Wieso habe ich mit 23 Jahren immernoch nicht mein absolutes Hobby gefunden?

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5 Antworten

Nicht jeder Mensch hat EIN Hobby, das er passioniert betreibt und immer weiter ausbaut. Viele haben auch nur lockere Interessen. Oder probieren vieles auf Anfängerniveau mal aus und machen dann etwas anderes.

Das ist nichts Schlimmes. 

Heute hat man bei vielem den Ansatz, erst zu überlegen, was man tun will und sich dann an Vorgaben zu halten. Das sieht man z.B. sehr schön bei Essformen wie vegetarischer oder veganer Ernährung: Man fragt, was "richtig" ist und macht das dann.

Früher war das oft anders: Man fing aus Interesse an, etwas zu machen, das machte Spaß, man tat es öfter, lernte etwas darüber, trat einem Club bei etc. - und konnte dann nach längerer Zeit sagen "das ist mein Hobby". 

Diesen Ansatz finde ich sehr entspannt: Nicht erst überlegen, was man machen möchte, sondern alle paar Monate mal nachdenken, was man denn häufig gemacht hat, was Spaß macht, wofür man gern mehr Zeit hätte. Wenn die Antwort lautet: "Um verschiedenes auszuprobieren!" dann ist diese Antwort legitim und man hat halt kein "Haupthobby".

Außerdem gibt es viele Hobbys, die nicht offiziell definiert sind. Man liest z.B. gern in der Freizeit, fährt oft mit dem Rad raus, aber ohne einen Trainingsplan oder ohne eine Liste mit Ausflugszielen, man kocht gern selbst, will sich aber nicht verbessern oder besonderes Equipment zulegen usw. Oft traut man sich dann heute nicht zu sagen "ich lese/ fahre Rad/ koche", weil man das nicht systematisch macht und keine Erfolge vorzuweisen hat.

Dabei ist die Definiton von Hobby nur "etwas, das ich in meiner Freizeit gerne mache". Ob man das systematisch, erfolgreich, mit Anleitung, nach den Vorgaben anderer usw. macht, ist ganz unwichtig.

Wenn man das Hobby "Rauchen und Sport schauen" hat, klingt das heutzutage nicht gut. Trifft aber auf einige zu. 

Überlege einfach, wozu du Lust hast, wenn du nach Hause kommst oder einen Tag frei hast. Wenn die Antwort ist "in die Stadt fahren und shoppen gehen" oder "mit meinen Freunden einen trinken gehen" oder "Blogs lesen", dann ist das erst mal okay.

Wenn du systematisch etwas lernen/ ausbauen/ betreiben möchtest, mache eine Liste möglicher Projekte, und fange an, wenn es sich anbietet - alleine, mit Freunden, im Verein oder im Urlaub. Du musst nicht weitermachen, wenn es keinen Spaß macht und du musst nichts systematisch mit Plan und steter Verbesserung betreiben!

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Wie du herausfinden kannst, welches Hobby dir spas macht, kann ich dir nicht sagen.

Ich kann dir ein Hobby empfehlen, wenn du einmal von diesem Hobby befallen bist, kommst du in den seltesten Fällen wieder los davon.

Dieser Virus der dich befällt ist der Modellbahnvirus.

Modellbahn ist ein krratives Hobby bei dem all deine Sinne und Fähigkeiten abverlangt werden. Du bist Scheiner, elektriker, elektroniker, musst dich mit digitalen Komponenten auskennen, bist Häuslebauer, Landschaftsgestalter und vieles mehr. Du hast immer was zu tun.

Eine Modellbahn wird nie fertig.

Und du kannst sogar mit der digitalen Modellbahn am PC zocken. Denn eine digitale Modellbahn lässt sich auch über den PC, Tablet und CO steuern.

Versuche es doch einmal damit.


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Meine Hobbies ergaben sich dadurch, was ich als Kind immer gern getätigt hatte. Was hast du als Kind immer gern gemacht?

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Ich glaub dein Hobby besteht darin ein Hobby zu suchen und alle möglichen Dinge auszuprobieren von Bodybuilding über Medienproduktion bis zum Fotographieren. Du hast hier schon zwei Dinge aufgezählt die ich nicht gemacht hab. Also hast du eigentlich auch Erfahrunggesammelt. 

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Kommentar von Fredderred
29.11.2016, 00:44

Ich bin 24 hab jetzt kein Ultimatives Hobby, naja essen vielleicht und Kochen.

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Ist das jetzt eine verdeckte Partnersuche? ^^

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