Wieso gehen Fremdgeher überhaupt eine Beziehung ein und heiraten?

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14 Antworten

Z. B. gesellschaftlicher Druck, Sicherheitsbedürfnis und trotzdem nicht aufs Vergnügen verzichten wollen, Glaube, es zu schaffen, wenn man erst verheiratet ist, das Gefühl, zur Ehe gezwungen worden zu sein und deshalb nicht streng daran gebunden zu sein, kulturelle Akzeptanz/Gewohnheit (auch Subkulturen; in aller Regel nur für Männer akzeptiert) und dann nicht drüber nachgedacht, wem man weh tun könnte (außer ggf. dem Ehemann der "Geliebten")

Dann gibt's das Konzept der "offenen Beziehung", wo beide übereinkommen, sich nur soziologisch treu zu bleiben (funktioniert nach meinem Eindruck in weniger als 1% aller Fälle)

Wie es H. Kemelman in einem seiner "Rabbi"-Krimis ausdrückt: "Natürlich verstehe ich Sie. [...] Sie wollen den Pudding gleichzeitig aufessen und behalten."

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Na ja, alle Ehepaare versprechen sich ja erstmal ewige Liebe und davon ausgehend, denkt keiner ans Fremdgehen.

Nun ist Liebe aber ein Gefühl und Gefühle kann man nicht beliebig an und ausschalten, weswegen das Versprechen der ewigen Liebe sowieso Unsinn ist. Das hat niemand in der Hand.

Ich hielte ein Versprechen ewiger Loyalität und Respekt für wesentlich sinnvoller, denn das kann man über den Verstand beeinflussen. Wer sich also auf eine Ehe einlässt und von ewiger Liebe und Treue träumt, gibt sich eh einer Illusion hin. Im Rahmen von Respekt und Loyalität könnte man darüber aber reden und eine im wahrsten Sinn des Wortes befriedigende Lösung finden.

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Menschen sind verschieden, da gibt es nicht den einen Grund.

  • Es gibt Männer und Frauen die fremdgehen wenn sie sich nicht mehr geliebt und vernachlässigt fühlen, also die Beziehung einschläft.
  • Es gibt solche die sich im Laufe der Zeit nicht mehr sexuell befriedigt fühlen und dann meinen woanders den Ausgleich suchen zu können
  • Es gibt solche die geheime Vorlieben haben, die sie mit der Partnerin oder dem Partner nicht ausleben wollen oder können
  • Es gibt solche die einfach alles wollen und meinen sich alles nehmen zu können, so lang die Frauen/Männer ungeachtet des Geheimnisses zufrieden sind. Da ist es dann eben "Ich will eine Familie gründen, aber ich will auch meinen Spaß mit anderen
  • usw. da gibt es noch viele Gründe

Gut ist es nicht, auch ich bin der Meinung entweder lebt man monogam bzw. klärt eine offene Beziehung ab (auch das ist eine Alternative wenn damit beide Seiten klar kommen) oder man trennt sich anstatt egoistisch alles haben zu wollen. So ticken aber viele nicht, dann wird das Fremdgehen auf "Es ist nur Sex" runter geredet etc. Dann wird alles getan beide "Welten" aufrechtzuerhalten.

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würde ich gar nicht erst eine monogame Beziehung eingehen

Manche Leute machen sich auch selbst was vor. Sie denken, es klappt - bis sie sich selbst dann eines Besseren belehren. Manch einer hat bestimmt den Vorsatz zur Treue, wird ihm dann aber doch nicht gerecht. Mitunter auch erst nach Jahren...


