Wieso gibt es so viele Atheisten auf der Erde?

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19 Antworten

Weil Religionen bis heute weder Beweise noch Indizien für die Richtigkeit ihrer Aussagen vorlegen konnten, ihre Aussagen immer wieder und wieder widerlegt wurden und sie generell widersprüchig, unlogisch und paradox sind, sodass nicht davon auszugehen ist, dass es sich bei ihnen um etwas anderes als reine Fiktion handelt.

Da das Internet den Menschen dazu verhilft sich weiterzubilden und tatsächliche Antworten auf ihre Fragen zu finden anstatt Ausreden und Märchen und Mythen, erkennen immer mehr Menschen das Kartenhaus aus Lügen, Ausreden und Mythen auf dem die Religionen gebaut wurden.

Kurz gesagt: Die Menschen beginnen zunehmends ihren Verstand zu benutzen und Fakten Märchen vorzuziehen.

Die Frage ist wohl, für was braucht man heute noch einen Gott? 

Blitz und Donner sind jetzt erklärbar. Tödliche Krankheiten, Leid, Schmerz und Tod bleiben auch keinem erspart, ob gläubig oder nicht.

Ich denke in 1000 Jahren werden unsere Nachfahren darüber witzeln wie wir damals so über unseren imaginären Freund gedacht haben.

Ich glaube allerdings, mit deinem "Blick in die Zukunft" liegst du daneben.  

Sofern es in 1000 Jahren überhaupt noch Menschen gibt, werden auch diese an einen Gott glauben.

Falls sich zusätzlich der Inhalt der Bibel bewahrheiten sollte, stellt sich bis dahin die Frage vielleicht gar nicht mehr, weil sich Gott bereits in Jesus Christus - diesmal als "König der Welt" offenbart hat.

Dann wird auch dir klar sein, dass man Gott - falls er existiert, nicht dauerhaft als unnötig ausblenden kann.   

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@hummel3

Falls sich zusätzlich der Inhalt der Bibel bewahrheiten sollte, stellt sich bis dahin die Frage vielleicht gar nicht mehr, weil sich Gott bereits in Jesus Christus - diesmal als "König der Welt" offenbart hat.

2000 Jahre sind vergangen. Kein Jesus.

Jedes Jahr labern die Kreationisten den selben Mist.

Kommt er nicht dieses Jahr, dann ganz sicher nächstes.

Belügt euch ruhig weiter selbst, Fakt ist, er wird auch in den nächsten 2000 Jahren nicht auftauchen.

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@hummel3 Sofern es in 1000 Jahren überhaupt noch Menschen gibt, werden auch diese an einen Gott glauben.

Dann ist es wohl Zufall, dass genau der am höchsten entwickelte Westen, die wenigsten Gläubigen und Fanatiker aufzuweisen hat aber in zerbombten Entwicklungsländern jeder an einen Gott glaubt.

Blick doch einfach mal 1000 Jahre zurück.

Vielleicht gibt es noch Glauben. Aber das starre Religionsbild wird mit Sicherheit verschwinden.

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Der Tod bleibt niemandem erspart, aber danach lebt sich´s noch besser :)

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@mulano

Der Tod bleibt niemandem erspart, aber danach lebt sich´s noch besser

Genau. Ich freu mich schon auf die Hölle! Alles wie gehabt, nur eben ohne religiöse Spinner. :)

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Die Frage ist falsch formuliert, sie müsste lauten: Warum gibt es (immer noch) so viele Gläubige auf dieser Welt?

Hat jemals ein Gott zu seinen Gläubigen gesprochen? Denjenigen Rat und Unterstützung gegeben? Kam jemals ein Zeichen vom Himmel?  Damit meine ich nicht die Situationen, in der sich ein Gläubiger nach Meditation oder Kontemplation sich diese Dinge eingebildet hat. Es gab noch nie einen Beweis für Gott und es wird es niemals geben. Es war und ist alles eine Erfindung der Menschen.

