Wieso glaubt ihr Atheisten nicht an Gott? Was hat euch dazu gebracht?

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30 Antworten

Haha, bester witz heute "gott ist die einzig plausible erklärung für die entstehung des universums" und die erde ist eine scheibe!

Wie war das noch gleich? Achja: science, b¡tch! Wie das universum entstanden ist ist mittlerweile ziemlich weit erforscht, und auch belegt.

Gegenfrage: wieso glaubst du an gott? Wie kamst du dazu? Wahrscheinlich durch eine christliche erziehung. Aber wer sagt die das es gott gibt? Wenn es einen gott geben würde, würde es dann sowas wie weltkriege, ISIS, pest/cholera/aids/ebola usw, serienmörder und ähnliches geben? Meinst du nicht dass dieser "allwissende" herr dann nicht solche dinge in zaum halten würde? Ich meine nach deinem glauben sind wir doch gottes schöpfung, und wer sieht schon gerne wie seine eigene schöpfung zerstört wird. Ausser er ist ein sadistischer penner der sich daran aufgeilt, aber das ist ja blasphemie auf höchstem level ;) ganz im ernst: falls es wirklich einen gott geben sollte so wie ihn der christliche glaube beschreibt - dann hat er die erde schon vor vielen jahren verlassen, und ich rede nicht von 1995, sondern schon tausende jahre vor der julianischen zeitrechnung.

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Kommentar von Ask4Answer
24.02.2016, 22:59

Wie das Universum entstanden ist, ist nicht belegt, da ihr dummen Wissenschaftler nicht 100 Billiardenmilliardentrilliarddn von Jahren zurück blicken könnt und beweisen könnt, dass bei der Entstehung des uns bekannten Universums (was wir sehen) keine höhere Macht (Gott) mit im Spiel war. Zu deinem zweiten Abschnitt :

Denkst du, Gott würde es interessieren, was die Bewohner eines Planeten von (die Zahl ist so hoch das du dir es nicht vorstellen kannst) machen würden ?
Und Gott greift deshalb nicht in den Planeten ein, da er uns Menschen zur Probe auf den Planeten erschaffen hat.

Die jenigen, die an ihn glauben und seine Gebote erfüllen, würden im nächsten Leben belohnt werden und Leute wie du bestraft. Viel Spaß in der Hölle ;).

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Kommentar von tony5689
24.02.2016, 23:03

Oh in der hölle werde ich definitiv landen - aber nichtetwa weil ich ungläubig bin, das hat ganz andere gründe.

Mal
Ganz im ernst: bisschen dumm bist du schon oder? Willst mir erzählen das "wir dummen wissenschaftler" nicht beweisen können wie das universum entstanden ist, weil wir nicht so weit zurückblicken kònnen und das alles nur theoretisch ist? Ist es übrigens garnicht, mittlerweile gibt es ja möglichkeiten den urknall zu simulieren. Worauf ich hinaus will: wie willst du denn die existenz von deinem obermufti beweisen? Den hat auch nie jemand gesehen, und es gibt keine anzeichen für seine existenz...

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Kommentar von tony5689
24.02.2016, 23:04

PS: billiardenmilliardentrilliarden. Schönes wort, zeugt nur leider von deiner unglaublichen dummheit...

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Kommentar von Ask4Answer
24.02.2016, 23:09

Ich habe alle deine Argumente soeben gekontert. Scheise wenn man nicht mehr weiter weis was ?

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Die Frage muss man doch eher umgekehrt stellen.

Warum glauben Theisten an einen Gott?

Nicht an einen Gott zu glauben ist für mich "selbstverständlich". Es ist der "Urzustand" des Menschen, in den er geboren wird und den er beibehält, solange man nicht versucht, ihn von etwas anderem zu überzeugen. Wenn schon einer "belegen muss", wie er zu seiner Überzeugung kommt (wozu eigentlich?), dann sollte das doch wohl der Theist sein.

Theistische Erklärungen sind keineswegs "plausibler", als atheistische. Wenn Du sagst, Atheisten können nicht erklären, wie das Weltall entstand, dann muss ich Dir sagen, Theisten können nicht erklären, wie Gott entstand.

