Wieso gibt es viele Ausländer, die intolerant gegenüber Flüchtlinge sind u.a. Deutschrussen, -polen?

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12 Antworten

Ich kann es dir ganz genau erklären!
Als die DEUTSCH-Russen in den 90gern Jahren nach Deutschland EINGELADEN wurden, mussten sie sich einem harten bürokratischen Hürdenlauf unterziehen, um ins Land einreisen zu dürfen. 
Nach dem dieser überstanden war, hat man alles und jeden zurück gelassen um auf gut Glück in ein fremdes Land auswandern. Schließlich hatte man sich und vor allem für seine Kinder ein besseres Leben versprochen. 

Wenn man hier endlich gelandet war, mussten die gut ausgebildeten und ehrlichen Menschen feststellen, dass Sie und Ihre Ausbildung hier nichts Wert war und man teilweise seine Vornamen und die Identität ablegen musste. Das alles um den deutschen Pass zu bekommen. Zudem wurde bei den deutsch Kursen eher erzählt das man nicht klaut etc. (Publikum siehe oben!) und so anstatt zu erklären, wie man z.B. mit der deutschen Bürokratie und dem System zurecht kommt. 

So weit so "Gut" Nun malochen diese Ärzte Ingenieure Lehrer usw. seit über 20 Jahre am Fließband oder als Putzleute um den Kindern was bieten zu können. Dabei wird man immer noch als der Russe mit Vodka und schlechtem Dialekt abgestempelt. Was natürlich sehr verletzend ist. 

Jetzt kommen hundertausende Afrikaner, Südosteuropäer, usw. (Ich spreche nicht über die Flüchtlinge aus den Kriegsregionen wie Syrien / Afghanistan ect.)

Diese kommen hier an, schmeißen die Papiere weg, werden von deutschen Steuerzahlern Politikern und Medien deutlich besser empfangen als Deutsch Russen (Das Sind die Nachkommen der Deutschen Auswanderer aus dem 18. / 19. Jhd. nach Russland) Also wir die fühlen sich wie Deutsche die Heimkommen, werden aber wie dreckige Menschen einer Unterrasse aufgenommen. 

Diese "Flüchtlinge", dessen überwiegende Teil junge Männer sind, werden mit ordentlich Geld, Kusshand und Willkommensgrüßen hier empfangen, obwohl deren Kultur, Bräuche, Mentalität und Weltanschauung für uns ganz fremd ist. 
Anders ist es mit den Deutsch Russen, die teilweise noch gutes Deutsch können, die Kultur und die Bräuche kennen und lieben und noch vieles mehr. 

Die fühlen sich schlichtweg verarscht und verraten.

Wie konnte es nur so kommen? 

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Kommentar von atzef
26.10.2016, 14:39

Das ist so die übliche selbstgerechte Operlitanei der Deutschrussen, mit der sie ihren aus Russland mitgebrachten Ausländerhass und Sozialneid rechtfertigen...

Wobei natürlich auch nicht alle so drauf sind. Was du ansonsten über deren "Schicksal" schreibst, ist auch nur die halbe Wahrheit.

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Kommentar von AalFred2
27.10.2016, 10:06

Anders ist es mit den Deutsch Russen, die teilweise noch gutes Deutsch können, die Kultur und die Bräuche kennen und lieben und noch vieles mehr. 

Das ist, ehrlich gesagt, lächerlich. Weder kannten die Deutschrussen die aktuelle Kultur in Deutschland noch sprachen viel davon gutes Deutsch. Wie auch?

Also wir die fühlen sich wie Deutsche die Heimkommen,

Das hatte doch mit Heimkommen nichts zu tun. Es ging schlicht um die deutlich besseren wirtschaftlichen Perspektiven.

werden aber wie dreckige Menschen einer Unterrasse aufgenommen. 

Woran genau machst du das fest?

Diese "Flüchtlinge", dessen überwiegende Teil junge Männer sind, werden mit ordentlich Geld,

Auch nicht mehr als die Deutschrussen damals.

Wie konnte es nur so kommen?

Das liegt an den extrem überzogenen Erwartungen der Deutschrussen damals.

