wieso gelten der islam, das judentum und das Christentum als verwandte religionen und wie nennt man sie?

14 Antworten

http://www.kidsweb.de/religionen_spezial/abraham_religionen.html

Abraham und die drei Religionen Judentum, Christentum und Islam

Um 1.800 vor Christus lebte
in der Region des heutigen Iraks ein Mann, der Abraham genannt wurde.
Seine spannende Lebens- und Glaubensgeschichte können wir in der Thora,
im Alten Testament und im Koran nachlesen. Jede heilige Schrift hat
eine andere Sicht auf die Person Abraham. Dennoch haben wir ihm den
Glauben an nur einen einzigen Gott zu verdanken.

Die drei Religionen Judentum, Christentum und Islam werden daher auch als abrahamitische Religionen bezeichnet.

Den Glauben an einen Gott nennt außerdem auch Monotheismus.

Als Abraham lebte, glaubten die Menschen im Zweistromland an verschiedene Götter und Götterfamilien.

Jeder einzelne Gott war für einen anderen Lebensbereich zuständig.

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Der oberste Gott und Schöpfer der Welt war El, was übersetzt nichts
anderes als „Gott“ heißt. Es gab einen Fruchtbarkeitsgott für gutes
Wetter, eine ertragreiche Ernte und gesunde Viehherden wie den Gott
Baal. Dazu kamen jede Menge Haus- und Familiengötter. Der Gott Jahwe
oder Jehova, in der hebräischen Bibel JHWH geschrieben, war der
Beschützer Abrahams und seiner Familie.

Die Menschen
glaubten, ihr Schicksal läge ganz und gar in den Händen der Götter,
deshalb bauten sie Altäre und brachten Opfer dar. Das Überleben der
Familien, Sippen und Stämme hing von Naturereignissen, einem
fruchtbarem Boden, guten Weideplätzen und dem Vorhandensein einer
Wasserquelle ab. Genaue Vorhersagen über das kommende Wetter gab es erst 3.750 Jahre später.

Obwohl Abraham in dem
Glauben an viele Götter aufgewachsen war, beschloss er nach dem Tod
seines Vaters nur noch an seinen Gott Jahwe zu glauben. Denn dieser
hatte sich Abraham offenbart.

Und der HERR (Jahwe) sprach zu Abram:

Gehe aus deinem Vaterlande […]

und aus deines Vaters Hause in ein Land,

das ich dir zeigen will.

Und ich will dich zum großen Volk machen

und will dich segnen

und dir einen großen Namen machen,

und sollst ein Segen sein.

Ich will segnen, die dich segnen,

und verfluchen, die dich verfluchen;

und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

(aus dem Alten Testament, Genesis, Kapitel 12, Vers 1)

Abraham vertraut auf
die Worte seines Gottes. Er verlässt mit seiner Sippe und seinen Herden
das fruchtbare und reiche Gebiet Südmesopotamiens und macht sich auf
eine lange und beschwerliche Wanderung. Abraham wusste weder wo das
neue Land sein würde, noch was ihn dort erwartete. Er wusste nur, dass
ihn sein Gott führen würde.

Jahwe führt Abraham und seine Sippe nach Kanaan, im heutigen Palästina und schließt einen Bund mit ihm:

Er gibt Abraham und seinen noch
ungeborenen Kindern dieses fruchtbare Land, denn er hat den Stamm
Abrahams zu seinem geliebten Volk auserwählt.

Abraham baute er zu
Ehren seines Gottes einen Altar, dankte ihm und opferte ein Schaf
seiner Herde. Auf die zahlreichen Kinder wartete Abraham jedoch sehr
lange vergeblich. Er und seine Frau Sara blieben kinderlos. Erst mit
Hagar, einer ägyptische Sklavin, zeugte Abraham einen Sohn. Dieser
wurde Ismael genannt und gilt als der Stammvater der arabischen Stämme.

