Darstellung geben, sondern mit sehr kräftigen, auch brutalen Bildern erzählen und damit eine Glaubensaussage machen. Was er sagen wollte, ist daran zu erkennen, wie das Ganze ausgeht:

Gott hat etwas gegen das Böse und schließt mit den Menschen einen Bund.

Und immer wieder kommt dann zu solchen Texten (vgl. auch die Tötung der Erstgeborenen in Ägypten) die Standardfrage: Wieso hat Gott ......?

Die Frage passt daher nicht und düfte höchstens lauten: Wieso hat der alttestamentliche Schriftsteller Gott in dieser Weise dargestellt? Das könnte man nur aus der Situation seiner Zeit heraus beantworten. Er benutzt die Sprache, die ankommt.

Ihn selbst können wir allerdings nicht mehr fragen. An diese Ebene kommt man ja nicht mehr heran.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von brettpit
04.12.2015, 18:30

Als Jesus dann Bezug nahm auf die Einstellung der Menschen der Flut, und ihre gesellschafltlichen Ziele dann hat er laut deiner seltsamen Ansicht auf ein "orientalisches Märchenbuch" zurückgegriffen?? Der orientalische Schreiber war schließlich Mose das Gott ihm eingab. 

Kein Wunder werden die Kirchen und Reli-unterrichte immer uninteressanter und leerer - wenn solche Lehrmeinungen auftauchen

Ich lernte noch::

2 Timotheus...die ganze Schrift ist von Gott inspiriert, und   vortrefflich zum lehren ermahnen und abirrende zurechtzuweisen...

0

Daran sieht man dass die Bibel in keinster Weise durchdacht ist und Gott (den es zum Glück nicht gibt) ein massenmordender Psychopath ist.

Die Sintflut ist nicht der einzige Massenmord an Unschuldigen (Kindern) die Gott in der Bibel begeht, bei den Plagen über Ägypten tötet er alle erstgeborenen Kinder, iklusive derer, deren Eltern nicht einmal mitbekommen haben dass der Pharao (an welchen die Botschaft ja gerichtet war) den Juden den Auszug verboten hatte, die also nicht die kleinste Idee hatten was eigentlich los ist.

In einer anderen Stelle lässt Gott 42 Kinder von Bärinnen auffressen, weil sie einen Mann gehänselt hatten.

Das ist die biblische Vorstellung göttlicher Gerechtigkeit!

Wir können alle echt froh sein dass alles was in der Bibel steht, ein Märchen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von guterrat1985
02.12.2015, 19:39

Diese Szene mit den erstgeborenen ist auch genau so extrem ungerecht. Das ist so grauenvoll die Methoden der Bibel/Gottes Methoden zu lesen und daran zu glauben.

3

"was habe ich denn schlecht gemacht?"

Genauso könnte man auch fragen: was haben diese Leute schlecht gemacht und war das nicht auch abhängig von Erziehung oder Umfeld wie man sich entschieden hat?

Und haben die die sich richtig entschieden haben nicht einfach nur das Glück gehabt im richtigen Umfeld gewesen zu sein?

Solche "Geschichten" findet man in vielen Religionen; warum das so geschrieben wurde wie es geschrieben wurde kann man nur dann beurteilen wenn man Sprache und Kultur der damaligen Zeit kennt und sicher auch der Kontext in dem das aufgeschrieben wurde.

Neben einem literarischen Effekt kann es auch beispielhaft für verschiedene Dinge stehen, die in der heutigen Kultur mit der heutigen Sprache vielleicht nicht mehr so "hervorkommen", wie das früher war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht so zu Herzen nehmen....diese "Zeugen" sind eine Sekte, die jedem einreden wollen, ihr Weg wäre der einzig "wahre". M.M. hat es weder eine Sintflut noch eine Arche gegeben und einen "Gott", der Menschen für schuldig hält und bestraft, nur weil sie auf diesem Planeten weilen gibt es m.E. genausowenig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zum Glück handelt es sich nur um eine Geschichte, die keinerlei Entsprechung in der Realtiät hat.

Dennoch ist es natürlich Ausdruck der menschenverachtenden Ideologie der ZJ, einen solchen Schlächter als ihren Gott anzubeten.

Den ZJ gilt das menschliche Leben nichts. Die sind absolut jenseitsfixiert und verlieren dabei das Wichtigste aus dem Auge.

