Wieso haben viele Ärzte keinen Doktortitel? Sind die mit Doktortitel besser ? --> Unten stehen 3 Arten von Ärzten: Welche ist die beste?

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DAS ERGEBNIS BASIERT AUF 4 ABSTIMMUNGEN

mit gar keinem Titel 50%
mit Diplom 25%
Mit Doktor 25%

12 Antworten

mit gar keinem Titel

Der Arzt hat halt keine Doktorarbeit geschrieben.
Er/Sie hat aber genauso studiert und und die Prüfungen bestanden, wie ein Arzt mit Dr-Titel bzw. mit Diplom.
Ich kenne einige, die keinen Doktortitel besitzen aber tolle Ärzte sind.

mit Diplom

Ein Doktor der Medizin wird an vielen Unis hinterhergeworfen. Gegenüber Ärzten ohne Dr. hat ein Doktor nur eine ausgeprägteren Standesdünkel.

Ein Diplomediziner muss hingegen eigenständiges Arbeiten mit wissenschaftlichen Anspruch nachweisen. Das schadet auf jeden Fall nicht.

Für mich gilt bei Ärzten also Dipl.Med ist besser als kein Titel ist besser als Doktor

beamer05 05.07.2017, 09:24

Dipl.Med. ist ganz schlicht die Bezeichnung für Ärzte, die in der DDR ihren Abschluß gemacht haben, während in der Bundesrepublik bis heute der Abschluß in Form eines Staatsexamens erfolgt.

Daher gibt es auch seit ca. 1990 (Übergangsfristen?) keine neuen "Dipl.Med." mehr.

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Pflicht ist der Doktortitel nicht. Meistens handelt es sich ja um eine Forschungsarbeit, die etwas grundlegend Neues behandeln soll. 

Früher, also ganz früher, in den Sechziger-, Siebziger Jahren, gab es schon bei den Zahnärzten die mit Doktortitel und die ohne. Diese hießen dann einfach "Dentisten". Ich glaube, das gibt es heutzutage auch noch. 

Ich kenne zwei Ärzte, die keinen Doktotitel haben, einer ist aber trotzdem als Leitender Notarzt im Südwesten dieser Republik tätig (er muss also gut sein) und der andere ist Arzt in der Gemeinschaftspraxis, in die ich gehe. 

Ein Doktortitel oder ein Diplom sagt also nicht unbedingt etwas über die Qualifikation aus.

Viel wichtiger ist, dass der Arzt sich regelmäßig weiterbildet und auf einem relativ neuen Stand der Forschung ist und dass er verständlich erklären kann, was das Problem ist, wie es entstanden ist und was man nach dem Stand der Wissenschaft tun kann. 

Wieso haben viele Ärzte keinen Doktortitel?

Weil viele Ärzte nicht in den Wissenschaftsbetrieb (z.B. eine Universitätskarriere) wollen.

Und für die ärztliche Tätigkeit braucht man eine Promotion nicht.

Eine Dissertation ("Doktorarbeit") macht man vorzugsweise, um wissenschaftliches Arbeiten nachzuweisen, sei es, weil man in der Wissenschaft Karriere machen möchte, z.B. in Forschung und Lehre, oder aber um des eigenen Egos willen, weil man halt gerne den Dr. vor dem Namen sehen möchte.

Dann gibt es tatsächlich noch einige Jobs in der Medizin, wo ausdrücklich ein "Dr." erwünscht ist, wie man das an manchen Stellenausschreibungen sehen kann - etwa für Tätigkeiten mit Repräsentationsaufgaben...

Ein Qualifikations-Unterschied zwischen Ärzten mit oder ohne "Dr." besteht nicht. (Mancher mußte auch sein Studium durch Nebenjobs finanzieren und hatte dadurch keine Zeit / Gelegenheit für eine Dissertaton)

mit gar keinem Titel

ob mit oder ohne , der ohne hat genauso lange studiert....der Doktortitel sagt nur aus,dass derjenige wissentschaftlich erforschen darf! Man hat immer Bedenken aber gerade ,die ohne Doktortitel helfen und heilen einen am besten....ob mit oder ohne ist egal! Es kommt auf den Doc an und seine menschliche Kompetenzen!

Schon weil man früher Ärzte als "Herr Doktor" anzusprechen pflegte, gab es bis vor wenigen Jahrzehnten einen gewissen Druck auf junge Mediziner (cand. med), wirklich auch einen Doktortitel zu erwerben. Diesem Druck folgten auch medizinische Fakultäten und legten die Latte für den Erwerb des "Dr. med" allmählich immer etwas tiefer, bis da von eigenständiger Forschungsarbeit, wie es sonst für eine Dissertation erwartet wird, meist nur noch herzlich wenig übrig blieb.  Durch diesen schleichenden Prozess wurde der "Wert" des Titels "Dr. med" im Quervergleich zu Doktortiteln etwa in Chemie oder Biologie oder Physik erheblich verringert.

Heute wird auf die Forderung nach dem Doktortitel von Anwärtern für den Arztberuf auch deshalb mehr und mehr verzichtet. 

Der Beste ist der der sein Fach versteht. Dafür muß man nicht promoviert haben. Nur weil jemand eine Doktorarbeit geschrieben hat, heißt das nicht, dass er mehr weiß wie die anderen.

So pauschal kann man nicht sagen, welcher Arzt der beste ist. Nur, weil man einen Doktortitel vor dem Namen trägt, heißt es noch lange nicht, dass man ein sehr guter Arzt ist. 

Der, der am nächten ist und einen Termin frei hat. Ein Dr-Titel sagt überhaupt nichts aus über seine Leistung/Qualitäten.

Mit Doktor

schweren Herzens stimme ich für Doktor, obwohl das ja nur ein Aspekt von vielen ist und einer mit Doktor genauso furchtbar sein kann wie einer ohne alles total super sein kann.

Dr. Dipl. etc bedeutet ja der akademische Grad. Da drüber gäbs noch den Prof. Dr. med.^^ Es gibt auch Dr. Dr. ^^

Nu ist eine höhere Bildung keine garantie dafür, dass er besser ist. Kommt drauf an für was, also ganz spezielle komplexe Aufgaben würde ich eher wem zutrauen, der einen hohen akademischen Grad hat und einfache alltägliche Aufgaben kann jemand mit weniger Studium, dafür mehr Praxis vielleicht besser.

Man geht ja auch nicht mit nem Schnupfen in die Uniklinik zum Chefarzt, oder mit nem Sehnenriss zum Hausarzt.

Nein, die mit Doktortitel sind nicht besser!

Der, der am nächsten ist.

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