Wieso gibt es in Deutschland noch so alte Häuser?

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6 Antworten

Nur die Banken folgen dem Mumpitz, dass die Haltbarkeit eines Hauses max. 120 Jahre betragen würde.

Solange ein Haus erhalten wird, wird es Bestand haben.
So lassen sich auch Häuser erhalten die älter als 120 sind.

Der Kölner Dom hat um 700 Jahre auf dem Buckel, manch Ritterburg kommt auf 1200 Jahre.
Freilich sind das andere Bauweisen als heutige Bauten, aber selbst diese können weit länger erhalten werden, als Banken so meinen.

Weil auch sehr viele alte Häuser in den ALTstädten unter Denkmalschutz stehen!

Und das auch zu recht, weil sie auch für ein schönes Stadtbild sorgen, wie ich finde. Abgesehen davon sind diese Häuser um 1900 auch noch sehr stabil und oft noch mit breiten Steinen gebaut.

Diese Altbauten sind im Sommer oft sehr kühl, weil die Wände keine Hitze durchlassen und im Winter schön warm, weil sie keine Kälte durchlassen. Die Neubauten mit ihren 17 - 20 cm-Steinen müssen ja deswesgen heute wärmeisoliert werden, was man bei den alten Häusern nicht braucht.

Oftmals haben diese alten Häuser auch noch ein "eigenes Gesicht" durch die besonderen Fenstervorsprünge, Tor- und Türbögen usw.

Schwachstelle dieser Häuser sind wohl die Keller, wie mir mein Ausbilder damals einmal erklärte. Die sind oftmals etwas feucht und riechen immer etwas nach Moder.

Weil es Häuserbau in Deutschland eben schon ne Zeit gibt und man auch sanieren kann, anstatt abzureißen.

Warum sollte es keine geben? So eine Mauer bricht doch nicht zwangsläufig nach 100 Jahren zusammen.

Weil die Häuser stabil gebaut wurden und sie nicht so begehrt wegen dem Alter sind. An alten Häusern gibt es allgemein nichts auszusetzen. Teilweise können sie günstig saniert werden, wenn sie es nicht schon sind.

Warum soll es sie nicht geben? Wenn die Häuser regelmäßig renoviert und gepflegt werden, halten die oftmals länger als so manches heute gebaute Haus.

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