Wieso habt ihr euch für einen Zweithund entschieden?

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10 Antworten

Ich hatte eine ganz tolle Berner-Hündin, die in den ersten Jahren ihres Lebens in einer einzigartigen Art an der "Erziehung" der Welpen meiner Freunde mitgewirkt hat. Sie hat den Hunden beigebracht, was ein Mensch ihnen nicht beizubringen vermag, und ich habe sehr viel von ihr gelernt.

Irgendwann reifte in mir der Wunsch, daß sie das doch auch an einen Welpen in unserer Familie weitergeben könnte. Außerdem hätte sie dann immer jemanden, mit dem sie auf Hundeart kommunizieren und spielen könnte. So zog dann eine weitere kleine Berner-Hündin bei uns ein. Da war die Große 5.

Als sie mit 13 Jahren über die Regenbogenbrücke ging, war die "Kleine" dann etwa ein halbes Jahr Einzelhund, bevor wieder ein kleines Bernermädchen in unsere Familie kam. Hier war der Altersunterschied 8 Jahre. Das war ok, und die beiden hatten eine tolle, aktive Zeit voller Freude und gemeinsamem toben, aber größer würde ich den Altersunterschied nicht unbedingt sein lassen. Der ältere Hund soll ja auch noch Freude an dem kleinen haben und nicht ständig nur gestresst und genervt sein.

Seit Pfingsten vergangenen Jahres haben wir "nur" einen Hund, da unsere Große mit 10,5 Jahren ganz plötzlich über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Wir sind uns aber sicher, daß in diesem Jahr wieder ein kleines Berner-Mädchen kommen wird.

Ich persönlich finde es absolut toll, mit zwei Hunden zusammen zu leben, zu beobachten, wie sie miteinander umgehen und kommunizieren. Da kann man viel lernen. Außerdem ist es (auch wenn das manche hier anders sehen) für zwei Hunde nicht so schlimm, wenn sie tagsüber ohne mich daheim sind, als für einen Hund. Sie sind zumindest nicht einsam. Und alle 4 Stunden rausgehen würden sie auch nicht zwingend, wenn wir daheim sind.


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Kommentar von LukaUndShiba
08.01.2016, 13:27

Danke für diese tolle Antwort! 

Denkst du es könnte Probleme geben wenn der erst Hund etwas jünger ist als der zweit Hund? Meine Hündin ist momentan 1 Jahr und 4 Monate alt. Der Hund bei dem ich am überlegen bin aus dem Tierheim dazu zu holen ist circa 4 Jahre alt. Die beiden verstehen sich so an sich super da ich nun schon einen Monat lang mit ihm und meiner Hündin zusammen regelmäßig laufe. 

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Hi :)

Also als ich meine Hündin geholt habe, wollten wir eigentlich weder ein Hund noch zwei. Wollten eigentlich nur im Tierheim mit den Hunden Gassi gehen. Naja irgendwie hat es sich dann ergeben das wir sie in unser Leben geholt haben, konnten nicht anders. :) die kleine hat unser Herz im Sturm erobert. Sie war eigentlich als Einzelhund gedacht :) allerdings war sie schon immer sehr auf mich fixiert.

Nach 3 Jahren ist mein Freund komplett in Rente gegangen, und wir haben angefangen für ein Tierschutz noch eine Pflegestelle zur Verfügung zu stellen. Naja irgendwann kam dann unser Rüde, von den konnte sich mein Freund nicht mehr trennen also ist er dann auch hier geblieben :)

Unsere Scully war ca 5-6 Jahre alt als die Pflegehunde kamen (haben vorwiegend nur drauf geachtet, das die älter als 6 Jahre waren). Ausnahme war unser Rüde, der blieb, er kam mit ca 1 Jahr zu uns, allerdings ist er ein sehr ruhiger Zeitgenosse und hat auch im ersten Jahr sehr viel lernen müssen. Da war unser Zwerg Gold wert, sie hat ihn miterzogen :) Im Gegenzug frisst er Futter vor, so das unsere mäkelige Hündin mit ihm wesentlich besser futtert. Als er eingezogen ist war Scully ca 8 Jahre alt, Probleme wegen den Altersunterschied gab es nicht, er ordnet sich ihr komplett unter. Und er ist ein Papahund, voll und ganz, wenn der ruft hab ich verloren.

