Wieso glauben nur noch wenige Menschen an Gott?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Ich bin zunächst nicht der Meinung, dass nur noch wenige Menschen an Gott glauben, denn immerhin bilden Christen und Muslime zusammen noch die Mehrheit der menschlichen Gesellschaft, wenn man nach den Statistiken geht.

Richtig ist aber, dass sich in Zeiten des Wohlstands und des technischen und medizinischen Fortschritts der Weltgesellschaft immer mehr Menschen von dem Gedanken und der "Notwendigkeit" eines Gottes abwenden.

Falsch wäre allerdings zu glauben, dass das "Wissen" -  Bildung und Intelligenz der Menschheit die Existenz eines Gottes widerlegt hätte.

Das ist meiner Meinung nach nur "Einbildung" und schnell vorbei in Situationen, in denen der Mensch seine Ohnmacht erkennt und Wissen und Technik nicht mehr weiterhelfen.

hummel3 14.05.2016, 08:31

Danke für die Auszeichnung meiner Antwort!

0
TimonPasslick 14.05.2016, 13:52

Mit den 2 letzten Absätzen bin ich so gar nicht einverstanden. Das ist uneinsichtiger Humbug!

0
hummel3 14.05.2016, 13:56
@TimonPasslick

Es ist nicht schlimm, wenn du mit meiner Meinung "nicht einverstanden bist".

Jeder urteilt bekanntlich nach seinem eigenen Wissen oder nach dem was er dafür hält.

1
TimonPasslick 14.05.2016, 14:15

Wenn die 2 Dinge nicht mehr weiterhelfen, hilft das fliegende Spaghettimonster bestimmt. Oder man entwickelt die 2 Dinge weiter.

0

Weshalb der Atheismus insbesondere in westlichen "Wohlstandsstaaten" verbreitet ist, habe ich hier einigermaßen ausführlich bereits einmal geschrieben:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-werden-so-viele-menschen-atheisten?foundIn=list-answers-by-user#answer-205176119

Die Kurzfassung:

Wissenschaftliche Aufklärung widerlegt alte Erklärungsversuche, die Ansprüche auf alleinige Wahrheit, unzeitgemäße Moralvorstellungen und das massive Fehlverhalten im Namen der Religion machen den Glauben an Gott für viele moderne Menschen unattraktiv.

Meine Meinung:

Eine Anpassung der Morallehre an die Lebensrealität des 21. Jahrhunderts, die Einstellung von Missionierungsversuchen und ein Verzicht auf den Anspruch die "einzig wahre" Lehre zu sein, könnte etablierte Religionen und damit auch den Glauben an Gott wieder attraktiver machen.

Der Mensch hat neben materiellen Bedürfnissen und dem rationalen Bedürfnis nach Wissen auch emotionale Bedürfnisse, die sich durch die teilweisen irrationalen Lehren der Religionen befriedigen lassen könnten.

Organisierte Religion hat als Trostsystem, Gemeinschaft spendende Instanz und als Initiator für individuelle Transformation und karitative Hilfe weiterhin seine Berechtigung, braucht jedoch dringend ein "Update".

Der Glaube entwickelt sich zurück, weil die Wissenschaft sich immer weiter entwickelt und die Religionen nicht mehr viele Möglichkeiten haben den wissenschaftlichen Fortschritt zu verhindern.

Auf diese Weise verschwinden nach und nach immer mehr Dinge, die man früher nur durch die Ausrede "Gott" erklären konnte und damit verschwindet auch der Glaube.

Man entdeckt immer mehr Beweise gegen die Existenz Gottes und deckt die Glaubensgrundlagen als Mythen und Märchen auf, und findet nicht einen Beweis der für Gott sprechen würde.

Weiters ermöglicht das Internet einen Austausch mit Fremden, den es nie zuvor gegeben hat. So können vor allem Atheisten sich gegenseitig finden und Antworten auf ihre Fragen und Zweifel finden, die sie vorher (aufgrund ihres Umfeldes) für sich behalten mussten.


danhof 13.05.2016, 08:12

Man entdeckt immer mehr Beweise gegen die Existenz Gottes und deckt die
Glaubensgrundlagen als Mythen und Märchen auf, und findet nicht einen
Beweis der für Gott sprechen würde.

Man entdeckt immer mehr Beweise gegen die Existenz Gottes und deckt die
Glaubensgrundlagen als Mythen und Märchen auf, und findet nicht einen
Beweis der für Gott sprechen würde.

Na was nun? Wenn man angeblich immer mehr Beweise gegen die Existenz Gottes findet, muss man ja mindestens EINEN Beweis haben. Dass es DANN keinen einzigen Beweis mehr FÜR Gott geben kann, ist schon klar. Kann ja nicht beides stimmen.

ABER: Dürfte ich vielleicht untertänigst um einen Beweis GEGEN Gottes Existenz bitten? Um nur einen einzigen? Danke!

0
Andrastor 13.05.2016, 09:12
@danhof

Als "Beweise" für Gott sind hier all die Dinge gemeint für die man Gott verantwortlich gemacht hat, wie Erdbeben, Gewitter, Geburt, Entstehung des Lebens etc.etc.

Gegenbeweise sind z.B.:

.) Allmachts-Paradoxon

.) Allwissenheits-Allmachts-Paradoxon

.) Entstehung von Planeten ohne Gott

.) Existenz-Erschaffungs-Paradoxon

.) Unvereinbarkeit göttlicher Intervention oder Unterlassung derselben

.) Geschichte des Glaubens

.) Evolution VS Kreationismus

.) Die Horus-Jesus Parrallelen

.) Das neue Testament verliert seine Gültigkeit, weird das alte Testament nicht wortwörtlich genommen

etc.etc.

Nun fordere ich dich auf einen Beweis für Gottes Existenz zu nennen. Nur einen einzigen.

