Wieso haben die Videos einer Überwachungskamera so eine schlechte Qualität?

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4 Antworten

Weil die Bilder über eine lange Zeit gespeichert werden,und Speicher kostet Geld.

Hallo Taboo,

die Qualität einer (echten) Überwachungskamera wird nicht von der Anzahl der Bilder pro Sekunde bestimmt. Egal ob billig oder teuer - eine analoge Überwachungskamera macht ca. 30 Bilder (oder besser Halbbilder) pro Sekunde.

http://de.wikipedia.org/wiki/PhaseAlternatingLine

Damit gibt die Überwachungskamera ein Bild ab, was dann als fließend und ruckelfrei empfunden wird. In der Überwachungstechnik sind 3-6 Bilder pro Sekunde vollkommned ausreichend (Ausnahme z.B. Casino). Man will ja nur wissen, was da vor geht und keinen Spielfilm produzieren!

Es ist aber dann so, das ein entscheidener Faktor der Qualität einer Videoüberwachung die Aufzeichnug der Bilddaten darstellt. Hier gibt es viele Systeme, die nur ein paar Bilder in der Sekunde schaffen. Aber oft ist auch die Digitalisierung der "Billigteile" recht gruselig. Oft wird an diesem Ende gespart. Und wenn dann etwas passiert, wundert man sich, das man da nichts erkennen kann.

Der Speicherplatz für die vielen Bilder bei einer** real-time-Aufzeichnung** ist heute kein Problem mehr. Der Massenspeicher ist extrem günstig geworden.

Megapixelkameras (meist Netzwerkkameras) bieten sehr oft bei hoher Auflösung keine real-time-Bilder an. Auch ist die Bildqualität nicht automatisch viel besser. Die Tücke steckt wie so oft im Detail.

Grüße von Olli

Vielen Dank für die ausführliche Antwort ;)

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Je weniger Frames pro Sekunde die Kamera aufnimmt, desto geringer ist der Speicherplatzbedarf für den Film.

Kameras mit "schlechterer Qualität" sind kostengünstiger. Selbstverständlich könnte man sich auch 12 mpx-HD- Kameras kaufen, nur was würde das bringen? Diese 3-4 Frames reichen schon aus. ;)

Gruß, thequestioner

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