Wieso gibt es in Deutschland eigentlich so wenig religiöse Menschen?

11 Antworten

Das liegt zum einen daran, dass wir im vereinten Deutschland heute leben. In der ehemaligen DDR war es das Ziel, das Land von Religionen zu "befreien"/ die Kirchen zurückzudrängen. Deshalb ist der Anteil von Atheisten im Osten der Republik hoch.

Weitere Gründe sind die Globalisierung und die generelle Weiterentwicklung des Menschen. Wenige wollen heute noch freiwillig Kirchensteuer bezahlen. Es wird nicht mehr an die überlieferten Geschichten aus der Bibel geglaubt, da sie widerlegt wurden. Erde als eine Scheibe, Entstehung der Erde usw. Das entspricht nicht mehr dem heutigen Zeitgeist. Vielleicht ist es auch der Versuch vom Altem wegzukommen,etwas scheinbar Neues auszuprobieren.

Jedenfalls steht der heutige Lebenstil nicht mehr 100% im Einklang mit Religionen. Das variiert natürlich von Religion zu Religion und von Gesellschaft zu Gesellschaft :)

ich bin kein Atheist aber auch nicht gläubig sondern gehöre zu den "unentschlossenen" Agnostikern^^ Das Bild das viele sich von Gott machen ist bestenfalls naiv und Kirchen (egal welche) Relikte aus eine Zeit als man mit Drohungen und Versprechen Menschen lenken konnten die es nicht besser wussten.

An ein Leben nach dem Tod glaube ich nicht, warum sollte ich mich also darum sorgen? Wenn ich mir die Radieschen von unten ansehe ist da nichts mehr, die Existenz hat aufgehört. kein Himmel, keine Hölle, keine Wiedergeburt...keine Sorgen etwas davon zu verpassen.

Dafür gibt es viele Gründe die ja bereits genannt wurden. Also ich würde mich nicht als Atheist bezeichnen denn ich glaube schon irgendwie an Gott. (Was nicht heißt dass ich jeden Sonntag in die Kirche gehe) Manchmal ist es einfach gut sich auf etwas ,,höheres" verlassen zu können.

Wie nennt man Menschen die keine Atheisten sind und keiner Religion angehören?

Also wenn jemand glaubt ,dass es Gott gibt und keine Religion hat ? Danke

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War das Christentum die erste Religion, die an eine Auferstehung der Toten (nicht Jesus) geglaubt hat?

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Wie ist es möglich als Linker den Islam gut zu finden?

Je länger ich mich mit dieser Religon beschäftige, desto klarer wird für mich, dass ich das als politisch linke Person, gerade wegen meiner politischen Einstellung, eigentlich nicht gut heißen kann. Links sein bedeutet für mich für eine offene Gesellschaft zu stehen, Menschen nicht vorzuverurteilen, für Gerechtigkeit zu stehen und sich für Menschen einzusetzen die es nicht so leicht haben, weil sie die Gesellschaft ausgegrenzt hat.

Ich will mich hier jetzt auch nicht pauschal auf alle auf Muslime beziehen sondern wirklich auf den Glauben. Es geht mir auch nicht um irgendwelche Attentate von fehlgeleiteten Menschen die denken, dass sie den Glauben von Menschen ausnutzen können um ihn für ihre Zwecke zu missbrauchen. Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch legt sich sowas anders aus. Und genau da sehe ich halt auch das Problem; die Religion wurde nie reformiert. Jeder Versuch hier in Deutschland endete darin, dass die, die es probiert haben Morddrohungen erhalten haben und mittlerweile auf Polizeischutz angewiesen sind. Kinder lernen, auch in Deutschland, den Quran häufig auswendig, in dem Dinge stehen wie man solle Homosexuelle töten, dass Vergewaltigungsopfer getötet werden sollen, Ungläubige sollen ebenfalls sterben, Sexismus wird gepredigt und der gelobte Prophet ist ein Pädophiler. Ich finde das halt so unglaublich schwierig, weil es dort halt explizit so da steht. Da wird eigentlich kein bis kaum Spielraum für eine Interpretation gelassen. Der Islam in seiner "Reinform" ist einfach unglaublich grausam und erfüllt eigentlich kein Kriterium das ein Linker gut finden kann. Warum wird er dann verteidigt? Ja, viele Muslime ignorieren die Aufrufe zur Gewalt und viele Muslime sind auch absolut dagegen, aber da frage ich mich halt warum sie sich immer noch als Muslime bezeichnen, denn eigentlich sind sie es nicht. Sie leben nicht nach dem Quran und sie lehnen sogar seine gewaltverherrlichenden Inhalte ab, aber bezeichnen sich dennoch als Anhänger Allahs und des Prohpeten. Das geht mir nicht in den Kopf. Was ich auch nicht verstehe sind schwule Muslime, wie kann man eine Religon gut finden die mehrfach meinen Tod fordert? Und warum verteidigen gerade Linke diese Religion, die eigentlich gegen alles ist wofür man als Linker steht. Das Christentum wird auch nicht verteidigt, das wird sogar stark kritisiert (was ich gut finde).

