Wieso hat die Gesellschaft so viele Vorurteile gegen politisch rechts orientierte Menschen?

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26 Antworten

Um das zu verstehen, muß man sich die Denkweise von Linken vor Augen halten. Linke sind Vertreter einer Gesinnungsethik, also der Ansicht, schon dadurch ein guter Mensch zu sein, daß man politisch auf der "richtigen" Seite steht. Sie sehen sich als Erben der Widerständler gegen das NS-Regime und damit auch legitimiert für alle, auch illegale, Taten, die irgendwie "gegen Rechts" gerichtet sind und ignorieren völlig den Anachronismus ihrer Einstellung.

Durch die Hybris der vermeintlichen moralischen Überlegenheit beanspruchen Linke die Deutungs- und Diskurshoheit in allen politischen Fragen und fordern von Diskurspartnern ständig Bekenntnisse zu linken Positionen ein mit der Drohung, sie ansonsten vom Diskurs auszuschließen.

Sie sind unfähig, die Legitimität von Meinungen anzuerkennen, die nicht mit ihrer übereinstimmen. Das Vorhandensein solcher Meinungen erklären sie sich deshalb ausschließlich durch Vorliegen menschlicher Defizite, intellektueller, ethischer oder auch materieller Art, und bezeichnen deshalb Nicht-Linke immer als dumm, bösartig oder, im besten Fall, als "zu kurz Gekommene".

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Kommentar von quarklabor
05.06.2016, 03:22

Ohje.. deiner Analyse der "Linken Denkweise" entzieht sich jeglicher Kenntniss über ihren Ursprung. "Links" entstand in einem gaaanz anderen Kontext.. Viele Linke wären froh, wenn sie sich nicht auch noch mit den braunen beschäftigen müssten.

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Kommentar von OlliBjoern
08.06.2016, 01:04

Ich bin nicht der Ansicht, dass es einen "Anachronismus" darstellt (gegen rechts zu sein). Dazu muss man schon viele Nachrichten bewusst ignorieren, um zu so einem Schluss zu kommen. Die Sache ist weiterhin aktuell, und es ist alles andere als selbstverständlich, in einem friedlichen Europa zu leben (und nein, ich bin kein "Erbe eines Widerständlers", auch mein Vater war sehr jung, als das 3.Reich ausbrach).

Ich bin (wie alle Menschen, die in Europa leben) den (christlichen) Werten des friedlichen Zusammenlebens verpflichtet, was zunächst mal gar nicht so viel mit Politik zu tun hat. Dennoch habe ich eine politische Meinung, auch wenn diese nicht allen "gefallen" mag (denn es gibt wichtigere Dinge, als allen zu gefallen).

 

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Kommentar von Haldor
04.07.2016, 20:11

Ich habe selten einen so ausgezeichneten und treffenden Kommentar gelesen. Er gibt nicht nur die Einstellung der Linken treffend wieder, er kennzeichnet auch genau die politisch-gesellschaftliche Situation in Deutschland. Alles hängt mit dem unseligen Dritten Reich zusammen. Die Linken nun, überhaupt das politische Establishment in Deutschland sehen den deutschen demokratischen Staat als permanente Antithese zum Hitlerstaat. Diese Einstellung wird für unsere Demokratie allmählich lebensgefährlich.

Denn auch Merkels Entschluss, Millionen Menschen aus dem arabisch-islamischen Raum bei uns unkontrolliert hereinzulassen, speist sich aus den gleichen Quellen: Man muss links sein, um gegen Hitler zu sein! Hitler war extrem unmenschlich, also muss Deutschland jetzt extrem menschlich sein, es muss folglich die Welt retten. -

Überall, in allen Bereichen unserer Gesellschaft, ist zu beobachten: wer links redet, setzt sich durch: in der Literatur, in der Theaterkunst, bei den Polit-Talkshows (Rechten wird permanent ins Wort gefallen, Linke dürfen fein ausreden). Auch in den Lehrerkollegien gilt noch heute: Wer links argumentiert, findet Gehör; konservative Lehrer müssen schweigen, andernfalls werden sie ausgelacht. - Ein unerträglicher und allmählich auch ein höchst gefährlicher Zustand in Deutschland!

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Geschimpft wird, weil es ganz einfach leicht ist, die Nazikeule auszupacken & weil es noch leichter ist, sich Opfer rauszusuchen die sowieso dermaßen stigmatisiert sind, dass sie sich nicht wehren können.

