Wieso glauben so viele, dass der Klimawandel nicht real ist?

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16 Antworten

Klimawandelleugner schreien besonders laut, und so etwas generiert auch mehr Klicks als Konsensmeldungen. Oft wird das auch politisch als Panikmache der grünen Gutmenschen betitelt.

Außerdem vermischt sich oft auch Halbwissen mit angeblichen Fakten aus einer persönlichen Filterblase.

Fakt ist, es existiert ein Konsens auf wissenschaftlicher Basis, der den menschlichen Anteil des Klimawandels als wesentlich beschreibt. Klar ist auch, dass es in der Vergangenheit schon immer Klimaveränderungen gab. Jedoch ist die jetzige bedeutend schneller.

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Du musst da genauer differenzieren. 

Die Menschen glauben nicht, dass der Klimawandel nicht real ist. Denn dass dieser existiert, ist ein Fakt, der absolut bewiesen und eben auch messbar ist. 

Es gibt zwei Arten des Klimawandels:

  • Den natürlichen Klimawandel
  • Den anthropogenen Klimawandel

Der natürliche Klimawandel ist definitiv bewiesen. Denk z.B. mal an die Eiszeit. Damals gab es auch noch keine großartige Industrialisierung und keine Straßen voll mit Autos, weswegen der Mensch für die Klimaveränderungen auch gar nicht als Schuldiger dastehen könnte. Es ist ganz klar, dass die Erde mal wärmer und mal kälter wird. Das war schon immer so und daran zweifelt auch eigentlich niemand - nicht einmal Donald Trump.

Wenn gesagt wird, dass Menschen nicht an "den Klimawandel" glauben, dann reden wir über den anthropogenen, der geleugnet wird. 

Der anthropogene Klimawandel ist der durch den Menschen verursachte Klimawandel. Er entsteht z.B. durch unsere Emissionen in Form von CO₂ und vielen weiteren Treibhausgasen. Der Treibhauseffekt ist elementar für den anthropogenen Klimawandel. Und genau hier beginnen einige Leute zu zweifeln bzw. eben das alles gleich komplett auszuschließen. Sie behaupten, dass die globale Erwärmung nur aufgrund des natürlichen Klimawandels aktuell von statten geht. Sie schließen aus, dass der Mensch etwas für die globale Erwärmung kann. Das ist auch der Grund dafür, dass Donald Trump aus den Pariser Klimaverträgen ausgestiegen ist. 

Obwohl das an sich eigentlich alles ziemlich klar und auch der anthropogene Klimawandel nicht einfach nur ein Mythos, sondern ziemlich bewiesene Sache ist, leugnen ihn immer noch viele wie die AfD oder Donald Trump. Unter anderem ist klar, dass der Treibhauseffekt existiert. Kritiker sagen aber z.B., dass dieser sich fast gar nicht auf unserer Klima auswirkt. 

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Liebe Grüße

TechnikSpezi

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Die haben einen Schuldkomplex. Also sie lehnen es aus Prinzip ab Schuld zu tragen. Sozusagen eine Schuldallergie. Und die veranlasst sie auch irrationale Annahmen zu unterstützen, wie die Idee, dass der Klimawandel, oder zumindest der menschengemachte nur gelogen ist.


Oder sie nutzen diese Klimalüge Idee zur Unterstützung ihrer These, dass wir alle durch geheime Machthaber kontrolliert werden.

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Menschen verhalten sich oft irrational. - Hier kann man mit Fakten und Logik nichts ausrichten. - Es wird da eher der AfD geglaubt als Harald Lesch. -

Bei Politikern sieht die Sachen schon anders aus. - Die wissen das es den antropogenen Treibhauseffekt gibt. - Denen sitzt aber einer gezielte Lobbyarbeit der Wirtschaft im Nacken (Energie, Auto, Agrar). - Darum gibt es auch Begriffe wie Brückentechnologie. 

Es gibt also Menschen die lassen sich belügen und es gibt Meschen die uns bewusst anlügen...