4
DerBuddha 13.05.2016, 20:08
@danhof

@danhof

ABER: Dürfte ich vielleicht untertänigst um einen Beweis GEGEN Gottes Existenz bitten? Um nur einen einzigen? Danke!

die geschichte der religionen selbst ist der beweis............

beispiel monotheismus:

jahwe ist ein heidengott/nomadengott, (sorry für den begriff heiden), der vom nomadenvolk der schasu in der damaligen pharaonenwelt hinausgetragen wurde......... in wahrheit ist jahwe ein vulkan- und kriegsgott, der zusammen mit der fruchtbarkeitsgöttin aschera "regierte"....... viele beispiele in der bibel belegen sogar den vulkan-ursprung, z.b., als mose die 10 gebote erhielt, die beschreibung des herabsteigens gottes auf den berg ist genau die beschreibung eines vulkanausbruches und auch die beschreibung der führung des wandernden volkes israel beschreibt einen vulkan, denn gott war am tage als rauchfahne und in der nacht als feuersäule zu sehen, wies also so den weg, auch der brennende strauchist ein beleg für die anbetung eines vulkangottes, selbst die geschichte dieser region zeigt eine damalige hoch produktive vulkantätigkeit.........

bei der kanonisierung wurden dann viele dinge einfach weggelassen, bzw. gar nicht mit aufgenommen.......z.b. die gleichstellung der frau, denn in der bibel ist bei der schöpfungsgeschichte noch der hinweis zu lesen, dass ein gott UND eine göttin die menschheit "erschuf", denn es heisst dort: gott schuf den menschen zum eigenen bilde, als mann und frau....

beispiel hölle:

diese existiert nicht, hat einen völlig anderen hintergrund und stammt aus der ägyptischen mythologie..........dort wurde sie unterwelt genannt, und der sonnengott re/ra musste jede nacht diese durchwandern, um am nächsten tag wieder am himmel zu erscheinen...............

beispiel teufel/satan:

existiert auch nicht, diese figur stammt aus der griechischen mythologie, wurde dort minotauros genannt und war ein mischwesen, lebte auch unter der erde und fraß gerne menschen...........

schau dir die geschichte der religionen an, dann hast du unzählige beweise........... götter wurden aus den unterschiedlischen gründen von menschen erfunden und sind nicht real..........

religionen und der glaube an gott hat heute nur noch einen grund, menschen zu beeinflussen und zu behrrschen............:)

das grösste problem der menscheit ist, dass sie ihre erfundenen götter nicht mehr ablegen können, denn sie haben sich mit diesem glauben gut arrangiert und hoffen auf die versprochenen märchen.......:)

6
ThomasJNewton 13.05.2016, 20:30
@danhof

(Der) Gott wird je nach Lage immer so definiert, dass es keine Beweise geben kann. So oder so nicht.

So ist das, und so einfach.

Es gibt halt verschiedene Denkebenen, die sollte man nicht verquicken. Jedenfalls nicht, wenn man erstgenommen werden will.

1
Andrastor 13.05.2016, 20:46
@ThomasJNewton

(Der) Gott wird je nach Lage immer so definiert, dass es keine Beweise geben kann

Sprich er ist eine erfundene Figur, die nach belieben abgeändert wird um jeglicher Kritik und Beweisbarkeit auszuweichen.

Nicht gerade ein Punkt der für seine Existenz spricht.

Einfache Regel: Was es gibt, lässt sich beweisen.

5
ThomasJNewton 14.05.2016, 15:29
@Andrastor

Das ist dann der Schluss, den jeder selbst ziehen kann, oder auch nicht.

Dass ich diesen Schluss ebenfalls gezogen habe, ist kein Geheimnis.

Die innere "Logik" lässt sich nicht durch äußere Argumente widerlegen.
Die Gedankengebäude sind in sich stabil und stimmig, weil für jede gefallene Stütze zwei neue aufstehen, und die Stimmigkeit einfach verordnet wird. PUNKT

Du schriebst vom "gegenseitig finden". Dann erkenne mich auch, denn ich bin deiner Meinung. Ich drücke mich nur etwas dezenter aus. Unklarer vielleicht auch für manche, aber ich weiß nicht, wie ich ankomme.

0
Andrastor 14.05.2016, 15:48
@ThomasJNewton

Das ist dann aber keine Logik, das ist alles andere als logisch. Es ist das genaue Gegenteil von Logik, ein Argument wird umgeworfen (die Stütze von der du sprichst) und es werden neue erfunden.

Das ist Selbstbetrug auf der höchsten Güteklasse.

1
0nlyLife 13.05.2016, 17:05

Wer hat dem Universum die Regeln gegenben? Wer hat die Welt so geschaffen, sodass wir darauf Leben können? Warum sind wir so intelligent? Wo sind die Zwischenwesen der Evolution, die doch hier überall rumlaufen müssten? Wer hat Raum und Zeit festgelegt? Warum gibt es physikalische Gesetzte? Was ist der Sinn des Lebens? Warum gibt es unerklärbare übersinnliche Dinge? - Nur weil du nichts davon mitbekommst, glaubst du nicht? Wenn man nicht nach einem Schlüssel sucht, wird man auch keinen finden, egal wir lange du suchst. Du sucht Gott nicht. Du wirst keine Antworten finden.

0
Andrastor 13.05.2016, 17:19
@0nlyLife

Wer hat dem Universum die Regeln gegenben?

Niemand, die haben sich selbst geformt.

Wer hat die Welt so geschaffen, sodass wir darauf Leben können?

Niemand, das hat sich im Laufe der Zeit so entwickelt.

Warum sind wir so intelligent?

Der Evolution wegen. Die intelligentesten Menschen hatten die besseren Überlebenschancen und so wurden wir zu dem was wir heute sind.

Wo sind die Zwischenwesen der Evolution, die doch hier überall rumlaufen müssten?

