Wieso gibt es Flüssigkeiten, die brennen und manche, die nicht brennen?

6 Antworten

Hi, oo6 1/2! Viele schöne Antworten, aber keine richtig. Ob brennbar oder nicht liegt einzig daran, ob die Moleküle einer Flüssigkeit durchoxydiert sind oder nicht. Bei Normalbedingungen ist Wasser halt die stabilste und energieärmste Form, Oktan (Benzin) läßt leicht in oxydiertere Stufen (Moleküle) überführen. ;-)

Jede normale Verbrennung ist eine Oxidation, d.h. die Atome verbinden sich dabei mit Sauerstoffatomen. Dabei wird Energie frei in Form von Licht und Hitze (das nennt man dann Feuer). Wenn die Atome keine "Lust" haben, mit Sauerstoff zu reagieren, gibt es auch keine Verbrennung (genauer: wenn sie durch Reaktion mit Sauerstoff nicht zu einem energieärmeren Zustand kommen können). Wasser besteht aus H2O-Molekülen. Hier sind die H-Atome schon ausreichend mit Sauerstoffatomen verbunden - mehr geht nicht (zumindest gibt das keine stabile Verbindung). Beim Löscheinsatz kühlt Wasser den brennenden Stoff so weit ab, dass die Atome zu langsam werden, um mit Sauerstoff reagieren zu können. Und das flüssige Wasser verhindert den Zutritt von weiterem Sauerstoff. Benzin besteht aus Molekülen wie z.B. C8H18 (Oktan). Hier können die C-Atome mit Sauerstoff zu CO2 (Kohlenstoffdioxid) reagieren und die H-Atome zu H2O (Wasser).

Pass in Chemie auf, das kommt besser als hier zu fragen. Übrigens ist Wasser schon ein Verbrennungsprodukt, nämlich von Wasserstoff, daher kann es nicht brennen.

Das hatten wir noch nicht in Chemie.

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