Wieso gibt es keine finanzielle Gleichstellung bei der Entscheidung, ob man sein eigenes Kind selbst betreut oder arbeiten geht?

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5 Antworten

Weil die meisten in der Gesellschaft die Mütter, die zuhause bleiben, leider als faul und arbeitsscheu bezeichnen.

Nur es ist für die Kinder m.E. wesentlich besser, wenn die ersten Jahre ein Elternteil erzieht, als dass die Kinder in eine Krippe abgeschoben wird.

Daher bin ich auch mehrere Jahr bei meinen Kindern zuhause geblieben. Glücklicherweise hat mein Mann genügend verdient, dass wir uns das leisten konnten!

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Kommentar von TerminatorCat
22.06.2016, 19:10

Das stimmt. Das Kind / die Kinder haben die Vorteile, wenn mindestens ein Elternteil zuhause ist, aber die kapitalistische Gesellschaft sieht nur ihre Vorteile, wenn alle arbeiten gehen und die Kinder abgeschoben und gleichgeschaltet werden :/ 

Es gibt ein Haufen Eltern, die gerne das klassische Modell weiterführen würden, sprich einer bleibt zuhause, egal ob Mutter oder Vater. 

Leider hat man der Gesellschaft ein Nützlich und Faul eingetrichert. Nützlich, nur der der für andere arbeitet und faul, wenn man es vorrangig für seine Familie / Kinder tut.

Und dadurch, dass die regierung nur einseitig fördert, also die Kitabetreuung, sieht man worauf sie aus sind.

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kannst du ja, du mußt nur über diese Ressentiments stehen.. Hausfrau und Mutter ist der ehrenwerteste alle Berufe und war schon bei den Neanderthalern und ihren Gegenspielern absolut IN. Nur wir heutigen Primitivlinge bewegen uns wieder rückwärts, und das nur einzigen Grund, nämlich das Geld. Wegen Geld vergessen viele Frauen ihre Familie, meinetwegen auch ihren Pflichten und rennen einem ungeliebten Job nach, für den sie erstmal auch wieder ein Fortbewegungsmittel, sprich Auto brauchen! Willst du also weniger schlau sein wie eine vor Jahrtausenden lebende Frau ?

Im Grunde läuft da heute pa***oid ab, weil selbige viel lieber in der Familie aufgehoben und für ihre Kinder da wären! Aber dann wird halt gesagt. der Mann verdient so (zu) wenig, die Rente später mal, usw, usw... Bestärkt werden sie von dieser ganzen Z**ckenkultur, die Frauen ohne Kinder in ihrem Denken nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit (von ihrem Mann) bestärkt. Die so denken, sollten natürlich erst gar nicht ans Heiraten denken und im Falle von Kinder(wunsch) leiden die Sprößlinge nur (ohne Papa). Aber wenn der Mohr seine Schuldigkeit getan, kann er ja gehen..

Das sind die Früchte der Arbeit unserer Familienministerin, die natürlich gut reden hat (kann), weil sie vorne und hinten mit Geld abgesichert kluge Sprüche schwingt - im Endeffekt zu Lasten von Ehe, Familie und (Ehe)mann..

Fazit: Es läßt sich eben nicht alles unter einen Hut bringen! Frauen, die unbedingt alleinerziehend sein wollen, sollten Farbe bekennen, warum Kinder sein müssen, wenn man nicht familientauglich ist.. Da muß jeder schon vor Eheschließung Farbe bekennen, dann kann sie ja " arbeiten "  (gehen), ohne ihre Kinder zu vernachlässigen

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Kommentar von TerminatorCat
23.06.2016, 15:00

sehe ich genauso.

Man hat die wahl arbeiten zu gehen / Karriere zu machen und das zu 100% oder Kinder großzuziehen / zu betreuen 100%, aber dieses dumme denken, Beides gleichzeitig und dann noch vorallem alleinerziehend, ist schon bewusste fahrlässige seelische Körperverletzung für das Kind.

Was nützt es einem Kind hinter der Arbeit zu stehen ? Dann sollte man so fair sein und sagen, dass man auf Kinder verzichtet, wenn man es eh nur weggeben tut...

Desweiteren möchte ich und mein partner unser Kind erziehen wollen, nach unseren Vorstellungen und nicht nach den Vorstellungen des Mainstreams, die nur weitere Konsum-/ Denk-/ arbeiterzombies heranziehen wollen, die willenlos jeden Dreck als wahrheit inhalieren.