Dann sagt der Theist: "Aber Gott muss nicht entstehen, der war schon ewig."

Dann sagt der Atheist: "Das Universum ist aus einer Singularität entstanden. Die widerum braucht keine 'Herkunft'."

Für mich ist die "theistische" Sichtweise nicht "plausibler", als die "atheistische". Im Gegenteil! Sie benötigt mehr unbegründete Annahmen, nämlich die Existenz eines wie auch immer gearteten "Wesens", für die es keinerlei nachvollziehbare Indizien, geschweige denn "Beweise" gibt.

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Bei mir war es so, dass ich nach dem Abitur die Bibel einmal komplett durchgelsen habe und danach war mir klar, dass es sich um ein Märchenbuch handelt und der Gott, der in der Bibel beschrieben wird, eine Erfindung antiker Ziegenhirten im Nahen Osten war. 

Die weiter Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums und der Entwicklung religiöser Dogmen hat mich darin weiter bestärkt.

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Um die Plausibilität zu beuteilen fehlt dir wohl sehr viel Wissen.
Oder hast du Physik studiert, mit den Schwerpunkten Quantenphysik, ART, Kosmologie und einigen anderen?

Wenn du mehr Wissen als ich hast, dann können wir weiterreden. Oder wohl eher nicht, weil das erst dann passiert, wenn ich tot bin.

Ich weiß nicht, wie deutlich ich hier werden darf. Ich sehe jedenfalls wenig Hoffnung, dass du irgendwann in der Lage sein wirst, zu wissen, was bislang niemand weiß.

Es gibt bislang keine Erklärung zur Entstehung der Welt, jedenfalls keine, die für mich und milliarden andere "plausibel" wäre.

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Atheisten müssen nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Religiöse Menschen haben es da schwerer, sie können keine wissenschaftliche Beweise liefern, dass Gott existiert. Die Argumente für die Existenz Gottes wurden seit der Antike durch den wissenschaftlichen Fortschritt mit der Zeit immer kleinteiliger.

Insofern sind Atheisten und Agnostiker in einer komfortableren Situation als religiöse Menschen. Sie müssen auch keine religiösen Ge- und Verbote beachten, die Zeit und Nerven kosten.

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Atheismus ist keine Denkweise. Das ist ein Irrtum. Gottesglaube ist eine Denkweise. Atheisten praktizieren diese Denkweise nicht. Etwas nicht zu tun ist ja keine Tätigkeit. So wie Nicht Radfahren auch kein Sport ist.

Wir werden alle als Atheisten geboren. Man kommt also nicht dazu, das ist Auslieferungszustand. Erst dann wird man durch andere Menschen, meist die Eltern, an das Konzept des Glaubens herangeführt. Dann wird aus einem Atheisten ein Glaubender.

Es ist die einzige plausible Erklärung für die Enstehung des Weltalls.

Im Gegenteil. Die geltende Lehrmeinung mag ja falsch sein, dass wissen wir nicht mit Sicherheit. Aber eine göttliche Schöpfung ist von allen vorgeschlagenen Ansätzen mit Abstand die unplausibelste.

Wie sollte das alles aus dem Nichts entstanden sein? Und völlig zufällig, wie es in der Bibel beschrieben wird? Ein Universum aus Zufall? Nein, daran mag ich nicht glauben. Zumal die Wissenschaft unendlich viele Antworten hat, die gänzlich ohne Zufall auskommen.

Die Wissenschaft hat nicht alle Antworten, aber Religionen haben keine, die auch nur einer flüchtigen Überprüfung standhalten könnten.

An eine göttliche Schöpfung zu glauben ist ebenso plausibel wie daran zu glauben, dass das Universum von einem interdimensionalen Karnickel abgesondert wurde.

Es steht Dir ja frei, sowas zu glauben, aber erwarte nicht, damit ernst genommen zu werden.

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Kommentar von latricolore
25.02.2016, 23:27

das ist Auslieferungszustand

:-))

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Ich kann mich nicht erinnern, jemals gläubig gewesen zu sein, demnach hat mich also nichts dazu gebracht.

Es ist die einzige plausible Erklärung für die Enstehung des Weltalls. Würde mich echt mal interessieren.

