Wieso halfen USA,GB und Fr die Bürger in westlichen Sektoren Berlins?

2 Antworten

Der seit 1945 schwellende Kalte Krieg sorgte bei den westlichen Alliierten für die Einsicht,dass das deutsche Volk bzw.die westlichen Besatzungszonen von großer sicherheitspolitischer und ideologischer/symbolischer Relevanz für sie seien,v.a.um die Ausbreitung des Kommunismus bzw.des Machtbereichs der UdSSR zu verhindern(Dominotheorie), andererseits um ihren eigenen Ruf als Verteidiger von Demokratie und Menschenrechten zu wahren.Nicht zuletzt war man auch zumindest teilweise vom Willen der Westberliner bzw.Westdeutschen,sich nicht dem Kommunismus geschlagen zu geben, beeindruckt.Als die UdSSR nun 1948 die Berlinblockade initiierte,drohte Westberlin aufgrund der Versorgungsprobleme in den kommunistischen Machtbereich zu fallen, deshalb organisierten die Westmächte über die vereinbarten Luftkorridore die Versorgung Berlins bis Mai 1949,als Stalin die Blockade aufgab.

Vielen dank das hat mir sehr geholfen!!!

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Berlin war doch nach dem Krieg in vier Zonen aufgeteilt. USA, GB und F waren die drei Westmächte. Der vierte Teil gehörte den Sowjets. Die hätten eben gerne ganz Berlin gehabt, (wieso fällt mir jetzt der Ukrainekrieg ein) und wollten die Bürger aushungern. Der Landweg nach Berlin wurde von ihnen gesperrt bzw. blockiert. Die 3 Westmächte liesen sich nicht erpressen und versorgten die Bürger von Westberlin aus der Luft.

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