Du meinst sowas wie Krokodile und Kellerasseln? Die laufen überall dort herum wo es ihnen noch möglich ist. Alle anderen Zwischenarten sind verschwunden. Sie haben sich weiterentwickelt zu anderen Arten.

Wer hat Raum und Zeit festgelegt?

Niemand. Warum müsste man sowas festlegen müssen?

Warum gibt es physikalische Gesetzte?

Weil wir sie entdecken und so benennen. Kräfte zwischen Stoffen wirken auf eine bestimmte Weise und nicht anders und dies lässt sich in "Gesetzen" definieren.

Was ist der Sinn des Lebens?

Biologisch gesehen: Evolution. Deinen persönlichen Sinn musst du selber finden und einen tieferen Sinn hat das Leben nicht.

Warum gibt es unerklärbare übersinnliche Dinge?

Unerklärliche Dinge gibt es weil die Menschen welche diese Dinge beobachten nicht genug wissen um sie zu erklären.

Übersinnliche Dinge gibt es nicht, das ist nur eine Ausrede von oben genannten Menschen um ihren Mangel an Wissen und Verständnis zu verschleiern.

Wenn man nicht nach einem Schlüssel sucht, wird man auch keinen finden, egal wir lange du suchst

Das stimmt nicht. Wenn es den Schlüssel gibt, dann kann es durchaus sein, das man irgendwann zufällig darüber stolpert. Das ist wahrscheinlich jedem von uns schon mal passier das wir nach etwas gesucht haben und es erst gefunden hatten, als wir die Suche schon lang aufgegeben hatten.

Du sucht Gott nicht. Du wirst keine Antworten finden.

Der Suchen-Finden-Logik folgend, gibt es deinen Gott dann nicht, denn ansonsten würde man ihn finden können, auch wenn man nicht danach sucht.

Du wirst feststellen, dass ich deine Fragen alle beantworten konnte. Fragen die du offensichtlich alle mit "Gott war's" beantwortest, welche aber viel einfachere und logischere Antworten haben.

Somit ist eindeutig klar, wer von uns beiden keine Antworten findet. Ich finde Antworten, du erfindest sie.

Im Übrigen zeugen deine Fragen, die du hier wahrscheinlich als "Beweise" für Gottes Existenz aufzählst nur die vorsintflutliche Einstellung der Antike:

"Ich kenn die Antwort nicht, also muss ein Gott die Antwort sein. Oder Zauberei (Übersinnliches)."

6
0nlyLife 13.05.2016, 17:38

Deine Begründungen, vorallem, die Evolution haben große Lücken. Befasse dich besser damit bevor du soeine schmierege Antwort wie "Die Zwischenwesen haben sich schon alle weiteretwickelt" gibst. Dir ist nicht aufgefallen, dass nach deiner Aussage, die Affen heute noch zu Menschen entwickeln müssten? Tatsächlich bist du nichts weiter als jemand, der auf seinem "Schlüssel" sitzt, ohne zu prüfen, ob er auch passt. Dir passt Gott nicht? Dann warte auf den Tod, genieße dein Leben bis dahin. Aber wenn du bevor du stirbst immernoch auf deine Evolution beruhst und nicht weiter forschst, dann wird es nicht gut ausgehen. Nimm deine Hande aus deinem Gesicht, sonst wirst du nichts sehen. Du legst dir selber einen Stein in den Weg, wenn du die Dinge nichtmal versuchst, aus einer snderen Situation zu betrachen.

0
Andrastor 13.05.2016, 17:43
@0nlyLife

Dir ist nicht aufgefallen, dass nach deiner Aussage, die Affen heute noch zu Menschen entwickeln müssten?

Du zeigst großes Unwissen bezüglich der Evolution. Die Affen sind keine Zwischenarten, sie sind ebenfalls wie wir weiterentwickelte Arten und in keinster Weise müssen sie sich zu Menschen entwickeln.

Das Zwischenwesen war wahrscheinlich ein Vorfahre des Australopitecus, ein affenartiges Wesen, welches sich in die modernen Affen und den modernen Menschen entwickelt hat.

Es ist bei Unwissenden ein weit verbreiteter Irrglaube die heutigen, modernen Affen wären unsere direkten Vorfahren.

Nimm deine Hande aus deinem Gesicht, sonst wirst du nichts sehen.

Wie lustig das von jemandem zu hören der/die sich offensichtlich "Gott" in die Handflächen geschrieben hat und beide Hände fest auf die Augen legt XD

Unwissen, Unverständnis und eine voreingenommene, anachronistische Einstellung, die alle Fragen auf dieselbe Art beantwortet.

Traurig sowas im 21. Jahrhundert noch miterleben zu müssen.

6
0nlyLife 13.05.2016, 18:04

Ok, gut. Nehmen wir an, wir wären alle ein Prodult des Urlnalls und der Evolution. Wie auch immer wir nun Lebend geworden sind, ist das unlebende Stück Holz, doch genausoein Produkt der Evolution, wie wir Menschen. Da wir alle Produkte der Evolution sind, wäre es nicht falsch, andere Menschen zu töten. Warum auch, du bist ja nicht mehr wert, als dieses Stück Holz. Oder erklärst du dich zu wertvoller, weil du intelligenter bist? Du hast Recht. Ich bin im Glauben an Gott groß geworden und ich glaube daran, auch wenn ich mal hier und da gezweifelt habe. Ich habe mir vorgestellt, wie alles wohl ohne einen Gott gewesen wäre. Jedoch ist dies alles unmöglich in meinem Augen gewesen. Wozu gibt es Schönheit & Hässlichkeit. Wozu gibt es ein Gewissen? Ein Zufall, dass es moralische Werte gibt? Genauso wie du mich als dumm und verstockt ansiehst, tue ich es mit dir. Wenn ich aufhören würde zu glauben, würde ich alles verlieren, wozu ich überhaupt lebe. Denn Menschen vergöttern sich selber. Sie tun alles, damit es ihnen selbst gut geht. Wer aber ein Christ geworden ist, und ich rede nicht nur von Namenschristen, lebt um Gott zu ehren mit allem was er tut und den Menschen in deiner Umgebung Gutes zu tun.