Zu behaupten, etwas sei die beste Erklärung, ist kein Argument. Es ist die bloße Behauptung, würden wir Erklärung testen, müsste Theismus als beste Erklärung herauskommen. Dieser Test wäre interessant, die die bloße Behauptung, du würdest das Ergebnis kennen.

Ich habe schon oft Theismus gegen Alternativen getestet und Theismus hat kläglich versagt. Zum Beispiel ist die Annahme, der Schöpfer des Universums sei allgütig, eine unnötige Annahme, die wir dank Ockhams Rasiermesser ignorieren können.

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Kommentar von NoHumanBeing
25.02.2016, 00:45

Zum Beispiel ist die Annahme, der Schöpfer des Universums sei allgütig, eine unnötige Annahme, die wir dank Ockhams Rasiermesser ignorieren können.

Und allmächtig kann er auch nicht sein, weil das zwangsläufig zu logischen Widersprüchen führt.

Ich denke das Beispiel mit dem Stein, den Gott entweder nicht heben oder nicht erschaffen kann, ist bekannt.

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Kommentar von Schuhbach97
25.02.2016, 13:07

Der Atheist überschreitet seine Kompetenz, wenn er sagt, es gäbe Gott nicht, da man ihn mit den Methoden der Wissenschaft gar nicht nachweisen kann! Gott ist jeder menschlichen Erfahrung und Wissenschafft transzendent!!

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Glaubst du an Zeus? Thor? Osiris? Teutatis? Weihnachtsmann? Nicht? Warum denn nicht?

Warum sollen all diese Geschichten erfunden sein, aber diese eine Religion, an dem man gerade glaubt, nicht? Das ergibt keinen Sinn. Eher sind doch ALLE Geschichten erfunden, egal ob Bibel, Thora, Koran, usw. Was man schon daran sieht, dass diese "heilige Bücher" alle voll Widersprüche sind und sich so lesen, als würden sie nicht von einem liebenden Gott sondern von Männern mit einem archaischen Frauenbild geschrieben.

In den "großen" Religionen ist der Mensch der Gipfel des Schaffen einer göttlichen Entität. Da fragt man sich, wie egozentrisch kann man sein? Wir sind unbedeutende Wesen auf einem unbedeutenden Planeten, und die Menschheit existiert erst seit einer geologisch unbedeutenden Zeit. 

Wenn du eine plausible Erklärung für die Entstehung des Weltalls finden möchtest, muss ich leider enttäuschen. Aus unseren Beobachtungen können wir zwar den Urknall herleiten, aber nicht beweisen. Physik ist ja nur ein Hilfsmittel, mit dem wir aus Beobachtungen eine Theorie aufstellen, die wir dann anwenden können um das Verhalten des Weltalls zu beschreiben. Sehr viele Prinzipien basieren auf die Gesetze von Newton und Maxwell. Sie sind aber keine "Wahrheit" sondern nur eine Beschreibung der Prozesse wenn man weit von den Anwendungsgrenzen (weit weg von Relativitäts- und Quanteneffekte) wegbleibt. Auch Relativitätstheorie und Quantenmechanik sind nicht die "Wahrheit", was man schon daran sieht dass sie sich teilweise widersprechen. Sie reichen aber aus, um moderne Technik zu ermöglichen.

Nur... warum ist das Universum genau so wie es ist? Wenn es anders wäre, wäre ja keiner da um diese Frage zu stellen! 

Die Frage, wie es zu dem Urknall kam, kann ich leider nicht beantworten. Aber damit kann ich leben als unbedeutender Bewohner eines unbedeutenden Planeten... Aber ein Gott aus einer von Menschen geschriebene Geschichte war es bestimmt nicht.

Was ist das überhaupt für Gott, der uns so blöd entworfen hat? Warum kreuzen sich Speise- und Luftröhre? Die linke Hirnhälfte ist für die rechte Körperseite zuständig? Warum haben wir Steißbein und Blinddarm? Weisheitszähne die nicht im Kiefer passen? Eine Antwort außer Evolution ist nicht logisch.

