Wieso haben viele Angst vor dem Tod, obwohl wir doch jedesmal wenn wir schlafen sowieso für eine gewisse Zeit das Bewusstsein verlieren?

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8 Antworten

Der Tod ist in unserer Spassgesellschaft ein Tabuthema. Der Tod beinhaltet das endgültige Ende des Erdenlebens. Menschen haben oft Angst vor dem Unbekannten. Obwohl es viel Lektüre über den Tod gibt durch Nahtoderlebnisberichte. Aber dieses Tabu sich mit dem Tod schon zu Lebzeiten etwas mehr zu beschäftigen bremst alles aus. Der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes sagt man auch. In der heutigen Gesellschaft werden kranke und sterbende in Krankenhäuser und Altenheime oder Hospize fast abgeschoben. In früheren Zeiten wurden schwer kranke Menschen oft zu Hause gepflegt und betreut. Wenn der Schwerkranke oder Alte Mensch verstorben war, wurde er für 3 Tage zu Hause aufgebahrt. Alle Freunde Verwandte und Bekannte konnten Abschied nehmen. Auch Kinder nahmen Abschied vom Verstorbenen. Heute findet das ausgiebige Abschiednehmen und dadurch begreifen, oft garnicht mehr statt. Der Verstorbene wird vom beauftragten Beerdigungsinstitut abgeholt und wird kaum noch aufgebahrt. Sondern kommt in die Kühlschublade bis zur Waschung und Einsargung und/oder Einäscherung. Das Anschauen und Abschiednehmen eines Verstorbenen im Familienkreis wird kaum noch praktiziert. Somit steigt die Angst vor dem Unbekannten.

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Weil sie nicht genug Vorstellungskraft haben sich diesen Zustand vorzustellen, bzw. sie noch nicht einmal auf die Idee gekommen sind, dass dieser Zustand wie der Tod selber ist.

Zusätzlich werden sie von Religionen und Medien wie Filmen und Geschichten verwirrt, sodass sie den Blick auf die Tatsachen verlieren und sich skurillen Fantasien hingeben.

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Weil das (vermutlich) für immer ist. Vor Schlafen hätte ich auch Angst, wenn ich wüsste, dass ich nicht aufwachen würde. Aber bisher bin ich immer aufgewacht.

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Weil wenn wir schlafen gehen uns wissen, dass wir auch wieder aufwachen werden. Beim Tod ist das was anderes bzw man weiß nicht was passieren wird und man kann es sich auch nicht vorstellen.

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Kommentar von glaubeesnicht
24.08.2016, 00:32

Weil wenn wir schlafen gehen uns wissen, dass wir auch wieder aufwachen werden.

Woher willst du das wissen?

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Weil in der Neuzeit noch kein Toter wieder aufgewacht ist. Kleiner Unterschied, oder?

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Wir schlafen jedoch in dem Bewusstsein, wieder aufzuwachen. Den Schaf mit dem Tod gleichzustellen halte ich für unreif.

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Kommentar von Mabur
24.08.2016, 00:24

Hmm aber ich stelle mir das ziemlich ähnlich vor, die Zeit in der wir im Schlaf nichts erleben - genauso stelle ich mir den Tod vor.

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Weil man aus dem Tod nicht mehr so leicht aufwacht.

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