0
Andrastor 13.05.2016, 18:16
@0nlyLife

das unlebende Stück Holz

du weißt schon das Pflanzen auch am Leben sind?

wäre es nicht falsch, andere Menschen zu töten

Theoretisch wäre das tatsächlich nicht falsch und die Geschichte lehrt uns das Menschen das gerne und häufig machen, insbesondere aus religiöser Motivation.

Warum auch, du bist ja nicht mehr wert, als dieses Stück Holz.

Womit du auch Recht hast. Der Gedanke man sei als Mensch "wertvoller" oder "besser" als alles andere um einen herum und als andere Menschen ist einer der ganz besonders von Religionen propagiert wird.

"Macht euch die Erde untertan"

"Das von Gott erwählte Volk"

etc.etc.

Nimmt man stattdessen aber einen neutralen, von dem Gedankengift der Religion unbeeinflussten Standpunkt ein, erkennt man, dass es hierbei tatsächlich keine Wertigkeit gibt und man sich nicht anmaßen sollte andere/s zu "bewerten".

Wozu gibt es Schönheit & Hässlichkeit.

Evolution. Ganz kurz und knapp gesagt zeigt Schönheit Gesundheit und ein gutes Erbmaterial an und wirkt deshalb anziehend. Hässlichkeit hingegen zeigt Ungesundheit und schwaches Erbmaterial an und wirkt daher abstoßend.

Wozu gibt es ein Gewissen?

Evolution. Alle sozial lebenden Tiere haben so etwas wie ein Gewissen. Es hält uns davon ab Fehler zu wiederholen.

Ein Zufall, dass es moralische Werte gibt?

Nein, Evolution. Aus den anfänglichen "Regeln" des Gruppenlebens wie "verletze keine Gruppenmitglieder" haben sich im Laufe der Zeit verschiedene moralische Werte entwickelt.

Genauso wie du mich als dumm und verstockt ansiehst, tue ich es mit dir. 

Was in Anbetracht der Tatsache dass ich alle deine Fragen beantworte, während du Antworten dafür erfindest, ein Armutszeugnis deinerseits darstellt.

würde ich alles verlieren, wozu ich überhaupt lebe

Ebenfalls ein Armutszeugnis. Verlierst du dich selbst? Deine Freunde? Deine Familie? Verlierst du Haus und Hof? Verlierst du deine Ziele und Wünsche?

Denn Menschen vergöttern sich selber.

Nicht wirklich, nur weil jemand sich selbst etwas gutes tut, vergöttert sich diese Person nicht selbst. Du scheinst nicht zu wissen was "gesunder Egoismus" ist. Ich empfehle dich dahingehend weiterzubilden.

lebt um Gott zu ehren mit allem was er tut und den Menschen in deiner Umgebung Gutes zu tun.

Tausche "Gott" durch "Fliegendes Spaggethimonster" aus und du wirst erkennen wie kindisch und sinnlos diese Aussage klingt.

Du behauptest also nur für eine Fantasiefigur zu leben? Sehr traurig.

6

In diesen modernen, technikaffinen Zeiten hat die Wissenschaft die Rolle der Religion uebernommen. Viel Palaver, aber keine konkreten Antworten, das zeichnet beide aus. Die Wissenschaft scheint irgendwie befaehigter zu sein, aber wie gesagt, es gibt keine Hilfe, dass wir uns besser fuehlen, unsere Angst verlieren oder gar zu erkennen wer wir wirklich sind. Das wirst du von beiden Institutionen auch in Zukunft nicht erwarten koennen, du musst die Arbeit selber machen, auf Entdeckungsreise gehen und dann hast du keine Fragen mehr!

Alles Gute!

TimonPasslick 14.05.2016, 14:11

Wissenschaft ersetzt die Religion nicht, sie zersetzt sie mit Beweisen, zeigt, dass Religion eine Fantasie des Menschen ist, immer mehr. Auf moralische Fragen antwortet nicht die Wissenschaft, sondern dein (hoffentlich) gesunder Menschenverstand und Philosophie. Wissenschaft hatte nie den Anspruch, moralische Fragen zu beantworten. Die Religion hat den Anspruch, sagt aber eigentlich nur: Seid lieb zu den Anderen. Das zeichnet die Predigt eines Priesters nämlich aus: viel Frommheit und "Seid lieb!", wenig Inhalt.

0

Es kommt darauf an, was du mit "an Gott glauben" meinst, wenn du schreibst, das tun nur wenige. Glauben im Sinne von "die Wahrscheinlichkeit seiner Existenz" nicht ausschließen zu wollen, tun viele. Glauben in Sinne von "ihm sein Leben anzuvertrauen", wenige.

Neben dem schlechten Image von Kirche in der Öffentlichkeit, viele selbst verschuldete Fehler und eine falsch verstandene Wissenschaftsgläubigkeit denke ich liegt ein Hauptgrund darin, dass viele einfach nicht möchten, dass Gott der erste in ihrem Leben ist.

Giustolisi 13.05.2016, 01:18

Ich vertraue niemandem einfach so mein Leben an, Vertrauen muss man sich verdienen und da hat dieser Gott noch ein gewaltiges Defizit.

Das Wort "Wissenschaftsgläubigkeit" zeigt schon, dass man was nicht verstanden hat, denn da braucht man nichts zu glauben, es werden Belege geliefert, alles ist logisch und widerspruchsfrei.

Warum sollte man unbelegte Versprechungen aus zweifelhafter Herkunft an die erste Stelle setzen? Wir haben doch inzwischen was Besseres.

2
danhof 13.05.2016, 07:54
@Giustolisi

Nicht Wissenschaftsgläubig heißt NICHT, dass man ein MRT anzweifelt, oder dass sich die Erde um die Sonne dreht.