So "ewiges Leben" im Himmel was von diesem "Gott" versprochen wird ist natürlich toll. Oder unendlich langweilig? Dabei kann man doch auch so ewig leben - nämlich in der Erinnerung derjenigen, der noch da sind wenn wir sterben. Und die Erinnerung kann positiv oder negativ sein, das hat man selbst in der Hand.

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Einen Glauben kann man versuchen, mit mehr oder weniger Erfolg zu begründen. Das Desinteresse an einem Glauben bedarf dagegen so wenig einer Begründung oder gar einer Rechtfertigung wie das Desinteresse an Musik, Literatur oder Malerei. Ich kann sogar mit Musikgenuss, Literaturvorlesung und künstlerischem Eifer Ostereier anmalen ohne jedes Glaubensbekenntnis an den Osterhasen. Dazu forderte von mir bislang niemand eine Rechtfertigung.

Welltall/Naturwissenschaft: Zur Kenntnisnahme naturwissenschaftlicher Erkenntnisse tragen keine Götter bei. Physik-Kenntnisse werden selbst in der bürgerlichen Schule nicht an den Kenntnissen von Bibelversen gemessen.

Bewältigung des Alltags: Auch dabei helfen mir keine allgewaltigen eingebildeten Befehlsgeber, die ich mir in den Kopf setze zur Rechtfertigung aller möglichen Taten und (besonders!) Untaten. Die verführen mich immerhin nicht zu gotteskriegerischen Aktivitäten samt Initiierung globaler Flüchtlingsströme und lassen mich auch sonst in Ruhe, selbst im Sterbebett, in denen sich Gottesgäubige neben ihren körperlichen Qualen noch zusätzliche seelische Qualen auferlegen.

Gegenfrage: Glaubst Du etwa an Zeus, an Wotan, an das "Fliegende Spaghetti-Monster", an den Weihnachtsmann oder an den Osterhasen, an Rotkäppchen oder an Frau Holle, warum ja oder nein? Wie willst Du das alles rechtfertigen? Ahnst Du allmählich, wie viele Götter, Geister und Mythen Du mit Deiner ungläubigen Ignoranz erzürnst? Wie gehst Du mit deren Strafandrohungen um?

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Wieso sollte ich denn an einen Gott glauben? Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß einer existiert.

Und an welchen Gott sollte ich denn glauben? Du hättest mir vor ein paar tausend Jahren im antiken Griechenland erzählt, ich müsste an Zeus&co glauben.

Und natürlich ist Gott überhaupt keine plausible Erklärung für die Enstehung des Universums. Du hättest mir vor zehntausend Jahren erzählt, Gott wäre die einzig plausible Erklärung für ein Gewitter.

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Kommentar von Schuhbach97
25.02.2016, 13:08

Der Atheist überschreitet seine Kompetenz, wenn er sagt, es gäbe Gott nicht, da man ihn mit den Methoden der Wissenschaft gar nicht nachweisen kann! Gott ist jeder menschlichen Erfahrung und Wissenschafft transzendent!!

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Warum sollte "Gott" die einzige plausible Erklärung für die Entstehung des Weltalls sein? Wer hätte dann Gott geschaffen und in welchem Raum hätte der dann vorher gelebt?

Und selbst wenn es ihn gäbe, charakterisiert den Glauben an Gott ja nicht so sehr dessen mögliche Existenz, sondern die Anmaßung von Menschen, "sicher" zu wissen, was dieser Gott für Anforderungen an "richtiges" menschliches Handeln stellt.

Ich gebe mal einen besonders toleranten Atheisten und billige dir die Existenz eines Gottes zu.

Und nun...? 

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Gegenfrage: Warum glaubt ihr an Gott? ;)
Es gibt keine plausible Erklärung für seine Existenz. ;)
Nicht böse gemeint aber ich persönlich sehe das mit Gott wie mit Schrödingers Katze. Wenn er nicht persönlich vor mir steht bzw seine Existenz nicht zu 100% wiederlegt ist kann man ihn sowohl als existent als auch als nicht existent ansehen.
In dem Film "Contact" wird eine ähnliche These auch nochmal sehr gut behandelt. ^^
Die weitgehende Meinung ist, dass die Menschen Gott erfanden um sich Dinge zu Erklären, die sie nicht erklären konnten (fals er denn nicht existiert).
Und tut mir leid, aber Gott ist nicht die einzige plausible Erklärung für die Entstehung des Universums. Es ist wie mit der Entstehung der Erde: bis wir eine vernünftige Erklärung gefunden haben müssen wir es entweder so akzeptieren und weiterforschen, oder wir schieben alles auf Gott.
Von der Erde dachte man auch sie sei von Gott geschaffen, bis wir Beweise für die astronomische Entstehung gefunden haben. Das ist im Prinzip das gleiche bloß ein paar Größenordnungen höher.
LG ^^