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Nicht sehen wollen... (ja es gibt Leute,  die sagen es gibt keinen Klimawandel) warum... man.mpsste sich anpassen, Änderungen sind ungut.

Und dann gibts die, die sagen “ja, aber wir Menschen haben nichts damit zu tun“ Geht auch darum, dass wir als Verantwortliche, uns ändern mpsseb, den Einfluss zumindest.nicht konstant verstärken. Änderungen sind ungut, teuer, unbequem... oft sinds direkte Interessen, auf die völlig absurde Behauptungen folgen... Kohle, Öl... Industrie bezahlt Milliarden für Falschaussagen.

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Wie könnten sie zugeben, dass sie selbst gerade aktiv "Gottes Schöpfung" zerstören? Das würde ja bedeuten, dass sie in die "Hölle" kommen! Also leugnen sie den vom Menschen gemachten Klimawandel so lange, bis ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

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Gletscher schmelzen , Ruinen die Gott weis wie alt sind kommen zum Vorschein .
Es gab schon immer Temperaturschwankungen / Klimaperioden ! Genau so wie es schon immer „ Katastrophen „ gab , es sind die Medien die sich geändert haben , solche Vorkommnisse breit treten .

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Ich glaube deshalb nicht an den Klimawandel, weil sog. Wetterpropheten schon einmal (im Club of Rome 1995) mit wissenschaftlichen Argumenten das allgemeine Waldsterben "nachgewiesen" haben ("Der Wald stirbt immer schneller!"), was sich dann als Nonsens herausstellte.

Immer wenn es mal extrem kalt wird, treten die Eiszeitpropheten auf den Plan. Folgen mehrere extrem warme Sommer aufeinander, kriechen die Warmzeitpropheten aus ihren Löchern und reden vom hausgemachten Klimawandel.

Die Wetterkapriolen sind nach meiner Überzeugung natürliche Klimaschwankungen, die es schon immer gegeben hat. Es gab große Dürrezeiten, denen die Mayas zum Opfer fielen. Im Hochmittelalter war es extrem warm; Grönland hieß damals Grünland, in Labrador wuchs wilder Wein; desgleichen an der Ostsee. Autos fuhren damals noch nicht.

Im 19. Jahrhundert waren die Sommer extrem kalt, sodass die Ernten ausfielen. Massen von Deutschen wanderten damals nach Amerika aus.


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Hast du irgend eine Quelle, auf die du dich beziehst? Ich kenne das bisher nur so, dass es die Meinung gibt, dass der Mensch nicht dafür verantwortlich ist sondern das sowieso immer wieder passiert und sich so wandelt.

Wieso musst du zwanghaft jemanden verstehen?

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TechnikSpezi 10.10.2017, 22:19

Man trennt den Begriff Klimawandel eben auf. 

Es gibt den durch den Menschen verursachten (anthropogenen) und den natürlichen Klimawandel.

Beides trägt zur globalen Erwärmung zu, doch das glauben eben nicht alle. Viele wie auch Trump glauben nicht an den anthropogenen Klimawandel, das den Klimawandel an sich als Begriff aber nicht ausschließt.

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TechnikSpezi 11.10.2017, 20:24
@priesterlein

Wozu der Kommentar?

Na ganz einfach, weil du eben schreibst, dass du es nur kennst, dass man den vom Menschen gemachten Klimawandel leugnet. Die Fragestellerin redet aber einfach nur vom Begriff Klimawandel.

Deswegen wies ich u.a. für dich darauf hin, dass der Begriff sich eben aufteilen lässt und man das oft wie auch hier verallgemeinert.

Das war keine Korrektur an dich. Du hast das ja selbst schon beschrieben, nur mit anderen Worten (vom Menschen gemacht...). 

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Ich kann mir kaum vorstellen, dass es noch Menschen mit normalem Verstand gibt, die vom Klimawandel noch nix mitbekommen haben. Das weiss doch jedes kleine Kind, weil man es jedes Jahr mehr und mehr zu spüren bekommt.