Hätten allerdings nie Pflegestelle machen können, wenn Scully nicht so weit gewesen wäre, finde ein Zweithund geht immer erst dann, wenn man den Ersthund gut erzogen hat und der auch sozial eingestellt ist. Und ins Tierheim Gassi gehen  oder Pflegestelle machen wir nicht mehr, begrenzen es nun auf Spenden, um uns selber zu schützen lach, man kommt ja zwischendurch doch immer wieder mal auf die Idee, wie toll ein junger Spielkumpel für unser Rüde wäre :D aber da hab ich meine feste Regel 2 Arme = 2 Hunde, mehr geht nicht :) 

Im jungen Teeniealter war ich leider mal so das ich mir direkt 2 Welpen holte, daraus habe ich gelernt das das keine gute Idee war, ich meine okay mit ca 4 Jahren, Hundeschule usw gings dann irgendwann auch, aber das war ne Aufgabe die ich heute keinen mehr zumuten möchte,nichtmals meinen ärgsten Feinden. 

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Ich bin mit Hund und Katze aufgwachsen. Aber immer nur einen Hund !
Als ich mir dann selbst einen Hund holte, war klar - ein Hund. Es gab nie einen Gedanken an einen Zweithund. Als der Kleine Mann da war, haben wir dann doch mit dem Gedanken gespielt - gleichzeitig war aber klar, wenn dann erst, wenn er erwachsen und erzogen etc. ist - also erst wenn er rund 3 Jahre alt ist.

Aber er war so anstrengend und wir mußten sehr viel mit ihm arbeiten, dass wir uns schnell gegen einen Zweithund entschieden. Allerdings muß ich dazu sagen, es war ein Dobermann aus der Sportlinie und das sind Arbeitshunde.

Als er gestorben war, wollten wir ein paar Monate später wieder einen Hund und entschieden uns für einen Saarloos Wolfhund. Allerdings mußten wir rund 9 Monate warten.

In der Zwischenzeit kam eine Freundin und brachte mit eine alte Staffmixhündin mit der Bitte, sie 1-2 Tage zu nehmen. Sie hatte sie aus einem Keller geretttet. Die Maus war abgemagert und hatte viele Abzesse, eingetretene Zähne etc. Ich päppelte sie auf und gab sie natürlich nicht mehr her. Tja und ein paar Monate später kam dann der gewünschte Welpe. Das war auch kein Problem, da meine Hündin sich zu einer ganz tollen gut hörenden Hündin entwickelt hatte. Sie erzog den Welpen und kümmerte sich um ihn wie als wenn es ihr Welpe wäre.

Und so hatte ich dann zwei Hunde. Sie Zwei waren ein tolles Team. Mein Rüde hing sehr an ihr, da sie ja die Ziehmutter war. Auch sind Saarloos Wolfhunde starke Rudeltierchen und bei der Rasse ist es vorteilhaft zwei Hunde zu haben.

Irgendwann war uns klar, unsere Hündin lebt nicht mehr sehr lange. Sie war alt und gebrechlich. Es war klar, mein Rüde alleine wäre tot unglücklich und wir hatten Angst, dass er sein Herz bei ihrem Tod brechen würde. Er war zu dem Zeitpunkt 3,5 Jahre. Also beschlossen wir noch einen Welpen zu holen. Beide Hunde waren top erzogen - warum also nicht. Gesagt, getan.

Als mein Rüde 4 Jahre alt war zog eine Welpine ein - auch ein Saarloos Wolfhund. Es war toll, dass meine alte Hündin das noch erleben durfte und das Welpine die tolle Hundeomi kennen lernt. Als meine Welpine 7 Monate alt war, starb meine Althündin und so habe ich jetzt wieder zwei.

Mein Rüde hat sehr getrauert beim Tod - aber Welpinchen hat ihn oft aus der Trauer geholt.

3 Hunde war anstrengend - vor allem weil ich ja einen Welpen und einen Omihund hatte - beide brauchten besondere Pflege. GsD war mein Rüde recht einfach - auf ihn mußte ich beim Spaziergang gar nicht achten.

2 Hunde sind perfekt für mich und ich werde definitiv immer 2 Hunde haben in Zukunft. Eventuell mal vorübergehend für ein paar Jahre 3 - aber mindestens 2.