Ich selbst bin weder links noch rechts, sondern absolut neutral (und CDU'ler, wenn das an dieser Stelle wichtig sein sollte).

Meine Meinung ist, dass die Gesellschaft einfach linksorientierter ist, als dass sie es zugibt & gerade das auch diese Hetzerei begünstigt. Sobald jmd. etwa einen Negativaspekt gegen Flüchtlinge aufzählt - und sei es ein reell etwa wirtschaftlich oder statistisch perfekt begründeter Fakt - gilt er als Nazi oder wird wüst beschimpft als fremdenfeindlich oder aggressiv. Und genau das kann nicht sein.

Die Linken sind diesbezüglich nicht viel besser als die Rechten mit ihrer Wortwahl und ihrer subtilen Beschimpfungsarie, die aber nicht nur gegen Rechts geht, sondern gegen jegliche Form von Andersdenkenden. Links orientierte "Freigeister" halte ich für die intolerantesten Menschen überhaupt, obwohl sie sich genau damit brüsten, tolerant und weltoffen zu sein. Habe da auch anderweitig - in ganz normalen zu 120 % unpolitischen Themenlagen - meine Erfahrungen gemacht.

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Kommentar von Ruehrstab
05.06.2016, 11:26

Da hast ja schon Schreckliches erlebt ... und davon auch noch  120% !

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Kommentar von DreiGegengifts
05.06.2016, 13:57

sondern absolut neutral (und CDU'ler

Wenn die CDU neutral wäre, könnte man sie abschaffen. Eine neutrale Partei mit einer neutralen Wählerschaft - ist wohl eher Satire.

Meine Meinung ist, dass die Gesellschaft einfach linksorientierter

Meinungen sind Schall und Rauch. Erst Argumente, Erläuterungen oder Belege machen eine Meinung zu einem ernsthaften Diskussionsgegenstand.

Ich gebe dir zwei davon:

"Linksorientierter" sind alle demokratischen Gesellschaften, wenn du den Begriff im historischen Kontext siehst. Die Demokratie selbst ist eine linke Bewegung (guckst du französische Revolution).

"Linksorientierter" relativ zu den aktuellen Entwicklungen ist nichts in der deutschen Gesellschaft. Das kann ich an der schwindenden Sozialdemokratie in Deutschland, an dem immer größer werdenden konservativen Flügel bei den Grünen  und am massiven Rechtsruck repräsentiert durch die AfD und rechte Bewegungen wie Pegida festmachen.

Habe da auch anderweitig - in ganz normalen zu 120 % unpolitischen Themenlagen - meine Erfahrungen gemacht.

Das ist durchaus aufschlussreich. Ich halte es für bedenklich, wenn die politische Abneigung so weit reicht und ausgeprägt ist, dass sie auf persönliche Beziehungen abstrahlt. Der Glaube die Persönlichkeit und der Charakter eines Menschen hänge an der politischen Überzeugung zeugt aus meiner Sicht von einer stark eindimensionalen Denkweise.

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Hat jemand ggf. ähnliche Erfahrungen?

Ich wurde mal als Gutmensch mit Baseballschläger bezeichnet. Dabei hätte ich vermutlich erhebliche Schwierigkeiten das richtige Ende eines Baseballschlägers zu finden. denn wenn ich eins nicht in Ordnung finde, ist es Gewalt.

Mal abgesehen davon, dass ich immer wieder angefeindet, wenn ich sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt sowie Sexismus anprangere.

Inzwischen wäge ich stark ab, bevor ich etwas schreibe. Ist das Thema wichtig genug, um es zu sagen? Was haben andere User bereits geschrieben?

Diesen Hass im Internet sind vor allem Frauen ausgesetz, wie eine Studie des Guardian bewiesen hat.

Unter den zehn am meisten geschmähten Schreibern der Seite waren acht Frauen. Die zwei Männer waren schwarz.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/re-publica-vortrag-zu-organisierter-liebe-hass-gegen-frauen-im-netz-a-1089815.html

Dort wird unter anderem mit Mord und Vergewaltigung gedroht. Hast du auch schon so etwas erlebt?

Wieso versteht das der Großteil der Gesellschaft nicht?

