Wieso hassen alle Preußen?

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16 Antworten

1. Nein, nicht alle Menschen "hassen" Preußen, nur die, die sich mit der Geschichte dieses Staates nie beschäftigt haben. Preußen war ein bemerkenswerter Staat, gut regiert, ein aufgeklärter Rechtsstaat, in seiner jeweiligen Zeit zu den fortschrittlichsten Staatswesen gehörend. Ohne Preußen und die Leistungen seiner Herrscher, seiner gebildeten Eliten und des ganzen preußischen Volkes wäre die deutsche Geschichte nicht verständlich. Es wäre also dumm, Preußen zu verdammen und sich für seine Geschichte nicht zu interessieren, stattdessen irgendwelche Vorurteile vom Hörensagen nachzuplappern.

2. Sich die Rückkehr der Hohenzollern an die "Macht" zurückzuwünschen, ist ein folkloristisch vielleicht verständlicher Wunsch, politisch aber unsinnig. Deutschland ist seit 100 Jahren - mit ein paar Jahren Unterbrechung - eine demokratische Republik, die nicht schlecht regiert wurde. Wenn überhaupt jemals wieder ein Monarch das deutsche Staatsoberhaupt würde, dann gewiss allenfalls im Umfange der "Macht" des Bundespräsidenten. Aber auch dieses Amt hat sich bewährt, sodass es keinen Grund gibt, es abzuschaffen zugunsten irgendeiner Familie, deren historische Zeit abgelaufen ist und heute allenfalls noch die Funkrion hat, das an Besitz und Kunstschätzen zu bewahren, was ihr die Republik großzügig überlassen hat. Von den Hohenzollern oder auch Wittelsbachern abgesehen, gibt es allerdings ehemals regierende Familien, die dieses Besitzes unwürdig sind, weil sie ihn sinnlos verprassen und dann zur Abtragung ihrer Schulden illegal wertvolles Kulturgut von nationalem Rang ins Ausland verkaufen.

3. Ohne zu wissen, wie du dich konkret geäußert hast, kann hier niemand beurteilen, ob die Anschuldigung gegen dich, ein "Nazi" zu sein, gerechtfertigt ist oder nicht. Wer sich für Preußen und seine Geschichte interessiert und sich kritisch mit ihr auseinandersetzt, ist kein "Nazi".

MfG

Arnold

Deutschland ist seit 100 Jahren - mit ein paar Jahren Unterbrechung - eine demokratische Republik, die nicht schlecht regiert wurde

Die Nazizeit hast du da wohl ausgelassen

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@Bitterkraut

Du musst wohl präziser zu lesen lernen:  "(...) - mit ein paar Jahren Unterbrechung - (...)"!  :-))

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Wenn du für Kaiser und Monarchie dich aussprichst, biste kein Nazi, sondern einfach ein rückwärts gewandter Mensch, der gerne reaktionäre Verhältnisse herbeisehnt. Das ist gewiß bedauerlich, aber vielleicht kommst du aus wohlsituiertem Hause, wo das Geld gar munter sprudelt und bist von daher für alles Gestrige anfällig.

Hei, TheJerror, 1.) die Kaiserfamilie an die Macht ... die Monarchie ist eine überkommene Staats- und Regierungsform des 19. Jahrhunderts, heute dagegen ein Auslaufmodell, das sich gerade noch ein Dutzend Staaten leistet.

 2.) Die Reichsflagge der Kaiserzeit war bekanntlich Schwarz-Weiß-Rot, die Preußen-Farben dagegen nur schwarz und weiß.

3.) Ich hasse keinen Menschen, auch nicht das ehem. Land Preußen, das 150 Jahre Teil der Geschichte des Landes war, in dem ich heute lebe.

 4.) Die Nazis haben sie schwarz-weiß-roten Farben des zweiten Reiches für ihr drittes Reich missbraucht - und weiter nichts mit dem Kaiserreich zu tun.