Abraham und Sara
bekamen erst im hohen Alter von fast 100 Jahren einen gemeinsamen Sohn.
Isaak und seine Nachkommen werden als die Stammväter des Volkes Israel
bezeichnet. So hatte Gott sein Versprechen doch noch eingelöst.

Mit

der Entscheidung nur an einzigen Gott zu glauben, hat Abraham den

Glaubensweg für das Judentum bereitet. Später entstand daraus das

Christentum und etwa 600 Jahre nach Christus kam der Islam als dritte

monotheistische Religion hinzu. Alle drei Religionen sehen in Abraham

ein großes Glaubensvorbild und verehren ihn noch heute.

@kometenstaub

  • Das ist gelinde gesagt ,sorry ..nur Unsinn ,denn gerade beim Abraham Verständnis kommen gerade nur die Absolute Unterschiedlichkeit der Drei Religionen zum Vorschein .
  • Was du hier ellenlang aufzählst sagt darüber ja nichts aus :Solche Aussage lässt auch unbeachtet ,dass Abraham  im Koran als Ibrahim bezeichnet wird .und dieser bezüglich seiner Lebensgeschichte fundamental von der jüdisch christlichen  Überlieferung unterscheidet .
  • Nach dem biblischen ZEugnis  Gen10-11 war Abraham der Sohn des Terach . Im koran hingegen wird der Vater von Ibrahim Azar Genannt .(sure 6,74) 
  • Es wird im Koran  berichtet  das Ibrahim sich im Gebiet von Mekka aufgehalten habe ..Er wird im Koran als der erste Muslim  bezeichnet als Vorbild für die Gläubigen (sure 3,68-95; 4,125;6,161;83 ).
  • Aufgrund des Glaubens gehörchte Abraham dem Ruf ,wegzuziehen in eine LAnd ,dass er zum erbe erhalten sollte ohne zu wissen wohin er kommen würde ..(hebr.11,8)
  • Im Koran wird Abrahma als Exklusiver Stammesvater  des Islams beansprucht in scharfer Abgrenzung zum Judentum und zum Christentum..(Sure 3,67)
  • Die angeblichen Gemeinsamkeiten oder die einheit der drei Religionen gibt es nun mal nicht .
  • Für das Judentum ist Abraham der Stammvater Israels und der Juden ..Wir haben Abraham zu Vater (mt.3,9; Joh:8,33) so rechtfertigen sich die Juden gegenüber Johannes dem Täufer .und gegenüber Jesus .
  • Das Evangelium aber sieht das kritisch .Mit dem Hinweis auf ihr Kindverhältnis zu Abraham  lehnten die Juden den Täufer wie auch Jesus Selbst ab ...
  • Für die Christen ist der wesentliche Zug an Abraham ,sein unnerschütterlicher Glaube ,sein Vertrauen in Gottes zusage.Die leibliche Abstammung ist hier nicht relevant .PAulus macht ja deutlich dass auch nicht Juden Kinder abrahams sein können .
  • DAss der Koran nicht Isaak als zentralen nachkommen Ibrahim sieht sondern Ismael ist eine weitere Verfälschung der Jüdischen schriften ..und auch soll Ismael mit Abraham die Kaaba erbaut haben ,was natürich vollkommen aus der Luft gegriffen ist .Dafür gibt es keine Hinweise oder Belege.
  • Der Rückgriff auf Abraham ist keine Gemeinsame Plattform für den Gottesglauben der Juden Christen und Muslime .Er ist vielmehr eine A bkehr von dem in der Bibel  bezeugten Gott Israels ..Mit Hilfe der Ibrahim Geshichte ,zeigt Mohammed den Isalm als degenerierte Form dieser Religion ..DAmit aber setzt er die  Heilsgeschichte  von Abraham bis zu Jesus  praktisch ausser Kraft .
  • Das Koranische und das biblische ZEugnis von Gott, lassen sich nicht auf einen Nenner bringen ...sie sind vielmehr unterschiedlich und Gegensätzlich ..
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Abrahmitische Religionen, nennt man sie.