Weil der Großteil eben weiter denkt und sich fragt vor was soll man die eigene Ethnie schützen, wenn nicht vor andere "bösen" Ethnien. Wer legt fest, wer die bösen und wer die guten sind? Ist es die Hautfarbe? Die Religion?

Und vor allem: Wie ist es möglich alle Menschen mit einer Hautfarbe oder einer Religion über den Kamm zu scheren?

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Dann lass uns doch über Politik plaudern. Ich bin sehr gespannt, was du zu sagen hast. Ich bin aber wohl eher der Mitte oder links anzuordnen. Obwohl ich mich bisher noch nicht mit diesen Labels beschäftigt habe.

Es kommt eben immer drauf an, wie man sich unterhält. Macht man pauschalisierende Aussagen, beleidigt man andere, die nicht der gleichen Meinung sind usw... 

Im übrigen interessiere ich mich auch sehr für Politik und bin in einem ähnlichen Alter, wie du aber ich bin wohl zu einer anderen Einstellung gelangt.

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Kommentar von julianmaxi
04.06.2016, 23:15

Wie kannst du dich denn etwas zuordnen, mit dem du dich noch nicht beschäftigt hast? Und gerne, schlag doch mal ein Thema vor 👌🏻

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Kommentar von julianmaxi
04.06.2016, 23:39

Das Vermehren ist die Grundlage für das Überleben des deutschen Volkes und es gibt ohnehin zu wenig Kinder. Dem versucht die AfD entgegenzuwirken. Und ein Job ist dem nicht gleichzusetzen. Nachfahren bilden eine neue Generation und sind, im Gegensatz zu einem Job, etwas bleibendes.

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Kommentar von julianmaxi
04.06.2016, 23:54

Die AfD wird Mittel und Wege finden. Und ein adoptiertes Kind ist kein gezeugtes Kind. Das Kind ist ja auf der Welt, aber du müsstest ein Kind mit einer Frau zeigen. Dann wäre es schon eins mehr. Ob das adoptierte Kind nun bei dir oder bei seinen leiblichen Eltern aufwächst machst ja keinen Unterschied.

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Viele Schwule haben sehr darunter gelitten, dass sich lange Zeit nur "Tunten" und "Transen" geoutet haben - und man sie deswegen alle so eingeschätzt hat.

Das gleiche Problem hat die "rechte Szene": Jammerlappen, die Sündenböcke brauchen, weil ihr Leben nicht funktioniert, machen mit Schlägereien, Hitlergruß oder Brandanschlägen "auf sich aufmerksam".

Genau so, wie "ihr" euch beschwert, dass es kaum Proteste der "friedlichen Muslime" gegen Attentate und Übergriffe von Islamisten gibt, habe ich auch noch keinen "demokratischen Rechten" bei einer Mahnwache für Opfer rechter Gewalt gesehen.

Steh zu deiner Meinung, aber vertritt sie so, wie es sich gehört. Gut informiert, gut formuliert, sachlich und ... respektvoll.

Warum suchst du nicht nach Gleichgesinnten und gründest eine neue rechte Partei, bei der man weder das kalte Grausen noch das große K...otzen kriegt?

Auch wenn ich eher links stehe - so eine Partei wäre wirklich dringend nötig! In einer Demokratie sollte jeder von "Demokraten" vertreten werden!

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Wenn man sich nicht selbst mit dem Thema auseinandersetzt (bzw. das nur in Einklang mit den gängigen Vorurteilen tut) oder nicht einmal politisch interessiert ist, dann bleibt einem nicht viel übrig. Das Bild der national-denkenden Menschen wird dann durch die Medien geprägt und die sind bekanntlich nicht immer sehr objektiv, gerade bei diesem Thema.
Eine nationale Einstellung ist nichts verwerfliches, das gibt es überall auf der Welt und wird es immer geben, da sich niemals alle Menschen mit Gleichmacherei, Weltkapitalismus und Kulturlosigkeit abfinden werden. Es ist nichts verwerflich an der Liebe zum Eigenen, wenn man das Fremde achtet und respektiert. Nicht umsonst fordert bspw. die IB ein sog.  „Europa der Vaterländer“. Jedes Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung, Heimat und Kultur. JEDES. In allen Ländern Europas gibt es Patrioten und Nationalisten, die freundschaftlich zusammenarbeiten. Es wäre sehr unlogisch, wenn diese sich (im Falle der Umsetzung ihrer Ziele) anschließend hassen und bekämpfen würden, da sie nicht dem jeweils eigenen Volk angehören. Gewalt darf es selbstverständlich nicht geben.