 4.) Das beste, was das deutsche Volk politisch hervorbrachte, waren die Sehnsucht nach Einheit und nach parlamentarischer Demokratie schon im frühen 19. Jahrhundert. Seit dem Wartburg-Fest verkörpert sich dies in den Farben schwarz-rot-Gold, die heute wieder wie in der zweiten deutschen Republik 1918 - 1933 die unseren sind. So. Grüße! 

Gar nichts.In was für eine Klasse bist du das sie sich mit Geschichte auskennen?!Meine hätten gefragt was ist Preußen?

Aber gut.Also Nazi sind welche... ach ich glaube nicht das ich das erklären muss.Also können/sollten sie dich gar nicht als Nazi beschimpfen dürfen.

Der P. Staat beginnt erst richtig mit dem Großen Kurfürst (Weiß grad nicht wie der heist) den der hat nach meinen momentanen Wissenstand dafür gesorgt das P. viele Religiöse Verfolgte in den P. Staat kamen.Durch das aufheben des Edikt von Nantes das einem Fr. Priester Religiöse Freiheit gewährt hat eine Woche später kam das Edikt von Potsdam des ihnen Religiöse Freiheit gewährt hatte.Also genau das Gegenteil von den Nazis.

Zur Flagge:                                                                                                            Unter Hitler kam die Flagge des Deutschen Kaiserreichs für ein paar Jahre wieder zurück.Also die Flagge des Nachfolgers des P. Staat.

Zur Monarchie:                                                                                                      Die Monarchie verbinden sie wahrscheinlich mit Diktatur also nichts gutem.      Da eine Alleinherrschaft schlechte Rufe hat.(Wünsch mir auch die Monarchie zurück.)

Also haben deine Kameraden völlig unrecht.Und Bleib bei deiner Haltung. ;)

Mach klar,das Nazi zu sein,eine extreme Gesinnung und Äußerung beinhaltet.Du behältst Dir das demokratische Recht vor, etwas einfach schön zu finden,und sei es nur die Heraldik.Und die anderen sind die intoleranten,was eine Vorstufe zum Extremismus sein kann.Im übrigen ist das Preußentum ,in der Zeitgeschichte sehr modern gewesen und viele Dinge,wie die Sozialversicherung fußen auf dieser Zeit.Das Rechtssystem bewundere ich auch,ich bin allerdings wertkonservativ,rechts,und damit für viele Nazi,was mir allerdings egal ist,weil ich die Erfahrung und das Lebensalter dafür erreicht habe.) Viel Spaß beim Lesen über Bismarck ,aber bitte nicht seine Freßattacken bekommen.) Und die Prügelstrafe ,auch für Erwachsene,gehört wieder eingeführt.Na ja über den Kaiser darf man aber streiten,gelle? LG

dann sollte man mal die damalige zeit mit heute vergleichen.

in preussen war sehr wichtig, das man gedient hatte und wenn man nur ein jahr ausgebildet wurde , um leutnant der reserve zu werden. zudem wurde da stark auf die herkunft geachtet, war die familie adelig, bürgerlich oder war man nur hausmädchen oder oder.

da konnte eine verkäuferin keinen graf heiraten und auch keinen bankkaufmann..

das mit mit nazi, kommt daher, das man nach 1870 einen sündenbock suchte, für das, was schief lief udn das waren die juden oder auch kommunisten und so.

von daher kann man vielleicht einzelne punkte hervorheben, die gut waren, die einführung der krankenversicherung.

das ist genauso, wei man sagt, früher war alles besser. das war es nicht alles, nur weiss man nciht mehr, was früher schlecht war.

