Wieso glauben Leute, die an den einfluss der sternzeichen glauben, dass im extremfall ein tag einen unterschied macht?

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Weil sie sich den ganzen Blödsinn eingeredet haben

Aber selbstverständlich, macht es da einen großen ganz wesentlichen Unterschied, wie bei Tag und Nacht: Weil alles in Bewegung ist - und das nicht nur von einem Tag auf den anderen, sondern sogar stündlich gesehen. In nur 24 Stunden hat sich unser Planet Erde einmal komplett um seine Achse gedreht. Und auch in der Wirklichkeit, kann sich unter Umständen so viel verändern im Leben, von einer Stunde auf die andere. Wer also verstanden hat, was echte Horoskope sind, weiß dass auf die Stunde geschaut wird. Daher hora = altgriechisch Stunde und skopéin = beobachten, also Stundenschau.

Aber in dem riesen Heuhaufen einer großen Medienlandschaft, ist es wirklich schwer, irgendwo am Rande ein kleines Nest zu finden, wo noch jemand nsinnvolle Astrologie rüberbringt. Meist führen diese Wenigen ein Randdasein. Mindestens 80 oder eher sogar 95 Prozent aller Veröffentlichungen, Clips etc. und besonders zum Suchthema Astrologie, bringen nur Banalastrologie und Pseudoastrologie, was die Sternzeichen anbelangt, die man wahrlich dem Aberglauben zuordnen kann, weil Sterndeutung nur umgangssprachlich ist, wissenschaftlich korrekt wäre viel mehr eine Deutung der Gestirne, insbesondere der Planeten einschließlich von Sonne und Mond. Aber was man da um die Ohren gehauen bekommt, ist nur knallharter Mainstream, banale Monatsprognosen für die einzelnen Sternzeichen oder Vorhersagen für das Jahr. Auch mit astrologischen Deutungsbausteinen am PC, wird Astrologie nur zu einem massentauglichen Produkt verwurstet, um Entertainment für Alle zu servieren und um den Unsinn profitabel zu vermarkten. Sogar kritische Kommentare werden ausgefiltert und man liest nur herzzerreißende Danksagungen – dafür, verarscht worden zu sein! Die Technik der Astrologie muss erst mal erlernt und verstanden werden, um das Horoskop als geozentrisches Modell zu begreifen. Das ist weitaus komplexer als nur in den Mythologien der Sternzeichen nachzulesen. Wenn man das nicht versteht, dann macht es auch nichts und da es sich bei diesen Praktiken weder um Aberglauben noch um Humbug, sondern um eine Frühform der Wissenschaft handelt und die Suche nach Regelmäßigkeiten in Naturerscheinungen und deren umfassende Beschreibung in rationaler Form, ein typisch wissenschaftliches Programm ist, setzt es natürlich auch eine gewisse Naturbegabung voraus, um komplexes Wissen auch umfangreich zu verstehen und zu deuten. Darum ist es auch nicht weiter schlimm, wenn das andere Menschen mit völlig anderen Lebensausrichtungen so gar nicht oder nicht gleich auf Anhieb verstehen werden. 

Hallo,

zunächst einmal solltest Du wissen, dass in der europäischen Astrologie seit fast 2000 Jahren schon mal nicht die Sternbilder verwendet werden, sondern die Tierkreiszeichen. Und die richten sich ganz ohne Sterne an wichtigen Stationen im JAHRESKREIS aus.

Kein Astrologe glaubt also, Sterne würden gezielt einen Einfluss auf einzelne Menschen ausüben. Viel eher werden synchrone Zusammenhänge gesehen von Konstellationen am Himmel mit denen auf der Erde.

Die Beziehung von Sonne, Mond und Planeten zu dem, was auf der Erde geschieht, ist in der Astrologie vor allem begründet durch zeitliche Rhythmen. Hier gibt es eine gewisse Gleichzeitigkeit von Thema und Konstellation. Dabei zeigen sich erstaunliche Parallelen im Kleinen wie im Großen, ähnlich wie beim Betrachten von Fraktalen. Auch der Tag- und Nachtrhythmus spielt in der Astrologie übrigens eine Rolle.

Vor allem die Position des Mondes kann sich während eines Tages deutlich ändern. Zudem kann ein anderes Zeichen im Osten aufgehen. Vielleicht wurde innerhalb eines Tages auch gerade ein Wendepunkt überschritten und an dem einen Datum wurden die Tage immer kürzer, einen Tag später aber bereits wieder länger, was in der Deutung dann natürlich eine andere Qualität hat.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Berufserfahrung als Astrologin des DAV

Schon der Einfluss der Strenzeichen selbst ist durch nichts belegt oder nachweisbar. Deswegen ist es auch egal, ob ein Tag einen Unterschied macht oder nicht …

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