Du solltest Deiner Frau klarmachen, dass die keine Träne wert sind. Eher schon deren Kinder, die unter den Umständen einer Gehirnwäsche zu ebensolchen Zombies herangezogen werden. In einer besseren Welt würde man denen das Sorgerecht entziehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zeugen Jehovas haben nur ihre Religion und nur diese gilt. Hier wird mit allen Mitteln gearbeitet, um neue "Anhänger" zu finden, um diese von ihrer "Wahrheit" zu überzeugen. Sie arbeiten nicht mit Güte, Liebe, Verzeihen oder Wohlwollen sondern mit Druck und "Harmagedon" und wer daran nicht glaubt, ist verdammt und kommt nicht ins Paradies (auf deutsch: wer´s glaubt, wird selig).

Mein Rat: Lasst euch nicht (emotional) einwickeln. Entscheidet selbst, ob die Herrschaften Recht haben oder Recht wollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bernhard64
03.12.2015, 09:19

Aber der folgende Text ist nicht von den Zeugen

„Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten,+ und die Intelligenz der Intellektuellen+ will ich beseitigen.“+ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte?+ Wo der Debattenredner+ dieses Systems der Dinge?*+ Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?+ 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit+ Gott nicht kennengelernt hat,+ hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

😄

0

Es war gut und gerecht weil Gott es so entschieden hat. Gott ist perfekt und alles was er tut ist zwangsläufig gut und richtig. Egal ob den Genozid verübt oder Leute foltert weil sie nicht leichtgläubig genug waren. Alles was Gott tut ist automatisch gut weil Gott perfekt ist und nichts falsches machen kann.

Und ja, diese Logik ist so genauso hirnverbrannt wie sie klingt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die meisten "Berichte" des AT sind Erzählungen und Legenden. Die Vorstellung von Gott waren noch stark von "heidnischer" Tradition bestimmt, dem Rachegott, dem man opfern mußte, der zornig alles vernichteten konnte wenn man nicht gehorchte.
Ansonsten ist es völliger Blödsinn, Legenden moralisch zu hinterfragen sich aufzuregen und darüber noch Tränen zu vergießen. Sie spiegeln die Gerechtigkeitsvorstellungen ihrer Zeit wieder.
Wer sich auf unsinnige Gespräche mit den Z.J. einläßt ist selbst schuld wenn er sich über nichts aufregt.
Außerdem kommen ständig viele Menschen um oder leiden durch Naturkatastrophen oder Krankheiten, ob "schuldig" oder unschuldig. Da brauchst du keine Legenden bemühen. Da kommt man dann zu dem Theodizee - Problem.
https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
Doch dies wäre ein anderes Thema, welches hier auf der Plattform schon oft angesprochen wurde.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Zwergenstube123
09.12.2015, 20:08

Meiner meinung nach ist es gut, dass du/sie deine/ihre eigene Meinung hast/haben allerdings würde ich die Bibel nicht als "Blödsinn" bezeichnen da jeder Glaube Respekt verdient hat! (Ist nicht böse gemeint)

0

Die Geschichte über Noah und die Sinflut ist, wie die meisten Teile der Bibel, ein Symbol. Sie spiegelt das Gottesbild wieder, das der Verfasser vor Augen hatte.

Im alten Testament wird das Bild eines rächenden, aber auch gerechten Gottes gezeichnet, was auch in der angesprochenen Geschichte zur Geltung kommt. Da es zu der Zeit, in der diese verfasst wurde, normal war, dass für Straftaten einzelner Personen die Familie mit zur Rechenschaft gezogen wird, ist es nur verständlich, dass ein Gott ebenso dagestellt wird. Er straft die Sünden derer, die sich von ihm abgewendet haben, mehr soll die Sinflut in diesem Sinne nicht vermitteln. Viel wichtiger ist jedoch die darauf folgende Erzählung des Bündnis zwischen Gott und Menschen, das wiederum ein versöhnliche Bild Gottes zeichnet. 

Also noch einmal zusammen gefasst: Die Sinflut ist als Symbol, keinesfalls als Begebenheit zu betrachten und die Strafe, die auch die Kinder ereilt, hängt mit der damaligen Gesellschaft zusammen. Die Bibel ist, wie jeder andere religiöse Text auch, von Menschen verfasst und daher im entsprechenden historischen bzw ethischen Kontext zu betrachten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo guterrat1985,

das ist eine schwierige aber auch durchaus berechtigte Frage. Dazu möchte ich zunächst einmal etwas ganz Grundsätzliches anmerken: Wenn unser Empfinden von Recht und Unrecht von dem abweicht, was Gott als gerecht ansieht, sollte man in Betracht ziehen, dass wir uns nicht auf der gleichen Ebene wie Gott befinden. Das geht z.B. aus dem folgenden Text aus der Bibel hervor: "„Denn eure Gedanken sind nicht meine Gedanken, noch sind meine Wege eure Wege“ ist der Ausspruch Jehovas.  „Denn wie die Himmel höher sind als die Erde, so sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken"" (Jesaja 55:8,9).