Es bedeutet, dass man sein Heil ausschließlich in vermeintlich Rationalem sucht und alle wirklich Menschen umtreibende Fragen ausblendet oder als ungültig abtut.

Ich bin Christ UND wissenschaftlich interessiert. Aber ich bin eben keine kalte Maschine, die nur Fakten, Belege und Beweisketten kennt. Da draußen ist nämlich noch mehr ;-)

0
Giustolisi 13.05.2016, 10:03
@danhof

Das Schöne ist, dass man wissenschaftliche Erkenntnisse anzweifeln kann, prüfen kann, ohne dass sie ins Wanken geraten. Man muss sie nicht glauben.

Wer sucht schon Heil in Irrationalem? Fragen ausblenden oder als ungültig abzutun, ist falsch, passiert aber in Glaubenskreisen oft mit den Fragen von Zweiflern.

 Da draußen ist nämlich noch mehr ;-)

Dann sag doch auch bitte, was da ist

2
TimonPasslick 13.05.2016, 13:23

Ich denke rational. Das bedeutet nicht, dass ich keine Emotionen verspüre. Ich denke, vielen anderen geht es genauso.

2
Giustolisi 14.05.2016, 12:55
@TimonPasslick

Ich denke rational. Das bedeutet nicht, dass ich keine Emotionen verspüre. Ich denke, vielen anderen geht es genauso.

Mir geht es genau so. Emotionen, Gefühle, Empfindungen, das kann man nennen wie man will, sie gehören zum Menschen. Ich prüfe eine Behauptung allerdings, bevor ich sie glaube. Besonders sorgfältig prüfe ich sie, wenn es um was Wichtiges, wie die Ausrichtung meines Lebens geht. da muss schon alles plausibel sein.

2
ThomasJNewton 14.05.2016, 13:07
@TimonPasslick

Sicherlich geht es den meisten Menschen so.

Und eigentlich geht es noch einen Schritt weiter:

Wer es sich zum Prinzip gemacht hat, nur Erkenntnisse und nicht Ergüsse anzuerkennen, der steht auch dem Unerklärbaren offener gegenüber.

Als Biologe weiß ich natürlich relativ viel über die Arbeitsweise des Gehirns, und dass meine Gefühle letztlich Prozesse in meinem Gehirn sind.
Aber da die Wissenschaften (noch) nicht so weit sind, das im Detail zu erklären, suche ich auch nicht weiter.
Für mich sind meine Gefühle der wichtigste Teil meines Lebens, den ich zu respektieren habe.
Keine vordergründige Erklärung trübt diese Verbundenheit.

Die Rationalität bietet eben auch einen unbefangenen Blick auf das, was mit dem Verstand nicht zu erklären ist. Oder noch nicht.

Die Wunder der Natur zeigen sich nur dem, der nicht an Wunder glaubt.

0

Früher wurde Religion vor allem dazu verwendet, “unerklärliches“ zu erklären und einen Grund für schlechtes, das den Menschen passiert einen Sündenbock hu finden.
Jetzt, da die Wissenschaft vieles erklären kann rücken Religionen mehr in den Hintergrund. Ausserdem sind die meisten Stellen in der Bibel entweder absolut nicht zeitgemäß, oder eben nicht logisch.
Aber den Menschen muss es nicht schlecht gehen, um Gott zu finden. Genauso wie nicht allen Menschen, denen es schlecht geht, zur Religion finden.

danhof 13.05.2016, 08:24

Forschung und Wissenschaft gab es zu allen Zeiten. Ich verstehe nicht, wie das im Widerspruch zum Glauben stehen soll?!?!

Ausserdem sind die meisten Stellen in der Bibel entweder absolut nicht zeitgemäß, oder eben nicht logisch

Könntest Du mir dafür ein paar Beispiel liefern? Insbesondere aus dem Neuen Testament, weil ich mich als Christ damit noch ein bisschen besser auskenne.

(Und um der Frage vorzubeugen: Ja, das Neue Testament erfüllt das Alte Testament. Christen sind nicht an Essensvorschriften und Beschneidung etc. gebunden, weil Jesus unser Messias ist und den neuen Bund gebracht hat - das heißt aber natürlich nicht, dass das AT unwichtig oder falsch geworden ist)

0
  • Gott wird in Verbindung zu einer Religion gebracht
  • Menschen machen sich nicht mehr die Mühe, mystische Erfahrungen zu machen
  • Der Wissenschaft wird blind ge-glaubt
  • Die Ratio wird als das Höchste 'angebetet'
  • Man glaubt nur an Beweise
  • Überlebens- und Existenzangst fesseln an die materielle Welt
  • etc. pp..

Gruß Fantho

Also ich Denke darüber schon seit längerem nach, am Schluss vor ca. 1 Jahr habe ich es für mich raus gefunden.....

Viele Menschen glauben nicht an Gott, weil sie der Meinung sind das sie viel Pech hätten in ihrem Leben. 

Also sagen sie einfach und meinen das es keinen Gott gibt, somit bestrafen sie "Gott" also meinen ihn zu bestrafen.....

Dann gibt es andere, die Denken theoretisch, ich kann es nicht sehen nicht fühlen und nicht riechen....dann gibt es noch die, die das schöne im Leben nicht sehen und ihre Gesundheit auch nicht......

Ich glaube an eine Macht und an Schicksal...ob es Gott oder was anderes ist.....keine Ahnung, aber ich bin mir sehr sicher das es was gibt.....

Wieso glauben nur noch wenige Menschen an Gott?

Das liegt vermutlich an der "Aufklärung". Viele meinen, dass Wissen den Glauben abgelöst hat. Die meiste davon wissen aber nicht, dass die Wissenschaft auch ihre Grenzen hat und dass es auf viele Dinge in der Wissenschaft keine Antworten gibt - vor allem keine solchen, die auch belegbar sind.