Die Zwei geben sich zuviel untereinander, dass kann ich als Mensch nicht. Sie kuscheln, spielen etc. zusammen. Sie passen aufeinander auf und und und... Spätestens wenn man sieht wie mein Rüde meiner Kleinen den kompletten Kopf ganz langsam und sanft leckt und es genießt (er hat die Augen auch zu dabei) dann weiß man - ja die lieben sich. Sie ist jetzt 1,5 und er 5,5 Jahre.

Allerdings muß einem einiges klar sein, wenn man zwei Hunde hat - vor allem wenn es ein Paar ist. Der Umgang mit anderen Hunden ist nicht mehr so wie vorher. Wenn einer meiner Zwei einen anderen Hund nicht mag, dann ist mein anderer auch gegen den. Sie helfen sich. Also wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt - dann immer beide zusammen. Auch dürfen nur ausgesuchte Rüden an meine Hündin - nicht alle Rüden werden akzeptiert. Gleiches gilt andersrum nur noch nicht so extrem.

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Kommentar von LukaUndShiba
08.01.2016, 15:25

Danke für die Antwort :3 

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Erst haben wir ja unseren Aussie gehabt. Durch meine Job als Trainerin hatte ich eine Terrierhündin in meiner Gruppe. Die Besitzerin kam mit ihr überhaupt nicht klar und 2 Jahre nachdem sie bei mir in der Gruppe war wollte sie die Kleine abgeben. Die Hündin biß 2 und 4 Beiner.und hatte auch andere Verhaltensprobleme. Ich übernahm sie, damit sie nicht wieder in unerfahrene Hände gelangen würde. Ca 2 Jahre später wollte ein Bekannter meiner Freundin seinen Aussie abgeben, da er ein nerviger und hyperaktiver Hund war. Da Aussies meine Leidenschaft sind haben wir uns entschlossen, auch diesen aufzunehmen. Beide Hunde. Terrier sowohl auch der Aussie sind in kürzester Zeit angenehme und problemlose Hunde geworden. Zweithund und Dritthund waren aber nie geplant, zum Glück ist aber mein Mann aber sehr tolerant gegenüber meiner Hundemacke.

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Wir haben uns zwei aus dem Tierheim geholt, eine Mutter und ihren Welpen... allerdings ist der Welpe gestorben :´-(  und wir haben uns dann wieder einen Hund dazu geholt (auch als Welpe) da war unsere Große 6 Jahre alt.    LG

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Wie hatten immer mindestens 2, wenn nicht gar 3 Hunde und das ist toll.

- man kann sie länger alleine lassen, ohne dass sie sich einsam fühlen
- die Beobachtung mehrerer Hunde im Rudel ist wahnsinnig spannend
- die Spaziergänge sind enstpannter, weil die Hunde viel miteinander toben und spielen, man muss nicht selber bespaßen sondern kann sich auf eine Parkbank setzen und einfach nur zugucken
- auf "böse Buben" wirken mehrere Hunde wesentlich stärker
- mehrere Hunde sind ausgeglichener als Einzelhund (behaupte ich mal so)
- Ein jüngerer Hund ist viel leichter zu erziehen, wenn schon ein älterer Hund mit guter Erziehung da ist. Das ist schon lustig zu sehen, wie der Kleine einen Rüffel vom Großen kriegt, wenn er etwas falsch macht
- ohne weitere Begründung ist es einfach schön, meherere Hunde um sich zu haben.
 

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Ich habe zwei Hunde von 8 und 3. Es sind Flatcoated und gehören damit zu den Rassen, die extrem viel Kontakt brauchen. ZB liegen sie beide immer in einem Körbchen. Es gibt aber auch Rassen, die hassen es, in Gruppen zu sein oder zu zweit.  Als ich meinen braunen Flat bekam, war klar das noch ein schwarzer her musste. Und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Der Altersunterschied von knapp 5 Jahren ist super! Weniger als 2,5 Jahre und mehr als 7 sollten es nicht sein.

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Also wir haben einen 6 jährigen Yorkshire möchten aber einen zweiten dazu holen damit unser erster Hund einen freund hat :) und es kam einfach so dazu ...

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ich habe einen aus der Tötung gerettet weil ich ihn damit vor dem Tot Bewahr habe ;-)

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Weil ich finde das keiner einen Artgenossen ersetzen kann! 

Also war für mich klar: von Anfang an zwei oder garkeinen! 

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