Wieso hat der FC Sevilla für Coke nur 3 Millionen Ablöse verlangt?

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6 Antworten

Ja bei einem Transfer gibt es viele entscheidende Sachen. Coke war nicht immer ein Stammspieler. Erst später wurde er zu einem festen Bestandtteil von Sevilla. Davor hatte er konkurrenz. Des anderen kann das Alter viel auslösen. Guck dir mal Pogba und Sterling an, was für denen angeboten wurde und akzeptiert wurde, zumal es überbewertet scheint. Und eine Verletzung zieht natürlich auch den Marktwert ab. Sevilla wollte keinen Schnick Schnack machen. Es gab ein gutes Angeboten und sie habens akzeptiert. Schluss ist. Einen Coke kann man nicht mit andere Leistungsträger wie Gameiro, N'zonzi etc vergleichen. Er ist gut, aber nix besonderes.

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Kommentar von Maxieu
05.08.2016, 21:53

Gut. Den genuen Stellenwert Cokes für Sevilla kann ich nicht einschätzen. Insofern mag der Preis tatsächlich marktgerecht sein.
Den Wechselwunsch von Coke erklärt das aber nicht - außer er hätte persönlich - zusätzlich zur Ablöse an den Verein - noch ein fettes Handgeld obendrauf bekommen, über das beide Seiten Stillschweigen vereinbart haben.

Dass eine Verletzung den Marktwert drückt (wie du sinngemäß schreibst), ist klar. Allerdings war seine Verletzung zum Zeitpunkt des Wechsels ja nicht bekannt. Darum geht es mir ja gerade.

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Sevilla wusste, dass er sich schwer verletzen wird? Dann hat der Verein die Transfererlöse nicht nötig, da man mit Zukunftsvoraussagen ja noch viel mehr verdienen kann.
Ne im Ernst, Hintergrund ist neben dem Alter sicherlich auch die Perspektive im Verein, auch wenn er derzeit Stammspieler sein sollte.

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Kommentar von Maxieu
05.08.2016, 22:04

"Sevilla wusste, dass er sich schwer verletzen wird?"

Ärzte/ medizinische Abteilungen machen ständig Zukunftsvoraussagen, mit denen sie im Allgemeinen tatsächlich ganz gut verdienen - und zwar solche über wahrscheinliche Krankheitsverläufe oder Verletzungsrisiken.

Im Fußball geschieht das oft auf der Basis von Vorverletzungen oder kleineren chronischen Lädierungen, die vielleicht nicht immer lückenlos dokumentiert werden.

Heidel ist nicht der einzige (ehemalige) Autohändler, der sich in solchen Dingen auskennt. Es gibt da vielleicht Branchen übergreifende Gemeinsamkeiten...

Sevilla verfügt sicher auch über etliche in diesem Sinne fähige "Gebrauchtwagenhändler".

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Verletzung hin oder her ... Schalke hat alles richtig gemacht, nämlich ein gestandenen Spieler der noch letzte Saison die Euro-League mit seinen Team gewann praktisch für Peanuts geholt. Was haben die nicht für Unsummen in den letzten Jahren für Flops bezahlt. Weshalb der so billig war ist entweder er hatte nur noch wenig Vertrag bei Sevilla oder eine Klausel welche ihm diese Art Wechsel ermöglichte; genau wissen es vermutlich nur Insider. Normalerweise sind Spieler von diesen Format nicht unter 15 Mio. zu haben, da hat Heidel nicht zum ersten Mal seine Manager Qualitäten bewiesen; dazu noch Naldo, Baba und Embolo nach Gelsenkirchen gelotst ... das nenne ich unter dem Strich gute Transfers. 

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Hat sich Vllt über die Jahre hinweg eine Ausstiegsklausel gebildet?

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Kommentar von Maxieu
05.08.2016, 21:44

Selbst wenn.

Kann Schalke ein soviel höheres Gehalt zahlen, dass der Spieler auf sein vertrautes Umfeld und die Champions-League-Teilnahme
verzichtet?

Natürlich: Der Ruhrpott ist viel schöner als Süd-Spanien (die Touristen-Statistik lügt bestimmt) und Coke möchte vermutlich auch ein neue Sprache lernen...

Aber reicht das für einen ehrgeizigen Spieler im fast noch besten Fußballer-Alter?

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War eine Klausel

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