Wieso hat das männliche Geschlecht so viele Nachteile in der Gesellschaft?

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5 Antworten

Gefühle zu zeigen bietet Angriffsfläche. Auch Mädchen heulen nicht so gerne vor der "Konkurrenz".

Mädchen würden z. B. nicht über einen weinenden Jungen übertrieben, von hohem Podest lachen. Zwischen Jungen herrscht Rivalität, genauso wie zwischen Mädchen.

Es geht immer noch um das Spiel, sich durchsetzen zu müssen.

Unter vier Augen, in einer Beziehung zum Beispiel heulen Jungs nicht so gerne vor Mädchen, weil sie beweisen müssen (oder es denken, beweisen zu müssen), dass sie stark sind und Halt geben und kein resignierendes, hoffnungsloses Etwas, das aufgepeppelt werden muss.


Wenn du von Benachteiligungen sprichst, musst du das Recht und die Gesellschaft trennen. Der Rollenverteilung geschuldetes Schubladendenken kann nur über mehrere Generationen ausgetilgt werden und selbst hierfür braucht man eine gute Alternative.

Der Mensch ist schlecht darin, etwas anzunehmen, wo es einfach nur heißt "gibt es nicht mehr". Er erwartet, dass es etwas Neues gibt, das besser ist, woran er sich halten kann.

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Natürlich ist diese Welt sexistisch, das ist nun mal so bei zwei verschiedenen Geschlechtern, das Wort ist aber für beide Geschlechter dasselbe. Jeder fühlt sich mal vernachlässigt oder alleine, das ist nun mal so, und ist auch nicht auf das Geschlecht beschränkt.

Und es ist nur ein anderer Ausdruck für Macht, Macht über jemanden erlangen, ihn zu demütigen oder zu erniedrigen. Alles was einem wiederfährt ist auf die Sucht eines anderen nach Macht und Kontrolle zurück zu führen.

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Und ich glaube das bezieht sich nur auf gutaussehende Frauen.
Genauso haben es auch gutaussehende Männer leichter. Die Gesellschaft ist oberflächlich.

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Solche Benachteiligung von Männer hat die selben Ursachen wie die- deutlich häufigere- Benachteiligung von Frauen: Sexismus, veraltete Stereotype über die Geschlechter.

Diese Stereotypen lenken die Menschen, führen z.B. zur "Gläsernen Decke" die die Karriere von Frauen beendet oder dazu, dass Frauen für die selbe Arbeit weniger Lohn bekommen. Und sie führen eben auch dazu dass Frauen oft sanfter angefasst werden als Männer und Männer keine Gefühle zeigen dürfen.

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Ich glaube eher deine Wahrnehmung ist bisschen verkorkst...
Ich wurde im Leben noch nicht wegen meines Ausschnittes besser bewertet als männliche Kollegen und auch nicht mit Samthandschuhen angefasst...
Und meiner Meinung nach macht das Weinen euch Männer erst männlich, da ihr bereit seit öffentlich eure Gefühle zu zeigen und DAS ist wahrer Mut.
In meiner Lehre (Köchin) wurden wir Frauen behandelt wie ein Stück Dreck, wir waren offenbar nur das Lustobjekt der Männer und ansonsten zu nix wirklich gut... Lass dir das mal durch den Kopf gehen und überdenke mal deine Denkweise bisschen :)

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Kommentar von Justaskingmanw
01.12.2015, 12:40

Ich finde meine Argumente etwas überzeugender da viele diese Situation kennen.

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Kommentar von PwalbXYZ
01.12.2015, 12:51

Und meiner Meinung nach macht das Weinen euch Männer erst männlich, da ihr bereit seit öffentlich eure Gefühle zu zeigen und DAS ist wahrer Mut

Ich finde nicht das Weinen Männer männlich macht. Und wir zeigen einfach unsere Gefühle nicht (öffentlich) weil wir das nun mal für privat halten. In Tränen auszubrechen ist kein Mut, sondern lächerlich, unkontrolliert und schwach. Sowas sollten Männer nicht sein (außer lächerlich vielleicht :D).
Wir zeigen einfach keine Gefühle vor Leuten die wir nicht vertrauen. Ich vertraue nämlich nicht der Öffentlichkeit und diese Privatsphäre sollte man respektieren.

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