Deine Mitschüler sind in einer freiheitlichen Demokratie aufgewachsen. Sich eine Herrschaftsform zurück zu wünschen, bei der nur einer das Sagen hat, und zwar nur, weil er aus der Kaisersfamilie stammt, klingt unlogisch und rückschrittlich. Ebenso sind wir an Grenzen gewöhnt, die nicht mit denen Preussens übereinstimmen. Für deine Mitschüler gehören Bayern und Baden-Württemberg selbstverständlich zu Deutschland, Ostpreußen aber zu Polen bzw. Russland. Da es sich aber um Kinder/Jugendliche handelt, werden sie sich nicht so äußern, sondern reagieren mit einem pauschalen "dumm gucken". Du bist ja auch nicht gerade differenziert in deiner Aussage. "Die Flagge mögen" ist ja auch kein besonders politisches Argument. Auch Kanada hat eine schöne Flagge. Finde zumindest ich :-)

Ich meinte nur sie sieht Edler und besser aus

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Deine Aussagen sind ebenso undifferenziert, wie die Antworten die du erhalten hast.

Wer genau soll denn welche Preußen hassen? Das jemand sich die Kaiserfamilie zurück sehnt, zeugt nicht gerade von einer fortschrirtlichen Geisteshaltung, zumal das ja sehr im Widerspruch zu deiner Anhängerschaft zu Bernd Lucke und seiner zweiten Partei steht. Da vermute ich eher, dass deine Mitschüler dein Gesamtbild zum Anlass genommen haben, ihren Vorwürfen eine Grundlage zu geben.

Damit meinte ich eher das sie wenigstens durchgreifen können und nicht wie das Desaster was Merkel uA hier anrichtet

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Preussen hat auch nach 1918 als Freistaat weiter existiert (mit einer sehr stabielen SPD-Regierung unter Otto Braun) bis praktisch 1932 (Preussenschlag). Formal wurde der Staat 1947 durch die Alliierten aufgelöst.

Deine Mitschüler sind offensichtlich genauso schlau wie Du.

Monarchie und Diktatur sind wesensgleich. Wer nicht gerade zu den Wirtschaftseliten zählt und trotzdem die Monarchie zurückhaben will, hat nicht begriffen, daß er damit seine eigenen Interessen torpediert. Aber von solchen intellektuell eher unauffälligen Zeitgenossen, gibt es ja nicht wenige.

Daß im November 1918 Hunderttausende auf die Straße gingen und man den fahnenflüchtigen Wilhelm II. mit Schimpf und Schande davonjagte, hatte schon seine guten Gründe.

Was Preußen allerdings mit "Nazi" zu tun haben soll, wissen nur Deine Mitschüler. Die Nazis haben Preußen mit dem "Preußenschlag" 1932 den Todesstoß versetzt. Das Verbot 1946 durch die Alliierten war nur noch Leichenfledderei und diente nur dazu, die Wegnahme der Ostgebiete zu rechtfertigen.

Monarchie und Diktatur sind wesensgleich.

Das ist dummes Zeug! Konstitutionelle bzw. parlamentarische Monarchie und Demokratie sind völlig kompatibel, wie die heutigen Monarchien in Europa eindrucksvoll belegen.

Aber von solchen intellektuell eher unauffälligen Zeitgenossen, gibt es ja nicht wenige.

Ja, in der Tat. Solche "Zeitgenossen" behaupten in ihrer umfassenden historischen Unkenntnis dann z. B. auch, dass Monarchie und Diktatur wesensgleich seien. Oder sie behaupten und glauben auch solchen hanebüchenen Unsinn:

Das Verbot [Preußens] 1946 durch die Alliierten (...) diente nur dazu, die Wegnahme der Ostgebiete zu rechtfertigen.

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@ArnoldBentheim

Sieh an. Da hat sich jemand nicht im Griff, weil er in einem anderen Thread auf den Topf gesetzt wurde und pöbelt nun rum. Soll man das Ernst nehmen?

Ich schrieb nicht identisch sondern wesensgleich, also dem Wesen nach sich gleichend. Die Macht ist auf eine kleine Personengruppe konzentriert. Und das trifft auf die allermeisten Monarchien der Geschichte zu.

