Wieso habe ich im Auto oder Zug Handyempfang, obwohl es sich um einen Faradayschen Käfig handelt?

6 Antworten

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Auch Autos und Flugzeuge mit einer leitfähigen Hülle wirken wie faradaysche Käfige. Elektromagnetische Felder, deren Wellenlänge im Vergleich zu den elektrisch offenen Fugen und Spalten der Karosserie klein sind, werden allerdings nicht effizient geschirmt. Dies erklärt, warum im Auto Mobilfunk-Empfang möglich ist.

aus Wikipedia

Ist aber falsch. Es liegt, wie obiger User "Unlocker" schon richtig angemerkt hat, vor allem an der Hochfrequenz.

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@Maarduck

ich weiß ja nicht, wie viel ahnung du von physik hast, aber "
Elektromagnetische Felder, deren Wellenlänge im Vergleich zu den elektrisch offenen Fugen und Spalten der Karosserie klein sind"

bei elektromagentischer strahlung ist im grunde wellenlänge klein = frequnz hoch. die aussage ist also vollkommen korrekt

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@Maarduck

Hallo "Maardruck", 

worin soll da jetzt ein Gegensatz liegen? Was soll der Unterschied sein zwischen hoher Frequenz und kleiner Wellenlänge? Was soll da "falsch" sein?

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die Fahrzeuge sind kein idealer Faradayscher Käfig, auf jeden Fall nicht für Hochfrequenz. Dort wo der doch sehr dicht ist (z.B. ICE) werden Repeater eingesetzt

Weil es im Käfig Löcher gibt, für die kleinen Schwingungen (geringe Wellenlänge) des Handynetzes. Oder sogar Antennen die sie von außen nach innen und umgekehrt übertragen.

Weil die Wellenlänge kleiner ist als die Funkundichten Fenster.

GSM 1800, Wellenlänge ca. 16 cm, Fenster diagonale ca 1m. da gehtz sich viel aus.

Weil es undicht ist.

In Züge und Autos regnet es rein?

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@DeMonty

aus der Sicht eines Handys undicht in dem Sinne, dass noch etwas Empfang rein kommt

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also nicht vollständig abgeschirmt. sagt das doch gleich!

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