Wieso glauben immer alle, dass Online-Banking unsicher ist?

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10 Antworten

Hallo Logitech210,

das sehen wir auch so.

Sämtliche durch die deutsche Kreditwirtschaft verwendeten kryptographischen Algorithmen und Verfahren sind durch die deutsche Bankenaufsicht und die Bundesdatenschutzbehörden als sicher für das Bankgeschäft anerkannt worden. Diese deutschen Online-Banking-Systeme sind nicht "geknackt". Darauf haben Sparkassen, Genossenschaftsbanken und Privatbanken vor einiger Zeit noch einmal ausdrücklich hingewiesen.

Die TARGOBANK bietet Ihren Kunden im übrigen mit dem Konto-SMS-Service und der Online-Sicherheits-Garantie zwei zusätzliche kostenlose Sicherheitsmerkmale an.

Wir informieren Sie zeitnah über Bewegungen auf Ihrem Giro- und Kreditkartenkonto; außerdem übernehmen wir die volle Haftung für Schäden, die infolge Missbrauchs durch Dritte (Phishing, Trojaner etc.) auf Ihrem Konto entstehen - vorausgesetzt, Sie haben sich vorher registriert, erstatten Anzeige und unterstützen die Ermittlungen aktiv.

Aus meiner Sicht ist es einfach wichtig, sich ausreichend über das Thema zu informieren und zu wissen, was man als Nutzer auch selbst für die Sicherheit tun kann. Wir haben bei uns auf der Internetseite beispielsweise Sicherheitstipps zusammengestellt und informieren über aktuelle Hinweise regelmässig unsere Kunden: https://www.targobank.de/de/service/sicherheit.html

Beste Grüße, Bernd Schadowski von der TARGOBANK

weil alles im Internet unsicher ist.... dafür werden fleißig alle Daten im Internet angegeben und geteilt und auf alle Links geklickt, die Daten verifizieren wollen... der Virus/Trojaner sitzt meist vor dem Bildschirm. Nutze onlinebanking seit 97, die Bank hat auch keine Filialen. Probleme hatte ich noch keine damit

  1. OnlineBanking und Geldautomaten sind zwei Paar Stiefel. Das eine nimmt man zur Betätigung von Überweisungen und Co und das zweite braucht man, wenn man Bares braucht. Um Geldautomaten werden wir auch nicht in Zukunft drum herum kommen, es sei denn wir schaffen das Bargeld komplett ab.

  2. Wenn einem der NSA-Skandal etwas klar gemacht, dann dass PCs einfach nicht sicherer sind. Vor allem private Laptops sind da eher gefährdet als Firmen-PCs, weil im privaten Bereich einfach nicht so stark auf den Schutz geachtet wird. Die Möglichkeit also etwas abzufangen ist online größer, als wenn man einen Überweisungsschein bei der Bank abgibt.

also an den geldautomaten in meiner umgebung kann man an (fast) allen auch überweisungen etc. tätigen...

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@Logitech210

Nein, geht bei mir nicht. Handy aufladen geht, der Rest aber nicht! Die Bank hat einen extra Postkasten für Überweisungen aufgemacht. Außerdem ist bei mir die Gegend ziemlich sicher.

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Wenn Du es schon aus der "NSA-Skandal" Sicht siehst, ist es völlig egal, ob ich eine Überweisung online tätige oder eine Überweisung abgebe. Nachdem ich sie abgegeben habe, wird sie doch eh ins System gehackt.

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@Gutfrager156

Doch, für mich ist das schon ein gewaltiger Unterschied.

Leichter zum hacken sind nun mal private PCs (es ist ja nicht nur NSA unterwegs). Zudem ist für die Sicherung der Bank-PCs die Bank zuständig ist, während für meinen eigenen nun mal ich zuständig bin. Wenn da also ein Fehler bei Sicherheit und Schutz passiert, kann das mir angelastet werden.

Außerdem bin ich mir nicht so sicher, ob das nicht alles zweimal dann durchläuft. Erst bei mir und dann bei der Bank.

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ganz einfach da viele gerade die älteren nicht so fit am pc sind um alle schwachstellen zu erkennen.dann steht fast jeden tag was in der presse das wieder einer abgezockt wurde und das trägt dazu bei

Online-banking kann unsicher sein, wenn die Überweisung vom selben Gerät erfolgt, welches auch die TAN-Nr. per SMS erhält.

Weil doch immer alles,was man noch nicht seit 163 Jahren so kennt, verdächtig und gefährlich ist. Früher haben sie Nachrichten auch in Stein gemeisselt,d as war viel besser als Tippen am PC!