Ich weiß, einige werden mir jetzt ebenso vorwerfen, ich wäre manipuliert und würde nur nachplappern, das zieht aber nicht. Das Problem ist, dass man uns immer und immer wieder die selben zwölf Jahre unserer Geschichte vorhält und uns einreden will: Jeder der auch nur im Ansatz "rechts" oder "national" ist, würde Krieg, Massenmord, Diktatur und Abschottung von der Welt wollen. Dass das nicht stimmt, SOLLTE EIGENTLICH jedem klar sein. Ist es aber leider nicht. Und das liegt vor allem daran, dass wir pausenlos, entweder von den Medien oder auch in der Schule (ich erinnere mich) unsere große deutsche Schuld vorgehalten bekommen, die wir auf ewig begleichen müssten. Schade drum. Statt links gegen rechts aufzuhetzen, sollte man sich lieber um eine friedliche und freie Auseinandersetzung bemühen.

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Kommentar von Ruehrstab
05.06.2016, 11:54

Wir Deutsche haben ja eine Verantwortung gegenüber der Weltgeschichte, die ohne die deutschen Nazis nun zweifellos anders verlaufen wäre. Die schreckliche, entwürdigende und nachhaltige Erfahrung des Nationalsozialismus und die Lehren daraus sind etwas, das heute in Europa besonders die Deutschen im Blick halten müssen. Dies gerade angesichts der faschistoiden Entwicklungen in einigen Nachbarländern, in der EU, in der Türkei mit Erdogan oder wie sie in den USA mit Trump und Konsorten drohen.

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Kommentar von randomhuman
05.06.2016, 16:00

Ich glaube, dass ein Europa der Vaterländer nicht möglich ist. Wenn jeder wieder sein eigenes Süppchen kocht, dann wird es früher oder später auf genau die gleichen Differenzen hinauslaufen, wir damals. Deutschland kann sich ein Europa der Vaterländer nicht leisten, da wir am Ende wieder die Dummen sind. Zu machtvoll, wirtschaftlich zu stark und was noch alles so dazu kommt. 

Bisher hat rechts und/oder national aber nur zu solchen Entwicklungen, wie Krieg, Massenmord, Diktatur und Abschottung geführt. Es gibt so viele Beispiele aus dem 20. Jahrhundert und sogar heute ist es wieder ganz aktuell. 

Diesmal werden die Rechten der Bevölkerung auch wieder nur Honig ums Maul schmieren, wie damals bei Hitler. Er hatte die einfachen Lösungen nach der Weltwirtschaftskrise parat und die Leute glaubten es. Jeder weiß wohin es geführt hat. Heute glauben die Leute den einfachen Lösungsansätzen der AfD und man kann nur erahnen wohin es führt und ich möchte es nicht herausfinden.

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Ich habe keine Vorurteile gegenüber Rechten. Aber wenn sie ihren Mund aufmachen und es kommt nur Braunes raus, sind Nachurteile unvermeidlich.

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Wieso "Vor"urteile? Die rechten NSU Mörder SIND nun mal abzulehnen! Wer DENEN in die Hände spielt, also Argumente für den Hass liefert, der ist für MICH indiskutabel. Beispiel: Der Kabarettist Volker Pispers sagt zum Vorwurf des oberflächlichen Antiamerikanismus: "Meiner IST NICHT oberflächlich!"

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Hallo, 

ich bin offen links-liberal und kann dir die Frage leicht beantworten:

  • Dieser Staat und dessen Volk hat in der Vergangenheit mit deiner Sorte relativ schlechte Erfahrungen gemacht
  • Die meisten Rechten plappern nach, ohne zu denken ("wir möchten nur die eigene (Ethnie) schützen")
  • Ein großer Teil der Gesellschaft hat mittlerweile erkannt, dass hinter den Parolen von AfD, NPD und co, nur Hass, Rassismus und pure Dummheit stecken.
  • Ihr hetzt gegen Minderheiten und politisch anders orientierte ("Ihnen wird eher selten vorgehalten, was "Antifas" wirklich sind.") Was sind "Antifas" denn wirklich?
  • außerdem sind jegliche rechte Argumentationen auf Lügen oder Behauptungen basierent
  • Grüße, JuliusAX
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Kommentar von julianmaxi
04.06.2016, 21:21

