Wieso hassen wir das, was wir früher geliebt haben?

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9 Antworten

Normalerweise hassen wir nicht was wir liebten, sondern empfinden Hass anstelle von Verliebtheit. Die notwendige Unterscheidung von Verliebtheit und Liebe wird häufig unterlassen. Verliebtheit und Hass sind Gefühle die einem widerfahren - meist ohne dass man darauf direkten Einfluss hat. Liebe ist ein Gefühl, dass zwar aus Verliebtheit wachsen kann, aber ein bewusster, willentlicher Prozess ist. Dazu gehört, dass man den Menschen (und damit auch sich selbst) soweit kennt, um so eine Entscheidung treffen zu können. Leider ist es heute üblich, sich in Gefühlsduseleien treiben zu lassen - wenn man nicht weiss, was man tut, weiss man auch nicht worüber man redet. Schade und die Zeit und Energie.

Liebe kann zu Hass werden, wenn man verletzt und gekränkt wird. Irrtümlicherweise geht man davon aus, dass Hass das Gegenteil von Liebe ist. Das Gegenteil von Liebe ist aber Gleichgültigkeit. Hassen kann ich nur jemanden, der mir viel Bedeutet, sonst mache ich mir diese Mühe gar nicht. Hass ist auch eine Form der Trauer z.B. über das Scheitetn einer Beziehung (an dem in der Regel beide beteiligt sind)

Gebe dir Recht - Gleichgueltigkeit ist noch schlimmer als Hass. Hass ist vielleicht Produkt vieler Verletzungen, Enttaeuschungen

Hass hat uebrigens verheerende,fatale Nebeneffekte auf die Psyche, darum sollte doch wenigstens danach streben, irgendwann wieder vergeben zue koennen, irgendwie

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So ähnlich hätte ich das auch geschrieben! Ich war einmal mit meinem Mann bei einem Eheberater, der sagte: solange Sie noch Gefühle füreinander haben (auch wenn es Hassgefühle sind), ist Ihnen der andere nicht egal und Ihre Beziehung hat noch eine Chance. Verhängnisvoller ist die Gleichgültigkeit!

Trotzdem: Hass ist zerstörerisch, macht vor allem Dich selber kaputt ... Ich wünsch Dir Gelassenheit!

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Wenn ich mir das Bild meiner Exfrau ansehe und dazu die Rechnungen im Scheidungsprozeß weiß ich es wieder ganz genau. Es sit eben ein schmaler Grad zwischen den beiden Extremen.

Mir geht es nicht so. Da haben wir wohl unterschiedliche Erfahrungen. Finde die Frage auch zu pauschal, denn wenn die Liebe geht, muß doch nicht zwangsweise der Haß kommen.

Gebe ich Dir recht, abgesehen von meiner Exfrau

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muss doch gar nicht so sein und ist ja auch erst recht keine zwangsläufigkeit, also verstehe ich die frage nicht ganz?!

Hassen wir hier ETWAS oder JEMANDEN? Klingt nach Liebeskummer. Dagegen hilft ein Bierabend mit den Kumpels (was Frauen dagegen machen, weiss ich nicht...Klischeemodus on: Shoppen? Klischeemodus off).

Frisör ;)

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Schlechte Manieren, wer ehemals Liebe in Hass verwandelt. Sich distanzieren, nicht mehr moegen, ja. Hassen, das richtet sich gegen einen selbst.

Das ist eine gute Antwort. Umkehren kann man das wirklich nicht. Wenn, dann muss man sich selber fragen, ob die Beziehung vorher echt war, oder man eine Fata Morgana geliebt hat, ohne richtig zu sehen und zu empfinden. Dann muss man die eigene Wahrnehmung überprüfen von früher, von jetzt und auch in der Zukunft. Wenn das dann keine Wahrnehmungsstörungen gewesen sein sollten, dann sind das sehr schlechte Manieren, wenn man trotzig den gekränkten Stolz in Hass verwandelt. Also wieder Überreaktion nicht auf die Realität, sondern wegen gekränkter Gefühle. DH für Bruno, Distanz ist das Richtige und nicht mehr mögen, aber Hassen, wenn man sich vorher geliebt hat, das geht eindeutig zu weit.

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@Luise

Luise,danke fuer die Blumen. Gibt's Speckstein da wo Du wohnst,im "wilden' Westen ? LG

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