Atheismus bedeutet Freiheit. Ich brauche mich nicht an religiöse Anordnungen zu halten, ich muss nicht beten, ich muss nicht glauben. Ich muss nicht einem Mann beichten, der mehr auf dem Kerbholz hat als ich.

Ich bin frei: ich kann an alles glauben, was ich will, heute an den Nikolaus, morgen an das große weiße Taschentuch, das das Universum ausgeniest hat, übermorgen an das fliegende Spaghettimonster.

Ich kann sogar alle Religionen "ausprobieren", wenn ich will. Ich kann mich mit dem Islam, dem Judentum oder dem Buddhismus beschäftigen. Wenn es mir nicht zusagt, sage ich einfach: so long.

Vielleicht werde ich irgendwann einmal eine Religion finden, die kein höheres Wesen für sich beansprucht, nicht ewige Wahrheiten postuliert, in der ich nicht glauben muss und beten kann, in der ich einfach nur der Mensch sein kann, der ich bin.

(GA 215:aus dem Vortrag vom 09.12.1922 von Dr. R. Steiner)
Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Mysterium von Golgatha, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Konstitution der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus dieser Konstitution der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Mysteriums von Golgatha, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.

Es soll einen Bereich im Gehirn geben, der bei gläubigen Menschen aktiv und bei Menschen, die nicht an Gott glauben, nicht aktiv ist. Dies könnte eine hirnorganische Erklärung sein.

Eine weitere Theorie wäre, dass sich zumindest in der westlichen Welt  niemand mehr "verstellen" muss. Früher wurde man aus der (Dorf-) Gemeinschaft ausgeschlossen, wenn man nicht sonntags in den Gottesdienst ging. Dieser Ausschluss bedeutete meist Isolation oder Mobbing. In der heutigen Zeit  bemerkt man oft gar nicht, ob jemand den Gottesdienst/die Messe besucht und die Menschen können so leben, wie sie es für richtig halten (ohne sozialen Zwang).

Dadurch, dass dieser Zwang i. d. R. nicht mehr gegeben ist, stehen die Eltern bei der Erziehung der Kinder auch nicht mehr so unter Druck. Wenn früher ein Kind nicht in den Konfirmanden- oder zum Kommunionsunterricht gehen wollte, wurde oft Zwang angewendet. Entweder lockte man die Kinder mit (Geld-) Geschenken oder man setzte sie psychisch (z. B. Geschichten vom Teufel), manchmal auch körperlich unter Druck. Das geschieht heute seltener.

Man darf sich heute offen dazu bekennen, Atheist zu sein.

Es soll einen Bereich im Gehirn geben, der bei gläubigen Menschen aktiv und bei Menschen, die nicht an Gott glauben, nicht aktiv ist. Dies könnte eine hirnorganische Erklärung sein.

Andersrum wird ein Schuh draus.

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@Gina1230

Bei den Gläubigen ist eher ein Defizit, eine Inaktivität der Gehirnregionen zu vermuten, die zuständig sind für die rationale Betrachtung der Welt.

Da ist aber selbst erst Atheist, dann Gläubiger war und nun wieder Atheist bin, wird es wohl weniger ein Problem der Hardware als vielmehr der Software sein. Ein intellektueller Softwarevirus.

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Dein erster Satz ist besonders wertvoll und zutreffend.

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Die ersten Menschen haben sich im Laufe von Millionen Jahren langsam entwickelt und wurden aus gottlosen Menschen (also Atheisten) durch Missionierung allmählich zu Religionen erzogen und erhielten so Kultur und ein Bewusstsein für die Zivilisation. Und die Entwicklung geht noch weiter.!

Jeder Atheist ist immer nur einzeln für sich zu betrachten, egal wie viele es davon gibt. Es spielt daher keine Rolle, ob es nur einer oder Milliarden sind.

Das Christentum dagegen basiert auf einer kollektiven, höherdimensional existierenden, unsterblichen SEELEN-Essenz von reinster göttlicher Natur.