Heißt das nun, dass wir Gottes Handeln in der Sintflut überhaupt nicht begreifen können? Nicht unbedingt. Wie Gott grundsätzlich zu Menschen eingestellt ist, die durch ein Gericht von ihm ums Leben kommen, zeigen seine eigenen Worte: "‚ „So wahr ich lebe“, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, „ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen, sondern daran, dass ein Böser von seinem Weg umkehrt und tatsächlich am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?" (Hesekiel 33:11).

Auch die Menschen, die in den Tagen Noahs lebten und durch die Sintflut umkamen, erhielten, wie Gottes Volk Israel in den Tagen Hesekiels, eine göttliche Warnung. Noah baute nämlich nicht nur die Arche, sondern er warnte seine Zeitgenossen immer und immer wieder vor dem, was kommen würde. Er wird in der Bibel daher auch als "Prediger der Gerechtigkeit" bezeichnet (2. Petrus 2:5).

Leider reagierte niemand auf sein jahrzehntelanges Predigen. Stattdessen befanden sich die Menschen auf einem sittlichen Tiefstand, was durch die Wort zum Ausdruck kam, "dass die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und dass jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war" (1. Mose 5:5). Gott hatte sich sicher sehr gewünscht, dass die Menschen auf die Warnung Noahs hörten, sich änderten und am Leben geblieben wären. So gegen sie vorgehen zu müssen, hat ihm zweifellos große Schmerzen bereitet.

Warum aber hat Gott die bösen Menschen von damals samt ihrer Kinder vernichtet? Hat denn Gott kein Erbarmen mit Kindern? Das kann auf keinen Fall sein! Das kann man beispielsweise daraus erkennen, wie Jesus Christus, der das genaue Ebenbild seines himmlischen Vaters war, zu Kindern eingestellt war und mit ihnen umging. Im Markus-Evangelium steht darüber: " Nun begann man, kleine Kinder zu ihm zu bringen, damit er diese anrühre; die Jünger aber verwiesen es ihnen.  Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „Lasst die kleinen Kinder zu mir kommen; versucht nicht, sie daran zu hindern, denn das Königreich Gottes gehört solchen, die wie sie sind.  Wahrlich, ich sage euch: Wer immer das Königreich Gottes nicht aufnimmt wie ein kleines Kind, wird bestimmt nicht in dasselbe eingehen.“  Und er schloss die Kinder in seine Arme und begann sie zu segnen, indem er ihnen die Hände auflegte( Markus 10:13-16).

Da Jesus Christus einmal sagte "Wer mich gesehen hat, hat auch den Vater gesehen", wissen wir, dass Gott gegenüber Kindern genauso empfindet wie sein Sohn (Johannes 14:9). Wie passt das dann aber zu seinem Handeln in der Sintflut?

Nun, wie wäre es denn gewesen, wenn Gott nur die Eltern vernichtet, jedoch alle Kinder am Leben gelassen hätte? Wie hätte es wohl die Kinder berührt, plötzlich ohne ihre Eltern dazustehen? Wer hätte sich ihrer annehmen sollen? Das ist jedoch noch nicht der zentrale Punkt. Man sollte auch berücksichtigen, dass die Kinder von damals die Erbanlagen ihrer Eltern in sich trugen. Wäre daher zu erwarten gewesen, dass sie sich grundlegend anders entwickelt hätten als sie? Außerdem: Kinder ahmen schon sehr früh ihre Eltern nach. Was beobachteten denn die Kinder vor der Sintflut im Reden und Handeln ihrer Eltern? War es von Rechtschaffenheit geprägt? Ganz sicher nicht! Kann man dann nicht davon ausgehen, dass sie bereits eine gewisse Prägung durch ihre Eltern erfahren hatten?

Fortsetzung...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Philipp59
04.12.2015, 06:17

Fortsetzung...

