Wieso hat Gott die Welt und Menschen erschaffen?

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Gott wollte vielleicht etwas erschaffen, dass ihn aus freien Stücken heraus lieben kann. Das ergibt nur Sinn, wenn die Wesen Gott ähnlich sind, also einen Charakter haben, eine Seele und einen Geist.

Die ganze Bibel zeugt davon, dass es Gott darum geht von uns geliebt zu werden. Das klingt nach wenig, ist aber in der Tat die große und schöne Wahrheit unserer Existenz. Und wie wir jeden Tag sehen, tun sich unheimlich viele Menschen unheimlich schwer, das zu akzeptieren oder gar zu praktizieren.

Wenn es aber selbstverständlich und leicht wäre Gott zu wirklich und wahrhaftig lieben, was wäre es dann wert?

Das ist eine Antwort, die in sich nicht konkruent ist.

Das aber nicht deiner fehlenden Argumente wegen sondern weil das Christentum hier Aussagen angehäuft hat, die nunmal nicht zusammenpassen können. Es ist also nicht auf deinem Mist gewachsen.

Wenn denn die Wesen Gott ähnlich sein sollten, mit Charakter, Seele und Geist würde das heissen, dass Gott das ebenso hat. Das wiederum würde aber dazu führen, dass mit so einer Seele dieser Gott auch nur ein Wesen unter anderen wäre. Eine Seele von Gott ... wo würde das hinführen? Zu einem weiteren Gott, an den der Gott betet oder dem er untergeordnet ist? Nein, das geht nicht. Gott müsste der letzte in seiner Kette sein und daher sind viele menschliche Eigenschaften, so auch soziale Aspekte (die bei einem Eremit nicht zu finden sind), einem solchen Wesen gar nicht zuordbar.

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@Ivan69

Du meinst sicher "kongruent" und wie kann eine Antwort in sich nicht deckungsgleich sein? Klingt aber toll. "Nicht konkruent".

Ja, Gott hat einen Charakter, wie wir. Wir sind nach seinem Ebenbild erschaffen. Und ganz sicher hat Gott eine Seele, wie alles lebendige, das er erschaffen hat. Geist ist er selbst.

Du hast nicht verstanden, was eine Seele ist.

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@RobertKuhlmann

Ja, man verzeihe mir meinen Tippfehler. Es ist nunmal nicht alles miteinander vereinbar was in deiner ursprünglichen Antwort steht, eine Ansammlung von Idealen und Wunschvorstellungen. Es klingt schön, mehr aber auch nicht.

Letztlich habe ich in obigem Kommentar bereits meine Antwort begründet, was ich nicht wiederholen möchte, ausser du hast darauf eine konkrete Rückfrage.

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@Ivan69
Das wiederum würde aber dazu führen, dass mit so einer Seele dieser Gott auch nur ein Wesen unter anderen wäre. Eine Seele von Gott ... wo würde das hinführen?...

Ich hatte ja schon geschrieben, dass Du nicht verstanden hast, was eine Seele ist.Nichts spricht dagegen, dass Gott eine Seele hat. Er ist sich seiner selbst bewusst und interagiert mit seiner Umwelt (zu der auch seine Schöpfung gehört).

...Zu einem weiteren Gott, an den der Gott betet oder dem er untergeordnet ist?

Wie schon gesagt: Lies mal nach was Seele ist.

so auch soziale Aspekte (die bei einem Eremit nicht zu finden sind),

Gott ist allmächtig aber nicht allein. Das bedeutet aber nicht gleich, dass er mit "seinesgleichen" zusammen ist. Wir wissen, dass er Engel, seinen Sohn und seine Schöpfung um sich hat. Sogar Satan steht mit ihm in Kontakt. Wie Du also auf die Analogie "Eremit" kommst, ist mir schleierhaft.

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@RobertKuhlmann
dass Du nicht verstanden hast, was eine Seele ist.

na sicher, wenn einem eine Aussage nicht gefällt hat die andere Person die Sache nicht verstanden. So einfach, Punkt aus. Reife Leistung. Was hält mich davon ab so ein plattes Kalkül ebenfalls zu nutzen, dir gegenüber? Meine oben begründete Meinung hält mich davon ab. Ich brauche mich nicht hinter solchen Aussagen zu verstecken wie du. Was ich mit Rückfrage meinte war keine Aussage wie "Du hast es nicht verstanden" oder "Lies mal nach ...".

Es ist eine logische Aneinanderkettung von Kausalitäten, die sich auftun würden, wenn man Gott eine Seele zuordnen würde. Das habe ich oben grob skizziert und du hast diesen Punkten nichts anderes entgegenzusetzen als "nicht verstanden" und "lies mal nach"? In einer sachlichen Diskussion geht man auf die Punkte des anderen ein und argumentiert nicht mit solch kindischen Phrasen.

