Wieso haben Hunde wie Pittbulls einen schlechten Ruf?

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8 Antworten

weil die Medien, allen voran die Bild Zeitung massiv Stimmung gemacht hat und gegen diese Hunde gehetzt hat.

In den 90ern gab es einen Beißvorfall, bei dem ein Kind starb. Und komischerweise häuften sich danach die Vorfälle - also erst hörte man jahrelang gar nichts, dann auf einmal häufen sich die Vorfälle?

Das habe ich bei der Bild Zeitung allerdings schon oft bemerkt. Erst gibt es ein Ereignis, und auf einmal gibt es mehrere ähnliche, kurz danach. Als Beispiel: in China ist ein Sack Reis umgefallen - und auf einmal, nur ein paar Tage danach ist in Indien auch ein Sack Reis umgefallen. Und dann in Japan. Und in Vietnam und in Thailand auch ...

Und, was auch noch dazu kommt: beißt ein Schäferhund zu, dann heißt es "ein Hund beißt ...". Das gleiche gilt bei Doggen, Boxern, etc. Aber wenn es ein Listenhund ist, dann wird die Rasse erwähnt und meist auch noch so was wie "Kampfhund" ...

Mit so was schürt man bei den Leuten Ängste, ich hab es selbst schon erlebt. Wenn ich mit meinem Pitbull Gassi ging, kamen immer wieder Leute auf mich zu und meinten, der Hund sei sehr schön und brav. Viele fragten dann nach der Rasse. Wenn sie dann hörten, daß es ein Pitbull ist ... manche meinten dann "ach so sehen die aus" oder "der ist ja ganz ruhig und gar nicht aggressiv". Oder sie sind sofort 1 Meter auf Abstand gegangen ...

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Weil diese Hunde diese Hunde einst zu kämpfen missbraucht wurden und dann gefährlich waren.

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Weil sie früher für diese schrecklichen Hundekämpfe missbraucht wurden.

Ich finde es aber total schlimm,gleich zu sagen dass jeder Pitbull aggressiv ist und jeden angreift der ihn anfasst.Denn Hunde werden nicht aggressiv und gefährlich geboren,sondern wir Menschen machen sie zu so was.

Wenn ein Pitbull mal jemanden beißt,ist gleich der Hund schuld und es steht in jeder Zeitung,kommt in den Nachrichten usw.

Wenn ein Labrador o.ä jemanden beißt,heißt es gleich dass der Mensch ihn bestimmt geschlagen oder angebrüllt hat und der Hund sich nur gewehrt hat.

Und außerdem müssen die sogenannten "Kampfhunde" eine Prüfung bestehen,bei der alte Leute mit einem Regenschirm fuchtelnd auf den Hund zulaufen,oder es kommen irgendwelche schwarz gekleideten Männer und tun so,als ob sie das Frauchen angreifen.Und DAS müssen die armen Hunde ertragen,ohne dabei auch nur den Kopf zu bewegen.

Echt furchtbar!! 

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Kommentar von Saturnknight
15.02.2016, 14:46

Und außerdem müssen die sogenannten "Kampfhunde" eine Prüfung
bestehen,bei der alte Leute mit einem Regenschirm fuchtelnd auf den Hund
zulaufen,oder es kommen irgendwelche schwarz gekleideten Männer und tun
so,als ob sie das Frauchen angreifen.Und DAS müssen die armen Hunde
ertragen,ohne dabei auch nur den Kopf zu bewegen.

Und das traurige dabei ist: viele Hunde (auch Polizeihunde) die nicht zu den Listenhunden zählen würden bei diesen Prüfungen durchfallen.

Ich wurde mal beim Gassi gehen von nem Schäferhund angegriffen, weil die Frau in mit der Flex-Leine nicht unter Kontrolle hatte. Er hat mir dann die Krallen in den Oberschenkel geschlagen, daß ich blutete. Und wer weiß was hätte noch passieren können. Zum Glück konnte ich meinen Hund gleich weit weg ziehen.

So viel zum Thema "gefährliche Kampfhunde"

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Weil Pittbulls von dummen und ignoranten Menschen für sehr lange Zeit (und illegalerweise noch immer) zu Kampfhunden gemacht worden sind, die sie eigentlich gar nicht sind. Allerdings streiten sich selbst die Behörden darüber, ob Pittbulls aggressiver oder bissfreudiger als andere Rassen sind.

Die traurige Ironie ist, dass Pittbulls eigentlich ziemlich gute Familienhunde sind und auch hervorragend mit Kindern auskommen.

