Wieso hat eine Windkraftanlage nur 3 schmale Rotorblätter?

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4 Antworten

Die Abgriffsfläche würde dann eine Rolle spielen wenn die Blätter für einen Widerstandsläufer konzipiert werden. Also die so genanten Westernmills. dort drückt die anstömende Luft gegen die Blätter und erzugt durch die Schrägstelung eine Ausweichbewegung die zur, um die Achse, erzwungenen Rotation führt. Bei den üblichen Stromerzeugenden Anlagen handelt es sich allerdings um Auftriebsläufer die dem Tragflächenprinzip folgend den Unterdruck und den Überdruck am rotierenden Blatt, erzeugt durch die strömende Luft als Vortribsenergie nutzen. also zwei völlig unterschiedliche Prinzipien. Wobei der Auftriebsläufer durch die höheren Momente und die größere Schnellaufzahl drutlich im Vorteil ist und deshalb auch eingesetzt wird. Drei Rotorblätter haben sich aus folgenden Gründen bewährt : 1. Massenverteilung 2. Nabenkonstruktion (Festigkeit, Aufnahme, Momente), 3. Wirtschaftlichkeit 4. Schwingungen 5. Wirbelbildung 6. und weitere Zur Nutzung des Windes un der Effektivität solcher Anlagen gibt unter anderem das Betzsche Gesetz Auskunft.

Zu jeder Drehzahl ist eine passende Anzahl von Rotorblättern optimal. Gibt es zu viele Rotorblätter, nehmen sie sich in der Drehebene gegenseitig den Wind weg. Ein Extrem ist nur ein Blatt (Monopteros), der besonders schnell laufen kann. Oder die Western Mills in den USA mit ganz vielen Blättern, die zum Wasserpumpen nur langsam laufen müssen.

Allgemein ist man der Meinung das Windkraftwerke mit drei Flügeln am effektivsten arbeiten. (Gewicht der Rotoren zur Größe der Anlage und dem eigentlich Nutzen) Durch die speziell geformten Abschrägungen entsteht die beste Energieausbeute. Ein Flügel mehr und es würde mehr Luftwiederstand beim Drehen entstehen.

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