wieso gibt es für unternehmen die möglichkeit der abschreibung?

6 Antworten

Der Staat muss immer versuchen die Wirtschaft zum ersten im eigenen Land zu behalten. Wenn für Unternehmen der Standort Deutschland zu teuer wird würden Sie noch mehr Outsourcing betreiben als es bereits jetzt der Fall ist.

Außerdem leben wir von einer Wirtschaft die ständig wächst. Würde Sie nicht mehr wachsen ist der nächste Schritt das sie schrumpft und damit Arbeitslosigkeit und sinkender Konsum eintritt.

Die Erleichterungen sind durchaus Sinnvoll und haben primär den Zweck das unsere Wirtschaft weiterhin wächst und International wettbewerbsfähig bleibt.


Als Unternehmer sollte ich auf jeden Fall abschreiben. Natürlich sieht für Unternehmen ein kleineres AV "schlechter" aus. Investoren die jedoch einen Einfluss auf den Kurs einer AG haben sind sich der Abschreibung aber durchaus bewusst und begrüßen diese auch. 

Hat die AG weniger Steuer Ausgaben kann Sie ja mehr an die Aktionäre ausschütten.

Die AVA wird vom Finanzamt festgelegt und wird bei jedem Gegenstand so festgelegt das es dem Realen Wertverlust über die Jahre nahe kommt. 

Zwischen Degressiv und Linear kann der Staat theoretisch hin und herschalten falls er den Unternehmen mehr oder eben weniger unter die Arme greifen möchte.



Hoffe das klärt ein paar deiner Fragen.

PS: Das mit dem Restbuchwert ist glaub ich nicht mehr ganz aktuell, dieser glaube ich entfällt mittlerweile. 

Grüße

Prinzipiell ist es so, dass ein Unternehmen den Gewinn versteuern muss, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Die Abnutzung von Maschinen ist dabei ebenso eine Ausgabe wie der Einkauf von Rohstoffen oder die Zahlung von Löhnen.

Das Finanzamt erlaubt also die AfA ( AfA = Absetzung für Abnutzung )  weil es der wirtschaftlichen Realität entspricht. Die Abschreibungsdauern sollen ja soweit möglich auch die tatsächlichen  Nutzungsdauern darstellen. Wenn ich eine Maschine kaufe und im Betrieb einsetze, dann ist sie nun mal eben irgendwann nichts mehr Wert.

Sollte das Unternehmen die Anlagegüter am Ende der Nutzungsdauer verkaufen und dabei mehr erlösen als den Restbuchwert, dann muss dieser Ertrag auch versteuert werden.

Die AfA hat nicht nur den Sinn Steuern zu sparen.

1. Eine Bilanz muss wahr sein. Kein Kaufmann darf sich reicher darstellen, als er ist. Ein Auto das 3 Jahre alt ist, hat nicht mehr den Neuwert. § 253 HGB.

2. Der Wertverlust muss in die Kalkulation des Betriebs eingehen. Es sind Kosten, die aus der Leistungserstellung entstanden sind.

3. Sollte bis zum Verkauf das Anlagegut auf einen geringeren Wert als den Verkaufspreis abgeschrieben sein, so entsteht beim Verkauf ein Gewinn, der auch zu versteuern ist.

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Hallo, da ich morgen BWR Abschlussprüfung schreibe und wahrscheinlich auch das Thema Personal drankommt, habe ich dazu ein paar Fragen:

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Frage zu Steuern und Abschreibung?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Thema Steuern und Abschreibung.

Beispiel:

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Das Auto welches auch dringend im Unternehmen benötigt wird, wird über 6 Jahre abgeschrieben, das heißt eine jährliche Abschreibung von 10.000 Euro. Somit würde sich mein zu versteuernder Gewinn auf 90.000 Euro senken, ist das richtig?

Da die 60.000 Euro sofort für das Auto bezahlt werden ist mein realer Gewinn aktuell nur noch bei 40.000 Euro. Müsste ich dann die 90.000 versteuern, obwohl ich diese garnicht aktuell habe (da das Auto gekauft wurde.)

Meine zweite Frage wäre zum Thema Sofortabschreibung. Ab 2018 ist es möglich Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800 Euro netto sofort abzuschreiben.

Auch hier wieder ein Beispiel.

Das Unternehmen kauft Ledersitze deren Nettoeinzelpreis bei 600 Euro liegt. Das Unternehmen bestellt 10 solcher Ledersitze. Wäre es hier möglich jeden Sitz einzeln sofort abzuschreiben oder gilt der Gesamtbetrag von 6000 Euro und dieser muss dann wieder nach AfA Tabelle abgeschrieben werden?

Gilt das gleiche auch bei einer Reparatur, zum Beispiel am betrieblich genutzten PKW fällt eine Reparatur von 1000 Euro an. Müsste man diese Reparatur dann auch abschreiben oder gibt es bei solchen Fällen Ausnahmen?

Vielen Dank im Voraus.

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Moin moin :-) Ich möchte gerne für die Abschreibung der Abnutzung den Gebäudewert ermitteln. Das Haus ist Baujahr 1973, 170 m2 Wohnfläche, Flachdach Bungalow, nicht unterkellert, 1 Garage. Grundstücksgröße 935 m2. 49,9 m2 davon sind vermietet, also 29,35 %, die restliche Wohnfläche wird von uns zu Wohnzwecken genutzt. Haben Ende 2006 117500 Euro bezahlt zuzüglich Maklerprovision. Laut Bodenrichtwerttabelle wird der m2 GRundstück mit 120 Eur pro m2 berechnet. Meine Versicherung hat beim Wert 1914 31600 Mark angesetzt.. Wie kann ich denn jetzt den genauen Gebäudewert ermitteln? Kann ich die Abschreibung von 2 % nur für den vermieteten Teil abschreiben, oder kann ich noch was für den von uns genutzten Teil abschreiben, und wenn ja, wieviel? Würde mich sehr über ein paar Tips freuen! Ich bedanke mich schon mal gaaaanz herzlich!

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