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@Ivan69

Hallo Ivan,

deine Schlussfolgerungen daraus, was wäre wenn Gott ein Seele hätte, zeigen deutlich, dass Du eine Vorstellung von dem hast, was eine Seele ist, die offenkundig nicht zutreffen. Ich kann deshalb nicht gegen deine Schlussfolgerungen argumentieren, denn sie setzen etwas voraus, dass so nicht stimmt.

In der Logik ist das vergleichbar mit der Frage, ob du deine Frau immer noch schlägst, Du antwortest Du hättest sie doch nie geschlagen und ich dann sage, Du hättest aber meine Frage nicht beantwortet.

Wenn Gott aber keine Seele hätte, könnte er keinen Charakter haben und auch keinen Intellekt. Die Welt demonstriert uns aber überdeutlich, dass er intelligent ist; dass er sogar wütend oder enttäuscht sein kann, vor allem aber seine geradezu unendlich große Liebe zu uns, die wir nur allzu leicht abtun oder übersehen und gar zu oft nicht erwidern. Dabei ist diese Liebe Gottes der Grund für unsere Existenz und unsere Liebe zu ihm der Schlüssel zum Glück.

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@RobertKuhlmann
dass Du eine Vorstellung von dem hast, was eine Seele ist, die offenkundig nicht zutreffen.

da wären wir wieder beim letzten Posting. Du gehst davon aus, dass das so ist und ziehst entsprechend falsche Schlussfolgerungen. Das von dir genannte Beispiel mit der suggestiven Frage trifft auf dich dann sehr gut zu. Und deine Erklärungen können diese Möglichkeit nicht entkräften. Letztlich ist deine Meinung im Recht und andere haben es nicht verstanden oder man hat eine unzutreffende Vorstellung, ohne aber deine eigene Vorstellung zu reflektieren.

Wenn Gott aber keine Seele hätte, könnte er keinen Charakter haben und auch keinen Intellekt. Die Welt demonstriert uns aber überdeutlich, dass er intelligent ist;

Ganz genau. Damit und den darauf folgenden Aussagen kommt man der Sache näher. Die Erkenntnisse hier sind aber nicht die Eigenschaften, die man Gott dann zuschreiben müsste sondern der Widerspruch, dass man bei Annehmen einer Seele Eigenschaften zuschreiben müsste, die eine grundsätzliche soziale Prägung haben und auf der abstrakten, transzendenten Ebene, wo man Gott hindefiniert hat nicht möglich sind (diese Kernaussage tat ich oben in meinem ersten Post bereits, ein wenig anders formuliert). Ausser man geht von einem sozialen "Gemenge" auch auf dieser Ebene aus, was keiner tut. Das sind eben die Widersprüche, die dann vermehrt auftreten wenn man unbedingt eine Seele zuordnen möchte. Auflösen lässt sich das nur indem man die falschen Variablen aus einer Gleichung entfernt und das ist in dem Fall die Seele, die zu deinen falschen Schlussfolgerungen führt.

Siehe dazu noch ein Zitat von mir

Es ist eine logische Aneinanderkettung von Kausalitäten, die sich auftun würden, wenn man Gott eine Seele zuordnen würde.

Die Widersprüche, die sich damit dann zwangsläufig ergeben siehst du nicht oder willst du nicht sehen, vielleicht weil es deine individuelle Sicht auf die Welt nicht zulässt, man weiss es nicht.

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@LoveinChrist

Es ist schön, wenn du eine Aussage teilst. Leider ist er oben nicht direkt auf meine Herleitung, warum eine bestimmte Aussage nicht stimmig sein kann, eingegangen. Stattdessen kamen die bekannten allgemeinen Phrasen, die man in der christlichen Religion immer wieder lesen kann. Genau ab dieser Stelle hatte der Rest der Diskussion schon nichts mehr mit meinem Einwand zu tun, sondern ging nur noch darum, was man sehen möchte und nicht die Implikationen, wenn die Wesen so gottähnlich wären.

Es ist nachvollziehbar, dass du es ebenso sehen möchtest, schliesslich erweckt dein Nick eine starke Verbundenheit zum Christentum, mir geht es aber nicht um das, was man sehen möchte, sondern um eine rationale Betrachtung.

Widerlege mir die oben genannten Implikationen, das wäre konstruktiv. Das stete Öffnen von weiteren Gesprächsfäden, die nichts mit diesem Posting von mir zu tun haben, führt zu nichts, persönliche Angriffe ebenso wenig.

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Du brauchst dringend Hilfe. Sehr dringend.

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@RobertKuhlmann
Du brauchst dringend Hilfe. Sehr dringend.

Das also antwortest du auf deinen eigenen Post.