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  • Fremdgehen hat in erster Linie mit einem Mangel an Moral zu tun. Wer diesen Mangel hat, der will eben einfach alles: Die Vorteile einer Beziehung und die Vorteile des Fremdgehens und er hat so wenig Respekt vor seinem Partner, dass er das auch einfach macht.
  • Warum jemand im Einzelfall fremdgeht, ist zudem einer großen Bandbreite unterworfe. Schiere Gelegenheit, Unzufriedenheit mit der Partnerschaft, Kontrollverlust und und und... wie auch immer, mangelnde Moral ist immer beteiligt und nichts davon möchte ich als Ausrede verstanden wissen, sondern nur als nüchterne Analyse.
  • Ich denke aber trotzdem, dass es viele Fremdgeher gibt, die es vorher von sich selbst nicht gewusst haben. Kaum einer heiratet in der Absicht, fremdzugehen. Fast immer kommen irgendwann einfach andere äußere Umstände dazu, wie z.B. die genannten, also vor allem Gelegenheit oder Unzufriedenheit.
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass Menschen mit der Intention in eine Ehe gehen danach fremd zu gehen.
Es gibt keine klassischen Fremdgänger.
Ich vermute, dass sich das bei den Meisten erst entwickelt.
Irgend etwas muss dem Mann oder der Frau ja gefallen, was der eigene Partner nicht (mehr) hat oder bietet.
Oder aber die Beziehung / Ehe entwickelt sich in eine Richtung, die nicht absehbar war.
Der Mensch verharrt ja nicht in seinen Ansichten, Neigungen und Interessen.

Und entweder man errangiert sich dabei mit dem Partner und findet einen gemeinsamen Weg, oder die Wege trennen sich bzw. einer denkt nur noch an sich.

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Mein Gott, als ob das eine Charakterfrage wäre und als ob man das geziet planen würde.

Man weiß doch nie, wer einem im späteren Leben einmal begegnet, der einem emotional "gefährlich" werden kann, ob die Beziehung oder die Ehe glücklich wird, oder welche Tiefen da auf einen zukommen werden oder könnten.

Ein Mensch verändert sich auch im Laufe seines Lebens, vielleicht lebt man sich mit dem Partner auseinander, trifft dann auf einen anderen Menschen, der viel besser zu einem passt. Es gibt da keine Garantien.

Du tust dso, als ob Fremdgehen eine gezielt geplante, böse Absicht ist, ist es aber oftmals nicht.

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Weil sich sowas meistens auch erstmal entwickelt. Ich denke besonders in ehen hat es wenig damit zu tun das man seinen Partner nicht liebt. Manch einer sucht einfach nur bestätigung.

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Weil wir keine monogamen Wesen sind. Unsere Kultur gibt uns die Monogamie vor, aber viele Leute wissen instinktiv dass es falsch ist. Frauen waren früher und sind auch heute noch häufig auf der Suche nach den besten Genen für ihren Nachwuchs und Männer wollten ihre Gene so weit wie möglich streuen. Auch wenn es in der heutigen Zeit nicht mehr ausschließlich um die Fortpflanzung geht, so funktionieren diese archaischen Mechanismen noch immer. Für eine monogame Lebensweise sind wir einfach nicht geschaffen. Wer das akzeptiert, der kommt viel besser zurecht. 

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Weil uns von der Gesellschaft eingeredet wird, dass wir monogame Wesen sind. Das ist aber nicht richtig. Jetzt steht ein jeder im Zwiespalt und da die monogame Beziehung dir hier am meisten akzeptierte Variante ist, geht man lieber eine solche ein. 

Anpassung an die Gesellschaft, aber später Übernahme der Instinkte.  

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Vielen fehlt die Abwechslung. Wer verheiratet ist, ist abgesichert.

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Ja, das frage ich mich auch!

Das ist eine Charaktersache und mangelndes Selbstbewusstsein.

Sie suchen immer eine Bestätigung, wie unwiderstehlich sie sind.

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Weil niemand dir über sein Privatleben Rechenschaft schuldig ist und jeder die Freiheit hat, sein Leben für sich selbst einzurichten, zu gestalten und zu verantworten - ebenso, wie du mit dem was du tust und was dir begegnest, in eigener Verantwortung und Freiheit umgehst und deine Konsequenzen ziehst.

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Kommentar von coke17
06.03.2017, 14:39

Ach was

1

Wieso naschen manche, wenn es feste Mahlzeiten gibt !?

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