Auch wenn wir nicht alle Aspekte kennen, die Gott dazu veranlasst haben, nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder in der Sintflut umkommen zu lassen, sollte man nicht vergessen, dass Gott niemals ungerecht handelt. Über ihn heißt es in der Bibel: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Überlege bitte auch folgendes: Könnte es wirklich sein, dass wir Menschen, obwohl unvollkommen, tatsächlich gerechter sind als der Gott, der uns "in seinem Bilde" erschaffen hat (1. Mose 1:27)? Würden wir in bestimmten Situationen etwa moralischer handeln als er? Wäre das nicht sehr anmaßend?

Wie bereits eingangs erwähnt, kann es sein, dass hier und da unser Rechtsempfinden nicht mit dem übereinstimmt, wie Gott in der Vergangenheit gehandelt hat. Ist das aber wirklich ein Grund, die Gerechtigkeit Gottes grundsätzlich infrage zu stellen? Gibt es im biblischen Bericht nicht vieles, das uns davon überzeugt, dass Gott tatsächlich "Liebe ist" (1.Johannes 4:8)?

Kann es daran denn noch einen Zweifel geben, wenn wir daran denken, wieviel Liebe Gott dadurch zum Ausdruck gebracht hat, dass er dazu bereit war, uns das Wertvollste zu geben, was er je besessen hat, seinen Sohn? Darüber schrieb der Apostel Johannes folgendes: "Dadurch wurde die Liebe Gottes in unserem Fall offenbar gemacht, dass Gott seinen einziggezeugten Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn Leben erlangen könnten.  Die Liebe besteht in dieser Hinsicht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat" (1.Johannes 4:9,10). Bleibt daher noch wirklich Raum dafür, Gott anzuklagen?

LG Philipp

3

Wenn man feststellen will, in welche unterirdischen Gefilde der Dummheit Menschen eintauchen können, braucht man nur Diskussionen über Evolution und Kreationismus zu lesen. Ich glaube nicht, dass die Menschen, die die Bibel geschrieben haben, bezweckt haben, ihre Leser in solche Abgründe der Ignoranz zu stürzen. Passiert aber offensichtlich trotzdem.

Bevor Ihr die Bibel wörtlich nehmt, solltest ihr erst mal zu einem Arzt gehen und überprüfen lassen, ob ihr wirklich aus Lehm bzw. aus Rippe besteht. Könnte ja sein. :-))))))

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gott hat niemanden ermordet, denn er ist eine Fiktion in Gehirnen von Menschen, denen denken zu anstrengend ist und die deshalb glauben. Es ist das Wasser, das die Kinder "ermordet" hat und Wasser ist weder schuldig noch unschuldig, sondern nur flüssig und besser für Fische als für Menschen geeignet.

Und was Zeugen Jehovas an Unsinn absondern, ist keine Sekunde des Zuhörens wert.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man an Gott glaubt, dann sollte man fair genug sein, im Glauben konsequent zu sein. Das soll heißen, dass, wenn man an Gott glaubt, auch berücksichtigt, dass man dann auch an das ewige Leben glauben sollte. 

Wie Du richtig angemerkt hast, ist jeder nur für seine eigenen Entscheidungen haftbar. Ein Mensch, der über das hinaus eine Entscheidung fällt, was er nicht versteht, also wo er nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden kann - und das muss nicht nur auf Kleinkinder zutreffen, sondern gilt selbst bei Erwachsenen dann noch, wenn sie aufgrund eines geistigen Zustandes nicht fähig sind, richtig von falsch unterscheiden zu können - ist entsprechend unschuldig. Wenn Unschuldige leiden oder gar sterben, ist ihnen im ewigen Dasein dafür eine entsprechende Verheißung in der Bibel in Aussicht gestellt.

Es ist sehr traurig, dass die Zeugen Jehovas dies wohl nicht erwähnt hatten, denn diese Verheißungen werden in der Bergpredigt als Seligpreisungen bezeichnet und sind Teil dessen, was Christus der Bibel nach gelehrt hat.

Die Sintflut gehört zu einem Teil der Geschichte, die allenfalls von Gott inspiriert worden ist, denn die ersten Bücher beziehen sich in etwa auf die Zeit, als Mose das Volk Israel aus Ägypten befreit und ins gelobte Land geführt hatte. Die Sintflut jedoch gehört in die Zeit lange bevor Mose überhaupt gelebt hatte. 

Abgesehen davon fiel es Gott ganz sicher nicht leicht, die Sintflut herbeizuführen, so es denn tatsächlich geschehen ist. Einerseits mussten dafür so ziemlich alle Menschen, abgesehen von denen die aufgrund ihres Alters oder geistigen Zustandes unschuldig waren, denn anderenfalls hätte Gott der Bibel nach sicherlich nicht erst zur Zeit Noahs die Sintflut herbeigeführt. Andererseits ist der Regenbogen der Bibel nach das Zeichen dafür, dass Gott sich des Versprechens erinnert, nie wieder eine Sintflut herbeizuführen, was er wohl nicht tun würde, wenn es ihm leicht gefallen hätte, eine Sintflut zu bewirken. 