Ich habe dir begründet welch logische Aneinanderkettung von Kausalitäten sich ergeben würde, wenn man diese "Wesen" so gottähnlich sehen würde. Du akzeptierst diese Begründung nicht und argumentierst im folgenden einfach nur von oben herab, so als ob du für dich alleinig die Wahrheit beanspruchst. Es ist immer schön sich mit Menschen auszutauschen aber dann sollte es auch auf einer sachlichen Ebene passieren, obiger Kommentar von dir geht in die falsche Richtung.

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Hallo Gabicolastra,

die Bibel gibt nur eine indirekte Antwort darauf, warum Gott den Menschen erschaffen hat. Aus dem, was sie über Gott und seine Eigenschaften sagt, kann man jedoch Rückschlüsse darauf ziehen, warum Gott Menschen, und im erweiterten Sinn jegliches intelligentes Leben, erschaffen hat. Über Gott wird in der Bibel z. B. folgendes gesagt: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2).

Dieser Text sagt etwas über Gott, was wir Menschen nicht völlig begreifen können: Gott existiert schon seit ewiger Zeit. Irgendwann ging er dann daran, schöpferisch tätig zu werden; er erschuf als erstes seiner Werke seinen einziggezeugten Sohn (Jesus Christus). Später dann erschuf er Millionen von weiteren Engeln und erst dann brachte er auch die materielle Schöpfung (das Universum) hervor. Es gab also einmal eine Zeit, in der Gott völlig alleine existierte. Da er in der Bibel auch als der "glückliche Gott" bezeichnet wird, kann man davon ausgehen, dass er weder Engel noch Menschen braucht, um selbst glücklich zu sein (1. Timotheus 1:11). Gott ist in sich so vollständig und vollkommen, dass er auf nichts und niemanden angewiesen ist. Somit fühlte er sich auch niemals einsam und allein. Er benötigt auch keine Geschöpfe, die ihm Liebe erweisen oder ihm dienen.

Warum hat er aber dennoch damit begonnen, Geschöpfe hervorzubringen, die ihm ähnlich sind? Hierzu möchte ich eine andere ganz wesentliche Aussage über Gott aus der Bibel weitergeben: "Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist" (1. Johannes 4:8). Da Gott also die Liebe nicht nur als eine von vielen Eigenschaften besitzt, sondern die Liebe gleichsam verkörpert, geschieht alles, was er tut letztendlich aus diesem Beweggrund heraus. Gottes Wunsch war es also, diese Liebe, die in ihm in einer solchen Fülle vorhanden ist, mit anderen zu teilen. Das ist es wahrscheinlich, was Gott veranlasst hat, uns Menschen ins Dasein zu bringen.

Hat Gott diese Welt auch deshalb erschaffen, damit wir ein erfülltes und angenehmes Leben haben? Davon können wir ganz sicher ausgehen, denn Gott hat den Menschen ja einen wundervollen Anfang in einem schönen Paradies gegeben. Wäre der Mensch Gott gehorsam geblieben, dann wäre auf der Erde ein Paradies, bevölkert mit vollkommenen Menschen,entstanden, in dem es weder Krankheit, Tod noch anderes Leid gegeben hätte. Wie kam es dazu, dass diese Welt so schrecklich wurde? Was ist schief gelaufen?

Eva und später auch Adam taten etwas, was dazu führte, dass sie ihre Vollkommenheit und auch ihre schöne Wohnstätte, das Paradies, einbüßten. Aus Undankbarkeit rebellierten sie gegen Gott und wurden ihm ungehorsam. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch keine Kinder hervorgebracht hatten, konnten sie später nur noch ihr unvollkommenes Leben an ihre Nachkommen weitergeben. Darüber sagt die Bibel: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12).

Auch wenn manche sagen, Gott habe bei der Erschaffung des Menschen einen Fehler gemacht, war es ja nicht Gott, der diese schlechte Entwicklung herbeiführte. Allerdings gab Gott den Menschen bei der Erschaffung auch ein sehr wertvolles Geschenk: Den freien Willen. Diesen missbrauchten die ersten Menschen jedoch, indem sie einen Weg wählten, der sie von Gott trennte. Sie sagten sich von Gott los, weil sie von ihm unabhängig sein wollten. Diese Unabhängigkeit hatte jedoch auch einen Preis: Der Verlust des vollkommenen ewigen Lebens. Das Gott ihnen die Möglichkeit ließ, Kinder hervorzubringen, war eigentlich ein Akt der Barmherzigkeit. Dass sich die Menschenwelt von da an zum Schlechten entwickelte, hat also die Ursache in der ersten Sünde des Menschen.