Muss die Gesellschaft wirklich schlechte Zeiten durchleben, um zu Gott zu finden? 

In der Vergangenheit soll es geholfen haben, aber ich hoffe auch, dass es nicht wieder notwendig wird. Dennoch gibt es Muster im menschlichen Verhalten, die sich offenbar entweder nicht ändern, oder immer wiederholen.

Warum entwickelt sich der Glaube also zurück / weiter ?

Dahingehend kann ich keine Antwort geben, die ich als allgemeingültig sehen könnte, aber naheliegend ist wohl, was in meinem ersten Absatz steht.

ich finde es wesendlich trauriger, wenn menschen in schlechten zeiten eine "höhere gewalt" in die verantwortung nehmen und sich weniger gedanken machen, welchen anteil SIE an der situation haben.

ist doch krank, zu denken: läufts gut - habe ich alles richtig gemacht.

                                           läufts schlecht - hat mir der (ein) gott nicht aufgepaßt und soll nun alles richten.

Nun weiß ich nicht so richtig, welchen von den ca. 30.000 Göttern Du meinst.

Aber wenn sich, wie Du sagst, der "Glaube" (an welchen Gott auch immer) zurück entwickelt, dann kann das eigentlich nur damit zusammen hängen, dass alle Götter sich als Spaßfiguren und als Nullnummern erwiesen haben!

illerchillerYT 13.05.2016, 15:48

1. Ich bin Christ. 2. Falsch. Nur weil du keine Erfahrung mit ihm gemacht hast, heißt das nicht dass es andere auch nicht gemacht haben!

0
666Phoenix 13.05.2016, 17:37
@illerchillerYT

Nur weil du keine Erfahrung mit ihm gemacht hast, heißt das nicht dass es andere auch nicht gemacht haben!

OK! Nenne mir bitte Deine "Erfahrungen"! Ich behaupte, dass ich sie Dir auseinander nehmen kann wie ein Weihnachtsgans!

5

Als Erklärungsmodelle für Naturereignisse haben die Götter ausgedient. Es gibt nur noch wenige Ignorante, die sich daran klammern. Wissenschaftliche Theorien erklären die Zusammenhänge zutreffender und widerspruchsfrei. Übrig bleibt der Lückengott, der immer weniger Wissenslücken hat, um sie auszufüllen.

Moralische Werte werden heute durch die Gesellschaft festgelegt, der Einfluss der Religionen hat sich da schon verringert.

Wir erziehen unsere Kinder auch anders. Früher hieß es brav sein, Regeln befolgen, nicht widersprechen, still sitzen. Wer noch so erzogen wurde ist viel leichter zu indoktrinieren als jemand, der dazu erzogen wurde neugierig zu sein, nachzudenken, zu hinterfragen Probleme selbst zu lösen und sich selbst zu verwirklichen. Die hinterfragen auch die alten Dogmen, glauben nicht alles widerspruchslos.

Die letzte Bastion bleibt der Mythos vom leben nach dem Tod. Auch daran glauben Viele nicht mehr, es gibt ja auch keinen Grund dazu.

Gott ist für Viele überflüssig geworden.

Schlechte Zeiten würde die verzweifelten und Hoffnungslosen vielleicht wieder in die Kirchen treiben, aber genau genommen würden sie dann nur zu dem beten, der die schlechten Zeiten hätte verhindern können, also zu dem, der das Unheil bewusst zulässt. Würde Gott wollen, dass die Menschen an ihn glauben, könnte er das auch bewerkstelligen. Er könnte zum Beispiel allen Menschen aller Religionen erscheinen und jedem mal erzählen, wie er sich das Zusammenleben auf der Erde vorstellt. Unnötiges Leid könnte er auch beenden.

Leider tut er das nicht

danhof 13.05.2016, 08:09

Als Erklärungsmodelle für Naturereignisse haben die Götter ausgedient.

Im christlichen Glauben war Gott auch nie ein solches Erklärungsmodell. Er hat uns Verstand gegeben und uns Forscher, Arzt und Astronom werden lassen.

Würde Gott wollen, dass die Menschen an ihn glauben, könnte er das auch bewerkstelligen

Jesus WAR auf der Erde und fast niemand hat ihm geglaubt. Der hätte ne Fernsehliveshow in Las Vegas machen können, und die Leute hätten dennoch gesagt "alles nur fauler Zauber".

und jedem mal erzählen, wie er sich das Zusammenleben auf der Erde vorstellt

Steht alles in der Bibel.

Moralische Werte werden heute durch die Gesellschaft festgelegt, der Einfluss der Religionen hat sich da schon verringert. / sich selbst zu verwirklichen

Ja. Abtreibungen, Scheidungen, Ehebrechen, Ellenbogenmentalität, globale, rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur, ich, ich, ich. Perfekte Selbstverwirklichung. Ein Hoch auf den modernen, selbstbestimmten Menschen. Der aufgeklärte Mensch im 21. Jahrhundert. Abgesehen davon, dass wir Magnetschwebebahnen statt Esel haben und uns die Welt nicht mehr mit Feuer, Wasser, Erde und Stein beschreiben, sondern mit Atomen und Gluonen, ist der Mensch kein Stück "modern". Die Konflikte und Krisen aus Tatort, NCIS oder sonstigen Serien wurden allesamt ebenfalls schon in der Bibel erwähnt: Neid, Eifersucht, Liebe, Hass, Betrug, Unterdrückung, Macht und Krieg.

Ich sage nicht, dass autoritäre Erziehung gut ist. Schon gar nicht mit körperlicher oder seelischer Gewalt. Aber manchmal hat man den Eindruck, dass die Gottlosigkeit auf der Welt schon deutlich sichtbar wird. Schlecht erzogene Kinder, die keine Verantwortung mehr übernehmen können oder wollen. Erwachsene, die sich Ersatzreligionen und Götzen geschaffen haben: Arbeit und Karriere um jeden Preis, ewige Jugend und "Spirit", Klangschalen, Work-Life-Balance und Gesundheit, fanatische Beschäftigung mit der Ernährung (glutenfrei, laktosefrei, zuckerfrei, salzfrei, vegan).