Unter all dem, was ich hier geschrieben habe setze ich die Konsequenz voraus, dass entweder Gott existiert (und ich glaube, dass dem so ist), ebenso auch dass die Bibel von Gott inspirierte Botschaften enthält, die aber von Menschen geschrieben wurden und dass demnach auch das ewige Leben real ist und das was Gott der Bibel nach getan hat und tun wird. Dem entsprechend werde ich nur auf Kommentare reagieren, die ebenso konsequent sind, bei denen also nicht nur einzelne Punkte aufgegriffen und sogar angegriffen werden, während andere munter ignoriert werden, damit man einzelne Punkte angreifen kann.

Auch heute gibt es Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Erdbeben, Flutwellen, Stürme und Unfälle, die durch menschliches oder technisches Versagen eintreten konnten, ja sogar Unrecht, welches entsprechendes Leid und Tod bewirken, aber das lässt mich keine Sekunde lang daran zweifeln, dass ein Leben, welches deshalb unschuldig leidet oder beendet wird, entsprechend größere Verheißungen im ewigen Dasein erwartet. 

Da angeblich nur Noahs Familie und die geretteten Tiere die Sintflut überstanden haben sollen, erscheint die Vernichtung des Lebens auf der Erde durch die Sintflut besonders verheerend, doch einerseits stellt sich die Frage, inwieweit diese Verheerung wirklich so umfangreich war, wie sie gewesen sein soll - ausgehend davon, dass die Geschichte von der Sintflut wahr ist - und andererseits stellt sich noch eine ganz andere Frage, wie viele Leben durch Kriege beendet und wie viel weiteres Leid durch menschliche Entscheidungen und Taten bewirkt wurde, ohne dass dahingehend von Menschen eine entsprechende Verheißung auf Belohnung gegeben wurde. Ich meine, wenn es zur Zeit Noahs der Bibel nach mehrere Tausend Menschen auf der Welt gab, muss das schon viel gewesen sein, in Anbetracht der wenigen Generationen zwischen der Zeit Adams und Noahs, doch wie viele Millionen Menschen starben allein in den letzten Jahrhunderten?

Die Verheißungen der Bergpredigt sind für alle da, ebenso auch die Verheißungen für all jene, die nach Frieden und für ihre eigenen Fehler nach Vergebung suchen. In Christus sind diese Verheißungen durch einen Menschen gegeben worden, in den Autoren der Evangelien und den Übersetzern derselben sind sie weiter gegeben worden, doch ansonsten gibt es meines Wissens nach nichts, was von Menschen gemacht wurde, was dem gleich kommt, in Bezug darauf, was eine wirkliche Aussicht auf ein ewiges Dasein und einen Sinn im irdischen Leid ergeben könnte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bernhard64
02.12.2015, 23:07

Damals waren die Nephilim auf der Erde und zeigten Kinder, die Gott nicht in der Erblinie haben wollte. Die Erde war verderbt und voller Gewalt. Sie haben auch nicht auf Noahs Warnungen gehört. Es ist wie heute.

Mat24 37
Denn geradeso wie die Tage Noahs+ waren, so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.+ 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut* waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah+ in die Arche hineinging,+ 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte:+ so wird die Gegenwart* des Menschensohnes sein.

0
Kommentar von guterrat1985
03.12.2015, 01:25

JtKirk2000

ich sag nur eins auch wenn mein Kommentar nicht viel dazu beiträgt aber: "Du bist dumm, und solltest mal die Masse zwischen deinen beiden Ohren mehr nutzen"

0
Kommentar von realsausi2
03.12.2015, 09:32

Auhauerha, da hat aber wieder die Zensur zugeschlagen.

0

das Gott und die Sintflut absolut gerecht waren

Natürlich - warum denn nicht? Wenn das Leben und die Welt ein System darstellt, in dem alles durch eine göttliche Struktur oder Logik so ist, wie es ist, dann entspricht alles dem für uns erfassbaren Maximum an Gerechtigkeit.

