Wieso gehören die Objektschützer der Bundeswehr zur Luftwaffe und nicht zum Heer?

4 Antworten

Die Luftwaffe hat in ihrer normalen Struktur nicht die Fähigkeit des Objektschutzes. Daher wurde das Objektschutzregiment der Luftwaffe aufgestellt. https://de.wikipedia.org/wiki/Objektschutzregiment_der_Luftwaffe

Das macht Sinn weil sie der Luftwaffe unterstellt sind und so von der auch eingesetzt werden können.

Beim Heer gibt es genug Truppenteile welche die Fähigkeit besitzen die Aufgabe zu übernehmen. Die Aufgabe unterscheidet sich ja nicht wesentlich von vielen Fähigkeiten die auch in der Verteidigung gebraucht werden.

Das die Objektschützer der LW im Ausland auch zur Bewachung von Feldlagern u.a. eingesetzt werden liegt einfach daran das es dort andere Unterstellungsverhältnisse gibt. Die Fähigkeiten sind ohnehin vorhanden.

Jede Teilstreitkraft schützt ihre eigenen Objekte selbst. Luftwaffensoldaten schützen z.B. Fliegerhorste, Heeressoldaten ihre Kasernen, Marinesoldaten ihre Landliegenschaften und ihre schwimmenden Einheiten. Bei zentralen Diensten, die gemsicht besetzt sind, kommt jeder mal dran.

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Und was machen Objektschützer im Ausland?

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@VideCuiFidas

Man sollte ja meinen, dass sich das von selbst erklärt. Tut es aber anscheinend nicht.

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Also ist mir klar das sie Objektschützen aber machen sie noch was anderes ?
Patrouillen ? Abgesessen kämpfen ? Sind sie oft im Ausland?
Danke :)

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@ItzExar

Objektschützer waren / sind oft eingesetzt in Mali im Rahmen von MINUSMA zur Durchführung von Patrouillen und Lagerbewachung. Insgesamt sind auch alle (nahezu) Ausbilder der Luftwaffe (für die Grundausbildung) ausgebildete Objektschützer.

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Wahrscheiblich, weil es so im BMVg entschieden wurde. Hätten es die GF-User zu entscheiden gehabt, wären sie vielleicht der Marine zugeordnet worden.

Ist jetzt nur eine erste Arbeitshypothese.

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