Antifas sind gewalttätiger als wir. Sie plappern  alles nach und wissen selbst nicht, gegen wen und was sie alles sind. Diese Rolle ist nicht uns zuzuschreiben.  Ich bin bei der AfD aktiv und wurde mehrmals von diesen sogenannten Aktivisten bedroht. Und dann wird die "rechte Gewalt" von der Presse in den Vordergrund gerückt. Du bist genauso weit von der politischen Mitte entfernt wie ich, also bilde dir doch bitte nicht ein, du würdest die beste Ansicht vertreten und wüsstest über alles Bescheid.

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Weil rechts immer wieder mit der H.Zeit verglichen wird das steckt den Menschen noch in den Köpfen!So lange her aber das wird immer wieder aktuell gehalten!

So eine Zeit wird es nie mehr geben.Und derzeit ist das Thema Rechts so explusiv geworden das ja alles dazu zählt!Man weiss ja gar nicht mehr wie man sich verhalten soll gerade zum Thema Islam.Wie schnell man als rechts abgestempelt werden kan zeigt doch das Thema AFD .Aber was genau macht die Rechts?

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Ich glaube bei vielen schwebt im Kopf noch der "alte" Rechte. Die rechte gedankliche Reform wurde von diesen ja nicht anerkannt. Viele "linke" besonders Antifa und co. suchen den echten Nationalsozialisten und weil sie ihn nicht mehr finden, wird jeder der nicht ihrer Ideologie entspricht als "Nationalsozialist" abgestempelt. 

pro nation

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Kommentar von quarklabor
04.06.2016, 20:20

lustig wie du in deinem Argument Linke und Antifa in einen Topf wirfst und auf der anderen Seite von "der alte Rechte" und "rechte gedankliche Reform" faselst.. 

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Ich denke das liegt daran, dass in den Köpfen der Menschen "links sein" automatisch mit "sozial sein" gleichgesetzt wird, dabei ist ihnen aber nicht bewusst, das linksradikale Menschen genau so schlimm sind wie rechtsradikale. Ich befinde mich politisch gesehen - so wie du - auch eher rechts, bin deshalb aber noch lange nicht dumm oder assozial.

Trotzdem ist in der Gesellschaft fest verankert das "rechts sein" automatisch "Nazi!" bedeutet. So könnte ich mir das vorstellen

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Kommentar von DreiGegengifts
04.06.2016, 20:58

das linksradikale Menschen genau so schlimm sind wie rechtsradikale

Du meinst wahrscheinlich linksextreme und rechtsextreme Menschen. "Radikal" als Begrifflichkeit wurde im Nachkriegsdeutschland vom Verfassungsschutz geprägt - der war damals noch mit zahlreichen Ex-Nazigrößen besetzt.

Und nein - da bestehen massive Unterschiede.

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Kommentar von randomhuman
05.06.2016, 16:18

Ja linksradikal und rechtsradikal nimmt sich nicht viel, wenn es ums zerstören von Sachen geht oder von irgendwelchen übertriebenen Positionen.

Das heißt aber nicht, dass links an sich schlecht ist. Nicht jeder eher links eingestellte Mensch rennt auf der Straße rum und zerstört Dinge.

Die meisten Rechten sieht man aber ständig irgendwelche haltlosen Parolen skandieren. Anders können die sich ja kein Gehör verschaffen, weil sich der normale Mensch mit solchen Positionen meist nicht wirklich identifizieren kann.

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Ich kenne das nur zu gut. Wenn man mit jemandem eine normale politische Disskusion führen will ist dieser dann meistens sofort abweisend oder beleidigt. Ich finde das auch sehr schade, weil ich auch finde, dass "Rechts" nur eine normale politische Richtung ist.

Das viele Menschen so denken liegt an den Medien. Ohne zu suchen findest du keine pro rechten Beiträge oder Artikel, nur rechte Gewalt, nur rechter extremismus wird gezeigt. Ich habe noch nie in den Nachrichten etwas über linke Gewalt gehört etc.

Viele lassen sich ja so leicht durch die Medien beeinflussen, da sie sich nicht anderweitig mit so etwas beschäftigen. Und das ist wirklich sehr schade. So wird die Politik wahrscheinlich immer sehr eintönig bleiben.