Dieses SEELEN-Kollektiv wird nach der durch bloße reinste Gegenwärtigkeit stattfindende Auflösung des menschlichen EGO´s irgendwann auch wieder eine vollkommene Einheit mit GOTTES Bewusstsein bilden und diese für uns Menschen nur scheinbar reale, illlusionäre Welt somit verblassen lassen.

Ob es diese Atheisten auf der Erde schaffen, sich entsprechend rechzeitig zu besinnen um so mit ihren SEELEN irgendwann aus der leidigen Gefangenschaft der illusionären Vorstellungen ihrer eigenen, falschen Projektionen wirklich wieder herauszukommen ? 

Ich selbst würde es diesen Atheisten gönnen.  Es ist noch nicht zu spät...

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Was hast Du denn eingeworfen?

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@Baoshan

Ich habe bisher kaum in der Bibel gelesen. Vielleicht werde ich es aber irgendwann noch tun.

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@realsausi2

Ich habe nur versucht, die Dinge so darzustellen wie diese anhand meiner eigenen Erkenntnisse nun mal sind.

Ich erwarte aber von niemandem, dass er das für sich annimmt.

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@Meatwad

Hätte ich geschrieben "Ja, ich habe schon viel in der Bibel gelesen"

hättest du sicher auch Dein "Das erklärt einiges" dazu kommentiert.

Stimmt´s oder habe ich Recht ?

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@Einstein2016

Stimmt´s oder habe ich Recht ?

Das stimmt natürlich. Deine Wahnvorstellungen kann wohl auch intensive Bibellektüre nicht kurieren.

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@Meatwad

Da ist nichts Wahnsinniges dabei. Wenn Du dich intensiv damit auseinandersetzen würdest, könntest Du vielleicht sogar verstehen.

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Weil die Menschen (hoffentlich) intelligenter werden und ohne Religionen auskommen. 

Vielen Dank. Ein kluger Mann, der so herrlich unaufgeregt die Dinge auf den Punkt bringt.

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Was hat die Menschheit mit der so häufig beschworenen zunehmenden Intelligenz eigentlich wirklich weiter gebracht?

Betrügen sie sich nicht mehr? - Sind sie sozialer geworden? - Schlagen sie sich etwa weniger die Köpfe ein als zur Zeit der Neandertaler? 

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@hummel3

Wir verbrennen zumindest keine Hexen mehr im Glaube, dass diese mit dem Teufel in Verbindung stehen und somit Gott entgegenstehen.

Das ist doch schon mal was...

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@hummel3

Was hat die Menschheit mit der so häufig beschworenen zunehmenden Intelligenz eigentlich wirklich weiter gebracht?

Ach, ganz spontan? Wie wärs mit der Ausrottung unzähliger Krankheiten, und damit verbunden eine immense Verringerung menschlichen Leidens?

Betrügen sie sich nicht mehr?

Nicht mehr so einfach wie früher. Obwohl, ich sah da neulich was bei "Aktenzeichen XY", da habe ich es fast bereut, nicht selbst auf die Idee gekommen zu sein, so doof war das Opfer.

Sind sie sozialer geworden?

Eindeutig ja!

Schlagen sie sich etwa weniger die Köpfe ein als zur Zeit der Neandertaler?

Ich würde auch hier mal vermuten: Ja! Schaut man auf Zeiten, die historisch ein wenig besser belegt sind als die Zeit der Neandertaler, dann ebenfalls: Eindeutig ja!

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Wieso gibt es so viele Gläubige auf der Welt?

Die Leute haben eben ihre eigene Sicht bzgl. Religion, da hat jeder seine eigenen Gründe.

Weil mit Religionen zu viel Unfug angestellt wurde :)

Schöner Spruch:

in einem Flugzeug, das in starken Turbulenzen ist, sitzen keine Atheisten mehr.

