Wieso hat der Hund Angst vor mir?

25 Antworten

Ich denke die Frage beantwortet dich von selbst. Du hast deinen Hund geschlagen, ihn weggesperrt und vermutlich auch angeschrieen. In seiner gewohnten Umgebung. Das da sein Zutrauen zu dir einen gewaltigen knacks bekommen hat, ist doch selbstverständlich.

Geh regelmäßig mit ihm Gassi, dann wird er weniger in die Wohnung machen.

Um es "wieder gut zu machen" solltest du dich ihm langsam annähern, gib ihm Leckerchen, wenn er zu dir kommt, streichle ihn aber zwing dich nicht auf. Unternimm viel mit ihm in der Wohnung, sodass er wieder mehr positive Erinnerungen mit dir verbindet. Und lass ihm Zeit dabei. So ein Vertrauensbruch kann für einen Hund ein ziemlicher Schock sein. Zeig ihm, das du vertrauenswürdig bist und merk dir bitte, das man NIEMALS! seinen Hund schlagen sollte. Egal was er getan hat!

LG, JaceZ

Wenn er oft in die Wohnung macht hast Du die Stubenreinheit nicht ausreichend genug trainiert . Und einen Hund so abzustrafen ist ein absolutes No Go . Du hast sein Vertrauen verloren und als Halter völlig versagt . Zeige Deinem Hund jetzt das Du viel mit ihm unternimmst . Erziehe ihn , spiele mit ihm und wenn Du viel Glück hast wird Dein Hund Dir wieder irgendwann vertrauen . Sollte Dir nochmal die Hand ausrutschen wäre es besser Du gibst den Hund in gute Hände 

Alles noch gut bei dir?

1)Es ist klar,dass der Hund am Anfang in die Wohnung macht,weil er noch nicht weiß,dass er das nicht darf!Das muss man ihm abtrainieren!

2)Deshalb darfst du deinen Hund nicht schlagen!Wenn z.B. deine Eltern dich schlagen oder in deinem Zimmer einsperren und du weißt nicht wieso,wie würdest du reagieren?

3)Mach der Welt einen gefallen und gib den Hund in Guten Händen,Fakt ist nämlich du kennst dich nicht mit Tieren aus!

Gib den Hund einfach in ein besseres Zuhause. Du kannst absolut nicht mit Tieren umgehen. Sowas kann man nicht wieder gut machen. Das Vertrauen zwischen Dir und Deinem Hund ist gebrochen. Hunde merken sich sowas und haben dann verständlicherweise Angst.

Man schlägt einen Hund NIEMALS. Egal was er getan hat. Und das er in die Wohnung macht, liegt an Deinem Versagen, nicht an seinem. Er ist von DIR abhängig. Du musst mehrmals am Tag mit ihm nach draußen oder ihn in den Garten lassen. 

Besitzt Du überhaupt Fachkenntnisse? Körpersprache, Verhaltensmuster, Erziehung? Ohne Fachwissen, hat man sowieso kein Tier zu halten.

Würdest Du denn zu jemanden hingehen, der Dich schlagen würde? Du hast den Hund damit sehr verletzt. Tiere fühlen wie Menschen und sie verstehen auch, was Du da getan hast.

Um das Vertrauen wieder aufzubauen, musst Du Dir viel Zeit lassen. Es dürfen keinerlei Vorfälle von Schlägen, Schreien, Einsperren etc. vorfallen. Das macht alles wieder zu nichte.

Also auf jeden Fall nie wieder schlagen. Und was auch wichtig ist: Wenn er weg rennt, jault, winselt oder bellt und du merkst dass er Angst hat: Fass ihn nicht an! Durch den Stress fühlt er nicht die angenehme Seite des Streichelns sondern verbindet es mit Schmerz! Und später wird ihn das immer wieder daran erinnern. Setz dich am besten zu ihm/ihr mit dem Rücken zum Tier auf den Boden und warte bis er/sie zu dir kommt. Du kannst ja etwas Futter oder ein Leckerlie in die Hand nehmen und ihn/sie daran riechen und schlecken lassen. Sprich aber nicht mit ihm/ihr und fass und schau ihn/sie nicht an. Nach einer Weile, wenn er/sie etwas entspannter ist und mit der Schnauze an dir oder dem Leckerchen riecht, kannst du langsam versuchen ihn/sie am Kopf zu streicheln. ABER nicht von oben auf den Kopf sondern seitlich an der Wange bis zum Ohr vielleicht.

Hunde sind liebenswürdige Tiere. Sie verzeihen sehr oft, aber man muss es ernst mit ihnen meinen. Es wird vielleicht etwas dauern bis der Hund auf dich zu geht. Am besten seid ihr zwei ungestört in einem etwas kleinerem Zimmer damit er/sie nicht wegläuft. Es kann sein, dass die ersten Fortschritte schon nach ein paar Minuten kommen. Vielleicht sitzt du aber auch Stunden da und es tut sich nichts. Das lässt sich schwer abschätzen, wenn man den Hund nicht kennt und die genaue Situation.

Wichtig ist dass dieser Versuch mit einem schönen Ende abgeschlossen wird. Wenn du den Hund z.b. berühren durftest, kannst du den Versuch beenden und aus dem Zimmer gehen, ruhig und ignoriere den Hund dabei wieder. Vielleicht kommt er mit in die Küche und bekommt dann sein Futter.

Ich hoffe das hilft dir und dass ihr zwei euch wieder näher kommt.

Liebe Grüße und gutes Gelingen

Stefi

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