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Kommentar von Schuhbach97
25.02.2016, 13:07

Der Atheist überschreitet seine Kompetenz, wenn er sagt, es gäbe Gott nicht, da man ihn mit den Methoden der Wissenschaft gar nicht nachweisen kann! Gott ist jeder menschlichen Erfahrung und Wissenschafft transzendent!!

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Kommentar von sgn18blk
21.03.2016, 01:17

Die Frage ist zwar schon etwas länger her, aber Schuhbach97 warum gehst Du davon aus, dass Andersdenkende alles falsch sehen? Bist Du so sehr davon überzeugt, dass Dein Weg der Richtige sei und das alle anderen den falschen gehen, weil vllt etwas anderes die Wahrheit sein könnte? Ist das nicht der Grund dafür warum Du an Deiner Denkweise zweifelst? Man muss sich damit abfinden, dass es Menschen gibt die tatsächlich anders denken und das sollte man respektieren (Meinungsfreiheit). Du kannst nicht zu jemandem seiner Aussage als "falsches" beurteilen, wenn Du selbst nicht die richtige Antwort dafür hast. Alles basiert auf Glaube. Naja nicht alles. Die Wissenschaft jedenfalls nicht..

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Die Frage ist falsch gestellt. Es hat mich nichts dazu "gebracht", nicht an einen Gott zu glauben, sondern ich habe es noch nie getan. Dieser ganze Religionsfasching war mir von Kindheit an unbekannt. Das allererste Mal in einem Gottesdienst war ich mit 21 - aber auch nur, weil mich meine Freundin dort hingeschleppt hat. Das war für mich ein völlig absurdes und lächerlich-peinliches Schauspiel - und ist es auch noch heute.

Ich hatte auch später keinerlei Veranlassung, an irgendetwas Übernatürliches zu glauben. Das hätte völlig meiner Lebenswirklichkeit widersprochen. Und die Propaganda, die die Kirchen in den Medien betreiben, kann für mich kein Anlaß sein, meine Erfahrungen über Bord zu werfen.

Und was die Entstehung des Weltalls angeht - warum soll das die einzig plausible Erklärung sein? Weil alles irgendwie "erschaffen" worden sein muß? Dann erklär uns doch, wer Euern "Gott" erschaffen hat.

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Warum sollte ich denn? Es hat mich viel eher 'nichts dazu gebracht' an ihn zu glauben.

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Zuerst ich kann nicht für alle Atheisten sprechen, dass einzige was ich kann ist dir zu sagen warum ich persönlich nicht an einen Gott glaube.

Ich persönliche Glaube an keinen Gott, weil es aus meiner Sich keine Indizien oder gar Beweise für die Existenz eines solchen gibt. Deshalb ist die einzige logische Konsequenz nicht an einen zu Glauben.

Und selbst wenn ich Trotz der fehlenden Indizien an einen Gott glauben wollte, wüsste ich immer noch nicht an welchen denn? An Allah, Jahwe, Vischnu oder vielleicht doch an Wotan.

Die Menschheit hatte im Verlauf der Geschichte schon sehr viele Religionen und noch mehr Götter, fast jeder dieser Götter ist gleich wahrscheinlich und die meisten schliessen sich gegenseitig aus.

Deshalb selbst wenn es ein Gottähnliches Wesen geben sollte, ist es sehr Unwahrscheinlich das man die richtige Religion aussucht und somit auch den richtigen Gott anbetet.

Zudem kann ich mir persönlich nicht vorstellen das ein allmächtiger Gott, der ein unendliches Universum geschaffen hat sich allerersten dafür interessiert ob Ihn jetzt ein paar mickrige Menschen anbeten oder nicht.

