Wieso funktioniert der Kommunismus nur theorethisch?

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Gewinnstreben liegt in der menschlichen Natur begründet - ebenso die Mißgunst:: Warum soll ich mich krummlegen und ihn durchfüttern, wenn der Nachbar nur auf der faulen Haut liegt? Der Kommunismus ist ein Ideal und deshalb unerfüllbar: Schon die frühen Christen sind daran gescheitert, so daß es diese Lebensforum eigentlich nur noch im Kloster gibt, wo Armut und Gehorsam zu den freiwilligen Grundregeln zählen. Der Kapitalismus ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß, um eine gerechte Wirtschaftsordnung in der Welt zu schaffen - wir haben darum z. b. die freie soziale Marktwirtschaft, und auch die hat Ecken und Kanten und Ungerechtigkeiten, weist m. E. aber den Weg einer möglicherweise einmal von Oekonomen einwickelten gerechten Wirtschaftsordnung.

All die positiven Eigenschaften liegen auch in der menschlichen Natur begründet. Der Mensch hat sowohl positive, als auch negative Eigenschaften. Für den Kommunismus müssen die Menschen sich weiterentwickeln und das wäre nicht weiter schwierig, wenn jeder einfach nur bei sich anfangen würde. Der Sozialismus braucht dies dagegen nicht und es wäre der 1. Schritt in die richtige Richtung.

"Die menschliche Natur? Wir leben in einem System in dem alles von Geld abhängt, in dem deshalb alle hinter Geld her sind, und in dem deshalb das Geld und der der es besitzt regiert. In diesem ständigen Kampf stehen alle in rücksichtsloser Konkurrenz zueinander. Unsere Gewohnheiten bilden unseren Charakter, wen wunderts dann, das der Mensch bis ins Mark egoistisch, wetteifernd und verdorben ist?" Simon Schwarz

0

Eigenartig ist das schon, denn es funktioniert alles nur theoretisch, denn die Praxis erbringen Menschen, weil diese eine Theorie von der Politik vorgesetzt haben bekommen, was sich eigenartigerweise wieder wie im Kreislauf schließen wird. Eine wirkliche Praktische Wirtschaftsform wird es nicht geben, weil der Anfang von der Unmöglichkeit von der Börse seine Lauf nimmt, da wird, angefangen von Lebensmittlel alles gehandelt somit auch vernichtet. Schlussendlich: Ja, es liegt alles am Menschen,aber Überwiegend an denen, die an Profit und Gier interessiert sind,und das sind nicht viel,aber Wirksam,mit folgen

Kommunismus ist weniger eine (reine) Wirtschaftsform, sondern eher eine Ideologie. Echter Kommunismus funktioniert nicht, weil Menschen nicht fair, sondern machtbezogen handeln. Zudem lässt die eine Gesellschaft kennzeichnende Organisation vieler Menschen eine konsequente Gleichbehandlung gar nicht zu. Selbst, wenn Geld ersatzlos abgeschafft würde, gäbe es immer noch Personen, die mehr zu sagen, mehr Kraft oder mehr Ansehen haben als andere.

Das System der DDR war im Übrigen kein Kommunismus.

Was möchtest Du wissen?