Ja, ich übertreibe schon deutlich, weiß ich ja... aber mich stört diese wie selbstverstänlich getroffene Schlussfolgerung, dass wir Gott heutzutage nicht mehr brauchen, weil wir eh schlauer sind.

0
Giustolisi 13.05.2016, 10:48
@danhof



Im christlichen Glauben war Gott auch nie ein solches Erklärungsmodell.

Das ist er für Viele noch heute, zum Beispiel für die Kreationisten. Früher haben die Menschen die Geschichten aus der Bibel eben noch wort wörtlich geglaubt, sie konnten es ja nicht besser wissen. 


Jesus WAR auf der Erde
Das kann man auch bezweifeln

 ..fast niemand hat ihm geglaubt.
Dann war er nicht überzeugend. Er hätte ja auch Fakten liefern können, Widersprüche auflösen oder sonst etwas tun, das man nicht glauben muss, sondern wissen kann.

Steht alles in der Bibel.
Und die ist keine zuverlässige Quellle, weil sie von Menschen stammt. Die Geschichten wurden lange von Mensch zu Mensch weiter gegeben, was sie verfälscht. Sie wurden irgendwann von Gott- und Jesusfans niedergeschrieben, was sie aufgrund der Sichtweise weiter verfälscht. Sie wurden mehrmals abgeschrieben und übersetzt und im Jahr 382 wurde von Menschen willkürlich festgelegt, welche der Bücher nun die echten Worte Gottes sind und die wurden dann zur Bibel zusammengefasst. Das Machwerk enthält nicht nur innere Widersprüche, es beißt sich auch gewaltig mit der Realität. Eine gute Quelle ist das nicht, erst recht nicht für wichtige Entscheidungen.


Ja. Abtreibungen, Scheidungen, Ehebrechen, Ellenbogenmentalität, globale, rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur, ich, ich, ich. Perfekte Selbstverwirklichung. Ein Hoch auf den modernen, selbstbestimmten Menschen. Der aufgeklärte Mensch im 21. Jahrhundert. Abgesehen davon, dass wir Magnetschwebebahnen statt Esel haben und uns die Welt nicht mehr mit Feuer, Wasser, Erde und Stein beschreiben, sondern mit Atomen und Gluonen, ist der Mensch kein Stück "modern". Die Konflikte und Krisen aus Tatort, NCIS oder sonstigen Serien wurden allesamt ebenfalls schon in der Bibel erwähnt: Neid, Eifersucht, Liebe, Hass, Betrug, Unterdrückung, Macht und Krieg.

Abtreibungen und Scheidungen sind wichtige Errungenschaften unserer Gesellschaft, sie ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben. Ausbeutung gab es auch zu den Zeiten der Bibel, so ist an verschiedenen Bibelstellen von Sklaven die Rede und wie man mit ihnen umgehen soll, doch die Sklaverei wird nie als etwas Schlechtes dargestellt. Steinigungen wegen kleinen Vergehen, das abschlachten ganzer Bevölkerungen inclusive Frauen und Kindern, keine Gleichberechtigung, krankhafte Unterdrückung der Sexualität, das sind alles die Werte, die wir glücklicherweise los geworden sind. Die Kirche hat dazu nie eindeutig Stellung bezogen, denn das würde sie entweder äußerst unbeliebt machen, oder sie ihrer Grundlage berauben. Man lässt die entsprechenden teile einfach im heiligen Buch drin, das die Basis des Glaubens ist und hofft, dass keiner nachfragt :"Ist Sklaverei nun gut oder schlecht? Lagen die Figuren der Bibel falsch, oder ist die Sklaverei immer noch eine tolle Sache?".

Zum Glück machen wir uns unsere eigenen moralischen Werte

Ich sage nicht, dass autoritäre Erziehung gut ist.

Musst du nicht, die Bibel sagt es dir. das geht bis zur Steinigung ungehorsamer Söhne (5. Mose 21,18-21). Keine Sorge also, Schlagen und Steinigen ist für Christen ok.

...mich stört diese wie selbstverstänlich getroffene Schlussfolgerung, dass wir Gott heutzutage nicht mehr brauchen, weil wir eh schlauer sind.

Ist es so schlimm, dass wir die veralteten Moralvorstellungen abgelegt haben, für die dieser Gott steht?



5

Wie kommst du auf die Idee, dass alles gut ist? Nur weil bei uns kein Krieg herrscht?

Die Gesellschaft ist verunsichert und verwirrt, keiner weiß mehr so recht woran er glauben soll. Der Politik kann man nicht trauen, auch der Kirche nicht. Überall wird man manipuliert.

Konsum bestimmt das ganze Leben.

Wirtschaft- und Sozialsystem brechen merklich zusammen.

Der Zusammenhalt untereinander bröckelt immer mehr. Nicht einmal Familie bietet richtigen Halt. Zu viele Scheidungen, zu viel Egoismus in der Beziehung.

Jeder denkt nur an sich selbst.

Massenverblödung und fehlende Bildung - Schulkinder können nicht einmal mehr richtig die eigene Muttersprache schreiben und sprechen.

Ich würde sagen, die Welt geht vor die Hunde. Weil keiner mehr an etwas glaubt. Nenn es Gott oder Grundvertrauen, es kommt aufs selbe raus.

TimonPasslick 12.05.2016, 23:06

Du tust alles ab, was du nicht hören möchtest. Aber die Antwort gefällt dir jetzt? Oder war das Ironie? Wenn ja, dann schreib dir doch selbst die Antwort, die du hören möchtest. Fakt ist: Je niedriger der HDI eines Landes, desto verbreiteter der Glaube. Und in Ländern mit höherem HDI sind die Menschen durchschnittlich gebildeter und weniger leichtgläubig.