Wobei ich mit solchen Begriffen vorsichtig wäre. Es gibt wahrscheinlich so viele Definitionen von Gerechtigkeit, wie es Menschen auf dem Planeten gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Bibel sagt, dass Gott absolut gerecht ist. Wenn dennoch Ungerechtigkeit vorhanden ist, dann von seinem Gegner, dem Satan. Es ist so leicht von Satan Gott für die eigenen Schandtaten schuldig zu erklären. Da schließen sich gerne noch viele an, die Gott zum Mörder machen möchten. Ich empfehle die Realität von Gott zu erkunden. Er weiß alle Fakten genau. Betrüger und Lügner sind als Genossen schlechte Bundesgenossen und als Lügner professionell. Da bekommt ihr die garantiert deftigste Lüge aufgetischt und werdet diese dann auch noch glauben, weil sie eine angenehme Lüge ist und so logisch aussieht.

Ich wünsche einen angenehmen Aufenthalt bei der 2. Auferstehung. Da wird alles gerade gerückt und jede Lüge offenbart. Ist aber nicht sehr angenehmen im feurigen Phuhl.. Besser die Wahrheit auswählen!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Diese Geschichte ist sehr alt. Sie könnte bis zu 5000 Jahre alt sein. Man kann sich leicht vorstellen, dass sich der Schreibstil innerhalb einer so langen Zeit doch sehr ändern kann.

Es gibt in der Genesis (1. Buch Mose) mehrere Erzählungen dieser Art. Um darzustellen, dass eine Naturkatastrophe, die alles überschwemmt, keine Strafe Gottes sei, wird eine Geschichte erzählt, in der Gott die Menschen straft, es sich dann anders überlegt und den Menschen verspricht, auf solche Strafen in Zukunft zu verzichten.

Das gleiche Schema zeigt sich bei der Erzählung der Opferung oder besser Nicht-Opferung Isaaks. Gott verlangt von Abraham, er solle ihm seinen Sohn opfern und verhindert dies aber selbst.

Es ist einfach nicht die Art und Weise dieser Schreiber, anzuklagen und zu sagen: das oder jenes sei falsch. Sie formulieren eine Geschichte, in der sie erzählen, Gott wolle das "Falsche", beschliesse dann aber, das "Richtige" zu tun.

Nun kann es sein, dass diese Geschichte eine Geschichte ist und eine solche Sintflut nie stattgefunden hat. Wer kann das wissen. Es kommen aber Überschwemmungen auf der Erde vor, wieder und immer wieder und Kinder kommen dabei ums Leben. Seit 5000 Jahren wissen Menschen, dass dies keine Strafe Gotttes ist und dass Gott diese Überschwemmungen nicht macht.

Weisst du, auch ich weine oft um die Kinder. Ich weine um die Kinder, die in den Minen arbeiten und um die Kinder, die in der Computer- und Textilindustrie arbeiten, ich weine um die ausgebeuteten, hungernden Kinder, die Kinder in den Slums und auf der Strasse.

Über Gottes Verantwortung wissen wir nichts, wir wissen noch nicht mal, ob es ihn gibt. Aber wir wissen um unsere Verantwortung und dort lohnt es sich, anzuklagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gott hat die Sinnflut nicht geschickt, das waren Naturkatastrophen, die sich der Mensch  nicht anders erklären kann, Gott wird Personifiziert und als alter herschsüchtiger Mann dagestellt, so wie man sich damals einen König eben vorstellte.  Wenn Menschen etwas nicht begreifen ,so stellen sie sich halt vor, wie es sein könnte, So sind auch die Götzenbilder entstanden. Darum sollen wir uns kein Bild von Gott machen, damit wir ihn uns nicht als einen Rachsüchtigen Herscher vorstelle, Es hat damals überall auf der Welt Geschichten von Überflutungen gegeben ,und als Menschen haben daraus Geschichten gebastelt , damit sie eine Erklärung hatten, um etwas so unbegreifliches zu Verstehen oder es versuchen zu verstehen, Der Mensch versucht immer alles zu verstehen . oder Gründe für etwas zu suchen , warum es so ist, weil er es sonnst nicht einordnen kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist doch zunächst zu hinterfragen ob diese Geschichte so stimmt oder ob diese Geschichte als eine Art Gleichnis dem Menschen etwas sagen möchte. Zumindest gibt es außerhalb der AT keinerlei Belege für die Sintflut.

Weiterhin ist es doch sehr naiv zu meinen, Gott habe eine Schutzfunktion und habe eine Verantwortung über das Unbill des Lebens.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Fehler war, überhaupt mit den Zeugen Jehovas zu quatschen. Es ist eine Sekte... was erwartest Du?!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?