Persönlich glaube ich, dass Menschen ein Problem mit Zugehörigkeit / Verantwortung / Autorität haben. Wir sind eine Gesellschaften von Egoisten - jeder ist sich selbst der nächste. Und z.B. der Gott der Bibel kann vor diesem Hintergrund sehr unbequem sein.

Schöner Spruch:

in einem Flugzeug, das in starken Turbulenzen ist, sitzen keine Atheisten mehr.

Ziemlich billiger und unbrauchbarer Spruch.

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Weil es genug Platz für alle hat.

Weil auch Atheisten nicht fliegen können.

Im Ernst: weil der Verstand das gebietet. Man muss einen Teil seines Verstandes über Bord werfen, um an das irrationale Konzept von Göttern glauben zu können.

Dazu sind immer weniger Menschen bereit, da es weder notwendig noch sinnvoll ist.

Ich glaube dennoch du hast ein falsches Weltbild.

"Irrationale Götter" könnten auch nur für Solche nicht rational erscheinen, welche gleichfalls "Teile ihres Verstands über Bord geworfen haben", oder nicht einsetzen.

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@hummel3

Die Verlässlichkeit eines Weltbildes steht in unmittelbarer Korrelation zu den vorhandenen Fakten. Nur solche sind legitim zur Grundlage eines Weltbildes heran zu ziehen.

Für die Existenz von Göttern gibt es exakt so viele Belege wir für die Existenz des Osterhasen.

Die Existenz von Belegen hingegen ist völlig unabhängig von meinen Vorlieben, Wünschen oder intellektuellen Ausstattung.

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Der Mensch ist halt viel mehr aufgeklärt, als früher. Früher dachte man noch, dass die Erde der Mittelpunkt ist, Sonne und Mond kreisen drum rum und heute fliegen wir zum Mars!

Der Mensch ist halt viel mehr aufgeklärt, als früher.

Wenn ich so manchmal meine Mitmenschen betrachte, ihr Handeln, ihre Denkweise, gewinne ich eher den gegenteiligen Eindruck. :-)

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@hummel3

Wenn ich so manchmal meine Mitmenschen betrachte, ihr Handeln, ihre Denkweise, gewinne ich eher den gegenteiligen Eindruck

Na dann kannst du daran ja wunderbar ableiten, wieviel schlimmer es früher einmal gewesen sein muss.

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was gibt dir diese Annahme das zu denken?

Weil die alle "blind" sind, die Wahrheit nicht sehen und hören wollen. Gott ist real, das kann man abstreiten wie man will, am Ende werden es ALLE erkennen das es Gott gab und gibt! Die Zeit läuft für jeden ab! Ich hoffe diese Menschen werden endlich wach, lesen, verstehen und glauben an Gott.

Wichtig ist auch das wir Jesus annehmen, als das was er war und getan hat. Ohne ihn werden wir nicht ewiges Leben bekommen! Er sagte:


"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

(Johannes 14, 6)




Alles Halunken!

Davon gab es schon immer viel mehr als von den Nicht-Halunken!

cheerio

Weil auf dem Mond die Lebensbedingungen unmöglich sind.

Ja sicher, aber das trifft für Gläubige genauso zu. Außerdem sind die Mondbesucher, soweit ich weiß, alle gläubig. In jedem Fall ist der Anteil der Atheisten auf der Erde größer als der Anteil der Atheisten, die den Mond besucht haben.

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Weil sie noch nicht zum Glauben gefunden haben?

Ich habe mit 14 zum Glauben gefunden.

Ich hatte mehrere Gotteswahrnehmungen.

Bis ich dann fast 20 Jahre später wieder zu Verstand gekommen bin.

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@realsausi2

Da Glauben von Gott geschenkt ist, kann ich weder schade noch gut sagen. Solange du mir den Meinen lässt, ist alles in Ordnung.

PS: Bin erst als Erwachsener zum Glauben gekommen. Ich bin kommunistisch erzogen worden. So spielt das Leben.

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