"Der Begriff Monarchie (altgr. μοναρχία monarchía ‚Alleinherrschaft‘, aus μόνος monos ‚ein‘ und ἀρχεῖν archein ‚herrschen‘) bezeichnet eine Staats- bzw. Herrschaftsform, bei der in der Regel ein Adliger das Amt des Staatsoberhaupts durch Vererbung oder Wahl auf Lebenszeit oder bis zu seiner Abdankung innehat. Die Monarchie bildet somit das Gegenstück zum modernen Republikbegriff." (WP: Monarchie)

Daß es insbesondere in der jüngeren Geschichte auch abgewandelte Formen der Monarchie gibt, ist kein Grund, sich hier so danebenzubenehmen.

Übrigens ist auch eine konstitutionelle Monarchie keineswegs zwingend mit Demokratie vereinbar. Man denke nur an die Auswüchse der diktatorischen Machtausübung der 3. OHL zwischen 1916 und 1918.

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@ArnoldBentheim

"Oder sie behaupten und glauben auch solchen hanebüchenen Unsinn:"

Ach - diesen dummen Satz hatte ich ganz übersehen. Preußen hat weniger Kriege geführt als seine europäischen Nachbarn. Es aufzulösen mit der Begründung es sei "seit jeher Träger des Militarismus" war an Schwachsinn grenzender Etikettenschwindel. Tatsächlich störte des Subjekt Preußen bei der Aufteilung seines namensgebenden Kerngebietes Ostpreußen.

Im Hause Hohenzollern "behauptet und glaubt" man übrigens auch diesen "hanebüchenen Unsinn". Was glauben Sie wohl, wer hier die "umfassende historische Unkenntnis" hat? Der Prinz von Preußen oder Sie?

http://www.welt.de/politik/article732926/Umgang-mit-Preussen-ist-eine-historische-Groteske.html

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Preußen hat mit Nazis nichts zu tun.!!!! Im Gegenteil Preußen hat in Deutschland sehr viel Fortschritt gebracht: Leibeigenschaft abgeschafft, Deutschland vereinigt,sowie fortschrittliche Reformen eingeführt. Der negative Aspekt der Preußen ist die Militarisierung  besonders in den Jahren vor den 1. Weltkrieg.

Du solltest schon genauer erklären, was Du an Preußen magst.

Dann sind die Chancen verstanden und nicht in die falsche Schublade gesteckt zu werden jedenfalls größer.

Eine Flagge  oder eine Kaiserfamilie zu mögen reicht  nicht und ist u.E. etwas zu flach.

Ich weiß grad gar nicht, was der Kaiser und Preußen mit den Nazis zu tun hat?

Ich mag Preußen auch, ich finde denn Staat sehr faszinierend. Keiner aus meiner Klasse kennt aber Preußen, weshalb ich ihnen erklären musste, was es war. 

Als Meine Mutter mal in Bayern war, hörte ein älterer Mann (90 Jahre ca,) denn Westdeutschen Akzent und sagte ,,Blödes* Preußen, zur Hölle mit euch Hohenzollern Untermenschen**". Sie sagte danach Provokant ,,Wer hat denn den Krieg verloren? Österreich oder Preußen? Looser"

*/** konnte die anderen Wörter nicht benutzen

Also, ob ich einen Kaiser wieder an der Macht haben will, ist sicher fraglich. Unter einem absolutistischen Herrscher ist es sicher kein Zuckerschlecken.

Aber mit Nazi hat das absolut nichts zu tun. Deine Mitschüler sollten in Geschichte einmal nachsitzen.


vorallem, wenn man sich die cousins des kaisers ansieht. die frauen von allen waren sehr tolerant und modern eingestellt. wären es ihre ehemänne rnicht waren.

wird auch daran liegen, das man damals etwas gleichberechtigung hatte und zudem die berater und politiker dem kaiser erzählten, was sie wollten udn ncith was stimmte.

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Die sollten mal ihr Geschichtsbuch genau durchlesen. Das Kaiserreich und die Nazis haben nichts gemeinsam.

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