Weil die Leute keine Ahnung haben. Und weil sich Leute doof anstellen. Sieht man doch daran, wie viele auf diese sog. Phishing-Mails reingefallen sind. Wer darauf reinfällt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Es ist aber ja leichter zu sagen "Onlinebanking ist schuld" als "ich war zu doof dafür".

Wenn man eine vernünftige Anti-Viren-Software hat und ein vernünftiges TAN-System (nicht diesen Unfug mit den Listen), dann ist Homebanking sicher.

Aber wie gesagt, meistens sitzt das Problem vor dem PC.

Und wie eben schon treffend jemand schrieb, alles was vor 100 Jahren anders war, ist schlecht ;))) Polemisch ausgedrückt.

Wenn man eine vernünftige Anti-Viren-Software hat und ein vernünftiges TAN-System

Dir ist schon klar, dass vor dem PC ein Laie sitzt, der keine Ahnung hat wie er seinen PC richtig schützen kann, gleichzeitig mit Angeboten überflutet wird, wo man sich fragt, ob man das als Privatperson braucht und eben Schwierigkeiten hat längere Zahlenreihen zu merken?

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@catchan

Weshalb diese Pauschalaussagen?

Wenn ich einen internetfähigen PC habe, sollte ich wissen, dass ich diesen zu schützen habe mit einer vernünftigen Software. Diese kann ich mir entweder anhand von Rezensionen im Internet raussuchen, mich im Handel beraten lassen oder jemanden in meinem Umfeld fragen, der sich damit auskennt. Nichts anderes habe ich auch getan und ich habe keine Ahnung von PCs.

Und beim TAN-Verfahren erwarte ich von einer Bank, dass sie mir die Verfahren so erklärt, dass ich sie verstehe und Vor- und Nachteile erkennen kann. So jedenfalls versuche ich es meinen Kunden zu erklären.

Und wenn ich nicht in der Lage bin, meinen PC richtig zu schützen, gut, dann brauche ich auch kein Onlinebanking machen. Womit wir wieder bei meiner These sind: Das Problem sitzt vorm PC :)

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@Bogenschuetzin

Das Problem ist hingegen, dass die Bank einen dazu drängt Online Banking zu machen, egal wie gut man sich mit der Thematik auskennt, egal wie gut der PC geschützt ist oder wie "gut" man sich am PC anstellt. Das "normale" Banking wird teuer während das Online-Banking wesentlich günstiger ist. Der durchschnittliche Verbraucher nimmt onlinebanking, weil er sich eben Geld sparen mag. Dass er allerdings nicht verstanden hat wie dieses TAN-Verfahren funktioniert oder wie er seinen PC richtig schützen kann ist zweitrangig.

Vor allem empfinde ich dieses TAN-Verfahren aufwendiger, als wenn ich einen Überweisungsschein ausfülle und ihn, wenn ich des Weges entlang komme, mal einwerfe. Das ist aber meine persönliche Meinung.

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@Bogenschuetzin

du redest sehr leicht daher,es gibt auch personen die mit 50 erst mit dem pc anfingen,wo sollen die das wissen her haben um alles richtig zu machen.da geht es doch schon mit den begriffen los was was ist.ich bin 64 und mach kein onlinebanking,da bin ich zu misstrauisch und geb es zu auch oft das wissen um sicher zu sein

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@catchan

Ich denke, das muss jeder für sich selber entscheiden. Würde ich nicht in der Bank arbeiten, würde ich auch ausschließlich alles online machen. Das liegt aber an jedem persönlich und natürlich daran, welche Erwartungshaltungen ich an meine Bank habe und wo ich wohne. Ich habe Kunden, die hier nicht mal eben vorbeikommen, weil sie zur Arbeit in die andere Richtung fahren und das daher lieber eben online machen. Dann habe ich auch Kunden, die ganz klar sagen, dass ihnen der peresönliche Austausch wichtig ist.

Gedrängt wird jedenfalls bei uns niemand. Sicherlich, das mit den Gebühren stimmt. Aber es ist ja im Prinzip auch klar: Mache ich alles online selber, spart die Bank Gebühren und ich zahle weniger.

Nichts desto trotz erwarte ich von einem Berater, dass er die Kunden entsprechend berät was Onlinebanking angeht. So mache ich es jedenfalls. Gibt aber sicher andere Berater

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@wollyuno

Das stimmt, diese Personen gibt es auch. Ich will diese Leute auch nicht als doof bezeichnen, um Gottes Willen. Wenn du dich damit angesprochen fühltest, entschuldige ich mich bei dir.

Aber auch Ü50 können sich mit Internet und co beschäftigen. Wir haben auch Kunden mit 60,70 und sogar 80, die Onlinebanking nutzen. Eben weil sie sich damit beschäftigen.