Vorn dran stand Abraham, jener hatte zwei Söhne Isaac und Ismael.
Sonderlich grün waren sich die beiden nicht und als es ans Erben gehen sollte, kam Abraham auch den Trichter Ismael gen Osten zu senden, diesen zu missionieren und Isaac gen Westen.

Aus den missionierten Ismaels wurden Ismaeliten (Moslems, aber das kommt erst später), aus den missionierten Isaacs wurden Isrealiten (auch das kommt erst später), in der Geschichte.
Zunächst herrschte Ruhe, so ein paar Jahrtausende, soweit es diese "Brüder" betraf und deren Missionierte. Die hatten alle Hände voll zu tun, vorallem kriegerisch (z.B. die Hebraer gegen die Assyrer usw.)

Dann ging der Bohei los, zuerst a la Jesus, der Stammvater der Christen und ebbes später mit Mohamed der seinerseits zum Stammvater der Moslems avancierte.

Die Welt war kleiner geworden, man begegnete einander immer öfters, nur durchaus nicht friedlich, schon immer recht kriegerisch.
Daran hat sich seit den Kreuzügen nichts geändert.

Leicht moderner war der Versuch nach dem Ersten Weltkrieg Ordnung zu schaffen, wenn auch mit recht willkürlicher Grenzziehung, quer durch die Stammesgebiete.
So Staaten wie Syrien, Lybien usw., Pakistan auch so ein Kunstgebilde, wurden in die Landkarte gestanzt.
Nur erwiesen sich die jeweiligen Charmebolzen denn doch eher als Diktatoren und so gar nicht modern, geschweige denn demokratisch.

Der Rest ist nicht Geschichte, sondern die Moderne.
Die USA nahmen Sadam Hussein aus der Geschichte und los ging der Bohei, Schiiten gegen Sunniten, beide zusammen gegen Ungläubige, wie Juden und Christen und schließlich die Chaoten vom IS und noch ein paar andere wie Al Qaida und Boko Haram.

Noch nicht...da fehlen die Wahabiten, auch bekannt als Saudis.
Hier besteht eine alte Absprache "Oel gegen Sicherheit", zwischen den USA und Saudi Arabien.
Die Saudis sind nicht gerade die Ausgeburt von Demokraten.

Sei's drum, was nun schon so 3000-3500 Jahre dauert wird nicht ausgerechnet dieser Tage aufhören und alle haben sich nur noch lieb.

Leiwra, du hast schon recht gute Antworten bekommen. Alle drei Religionen berufen sich auf Abraham, aber nicht alle auf Sarah!  Ismael, Abrahams Sohn mit der Ägypterin und Isaak, Abrahams Sohn mit Sarah.

In dieser Zeit fing eine Feindschaft an, die bis heute andauert. Beide haben einen Verheißung Jahwes bekommen.  Isaak bekam seinen Segen, aus ihm sollte ein besonderes Volk, Gottes Volk,  werden, aus dem der schon nach dem Sündenfall versprochenen Samen (der Messias) kommen sollte. Aber auch aus Ismael sollten viele entstehen, z.B. zählten dazu auch die Assyrer. Gerade in dieser Gegend herrscht heute eine immense Gewalt, genau wie bei den Assyrern, die für ihre Grausamkeiten bekannt waren. In diesem Gebiet bekämpfen sich heute noch, wie in alttestamentarischen Zeiten die Nachkommen Ismaels und Isaaks.

Über die Assyrer sagte Gott zu Jona, dass sie nicht wüßten, was rechts oder links ist, d.h., die kannten nicht den Unterschied zwischen gut und böse.

Mohamed berief  sich auf Ismael. Der Islam ist also ismaelitisch.

Vielleicht kannst du das für deinen Religionskurs verwenden.

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