Wieso gab es soviele Spitzel bei der Stasi?

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7 Antworten

In der DDR machte niemand publik, das er durch die Stasi angeheuert und durch diese erpresst wurde.

Der eine verdiente sich eine Mark dazu, der andere wurde gezwungen, wieder andere machten es aus blanker Überzeugung.

Ob die Zahlen, welche zu lesen sind oder auch in anderen Medien genannt werden, stimmen - keiner weiß es genau. Ob es jemals ganz offizielle Zahlen geben wird ?

Das fatale an der ganzen Sache, meist war es der beste Freund und der liebe Nachbar, " welcher Dein persönliches Leben " beeinflusst hat. Doch das erfuhren viele erst nach der Wende und dem Lesen ihrer eigenen Stasiakte. Für viele brach eine Welt zusammen und konnten sich so manche vertrackte Situation erklären.

Das viele Stasispitzel sich die " Märchen " aus den Finger saugten und noch das ein oder andere dazu erfanden - es störte die Stasi nicht, denn die konnten ja wieder einen " DDR - Abtrünnigen " vorweisen und damit ihre wichtige Funktion im Arbeiter - und Bauernstaat rechtfertigen.

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Ich habe mal einen Vortrag von Marianne Birthler (die auch eine Zeitlang der Stasi-Unterlagenbehörde vorstand) gehört, und sie sagte, etwa 3% der DDR-Bürger hätten für die Stasi gearbeitet, und zwar offizielle und inoffizielle zusammen. So groß kann also die Zahl der Stasi-Spitzel nicht gewesen sein. Auch wenn auf manchen Oppositionellen gleich mehrere Spitzel angesetzt worden waren.

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Es gab eben viele DDR-Bürger, die total überzeugt waren vom Sozialismus. Und sie hatten das Gefühl, sie tun etwas Gutes, wenn sie Nachbarn oder Kollegen bespitzeln und an die Stasi verraten. Manche Leute wurden auch von der Stasi erpresst, damit sie als IM arbeiten. Sicher gab es auch Leute, die das hauptsächlich wegen dem Geld gemacht haben, das sie dafür von der Stasi bekommen haben.

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Auch im Westen gab es Stasi-Mitarbeiter ......  ca. 20.000

kommunistische Träumer und sehr viele Spielsüchtige, sowie Andere, die -  durch eingefädelte "Seitensprünge"  erpressbar geworden waren... Anweisungen kamen über fünfstellige Zahlencodes eines Mittelwellensenders in Burg bei Magdeburg...

Der Einfluß ging über die Ermordung von Fußballern (Lutz Eigendorf) bis zum "Konstruktiven Mißtrauensvotum" Barzels 1972, das scheiterte, weil einige aus seinen sicher geglaubten Reihen von der Stasi mit je 50.000 DM bestochen waren (u. a. Julius Steiner (CDU) aus Hechingen). Geldbote war Karl Wienand (SPD)....

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Der gewöhnliche Bürger hatte keinen Kontakt mit der Stasi.
Die Stasi hatte 91.000 Hauptamtliche Mitarbeiter und um 790.000 IM's, das Volk der DDR zähle 18 Mio. Einwohner.

Die Stasi selbst wußte gar nichts, dafür reichten 91.000 Figuren denn wahrlich nicht.
Die IM's wurden bezahlt und erzählten ihre "Grimms Märchen", für schnödes Geld und aus Angst.

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Kommentar von 666Phoenix
16.06.2016, 15:00

soisses

Die Mehrzahl der IM (reichlich 80 %) arbeiteten nicht wegen Geld oder Angst, sondern aus der Überzeugung, was Richtiges zu tun.  Es gibt dazu höchst-offizielle Zahlen in dieser freiheitlich-demokratischen Medienlandschaft hier, die genau das belegen.

Hört nur endlich mal auf, kompletten Blödsinn über die ehemalige DDR zu labern!

Aus welchen Gründen arbeiten denn die V-Männer des BND und des Verfassungsschutzes bei den Neo-Nazis oder bei unter Beobachtung stehenden Personen und Organisationen? 

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stasi  spitzel kannten sich meist nicht  untereinander

deshalb kam  es regelmässig  dass sich Spitzel gegenseitig bespitzelten

dies nahm dann einen so grossen Umfang an dass  man die Datenmenge gar  nicht mehr hat auswerten   können

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Es war ein steuerfreier Nebenverdienst. Manche IM erfanden auch ganz einfach Berichte und stürzten viele Menschen ins Unglück. Neid machte erfinderisch

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