Aber wie geschrieben, ist es nicht gewollt, daher werden finanzielle und mentale  Hürden gebaut, so dass auch ja jeder sein Kind abschieben will / muss. Individien, die von ihren eigenen Eltern betreut und erzogen werden, könnten sonst für die Machthaber gefährlich werden

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Kommentar von bachforelle49
25.06.2016, 13:13

 Neanderthalern und ihren Gegenspielern

Homo sapiens ist gemeint, der ´ weise Mensch ` 

von Weisheit keine Spur mehr, wenn uralte Kulturen des Zusammenlebens auf den Kopf gestellt werden `zum Wohle des Kindes ` 

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Unsere Gesellschaft unterscheidet zwischen Erwerbs- und Sorgearbeit...

und die Frage,  ob und wie man sich SORGEARBEITüberhaupt "leisten" kann, wird geflissentlich ignoriert...ebenso die Tatsache, daß Kinder verpflegt und erzogen werden müssen, um in der Zukunft arbeiten gehen zu können...

Um das Problem langfristig zu lösen, müsste man zunächst über eine relativ einfach klingende Frage nachdenken:

Was ist eigentlich Arbeit?

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Du bringst da sehr pauschale Aussagen.

Was konkret an der Elterngeldregelung findest Du nicht OK?

Oder was meinst Du mit Gleichstellung? Sollen Eltern, die zuhause bleiben, bis zum 18. Lebensjahr des Kindes das gleiche Geld bekommen, als wenn sie berufstätig wären? Wie sollte sich die Höhe dieser Bezüge bemessen, und wer sollte es zahlen?

Oder meinst Du das Betreuungsgeld? Es gab ja auf Betreiben Bayerns die Vereinheitlichung, d.h. das auch Eltern, die Ihre Kinder zuhause betreuen, einen Zuschuss bekommen, der sonst als Beihilfe für die Kita gezahlt wird.

Das Ergebnis war voraussehbar: Vor allem finanziell schlechtgestellte Eltern, denen die Unterstützung eigentlich dazu helfen sollte, das Kind in die Kita zu schicken, lassen das Kind zuhause und streichen das Geld ein. Mit dem Ergebnis, dass diese Kinder in ihrer Entwicklung benachteiligt sind - denn Kinder aus finanziell schlechter gestelltem Umfeld erfahren in ihrem Elternhaus selten eine fördernde Betreuung, und es wäre besser, wenn gerade diese Kinder in die Kita kämen.

Aber nochmal, so ganz klar wird nicht, was Du an der bestehenden Gesetzeslage genau kritisierst.

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Kommentar von TerminatorCat
22.06.2016, 19:11

Elternsein / Muttersein könnte man gleichwertig als Beruf sehen, daher finde ich ne gleichartige Bezahlung ( Rente ) nur fair !

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Kommentar von turnmami
22.06.2016, 19:14

es ist nicht so, dass finanziell schlechter gestellte Familien das Geld einstreichen und das Kind in der Entwicklung benachteiligt ist. 

Warum ist ein Kind, das von seinen Eltern erzogen wird in seiner Entwicklung benachteiligt???

Bis die Kinder in den Kindergarten gehen ist nicht unbedingt für jedes Kind eine fördernde Betreuung erforderlich. In diesem Alter haben unsere Kinder spielerisch zuhause alles gelernt, was man in diesem Alter "können" sollte!!!

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Kann man doch. Dafür gibt es für die faulen Mütter die keine Lust haben zu arbeiten, ja auch noch Elterngeld fürs Nichtstun. Oder Stichwort: Herdprämie.

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Kommentar von TerminatorCat
22.06.2016, 19:00

warum werden alle selbstbetreuende Mütter als faul bezeichnet ? Klar gibt es diese, aber nicht alle sind so.

Und nein. Viele Mütter / Väter, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, und es finanziell nicht können, werden zur fremdbetreung ihrer Kinder gezwungen, weil sie arbeiten müssen !

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Kommentar von bachforelle49
23.06.2016, 15:07

wieso ist man faul, wenn egal Mann oder Frau für Kinder da ist? Die professionell arbeitenden Kräfte sind ja auch nicht faul in diesem diskreditierendem Sinne, sondern anerkannte Fachkräfte..?! 

Das Selbstverständnis sollte mal wieder zurechtgerückt werden, denn eine Mutter, die in ihrer Aufgabe als Mutter zum Zwecke der harmonischen und gedeilichen Erziehung ihrer Sprößlinge sorgt und beiträgt, hat natürlich mehr auf dem Kasten als eine (über)studierte `junge ` Kraft, die selbst noch kinderlos Angst vor Bindung usw usw hat, aber gleichwohl in diesem neuen Kitadenken mitmischen muß und will - gilt auch für ältere und alte Schrullen bis hin zu den Jugendämtern, die die (entscheidende) + mittragende Rolle des Papas uU mit Füßen treten, weils politisch so gewollt ist.. Hierzu paßt natürlich die Aussage, daß wir zu wenig Nachwuchs haben (angeblich).. Was wir haben, sind zu viele alte und alternde Politiker mit zuwenig eigenem Nachwuchs, weil letztere natürlich hinderlich sind für die sogenannte eigene Karriere...

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