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Kommentar von Apfelkind86
27.10.2016, 10:53

Achwas, die Deutschrussen sind also alles gelernte Ärzte, Ingenieure etc. ? Wahnsinn! Und die arbeiten jetzt alle am Fließband? Nochmal Wahnsinn!

Du bist vermutlich auch stramm dabei zu behaupten, alle Flüchtlinge seien bildungstechnisch auf dem Niveau von 6. Klässlern, Immer so, wie man es braucht.

Wenn die doch angeblich alle toll ausgebildete Akademiker waren und hier alles so schlimm war, warum sind sie dann gekommen und geblieben?

Passt alles irgendwie nicht so ganz in deiner Geschichte.

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Ich denke, dass in der Vergangenheit bezüglich der Integration früherer Migranten viele Fehler passiert sind, auch bei den Russlanddeutschen. Trotzdem würde ich die Gruppe als gut integriert beschreiben. Man darf nicht den Fehler machen und alle unter einen Kamm scheren. Russlanddeutsche sind nicht per se ausländerfeindlich.

Sie waren damals in Russland nicht willkommen, da sie zu deutsch waren. Sie waren in Deutschland nicht willkommen, da sie zu russisch waren. 

Aber du siehst, sie hatten durchaus ihre Berechtigung hierher zu kommen. Zudem darfst du nicht von heute ausgehen. Viele leben schon lange in Deutschland. Außerdem gibt es immer noch Gruppen, für die das Leben in Russland kein Zuckerschlecken ist. Denk doch nur mal an Homosexuelle!

Jetzt werden sie erstmals als Deutsche wahr genommen. In ihrer Abneigung gegen Flüchtlinge werden sie erstmals wirklich als Deutsche akzeptiert. Es ist eine Gemeinsamkeit, die verbindet. Vorher waren sie anders.

Die Ironie ist, dass teilweise mit den gleichen Vorurteilen gearbeitet wird wie damals gegen sie selbst. Damas bekamen die Deutschrussen vom Staat ein Haus und ein tolles Auto. Heute bekommen Flüchtlinge Markenklamotten und das neueste Handy vom Staat.

Zudem sollte man sich immer vor Augen halten, dass Rassismus kein deutsches Problem ist. Dafür muss man sich nur mal die Rassismus-Debatte in den USA ansehen.

Wenn du noch ein bisschen mehr dazu lesen willst, hier ein Link zu einer Umfrage:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/russen-in-deutschland-so-denken-sie-ueber-demokratie-und-fluechtlinge-a-1115928.html

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und es werden ja höchstwahrscheinlich noch viele andere Ausländer gegen Flüchtlinge sein.

Bitte was ?
Das ergibt absolut keinen Sinn.

Es gibt auch genug gebürtige Deutsche die gegen Flüchtlinge sind.
Aber auch hier kannst du nicht alle auf einen Haufen werfen!

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Und mal so als Anmerkung an den Autor der Frage, der meinen Vorschlag abgelehnt hat.

Deutsch Russen sind keine Ausländer im juristischen Sinn. Sie haben eine deutsche Abstammung. 

Aber anhand der Fragestellung und der Antworten hier, merkt man schon einen Tendenz zum Hass, Vorurteilsbildung  und Bedienung an den üblichen Klischees gegenüber dieser Volksgruppe.
 

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Kommentar von AalFred2
27.10.2016, 10:12

Natürlich waren Deutschrussen Ausländer im juristischen Sinne. Sie hatten keine deutsche Staatsbürgerschaft, nur die eines anderen Staates.

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Kommentar von voayager
27.10.2016, 19:24

Waldi, du hast leider nur braune Ansichten!

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Bin selber Russlanddeutscher und hege keinen Hass gegenüber Ausländern, ich rate Dir dringend davon ab sich weiterhin in den Kreisen, in denen Du dich bewegst, aufzuhalten.

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Leute mit deutscher Abstammung, oftmals kommen sie aus Kasachstan und anderen abgelegenen Ggegenden, sprechen gehäuft ein sehr schlechtes Deutsch, fühlen sich aber als waschechte Deutsche - bei Bedarf zumindest.