Dennoch hat Gott von Anfang an die Menschen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen. Er erdachte sich einen Weg, um Menschen die Möglichkeit zu geben, eines Tages von Sünde und Tod befreit zu werden und ewiges Leben zu erlangen. Diese Rettungsvorkehrung, auf die ich hier nicht im einzelnen eingehen möchte, hat etwas mit Jesus Christus zu tun, der sein Leben dahin gab, um Menschen, die an ihn glauben, von Sünde und Tod zu befreien. Dadurch kann Gott seinen ursprünglichen Vorsatz, den er mit der Erde und den Menschen gefasst hat, verwirklichen. Das verloren gegangene Paradies wird wiederhergestellt werden und es wird weder Leid noch Böses geben! Ist das nicht wundervoll?

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird uns ein Ausblick auf diese herrliche Zeit gegeben. Dort heißt es: " Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3,4).

LG Philipp

Sorry, aber wie pervers ist bitte die Vorstellung, ein Allmächtiges Wesen, welches seine eigenen Geschöpfe zum Tode verurteilt (was effektiv das war, was Adam und Eva geschehen ist) weil sie einer banalen Anweisung nicht gefolgt sind, als Verkörperung von Liebe zu bezeichnen? Würdest du deine Kinder aus deinem Haus verbannen, weil sie etwas an sich vollkommen bedeutungsloses tun, was du ihnen aber verboten hast? Ich vermute mal nein, weil du ein moralischer Mensch bist. Und das moralische Gefälle zwischen dir und deinen Kindern sollte kleiner sein als das zwischen uns und Gott. Wenn also du in der Lage bist zu sehen, dass sowas unmoralisch und falsch wäre, wieso sieht Gott es dann nicht?

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@LobsterPerson
Wenn also du in der Lage bist zu sehen, dass sowas unmoralisch und falsch wäre, wieso sieht Gott es dann nicht?

Im Prinzip ist dein Einwand nachvollziehbar. Solche und andere Widersprüche ergeben sich in vielen Religionen automatisch. Nicht ohne Grund werden immer wieder verschiedenste Widersprüche angeprangert, die dann zu teils sehr schwierigen Konstellationen beim Umgang mit einer Religion führen. Oft wird dann das linke Auge geschlossen und mit dem rechten gesehen oder andersrum, je nachdem wie es praktikabel ist.

Auch wenn man bei manchen religiösen Gruppierungen eher von Sekten spricht (Beispiele findet man bei den Fragen hier häufiger) sind diese dennoch eine Religion und was da teils an unmoralischem Verhalten gegenüber andersdenkenden in der eigenen Religion passiert, das ist oft einfach nur noch traurig durchzulesen.

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Gott wollte vielleicht Beziehungen zu Wesen, die einen freien Willen und die freie Wahl der persönlichen Entscheidung haben.

Gott hätte auch Roboter erschaffen können, die ihm aufgrund ihrer Programmierung folgen und gehorchen müssen. Mit echter Beziehung und wahrer Liebe hätte das aber gar nichts zu tun, da beides nur auf freier persönlicher Entscheidung basieren kann.

Deshalb hatten Adam und Eva die Wahl, die wir heute auch haben, sich für oder gegen Gott zu entscheiden. Leider trafen sie die falsche Entscheidung und wollten selbst wie Gott sein und ihr eigenes Ding machen. Das war nicht die Schuld Gottes sondern die ganz bewusste Fehlentscheidung der ersten Menschen. Sie wussten um die Konsequenzen und verstießen trotzdem gegen Gottes damals einziges Gebot.

Deshalb wäre es durchaus verdient gewesen, wenn Gott uns gänzlich verstoßen hätte. Ich bin dankbar, dass er dies nicht getan hat und dass er uns durch das stellvertretende Opfer von Jesus am Kreuz sogar die Möglichkeit gibt, die Kluft der Sünde zu überwinden, die uns Menschen, die wir alle in Worten, Taten und Gedanken sündigen, von dem reinen, heiligen und gerechten Gott trennt, zu überwinden und ins ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott kommen zu dürfen.

Das ist wahrscheinlich viel mehr, als wir verdient haben, doch Gott tut dies, weil er barmherzig und gnädig ist und uns liebt (vgl. Johannes 3,16).

Ich bin etwas verwirrt, aber wenn Gott Wesen wollte, welche sich frei für ihn entscheiden können, wozu dann überhaupt der ganze Kram mit Himmel und Hölle? Es ist einer freien Entscheidung nicht gerade förderlich, wenn eine Wahl zu ewiger Bestrafung und eine Andere zu ewiger Glückseeligkeit führt. Und inwieweit ist es denn bitte angemessen, alle Nachfahren von jemandem, der einen Befehl missachtet, kolletiv mit zu bestrafen? Und nein, Gott tut dies nicht, weil er uns liebt, denn wenn man jemanden liebt, bestraft man diesen jemanden wohl kaum mit Verbannung, weil er versucht einem selbst nachzueifern.

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