Wieso haben Gottes-Gläubige genauso eine Abneigung und Angst vor dem Sterben, wie etwa Atheisten?

14 Antworten

Ich als Christin muss sagen, dass mich mein Glaube in Sachen Todesangst stärkt, aber natürlich hat man trotzdem Angst. Vor allem habe ich persönlich aber Angst vor den Schmerzen, den ein etwaiger Tod mit sich bringen könnte. Und natürlich MÖCHTE ich jetzt nocht nicht sterben, weil ich den Großteil des Lebens noch vor mir habe. Natürlich würde ich jetzt Angst haben zu sterben, aber dann nicht vor dem Tod an sich, denn ich glaube ja nicht, dass der schlimm ist. Ich habe dann eher Angst jetzt schon zu sterben, obwohl ich noch nicht so lange lebe und noch viele Ziele und Träume habe, die es in diesem Leben noch zu erfüllen gilt. Ich hoffe, meine Erläuterung ist nachvollziehbar. LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Zumindest fürchten Atheisten sich nicht vor dem jüngsten Gericht oder dem Fegefeuer.

Es ist auch nicht so, dass sich jeder vor dem Tod „fürchtet“. Ich kenne einige alte Menschen, die das ganz gelassen sehen. Meine Tante (letztes Jahr mit 97 Jahren gestorben) sagte immer, wenn man sie fragte, wie es ihr geht: „Ach, jetzt bin ich morgens schon wieder aufgewacht - naja, den Tag überstehe ich auch noch. Sie hatte keinerlei Schmerzen und war nicht krank, war geistig fit und nur wacklig auf den Beinen - Atheist.

Schwer Kranke sehnen den Tod nicht selten als Erlösung herbei.

Man kann das nicht verallgemeinern.

Weil der Tod falsch dargestellt wird,ganz einfach. Der Tod wird, besonders im modernen Europa sehr negativ betrachtet. Klar, wer stirbt auch schon freiwillig, aus Spaß an der Freude. Gläubige Menschen sind sowieso widersprüchlich, von daher gehe ich garnicht darauf ein.

Es gibt viele Kulturen, wo der Tod ganz anders und auch feierlicher betrachtet wird, z. B. in Mexiko.

Wer könnte den Tod richtig darstellen? "Geht uns der Tod nichts an. Sind wir, dann ist er nicht. Ist er, dann sind wir nicht" (Epikur)

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Das kannst du nicht verallgemeinern, viele haben gar keine Angst, ob sie nun gläubig sind oder nicht. Dass man nicht sterben will ist natürlich. Solange man gesund ist. Wenn man aber schwer krank ist kann es auch sein, dass man nicht mehr leben will und sich sogar auf den Tod freut.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich denke, also bin ich. Ich bin, also denke ich.

Sterben will man nicht, weil man Angst vor dem Tod hat. Und wer keine Angst vor dem Tod hat, dem ist das Leben und der Tod einerlei

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@PEPPERONIHARRY

Ich würde eher sagen, dasss man nicht sterben will weil man das Leben gut findet.

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@joerosac

Schlechtes Leben ziehe ich tausendmal mehr vor als den geistigen Tod bis in alle Ewigkeit. Denn am schlechten und mühevollen Leben lässt sich immer was verbessern

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Haben sie ja oft gar nicht. Und alles andere ist normal. Jeder Mensch hat eine gewisse Angst vor dem Tod. Der eine mehr, der andere weniger. Die Gläubigen haben ja keine Angst davor, was nach dem Tod kommt, die meisten Menschen haben Angst vor einem grausamen, schmerzlichen Todeseintritt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Haben nicht wenige Menschen schon zu Lebzeiten langanhaltende qualvolle Schmerzen. Nicht weniger schlimmer oder sogar schlimmer als ein grausamer und kurzfristiger Todeseintritt. Und was nach dem Tod kommt, weiss wirklich kein Mensch mit Sicherheit - mag er glauben, was er will.

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