Hier mal eine entsprechende Anekdote, von mir beobachtet: "Kasachstan-Deutscher" zu einem Italiener: "was ihr Ausländer ihr hier suchen, in meine Land"? Italiener: "Halt mal die Klappe, lern erst mal richtig Deutsch, dann kannst mit mir reden. Ich lebe schon über 20 Jahre hier, du aber kommst gerade mal so hereingeschneit."

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Kommentar von Waldi1111
26.10.2016, 15:27

Selten so was dämliches gehört oder gelesen. 

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Ganz ehrlich, es gibt so viele Flüchtlinge die nicht wissen wie sie sich hier zu verhalten haben. Das gefällt dem ein oder anderen nicht, der hier in Deutschland schon lange lebt. Wenn man sich hier nicht benehmen kann, muss man mit den Konsequenzen rechnen. Natürlich gibt es welche, die es total schätzen hier zu sein und sich auch vernünftig benehmen. Man steckt dann alle in eine Schublade, weil man denkt das alle Flüchtlinge gleich sind. Stellst es nur leider so dar, als würden hauptsächlich Deutschrussen und Polen so hetzen. Das ist diese schlimme Einteilung.. Anstatt sowas einfach Allgemein anzusprechen. Aber das ist natürlich jedem das seine.

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Weil sie Angst um ihre eigenen Pfründe haben.

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Als die Deutschrussen nach Deutschland kamen hatten sie sehr strenge Auflagen.Ohne Papiere kamen sie nicht rein.

Jetzt die meisten Flüchtlinge, haben keine Papiere dabei. Wo die wohl sind?....

LG Lina

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Kommentar von AalFred2
27.10.2016, 10:10

Jetzt die meisten Flüchtlinge, haben keine Papiere dabei. Wo die wohl sind?....

Auf der Flucht verloren wahrscheinlich. Konnte den Deutschrussen kaum passieren. Die sind wesentlich bequemer gereist.

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Im Orient ist der Nationalismus genauso ausgeprägt wie bei uns. Ich kenn aber nur folgende Vorurteile aus dem Iran:

  • Alle Türken stehlen
  • Alle Kuwaitis sind reich
  • und die Perser sind etwas besonderes
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Kommentar von AalFred2
27.10.2016, 10:07

Was du nicht so alles kennst. Aber eine Antwort auf die frage hattest du wohl trotzdem nicht. Schade.

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Die Flüchtlinge, die hier kommen bauen um sich eine Getto, aus dem man fast nicht herauszukommen kann.

Die, die es geschafft haben, helfen nach Möglichkeit den Anderen. Es geht aber nicht immer. Getto ist Getto und es ist sehr schwer herauszubekommen und manche wollen dort bleiben, alles ausnutzen, auch wenn es oft nicht legal ist.

Man distanziert sich von solchen Leuten - man sagt "Basta" - ich will solche Leute nicht in meiner Nähe haben.

Es gibt aber Leute, die sich hier "gut" assimiliert haben und benutzen die Flüchtlinge für seine eigene (oft illegale) Zwecke.

Beispiel man eröffnet eine Baufirma und die Flüchtlinge werden ausgenutzt für Schwarzarbeit für Hungerlohn.

Solche Leute haben nichts gegen Flüchtlinge, Immigranten usw.

Sie kennen meisten die Sprache und kennen es so machen, dass die andere untertauchen.

Es ist auch vom Volk zu Volk anderes. Z.B. die Juden helfen sich gegenseitig fast immer.

Die Polen im Getto umgekehrt.

Die Polen außerhalb vom Getto - doch.

Hilfe soll man leisten, aber nachschauen, wie die Leute sich verhalten.

Ich habe meine Heimat auch verlassen müssen - darum schaue  ich es in andere Perspektive.

Es ist "nicht einfach" kompliziert.


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weil es fremdenfeindlichkeit nicht nur bei deutschen gibt.

ich bin mir sogar sicher das flüchtlingen gibt die gegen die aufnahme weiterer flüchtlingen sind, sobald sie hier eine genehmigung haben. jeder schaut nach sich selber und hat angst, das ihm was weggenommen wird :p

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Kommentar von rlstevenson
27.10.2016, 16:05

Erinnert mich an manche Ausländer in Mallorca, die in den 1990-ger Jahren der Meinung waren, dass jetzt nun wirklich schon genug Ausländer im Dorf leben...

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