Wieso gehen Panzerrohre nach hinten?

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2 Antworten

Nun müsste man letztendlich noch erklären, wie der Rückstoß überhaupt zustande kommt. Also, wird die Pulverladung (Treibladung) gezündet, dann sollen die sich schnell entwickelnden und Druck erzeugenden Pulvergase das Geschoss beschleunigen und durch- und aus dem Rohr (auf "Deutsch" Lauf) treiben. Nun ist es ja so, dass sich der Druck innerhalb der Kartusche (Hülse) nach allen Seiten gleichmäßig ausbreitet, also auch nach hinten. Seitlich kann der Druck nichts bewegen, nur nach vorne und nach hinten. So will der Druck nicht nur das Geschoss beschleunigen, sondern auch die Verschlussteile, auf denen sich die Hülse hinten abstützt. So entsteht ein Stoß, der z.B. bei Gewehren (Büchsen und Flinten) umso grßer ist, je leichter die Waffe ist. Je größer die gegenhaltende Masse, desto kleiner der Rückstoß und umgekehrt.

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Das nennt man Rohrrücklauf und dient dazu die Energie des Rückstosses aufzufangen.

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Kommentar von syncopcgda
04.05.2016, 16:52

Und was passiert mit der Rückstoßenergie? Sie heizt bei hydraulischer Dämpfung das Hydrauliköl auf und die Wärme wird schließlich über einen Kühler in die Umwelt abgegeben. Genau genommen vermindert diese verschwendete Energie etwas die Beschleunigung des Geschosses.

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