Und was deine Behauptung über die Entstehung des Universums betrifft, Gott ist nicht die einzig logische Theorie. Gott ist ein Lückenfühler für Menschen die sich nicht eingestehen können das man Etwas nun halt noch nicht weiss.

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Es ist nicht die einzige plausible Erklärung für die Entstehung des Weltalls. Es ist eher eine, na ja... komische Erklärung. Früher dachte man auch, dass Blitze der Zorn Gottes seien, bis man herausgefunden hat, wie Blitze wirklich entstehen. 

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Kommentar von comhb3mpqy
24.02.2016, 22:57

Ich finde das nicht komisch. Es gibt die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

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Die Frage ist doch eher, warum glauben Menschen an einen Gott. Kein Mensch ist von Geburt an religiös und glaubt an einen Gott, sondern wird erst in den Glauben an einen Gott "hineinerzogen".

Früher konnten sich Menschen nicht erklären, wie Blitze entstehen, also gab es dafür einen Gott. Dies wäre in deiner Logik also eine vollkommen plausible Erklärung für Blitze, welche man nicht hinterfragen müsste.Nun ja.....

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ich glaube nicht daran, weil ich aus dem alter raus bin an märchen glauben zu müssen ..........und weil ich mir die geschichte der religionen, die entstehungsgründe der götter angeschaut habe und deshalb weiß, dass der glaube an götter eben bedeutet, dass man nichts weiß...............*g*

im übrigen ist deine aussage, von wegen:

"Es ist die einzige plausible Erklärung für die Enstehung des Weltalls."

schon mal falsch und lächerlich, aber dass liegt eben daran, dass ihr gläubigen oft keine phantasie habt und euch nicht vorstellen könnt, wieviele möglichkeiten es geben könnte, dass ein universum OHNE ein märchengott entstehen kann...............:)

sagt dir CERN was, oder das gottesteilchen?........mach dich mal schlau wie weit wir in der teilchenphysik gekommen sind, und was das bedeutet .....:)

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Kommentar von Ask4Answer
24.02.2016, 22:32

Und deswegen heist du der Buddha xDD

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Kommentar von realsausi2
25.02.2016, 00:18

dass ihr gläubigen oft keine phantasie habt

Das sehe ich eher anders rum. Phantasie haben die mehr, als ihnen gut tut. Allein es fehlt am Wissen um das, was die Welt im Innersten zusammenhält.

oder das gottesteilchen?.

Diese unglückliche Bezeichnung höre ich nicht gern.

Aber um in Bild zu bleiben; wir haben hier ein profundes Beispiel von wirklich funktionierender Prophetie. Was Higgs vorher gesagt hat, hat sich experimentell bestätigt. Das ist schon mehr, als die Möchtegernpropheten der Bibel zustande gebracht haben.

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Im Prinzip geht Atheismus ganz einfach: steck die Leute in ein umzäuntes Gelände, halte Religion klein und kontrolliere das Schulsystem. Vereinfacht gesagt: erzähl den Leuten einfach nichts von Gott und gib auf alles eine plausible Erklärung. Fertig ist der Atheist. So geschehen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, wo es gaaaanz viele Atheisten gibt.

Aus Sicht eines Atheisten ist das christliche Weltbild genauso unverständlich und absurd, wie für einen Christen das atheistische Weltbild.

So lange dir niemand sagt, dass es einen Gott gibt, woher solltest du es wissen? Ist ja nicht grad so, dass überall "Made by God" draufsteht. Das Atheistische Weltbild ist ziemlich robust gebaut, wenn auch lückenhaft. Das ist im Christentum aber nicht anders. Nur werden diese fehlenden Informationen eben hingenommen.

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Warum sollte ich an Gott glauben? Weil es das Weltall gibt? Dann solltest du aber nicht an Gott glauben, weil es Lampen gibt. Ist das logisch?

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Kommentar von comhb3mpqy
24.02.2016, 23:30

das mit den Lampen überzeugt mich jetzt ehrlich gesagt nicht so, was ist damit gemeint?

Warum sollte ich an Gott glauben?

Du kannst ja mal eine meiner hilfreichsten Antworten ansehen, da stehen Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube.

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