Unsere angeblich so freien und unabhängigen Medien sind nichts weiteres als eine Moderen, abgeschwächte Form der Propaganda.

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Kommentar von Ruehrstab
05.06.2016, 11:39

Aber zum Glück gibt es ja welche wie dich, die alle Lügenmedien sofort und schonungslos bloßstellen, weil sie eben einfach viel besser Bescheid wissen.

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Kommentar von randomhuman
05.06.2016, 16:14

Also in der Zeitung lese ich schon was davon wenn Linksautonome wieder durch die Straßen ziehen und ganze Abschnitte zerstören. Weiß ja nicht wo du dich informierst?

Du suchst also nach pro Rechten Beiträgen. Dann bist du ja im Endeffekt nicht besser als alle anderen, da du die Gegenseite komplett außen vor lässt und dich nur einseitig und somit weltfremd informierst.

Das Problem bei euch Rechten ist, dass ihr die eigene Propaganda, die euch vorgesetzt wird nicht auch in Frage stellt und kritisch betrachtet, sondern nur als die einzige Wahrheit hinnehmt.

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Nun, der Großteil der Gesellschaft versteht es nicht, weil "Patriotismus" und "Nationalismus" in aller Regel einhergehen mit einem Feindbild, vor dem man sich "schützen" muss. Und um sich zu schützen, muss man das Feindbild bekämpfen.

Von diesem Denkmodell ist es nicht mehr weit bis zur "arischen Herrscherrasse". Wie dies letztlich zur Judenverfolgung geführt hat, wissen wir.

Grundsätzlich kannst du von Anderen nur Akzeptanz einfordern, wenn du Andere, die auch anders aussehen und/oder anderen Glaubens sind, als gleichwertig und gleichberechtigt ansiehst. Damit wird der "Schutz", den man für sich selbst und seine Denkweise sucht, eigentlich obsolet.

Und wenn du wirklich das christliche Abendland verteidigen willst, dann tue das mit den christlichen Tugenden, zu denen vor allem die Nächstenliebe gehört.

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   Nicht jeder, der rechts denkt, ist gewalttätig oder möchte andere Ethnien auslöschen, wir möchten nur die eigene schützen.

Das Du keine Ethien auslöschen willst, glaube ich Dir gern. Aber was verstehst Du unter "die eigene Ethnie schützen?"

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AfDler und Pegidisten sind auch Menschen wie Du und Ich. Leider ist dies bei der Mehrheit der Bevölkerung noch nicht angekommen. Gegenüber Migranten, Flüchtlingen, Schwulen und Muslimen wird Toleranz geübt, braun Angehauchte gelten noch immer als Menschen zweiter Klasse. Wir sollten endlich Aktionsprogramme für die Inklusion völkisch denkender Mitbürger starten, gerade an Schulen könnte man Aufklärungsarbeit für mehr Toleranz gegenüber Rechtsaußen starten. 

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Weil Rechts immer verurteilt wird.Sieh dir mal Deutschland an die ganzen Natinalitäten und dan Deutschlands Vorgeschichte!

Rechts wird abgelehnt verurteilt und das bleibt.

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Da von Rechten (eigentlich muss man ja von Neurechten sprechen, den politisch rechts der Mitte würde ich mich auch verorten) in der Regel spätestens der 2. Satz wahlweise sehr dumm, gelogen oder menschenverachtend ist, habe ich für diese Gruppe wenig Sympathien übrig.

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haha... willst du jetzt echt Mitleid dafür, dass du so ein eingeschränktes Weltbild hast? Das ist ja echt lustig... :D

Der Großteil der Gesellschaft ist konservativ. Dagegen haben die wenigsten etwas. Alles was rechts davon steht, ist aus bekannten Gründen schlecht angesehen. .. "deine Ethnie schützen"... was für ein Blödsinn.. 

Nicht jeder der rechts denkt, ist gewalttätig oder möchte andere Ethnien auslöschen(...) 

merkst du eigentlich, was du da schreibst?  

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Kommentar von julianmaxi
04.06.2016, 20:21

Ja, merke ich. :) Danke der Nachfrage

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...wir möchten nur die eigene schützen...

Das sagt schon einiges aus: Z.B. daß du nicht selbst denkst, sondern nach-plapperst. Oder dich nur unter Gleichgesinnten sicher fühlst, oder beides...

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