Wer das nicht möchte, braucht das nicht tun. Aber dann soll bitte auch nicht behauptet werden, dass das unsicher ist. Und dahin ging ja die Frage. "Warum wird behauptet, dass das unsicher ist?" Antwort: "Weil viele sich doof anstellen bzw. keine Ahnung haben".

Wenn ich keine Ahnung davon habe (und auch nicht haben möchte, so wie du), akzeptiere ich das voll und ganz. Aber dann sollte man auch nicht losziehen und sagen, dass das eh alles Unsinn und unsicher ist. Denn diese Meinung kann sich so jemand dann nicht erlauben. Finde ich.

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@Bogenschuetzin

Es ist schön, dass du das so machst, aber so läuft es nicht in der Regel. Die Kunden werden zu OnlineBanking gelockt, weil sie etwas sparen können, aber richtig erklärt wird es ihnen nicht oder auch abgeraten, wenn man merkt, dass der Kunde nicht PC-affin ist.

Du hast aber auch von der Arbeit einen Vorteil, den die meisten nicht haben. Dir wird gesagt, worauf du achten musst.

Ich weiß von meiner eigenen Schulzeit, dass die Nutzung eines PCs vorausgesetzt wird. Dazu gehört auch die Nutzung von Word und Co. Meine Eltern konnte ich nicht fragen, die hatten keine Ahnung davon. Blieb mir also nichts anderes übrig als mir alles selbst beizubringen. Tippen, Word... alles selber beigebracht! Aber solche Sachen wann welcher Schutz beim PC angebracht ist...

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@catchan

Da gebe ich dir Recht, die Kunden werden über die Gebühren gelockt, gar keine Frage. Und ich verstehe auch die ältere Generation, die sagt, sie sei misstrauisch, auch alles nachvollziehbar.

Was ich nicht verstehe ist, egal ob beim Online Banking oder sonst wo: Wenn ich etwas nicht verstehe, warum tue ich es dann? Das geht beim Online Banking los: wenn ich nicht verstehe, was genau da passiert etc., dann nutze ich es lieber auch nicht, so wie eben wollyuno schrieb. Das versteh ich und akzeptiere ich. Aber Gebühren hin oder her: wenn ich das, was mir der Berater erklärt, nicht verstehe, frage ich doch nach. Und zwar so lange bis ich für mich entschieden habe "yo, hab ich verstanden!".

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@Bogenschuetzin

Vielen Leuten ist es einfach peinlich nachzufragen, weil sie einfach nicht als dumm da stehen wollen. Die Nutzung wie so etwas vonstatten geht wird auch als selbstverständlich vorausgesetzt.

Ich denke ein Großteil derer, die OnlineBanking nutzen haben es im Grunde nicht verstanden und wissen nicht wie sie es richtig machen sollen.

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@catchan

Ja schade, dass es Leute gibt, die nicht zugeben wollen, dass sie etwas nicht verstanden haben.

Aber als Berater sollte ich das einfach merken, wenn der Kunde es nicht verstanden hat. Naja, aber gibt eben auch Berater, denen ihre Kunden egal sind bzw. denen es Wurst ist, was der Kunde macht.

Dennoch bleibe ich bei meiner These: Wenn ich etwas nicht nutze bzw. es nicht verstehe, kann ich nicht einfach pauschal behaupten, dass es unsicher ist

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@Bogenschuetzin

Ich glaube, dass vor allem die am Schalter mit solchen Sachen zu tun haben und da habe ich auch schon unschöne Erlebnisse gehabt. Zum Teil ist es auch nur eine schnelle Abfertigung.

Ich bleibe auch bei meiner These: Für mich ist das Altbewährte sicherer, daher mache ich auch kein OnlineBanking.

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@catchan

Das ist auch gut so. Denn irgendwas müssen wir auch in den Banken noch zu tun haben :))

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ich kann dir von der anderen Seite antworten, dass weit über 90% der Buchungen online getätigt werden.

Alle ist was anderes ;)

Lustig, ich bin auch "die andere Seite" und es behaupten bei uns auch noch sehr viele, dass Homebanking ihnen zu unsicher sei.

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@Bogenschuetzin

Kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Bankhaus es sich noch leisten kann, mehr als 2% der Buchungen mittels klassischer Belege zu verarbeiten. (Bist du bei UniCredit oder einer ihrer Töchter? Irgendwo müssen ja die Miesen herkommen)

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Wir bezahlen auch alles mit Online Banking und haben bis jetzt noch nie Ärger gehabt.

das würd mich auch interessieren...Irgedjeman ne Idee ?

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