Wieso hat die Musik so eine macht über den Körper und unsere gefühle?

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13 Antworten

Die meisten Menschen haben die Angewohnheit, sich ständig selbst zu kritisieren. Musik kann -wenn es die richtige Musik ist, die zu einem passt- die Aufmerksamkeit vom Denken abziehen und sie auf die Gefühle richten. Folge ist, dass man sich dann daran erinnert, wer man eigentlich ist - und das fühlt sich nunmal sehr gut an. :-) 

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Kommentar von Tokij
14.03.2016, 00:38

Auch eine schöne Antwort. (:

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Musik ist die Verbindung von Mathematik und Zeit. Deshalb wirkt sie auf alle Lebewesen, obwohl es Musik noch nicht solange gibt, dass sie auf die Evolution hätte einwirken können. 

Sie wirkt im wesentlichen über Rhythmus, Frequenz (Tonhöhe) und Intervall. Der Körper (incl Gehirn) hat eine Menge eigene Rhythmen, zB Atmung oder Herzschlag. Diese werden durch musikalische Rhythmen beeinflusst und manchmal sogar synchronisiert. So kann man sich mit langsamer Musik beruhigen oder mit schneller Musik aufputschen.

Ähnlich ist die Wirkung der Tonhöhe, nur in einem anderen Bereich. Die Rythmen sind im Sekundenbereich, die Wirkung der Tonhöhe ist am stärksten im Bereich von etwa Tausend Schwingungen pro Sekunde. Es gibt da Vorgänge, die mitschwingen, nennt sich Resonanz.

Stärker als die absolute Tonhöhe wirken die Intervalle, die Zahlenverhältnisse zwischen Tönen unterschiedlicher Höhe bzw Frequenz. Die Töne eines Intervalls können gleichzeitig erklingen als Akkord oder nacheinander als Teil der Melodie.

Sie drücken verschiedene Spannungszustände aus, von Harmonie bis Verzweiflung. Damit haben sie Einfluss auf die Gefühle und Emotionen.

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Musikalische Information wird im Limbischen System umgesetzt. Das ist sowohl zuständig für vegetative Funktionen als auch für das Entstehen und Wirken von Emotionen. Musik wirkt also auf die Zentren des Nervensystems, die die physische und psychische Einstellung des Menschen regelt.

Hab ich aus irgendeinem Fachbuch, hab da mal ne Hausarbeit drüber geschrieben.

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Kommentar von birne25
14.03.2016, 00:57

„Fassen wir die Untersuchungen über die biologischen Auswirkungen des Klanges und der Musik im Menschen zusammen, so können wir sagen:
a) je nach Rhythmus erhöht oder verringert sich die Muskelenergie, b) die Atmung wird beschleunigt oder die Regelmäßigkeit verändert, c) es entstehen Veränderungen in Pulsschlag, Blutdruck und im endokrinen System, d) die Wirkungen sensorischer Reize wird verschiedenartig verändert, e) die Ermüdungserscheinungen sind verringert oder treten später auf, und die Folge ist eine Muskelverhärtung, f) der Wille zur Arbeit und die Muskelreflexe, z.B. beim Schreiben und Zeichnen, nehmen zu, g) es treten Veränderungen im Stoffwechseln und im elektrischen Feld des Organismus auf.“

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Musik ist etwas Einmaliges. Ihre Magie hypnotisiert, nimmt einen gefangen und gibt einem gleichzeitig aber auch Freiheit.

HELGE SCHNEIDER mit einem eher ernsten Song, der hierzu prima passt. Man beachte die Art und Weise, wie Helge speziell das Wort "Musik" am Ende des Songs artikuliert. Mal sehnsüchtig, mal bewundernd, mal nachdenklich melancholisch. Nicht ohne Grund ! Auch er ist sich der inspirierenden Wirkung des schönsten Hobbies aller Zeiten bewusst und hat deswegen wahrscheinlich auch diese Hommage an die Musik geschrieben.

"Musik, Musik, Musik"

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Wenn die Musik erst mit uns Menschen in die Welt gekommen wäre, wüsste ich nicht wieso sie über dem Weg Ohr - Limbisches System so einen Einfluss auf uns hat. Aber in Anlehnung an den Spruch "Das Auge ist sonnenhaft, weil es die Sonne schon vor dem Auge gab", kann man sich gut vorstellen, dass auch die Musik schon vor unserer Sprache da war. Vielleicht nicht unsere eigene Musik (obwohl diverse Flöten und Trommeln auch schon sehr alt sind) aber ganz sicher die Musik der Singvögel.

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Es gibt im Hinterkopf eine Hirnregion die auf Musik anspricht und uns dadurch in den Zustand versetzt. Sicher wird es Unterschiedlichkeiten geben.

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Weil wir soooo viele Gefühle haben und gar nicht so viel Kopf. Glaub ich jedenfalls.

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Weil Musik Sprache ohne Worte ist.

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Weil wir aus Wasser bestehen, das immer schön mitschwingt. Blubberblubber..

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Kommentar von Apfelkiller
14.03.2016, 00:36

Den Spruch merk ich mir! :D

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ist nicht bei jedem so, ich hasse musik und empfinde dabei nichts. Aber das liegt wahrscheinlich daran das die Menschen mit der Tonlage und dem Klang z.B trauer etc. verbinden und sich dann hineinversetzen

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Man indentifiziert sich manchmal mit den songtexten. Wenn man wütend ist hört man harte musik, wenn man traurig ist traurige.

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Das hat sie nur, wenn du es zulässt.

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