Wieso gibt es etwas und nicht eindach nichts. Eine Vermutung?

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11 Antworten

Hi, jo eine ewige Frage ohne Antwort bislang.

Hegel hat beispielsweise mal eine beachtliche Denkakrobatik hingelegt und über einen Dualismus von Sein und Nichts im Ergebnis das ewige "Werden" postuliert (grob vereinfacht). - Geschenkt. Du beschreibst indirekt das Dauerprolem einer logischen Anfangsbegründung. Da sind wir Menschen etwas gehandikapt. Als real existierendes "Etwas" oder "Entität" (philosophisch) fehlt uns möglicherweise der dimensonale Zugriff auf das absolute Nichts. - Versuche mal das Nichts nicht, also wirklich NIX zu denken ... siehste. Ich würde mal sagen, daß wir mit Logik da ankommen wo die aktuelle Physik (theoretische Physiker stehen mit einem Bein immer auch in der Philosophie) heute auch ist. Da gibt es sowas wie Quantenfluktuation in einem Raum der früher noch als absolut leer galt. Quantenfluktuationen kann man als Potential verstehen. Das Nichts wäre in diesem Fall als "relatives" Nichts die Abwesenheit von Struktur. Quantenfluktuationen wären demnach nur mögliche, eben potentielle Strukturen zur Erzeugung von "Etwas".

Aber: wenn Quantenfluktuationen ein vollkommen entropisch verfaßtes Feld wären gäbe es keinen physikalischen Grund, Strukturen zu erzeugen. Man kann sich das wie einen leicht vor sich hinbrodelnden Brei vorstellen der durch die völlig gleichmäßige Verteilung seiner Teilchen mit völlig gleichem Energiepotential keine Präferenz zu irgendwas ausbilden würde - keine Klumpenbildung also.  Alles wäre einfach nur da. Unabhängig von der Frage wer oder was jetzt für den Impuls zu Bildung erster sog. "Dissipativer Strukturen" - also für eine strukturbildende Störung dieser idealen Verteilung gesorgt hat trifft dies auch auf unser Denken als ein sich selbst bewegendes und damit bildendes System zu. Das ist die Theorie "Offener Systeme" (im Gegesatz zur Kybernetik von Prozeßsteuerungen etc.). - Wer oder was jetzt den allerallerallerersten Stein in den Teich geworfen hat..., tja, das treibt den einen in die Kirche, den anderen in den Wahnsinn und wieder andere zu der Ansicht, das Leben möglichst zu genießen weil der Sinn des Lebens am Ende das Leben selber ist. :-)

Lebendige Grüße

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Es gibt uns, weil unser ewige Schöpfer "Kinder" möchte (Joh.1,12).

Gott möchte Seine Herrlichkeit weiter "vererben" (Gal.3,29).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) jedoch möchte das verhindern und versucht mit allen ihm erlaubten Mitteln (Hiob 2,6), uns von  "unserem Gott" (Jes.45,22) fernzuhalten (2.Kor.4,4).

Satan wird jedoch in Bälde gefangen werden, wenn unser Heiland zurück kommt (Offb.20,2; 14,1).

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Das kann ich dir sagen:

Unser ewige Schöpfer wollte nicht alleine im herrlichen Universum leben und wollte es Seinen Kindern vererben (1.Joh.3,1).

Da diese ihrem "Vater" nicht glaubten (1.Mose 3,3-6), kam Gottes "Plan B" in Kraft und die Menschen müssen "6000 Jahre" unter Satans Herrschaft (Offb.12,9) leben, bevor sie vom wiederkehrenden Jesu erlöst werden (Offb.14).

Dann wirst auch du keine Fragen mehr haben und dich über Gottes Reich freuen können (Offb. 20,5).

Der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) wird dann eingesperrt (Offb.20,2).

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Ich glaube, es war der Philosoph Martin Heidegger der meinte, das seit die einzige Frage, die noch nicht geklärt worden ist: warum ist etwas und nicht vielmehr nichts?

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Kommentar von DerBerliner96
25.03.2016, 21:55

Gibt aber glaube ich noch mehr ungeklärte Fragen. :D

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Kommentar von Eselspur
25.03.2016, 21:58

sehe ich auch so, Heidegger halt nicht. ;-)

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Welches Nichts meinst du?

-Das Gegenteil von Etwas?

-Das Gegenteil von Allem?

-Nichts als Abwesenheit von Etwas?

-Oder das allumfassende, absolute Nichts, zu dem es gar keine Alternative gibt?


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  • Irgendetwas = da gibt es etwas, ohne weiter darauf einzugehen, positiv im Sinne von der Existenz von etwas
  • nichts = 0 
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Gute Philosophische Frage!

Doch leider gibt es auf die schnelle keine Antwort. Es ist doch so, wenn es nicht's gäbe, könnten wir uns auch nicht darüber wundern. Wie auch? Schließlich gäbe es dann ja nix, aber es ist doch etwas. Aber WARUM?!

Nun was wir Wissen ist eben ein Tropfen, was wir NICHT Wissen ein ganzer Ozean (und vielleicht sogar noch Meer! ^^). Vorallem weil ja die Existenz aus Zufall entstanden ist, woher kam dann die Ursache (da ja die "Ursache erzielt Wirkung" eine der ältesten Naturgesetze der Welt ist).

LG Dhalwim ;) :D

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Kommentar von DerBerliner96
25.03.2016, 22:03

Es ist interessant. Ich frage mich auch wie ich aus dem Nichts erscheinen konnte.

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Ja, wir haben auch ein dach:).

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Was soll denn das nichts sein und könnte es überhaupt existieren?

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Weil es DICH gibt...

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Das ist eine gute Frage. Aber wir wissen ja nicht einmal, was im Moment des Urknalls oder vorher war ...

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Kommentar von Ontario
06.07.2016, 16:14

Woher kommt denn die Behauptung dass es überhaupt einen Urknall gab ? Soll das die einfache Antwort darauf sein, dass der Urknall der Beginn allen Seins gewesen ist oder sein musste ? Dieser "Urknall" wird doch nur vorgeschoben und damit der Beweis erbracht, dass man eben nichts weiss. Wann soll dieser Urknall eingetreten sein, wer sollte diesen ausgelöst haben ? Man kann eben nichts beweisen, ausser sich die Arbeit machen, Theorien zu erfinden und diese gibt es zur Genüge. Dicke Bücher, seitenlange Scirpten wurden verfasst, weitergebracht hat uns das aber nicht und wird es uns auch nicht bringen. Die Antwort auf die Frage aller Fragen, wird der Mensch nie durch Beweise geben können.

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