Wieso haben die Ägypter

4 Antworten

Es gibt kaum ein Tier, das in Ägypten NICHT verehrt wurde. Es fing damit an, dass man Tiere, vor deren Verhalten man Angst hatte, als Schutzgötter verehrte (Schlangen beißen, die schützten die Sonne. Hunde gruben Leichen in der Wüste aus, also wurde es der Totengott...) Die Katze war eine sehr unbedeutende Gaugöttin im Delta, hat nie eine große Rolle gespielt.

Dafür wird Bascht dich geißeln, dir in Krallenschrift lehren, was bodenfällige Verehrung heißt!

Und Ihre Schwester Sechmet langt nach.

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Selbst die Griechen, die die Ägypter für sehr religös hielten wunderten sich drüber und machten sich teils lustig. Ist aber ein Missverständnis. Die Ägypter beteten keine Tiere an. Vorraussetzung für die Verherung der heilig. Tiere war nämlich die Vorstellung, dass alles was erschaffen wurde, miteinander kompartibel sei, dass heißt, dass sich ein Gott in allem was existiert offenbaren kann und so auch in Tiergestalt. Besondere Verbindung zwischen dem König und den heil. Tieren Tieren. Ausgangspunkt war, dass jeder König einen Hochgott und jeder Hochgott einem König innewohnen konnte. Da der Gott aber genauso in der Lage war, direkte Verbindung mit dem ausgesuchten Tier einzugehen wurde diese Beziehung auf den König übertragen.

Dabei muss man aber bedenken, dass das Verhältnis vom König zum Menschen analog ist wie des heil. Tieres zu den übrigen Tieren. Eigen war, dass die Tiere, die dem Gott aufgrund spez. Merkmale geeignet erschienen. In der Spätzeit wurden immer mehr Kultgemeinschaften eingerichtet, welche die heil. Tiere zu versorgen hatten damit ein extra Einkommen erhielten. Sie waren auf´s Engste mit dem Königskult verbunden wobei es aber nicht nur um Tiere ging, die als Verkörperung des Königs galten, wie Falken, Stiere oder Krokodile, sondern auch um solche, die mit Schutz und Mutterschaftsaspekten in Verbindung standen, wie die Katzen der Göttin Bastet. Weil es bei den Tieren um Geschöpfe ging, die in göttl. oder königl. Seinsformen überführt werden konnten, wurden sie nach dem Tod nicht nur mumifiziert sondern bekamen auch noch Begrägnis. Es gibt große Tiernekropolen in Seraperum z.B. oder die unterird. Anlagen für die heil. Ibiss und Paviane des Gottes Thot in Tuna el Gebel.

So wie aber ein Gott einem Tier innerwohnen konnte, war´s auch möglich, dass ein Tier an anderen Ort oder Lage als gefährl. oder negativ galt und somit getötet/verbrannt wurde. Generell merkt man dadurch , dass der göttl. Gedanke in allen Lebensformen und Seinsformen zutage tritt, unabhängig davon, ob es sich um Mensch, Tier oder Pflanze handelte oder gar ein Gegenstand war.

Weil sie Annahmen, das Katzen göttlich sind oder göttlich schmecken ... genauso wie Stiere, Krokodile, Ibis ....

völliger schwachsinn

ägypter sind muslime also der großteil und sie stellen gott niemanden bei und sagen dass gott einzigartig ist also ist es quatsch was du da schreibst

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@66digger
  1. haben - Vergangenheit
  2. Katze - Gott - Pharaonenzeit.
  3. Muslime ... Irgendwann um Christi Geburt - also bis zu 4000 Jahre später

Folglich sind die eigentlichen Ägypter die hier gemeint sind keine Muslime. Die Ägypter stehen, wenn man es betrachtet bereits seit mehreren Jahrtausenden unter wechselnder Fremdherrschaft.

Du solltest Dich mal mit der Kulturgeschichte und den Religionen der Frühzeit etwas besser auseinandersetzen.

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