5
Lucy723 12.05.2016, 23:11
@TimonPasslick

@TimonPasslick, meine Antwort wurde auch ohne einen Grund gelöscht, und ich hatte auch 2 Daumen runter weil ich meine Meinung geäußert habe :D bei anderen kannst du auch schauen, haben alle nen Daumen runter haha 

Süß, wenn man andere Meinungen nicht akzeptieren kann und man immer so tun muss als wäre nur Religion und Gott das richtige und das einzig wahre, herrlich so viel Dummheit ^^ 

2
casala 12.05.2016, 23:18
@Lucy723

fühle mit dir Lucy - mein DH wurde auch gelöscht.  :)

1
KaeteK 13.05.2016, 09:32
@Lucy723

Und du meinst, wenn du Leute beleidigst, bist du klüger?

0
TimonPasslick 12.05.2016, 23:22

Manche werden sogar aggressiv, wenn man seine Meinung äußert, ohne den anderen überhaupt anzugreifen, mein Schulkumpel zum Beispiel. Pfarrer und andere Erwachsene lassen einen einfach nicht ausreden.

1
TimonPasslick 12.05.2016, 23:26

Und Meinungen in dieser Form zu unterdrücken, geht gar nicht.

1
Ryuuk 13.05.2016, 00:02

Die Welt geht vor die Hunde? Hast du jemals ein Geschichtsbuch aufgeschlagen? Der Menschheit ging es nie besser. Selbst mit allem was mit der Welt nicht stimmt, früher war es schlimmer.

Und wir haben das durch Werke, nicht durch Glauben erreicht.

2

die frage muss lauten: warum glauben menschen in unserem kulturkreis trotz aufklärung an gott?

die tendenz zurück zum glauben in den letzten 20 jahren ist, nach meiner auffassung, einzig der neuesten biologischen und technischen entwicklungen geschuldet. die leute suchen sich eine einfache lösung um sich die welt zu erklären, da hilft glauben ungemein. du betest und alles wird gut.

annokrat

es glauben über 80 prozent der menschen an einen gott oder ein geistwesen........:)

warum soll man an einen gott glauben, muss man dass?.......... es gibt keine echten götter/geistwesen, denn sie sind nur erfindungen der menschen selbst......das problem ist nur, dass der mensch sich gut mit seinen erfundenen "überwesen" arrangiert hat und nicht mehr loslassen will, denn sein glaube verspricht ihm dass, was er sich sehnlichst wünscht, auferstehung und unsterblichkeit und dafür macht er dann alles...........bis hin zur auslöschung der eigenen welt............

Weil jetzt wo es so gut ist...

Was bitte ist jetzt gut? Siehst du keine Nachrichten? Jeden Tag passieren ganz schreckliche Dinge auf der Welt! 

Wenn es einen Gott gibt, warum verhindert er es nicht? Da fällt es verdammt schwer an ihn zu glauben....

illerchillerYT 12.05.2016, 22:56

Eltern, Dach, Essen, Bildung und Gleichaltrige, was willst du mehr? bist du unzufrieden? schau andere Länder an.

1
casala 12.05.2016, 23:03
@illerchillerYT


Eltern, Dach, Essen, Bildung und Gleichaltrige .......

was hat das mit gott zu tun? jede nichtreligiöse familie kann das auch bieten und tut es auch. hat was mit bindungen zu tun und der organisation einer gesellschaftsform. da ist gott höchstens ein nebenfaktor.

2
pingu72 12.05.2016, 23:06
@illerchillerYT

Du hast ja keine Ahnung.... Ich bin ü40 und habe mehr erlebt als mir lieb ist!

Ich bin JETZT zufrieden mit MEINEM Leben, ja. Aber dein Gott hat mir dabei nicht geholfen, da musste ich selbst alles für tun und alleine für kämpfen. Und gerade WEIL ich mir andere Länder (und unseres!) anschaue glaube ich nicht an ihn!

2
Ryuuk 12.05.2016, 23:42

Früher war es noch schlimmer. Jetzt scheint es nur extremer weil wir tatsächlich wissen was alles in der Welt passiert.

1
danhof 13.05.2016, 08:19

Wenn es einen Gott gibt, warum verhindert er es nicht? Da fällt es verdammt schwer an ihn zu glauben....

Das hängt von der Definition von Gott ab. Ich glaube an den christlichen Gott der Bibel. Und dieser hat an keiner Stelle gesagt oder schreiben lassen, dass diese unsere Erde ein Ort ohne irgendwelche Probleme sein wird. Er hat nicht gesagt, dass er alles Leid verhindern wird. Das wäre auch schwierig. Man stelle sich vor, einer betet für Regen, der andere für Sonnenschein...

0

Weil ich keinen Beweis sehe, dass es Gott oder Jesus gibt. Du musst ein ziemlicher Fanatiker sein, wenn dich das traurig macht. Und wenn es Gott gäbe, würde ich ihn nicht so sympathisch finden, dass ich ihn anbete. Er hat die zwangsrekrutierten ägyptischen Söldner z.B. einfach so ertränkt! Jemanden anzubeten, spricht sowieso gegen mein Verständnis von Ehre. Du bist doch der Sklave deiner tollen Fantasiefigur!

illerchillerYT 12.05.2016, 22:53

Quatsch. Lern erstmal was über das Christentum...

0
Buddha12 12.05.2016, 22:57

Wer sagt das Gott dafür verantwortlich ist?

0
TimonPasslick 12.05.2016, 22:59

Wofür? Ich kann deiner Frage nicht ganz folgen, könntest du dir bitte ne Minute Zeit nehmen und das näher erklären?

1

je mehr selbstbewußtsein, desto weniger gottesbewußtsein

Was möchtest Du wissen?