Gerade in den USA , die schlimmen Stürme die alles vernichten, tja, die kommen ja nicht von ungefähr. 

Erderwärmung, die Eisberge tauen, der  Meeresspiegel steigt jedes Jahr mehr

Hochrechnungen sagen doch voraus welche Städte zuerst absaufen. 

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Sind es denn tatsächlich sooo viele...?

Immer wenn ich höre, jemand würde angeblich  " den Klimawandel leugnen " und dann mal nachschaue was er tatsächlich gesagt hat stelle ich in den allermeisten Fällen fest, daß er eben nicht pauschal die Existenz des Klimawandels bestreitet, sondern bloß den angeblichen menschlichen Anteil daran sowie die angeblichen Folgen und die angeblichen Lösungen des Problem kritisch betrachtet.

Von " leugnen " ist da in 99% der Fälle keine Rede.

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Ich glaube, dass sehr viele Menschen denken, dass es sie sowie so nicht betrifft da man die richtig ernsten Folgen erst bemerkt wenn die jetztige Bevölkerung nicht mehr da ist?! Oder sie wollen es nicht war haben weil sie zu ihre Gewohnheiten nicht ändern wollen?!

Ich verstehe es auch nicht so ganz.

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Weil es einfacher ist bestehende Probleme zu leugnen und wegzuschauen, als sich dieser Herausforderung anzunehmen und sich in seiner Lebensweise zu ändern. Ein "weiter so" wird es in der Zukunft nicht mehr geben. Man wird sich zwangsläufig ändern müssen.

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willom 11.10.2017, 03:02

Der Mensch hat sich im Laufe seiner Existenz immer wieder an enorm viele Veränderungen seines Lebensraumes und seiner Umwelt angepasst.....: ansonsten würde es uns nämlich  nicht mehr geben.

Und oh Wunder...: das hat er bisher ziemlich gut ganz ohne das Zutun ideologisch motivierter Schwätzer hinbekommen, die ihm erzählt haben was er gefälligst zu tun hat.

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teletobbi 11.10.2017, 08:02
@willom

Im Laufe der menschlichen Existenz war der Mensch aber noch nicht Sesshaft geworden wie wir es heute global sind. Und noch nie war die Welt kleiner als heute.

Du nennst es Ideologie, ich eine notwendige Lebensumstellung, wenn wir denn nicht wie die alten Mayas enden wollen. Wenn wir nicht New York, Boston, Hamburg, Bremen, die Niederlande oder Honkong verlieren wollen. Die Flüchtlingsströme wären dann nicht mehr zu stemmen.

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Es gibt Statistiken, die zeigen, dass auch schon vor der Menschheit eine Klimaerwärmung stattgefunden hat.

Zudem gab es auf der Erde immer unterschiedliche Klimaperioden. Meistens denken diese Menschen, dass zumindest der Mensch nicht an der Klimaerwärumg Schuld ist. Mal gab es eine Eiszeit, mal lange Trockenperioden: Es könnte auch von alleine passieren.

Die Allerbesten sind aber diejenigen, die keine Ahnung haben, aber alles machen, was Donald Trump macht :O.

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Niemand verneint den Klimawandel, auch die Amerikaner und Trump nicht. Jedes Kind weiß, dass sich das Klima immer geändert hat und hoffentlich immer wndeln wird. Wäre das anders, ist es an der Zeit sich Sorgen zu machen.

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Das Klima hat sich schon immer verändert

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Sachsenbruch 10.10.2017, 22:44

Richtig:
Genau das sagen die Leute, die den menschlich verursachten Klimawandel leugnen. :)
Ständig, in Endlosschleife.

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Anonym6110 11.10.2017, 16:27

Ich habe nicht gesagt, dass wir nichts verändern. Wir beschleunigen den Prozess nur.

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Anonym6110 11.10.2017, 16:28

Danke für die schlechte Bewertung MR IchWeißAllesBesserUndGebeSchlechteBewertungen

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