Kein Hund ist böse oder aggressiv, er wird erst zu einem aggressiven Hund wenn der Halter ihn scharf macht. Erst dann werden sie gefährlich!
Reize irgendeinen Hund deiner Wahl aufs Blut (ich meine welche, die von liebevollen Haltern erzogen worden sind) und er wird dich irgendwann beissen, ob nun Chihuaha, Labrador oder halt Pittbull.

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Kommentar von Saturnknight
14.02.2016, 04:32

Allerdings streiten sich selbst die Behörden darüber, ob Pittbulls aggressiver oder bissfreudiger als andere Rassen sind.

Also gerade bei Behörden sitzen oft Leute, die sich gar nicht damit auskennen. Wenn ich da an den Amtsleiter von meinem Ordnungsamt denke ...

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Weil sie als Listenhunde gelten.

Für mich persönlich Bullshit...nicht der Hund benötigt eine Verhaltensprüfung sondern der Halter.

Kleine Hunde schnappen eher, haben aber natürlich nicht soviel Kraft im Kiefer wie ein Listenhund.

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Weil sich die Beißunfälle bei diesen Rassen in den 90er Jahren stark gehäuft haben und dies nur 5% aller Hunde sind. Meiner Meinung sind aber die Menschen schuld, die solche Hunde nicht richtig erziehen bzw. sie zum kämpfen trainieren. Unser chinesischer Notspeisehund ist zB. ein ganz lieber Kerl und tut niemanden was.

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Kommentar von haselnusskatze
14.02.2016, 02:04

Ganz klar die hilfreichste Antwort bisher :)

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Kommentar von Saturnknight
14.02.2016, 04:37

Weil sich die Beißunfälle bei diesen Rassen in den 90er Jahren stark gehäuft haben und dies nur 5% aller Hunde sind.

Sagt wer? Ich glaube nicht, daß damals richtige Statistiken geführt wurden.

Und diese starke Häufung von der du sprichst? Ich glaube, da war viel Medienhetze dabei. Ja, es gab einen Vorfall, bei dem ein Kind starb. Und kurz danach gab es auf einmal mehrere Vorfälle mit Listenhunden. Schon komisch, erst hört man jahrelang gar nichts, dann auf einmal häufen sich die Ereignisse ...

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Weil sie eine kämpferische Natur haben, also wenn sie nicht genug Auslauf und etwas zum "kämpfen" haben, d.h. spezielle Ausbildung und viel training, dann können sie schnell unberechenbar und aggressiv werden, ein bisschen wie Kinder, die nicht raus spielen können.

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Kommentar von Saturnknight
14.02.2016, 05:02

hast du jemals so einen Hund in echt erlebt oder warum schreibst du so viel abstruses Zeug.

Ich hatte schon mehrere Listenhunde (Pitbulls und AmStaff).

Kämpferische Natur? Sie brauchen was zum kämpfen? Wo hast du den das her?

Ich gebe zu, früher, da hatte ich nicht immer so viel Zeit. Da war mein AmStaff teilweise mehrere Stunden alleine - zusammen mit 8 Meerschweinchen. Der Hund konnte direkt hin und sie beschnuppern, aber es hat ihn kaum interessiert. Ebenso hatte er Kontakt zu Kaninchen und Katzen, auch denen gegenüber war er immer friedlich.

Als dieser den Kampf gegen den Krebs verlor (der einzigste Kampf, den er jemals führte) holte ich mir einen Pitbull (von 1 1/2 Jahren) aus dem Tierheim (da haben ja auch viele Leute Vorurteile). Der Hund hatte fast keine Grundausbildung, viel mehr als "Sitz" konnte er nicht. In der Zwischenzeit hatte ich übrigens das Gehege der Meerschweinchen umgebaut. Der Hund konnte direkt den Kopf reinstecken und sie beschnuppern, aber es hat ihn nicht sehr interessiert. Bevor er zu mir kam, kannte er auch keine Katzen, aber mit den 2 meiner Eltern kam er gleich gut klar, obwohl die ihn direkt angefaucht haben, beim kennnenlernen.

wenn sie nicht genug Auslauf und etwas zum "kämpfen" haben, d.h.
spezielle Ausbildung und viel training, dann können sie schnell
unberechenbar und aggressiv werden

Wenn ein Hund (gilt auch für Listenhunde) nicht viel trainiert, wird er nicht automatisch aggressiv. Klar, ein Hund der viel alleine ist fängt unter Umständen an, die Wohnung umzudekorieren, oder er zernagt Sachen. Das hat aber nix mit Aggression zu tun.

Der einzigste der hier aggressiv wird, bin ich, wenn ich so viele dumme, falsche Vorurteile gegenüber Listenhunde lesen muß.

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Weil die medien mehr Bullshit verbreiten und es dumme Leute gibt

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