Wenn es schon Religionen geben muss, dann sollten alle Religionen ihre Daseinsberechtigung haben und keine sollte "ausgeschlossen" werden. Dennoch ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig Religionen mit gefährlichen Inhalten stark zu kritisieren und da sollte es doch eigentlich die Aufgabe von uns sein, und nicht die der AfD, die gleich unwürdige Dinge fordert um den Islam zu verbieten (obwohl sich einige Ansichten ja sogar ziemlich überschneiden) und dessen Anhänger aus Deutschland werfen und den Menschen mit einer angeblichen Islamisierung Angst machen möchte.

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Haben Atheisten Rituale?

Ich denke, dass sie keine Rituale haben da sie keine Religion haben und religiöse Rituale werden in der Regel an Gott "gewidmet".

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Welche Religion hat die meisten Gläubigen in Deutschland?

Welche Religion hat die meisten Gläubigen, gemeint sind nicht Mitglieder sondern wirklich praktizierende Gläubige, in Deutschland? Die Statistik zählt nur die Mitglieder, danach ist Deutschland immer noch ein christliches Land, doch die Kirchen sind leer, die formellen Christen scheinen eher Atheisten zu sein. An der anderen Seite gibt es immer mehr Moscheen die auch noch ständig voll sind, und Politiker deklarieren das islamische Deutschland. Trügt mein Eindruck, dass es nahezu mehr praktizierende gläubige Muslime als Christen in Deutschland gibt?

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Seele im Paradies - Sind die Liebsten auch da?

Viele Religionen haben ja die Vorstellung, daß sich mit dem Tod die Seele vom Körper trennt, und irgendwie weiterlebt. Die Seele wird dabei immer beschrieben als etwas, was das "ich", das "Bewußtsein" oder auch die "Identität eines Menschen" ausmacht.

Viele glauben, daß sie Freunde, Eltern, Kinder usw. im Paradies wiedersehen. Was ja ein sehr verständlicher Wunsch ist. Und Angehörige sagen es oft bei Todesfällen.

Je nach Religion wird der Körper dann überflüssig, oder auch restauriert, damit man damit noch was anfangen kann ;-)

Was ich mich schon früher immer fragte: was passiert mit meinem Geist, dem "ich"?

Zum Beispiel, wenn jemand dement stirbt. Ist er/sie dann da oben auch dement?

Oder wird sie irgendwie "restauriert". Dann frage ich mich aber: in welchem Zustand, mit welchem Alter, mit welchem Wissen. Werde ich dort reloaded ankommen als kleines Kind, oder als Erwachsener? Wie stellt ihr euch das konkret vor?

Die Frage gilt natürlich auch umgekehrt: in welchem geistigen Alter/Zustand werden demente Freunde dort sein?

Es würde mich wirklich interessieren, wie eure Vorstellungen konkret aussehen, weil ich nie eine halbwegs plausible Antwort darauf bekommen habe. Also bitte nicht "drumrum" reden.

(Atheisten bitte von früheren Vorstellungen berichten, falls ex-gläubig ;-)

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