Wieso glauben so viele Menschen NICHT an Geister und Dämone, obwohl es viele Beweise dafür gibt, dass es sie gibt?

29 Antworten

Geister und Dämonen gibt es. Allerdings sind sie nichts subjektiv und auch keinesfalls physisch existentes, sondern sie sind Projektionen der Menschen, die an sie glauben.

Das Unterbewusstsein erzeugt unaufhörlich Bilder in unserem Kopf, die sich nicht nur in unseren Träumen, sondern auch wenn wir wach und bei vollem Bewusstsein zeigen können. Mitunter so deutlich, dass wir tatsächlich Dinge wahrnehmen, die gar nicht physisch da sind, sondern nur in unserer Vorstellung existieren. Man könnte nun abfällig "Einbildung" dazu sagen, ich jedoch finde, dass derartige Wahrnehmung durchaus stattfinden können und man die Menschen mit ihnen zumindest in dem Punkt erns nehmen sollten, dass sie "etwas" gesehen oder gespürt haben. Schon ein Geruch, ein Lichtflackern, ein Schatten oder ein Bild an der Wand kann nämlich bei jedem von uns Erinnerungen zurückrufen und so das Andenken an einen Verstorbenen zu etwas scheinbar immer noch Existentem und Lebendigem machen - eben zu einem Geist.

Ich bin außerdem davon überzeugt, dass jeder Mensch bei allem was er jemals in seinem Leben tut und wo er sich aufhält dort Spuren hinterlässt. Diese Spuren können mit bloßem Auge sichtbar sein, aber sie können auch auf andere, vielleicht irgendeine energetische Weise zurückbleiben, wie etwa in Form eines elektromagnetischen Feldes oder in Form von Gerüchen. Manche dieser Spuren bleiben erhalten, auch wenn wir längst tot sind, und einige Menschen haben die Gabe, auch diese unsichtbaren Spuren wahrzunehmen. Empathische Menschen spüren, was andere Menschen empfinden und können sich in sie hineinversetzen - so kann ein sehr empathisch veranlagter Mensch zum Beispiel im Haus eines Toten dessen Präsenz wahrnehmen - quasi als ein Schatten aus der Vergangenheit. Und dies kann sowohl an den "Spuren" des Toten selbst, aber auch an den Stimmungen der Hinterblieben liegen.

Auch im Einfluss bewusstseins- und wahrnehmungsverändernder Substanzen oder durch die Symptome einer Mangelerkrankung können vermeintliche "Kreaturen" auftreten. Dies sind dann aber tatsächlich nichts als Einbildungen. Der Halluzinierende projiziert jede solcher Erscheinung ausschließlich aus seinem eigenen Unterbewusstsein. Ängste, Wünsche und Erinnerungen nehmen hier nicht selten die Gestalt eines Geistes oder einer dämonischen Macht an, die aber äußerst real wirken kann. Und nicht selten behaupten Menschen auch im nüchternen Zustand, dass ihr Rauscherlebnis sich absolut real angefühlt hat. (Übrigens kann ich da selbst ein Lied von singen...)

Ob man diese Wahrnehmungen nun als Geist oder Dämon oder sonst etwas bezeichnet, liegt dann natürlich in der Definition desjenigen, der das "Gespenst" wahrgenommen hat. In der Vergangenheit wurden aber nicht nur solche Erscheinungen, sondern auch psychische Krankheiten und Persönlichkeitsstörungen auf die Einflussnahme übernatürlicher Geschöpfe zurückgeführt. Solche Geschöpfe gibt es aber definitv nicht, es gibt keinen rationalen Beleg für ihre Existenz. Deshalb ist die Frage hier nicht "warum sollte es sie nicht geben?", sondern kann nur umgekehrt gestellt werden. Etwas, das nicht existiert, kann man auch nicht beweisen - Punkt. Immer der, der behauptet, es würde irgendetwas doch existieren, ist in der Beweispflicht, und zwar ganz allein er.

Somit würde es absolut nichts bringen, jemandem in einem Spukhaus einzusperren, der nicht an so etwas glaubt. Mal abgesehen davon, dass dies eine strafbare Freiheitsberaubung und Nötigung wäre.

Hier einmal eine etwas ungewöhnliche Überlegung zu dieser Sache, was unter dem Strich das Bewertungschema für Intelligenz betrifft und nebenher auch noch die Intelligenz als solche in frage stellen könnte:

Wenn ein Mensch öffentlich erklärt, daß er gesehen hat, wie ein Gespenst durch die Wand gekommen ist und dann Samba getanzt hat, gäbe es einige, die ihm das ungeprüft glauben, und viele andere, die ihn mindestens als 100 Prozent vernunftfrei bezeichnen würden.

Doch was, wäre, wenn ein Wellensittich so etwas sagen würde, und es sichergestellt ist, daß er diesen Satz nicht irgendwo aufgeschnappt und auswendig gelernt hat?

Dieser Vogel würde schlagartig als hochintelligent eingestuft werden, und Wissenschaftler würden sofort daran gehen, zu untersuchen, ob Wellensittiche irgendwelche Wellenlängen visuell wahrnehmen können, die für Menschen unsichtbar bleiben. Das würde gleichzeitig bedeuten, daß solche Wissenschaftler plötzlich auf jedwede Vernunft verzichten und es nicht mehr in Abrede stellen, daß es Gespenster gibt, was dann aber wieder die Annahme, Menschen seien intelligent, in höchstem Maße in frage stellen würde.

Betrachtet man aber die hier erfolgte Darstellung insgesamt, dann zeigt sich damit lediglich, was sonst noch alles mittels des Kopfkinos möglich ist. Da kann man sich eben nicht nur Gespenster ausdenken, sondern man kann ebenso auch Hinterfragungen aufbauen, die ganz nach Belieben sinnhaltig oder auch total sinnfrei sein können.

Welche Beweise sollten das sein?
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Dabei liebe ich alte Sagen, ich lese gerne Geschichten über Trolle und Elfen und ähnliche Dinge. Dieses Thema hat die Menschen auch schon früher fasziniert.

"Sollte man solche eine Nacht in einem Ort einsperren in dem es spuckt damit sie endlich dran glauben?"

Es gibt die Angst vor der Dunkelheit (und vor der Einsamkeit), sicher. Dass Menschen Angst haben, ist durchaus real. Das ist aber kein Beweis für die Existenz von etwas, das die Angst ausgelöst hat (die Angst ist ein selbstgemachtes Produkt des menschlichen Körpers).

Es gibt auch Menschen, die Angst vor Hühnern haben. Das ist kein Beweis dafür, dass Hühner gefährlich sind.

Ich wurde von einem Huhn mal in den Finger gepickt. Das hat geblutet. Man sollte Hühner auf keinen Fall unterschätzen! ;-)

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@MarkusPK

Ok. :)

Das erinnert mich (etwas off-topic) an einen Kunden, der mir sagte "Ich habe mich an Ihrem Prospekt geschnitten". Vermutlich hat er seitdem eine Prospektophobie.

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Ich habe auch Angst vor spuckenden Geistern. Ist doch ekelhaft, pfui!

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