Wieso gibt es Dürregebiete?

7 Antworten

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Die meisten Dürregebiete - umgangssprachlich auch Wüsten - liegen auf der Westseite der Kontinentalmassen in der tropischen oder subtropischen Zone. Amerika bspw. hat eine von Chile bis Kalifornien, nur stellenweise unterbrochen.

In Afrika sieht es ähnlich aus und auch in Europa liegt die trockenste Region in Spanien an der Westseite in der subtropischen Zone.

Das liegt daran, wie sich die Erde dreht, so dass das vom Meer aufsteigende Wasser im Grunde von Osten her über die Kontinente zieht (eigentlich ziehen eher die Kontinente unter dem Wasser nach Westen). In der tropischen Zone verdunstet natürlich am meisten.

Das Wasser regnet sich ab und verdunstet wieder. Verdunstung geschieht, wo es heiss ist, daher in der tropischen Zone auf dem Land wieder ebenso wie vorher im Wasser.

Und ganz im Westen ist dann kaum noch Wasser da, das noch fallen oder verdunsten könnte. Da sind die Regionen, die für Westen anfällig sind.

Das hat mit Erdrotation, Sonnenumrundung, Mondphasen zu tun.

Meeresströmung, Gewässewärme, menschliche Nutzung sind sekundäeffekte.

Verhalten vom Wind etc...

danke! hat der klimawandel auch zutun?

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@shumar128spd

Indirekt.

Klimawandel bedeutet eine Verschiebung der Vegetationszonen.

Eine Vegetationszone braucht mit menschlicher Unterstützung ca. 80 Jahre um sich um zu stellen bei einer 2°C Erwärmung.

Eine Erwärmung bis ca. 20°C ist nicht schlimm für die Erde. Nur eine Verseuchung mit Giften ist tödlich für das Leben.

Die Wüsten bilden sich aus unterschiedlichen Gründen.

Nährstoffe können unter bestimmten Bedingungen (menschliche Schuld) bei starkregen wegschwemmen.

Sand kann fruchtbaren Boden wo der Mensch unwesen trieb über"wuchern" durch Windverwehung.

Die Winde treiben den Regen anders was an manchen stellen weniger Wasser bedeutet, an andere dafür mehr.

Eine grüne Sahara ist durch Klimawandel möglich.

Das Mittelmeer ist kurz davor für Korallen ineressant zu werden.

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Hauptsachen fehlen: Atmosphärische Zirkulation und Relief der Erde.

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Zu Atacamawüste steht im Google:

Die Atacama liegt im Regenschatten der Anden; auftretende Ostwinde sind trocken und bringen keine Niederschläge. Nahe der Küste verhindert eine kalte Meeresströmung, der Humboldtstrom, die Entwicklung von Regenwolken, so dass, anders als weiter nördlich oder südlich, kein Steigungsregen fällt.

Es hängt also von verschiedenen Faktoren ab. Dürregebiete gab es aber schon immer in der Erdgeschichte.

Vor allem in südlicheren Ländern von Deutschland, ist El Niño und La Niña ein Auslöser für Klima Schwankungen am gleichen Ort, es gibt auch den Monsun, der der ITC (Inner tropische konvergenzzone) folgt.

Ein weiterer Faktor ist natürlich der Klimawandel, der, wie man in der letzten Zeit an Deutschland merkt, immer wieder extrem Wetter Bedingungen einleitet.

Woher ich das weiß:Hobby

Naja für Regen muss es auch entsprechende Zutaten geben bzw Auslöser nur gibt es diese eben zurzeit nicht.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich bin seit 10 Jahren aktiver Stormchaser

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