Wieso gibt es Eltern die ihr Kinder als ihr Eigentum sehen?

Das Ergebnis basiert auf 15 Abstimmungen

Selbe Meinung 40%
Andere Meinung 40%
So ähnliche Meinung 20%

9 Antworten

So ähnliche Meinung

Kommt auf den kontext an. Dem 18 jährigem kind verbieten 20 leute zu ner hausparty einzuladen und entsprechend zu feiern. Sehe ich durchaus als legitim an.

Dem 18 jährigem kind verbieten seine illegalen drogen im haus zu lager sehe ich als legitim an.

Ihm zu verbieten abends zu einer hausparty zu gehen aber nicht. Da stimme ich dir zu.

Und ich kritisiere es auch scharf wenn eltern ihrem erwachsenen kind über Ratschläge hinaus dinge vorschreiben was direkt mit deren privatleben zu tun hat.

Regeln des zusammenlebens in einem eigenen haushalt sind da noch etwas anderes.

Aber: Auf der anderen seite brauchen erwachsene kinder keine gefälligkeiten mehr von ihren eltern erwrten die über die Unterhaltspflicht (sofern sie besteht) hinaus gehen. Will das kind mit 18 wohin und hat keinen führerschein oder kein auto. Muss es nicht von mama oder papa gefahren werden. Es muss sich selbst drum kümmern das auf die reihe zu bekommen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Eigene Kinder.
So ähnliche Meinung

Wenn das "Kind" 18 ist, kann es in DE tun und lassen was es will (vorausgesetzt es ist legal). Als Elternteil KANN man also gar nichts verbieten.

Es gibt aber meiner Meinung nach gewisse Ausnahmen:

  • Verbote, die in Bezug auf den Haushalt ausgesprochen werden (wenn das Kind noch bei den Eltern wohnt) wie z. B. "Knall die Tür nicht zu!" oder "nach 22 Uhr möchte ich keinen Besuch mehr hier"
  • Eltern können immer "Empfehlungen" aussprechen, die sie vielleicht manchmal missverständlich äußern.
So ähnliche Meinung

Sicherlich ist es richtig, was Du sagst, aber manchen Müttern fällt es schwerer los zu lassen und festzustellen, dass die KInder ihre eigenen Wege gehen und sie klammern. Früher als ich jünger war, fand ich das klammernde und bevormundende Verhalten meiner Mutter auch lästig, anstrengend und nervig. Mittlerweile stelle ich immer noch ab und zu fest, dass ich für meine Mutter immer noch ihr "Mädchen" bin und begegne ihren Ratschläge teils amüsiert, aber auch dankbar. Ich bin froh, dass es sie gibt, auch wenn ich mich nicht immer so richtig für voll genommen fühle, aber ich habe mittlerweile verstanden, dass sie mich nicht kontrollieren und einengen wollte, sondern sich sehr viel Sorgen gemacht hat, ob mir was passieren könnte und das hat sie krank gemacht...

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Andere Meinung

nur weil eine Mutter einem volljährigem Kind etwas verbietet, heißt es ja nicht, dass man es als sein Eigentum sieht.

Wenn ich meiner volljährigen Tochter verbiete ein Haustier in ihrem Zimmer zu halten dann ist das sowohl gesetzlich als auch moralisch gesehen total in Ordnung. Es ist schließlich im Normfallfall MEIN Zimmer = ich bezahle die Wohnung und somit kann ich auch bestimmen wer oder was mein Haus betritt. und wenn ich keine Haustiere haben möchte, dann muss sie es leider akzeptieren.

Solange das Kind bei einem wohnt und finanziell von den Eltern abhängig ist, muss es zwangsläufig immer etwas auf die Eltern hören und sich etwas nach ihren Wünschen richten. Man lebt ja auch zusammen in einem Haushalt - da muss man sich auch wenn man nun volljährig ist etwas zusammenreisen.

Andere Meinung

Hallöchen gesagt.

Also was die Eigenständigkeit betrifft, da hast Du natürlich recht. Hier muss man irgendwann seinen eigenen Weg gehen können.

Deshalb bleibt es aber für die Mutter Ihr "Kind". Solange es nicht in Bevormundung und im normalen Umgang miteinander bleibt, sehe ich da keine Schwierigkeiten.

Wo geht denn wohl die/der Tochter/Sohn hin, wenn es mal Probleme gibt? Dafür ist dann die Mutter wieder gut genug. Man darf nie alles nur schwarz sehen, immerhin ist es der Mensch, der einen großgezogen hat und es (meistens) nur gut meint.

Auch sollte man kommunizieren können, wenn es mal zu viel wird mit der Einmischung.

Meine Meinung zu dem Thema.

Lieben Gruß aus Berlin

Was möchtest Du wissen?