Wieso funktionieren angeordnete Vergewaltigungen (z.B. in Kriegsgebieten)?

3 Antworten

Wenn ein Soldat für Monate keinen Geschlechtsverkehr hatte, vielleicht sogar nicht einmal eine Frau gesehen hat, dafür aber immer von Tod und Elend umgeben ist, dann stumpft er in solchen Dingen einfach ab. Da bietet eine Vergewaltigung die beste Möglichkeit Frust abzubauen, den Sexualtrieb zu stillen und sich am Gegner für eigene Verluste zu rächen (die Frauen, die vergewaltigt werden, sind meist die Mütter, Töchter oder Schwestern oder Ehefrauen der Männer, gegen die man eigentlich kämpft und wenn man die Männer schon nicht töten kann, dann schadet man so wenigstens den Frauen).
Außerdem möchte man vor den Kameraden nicht als feige oder ungehorsam dastehen, was besonders beim Militär höchst verpönt ist.

Du siehst also, ein Soldat folgt der Anordnung zu einer Vergewaltigung nicht ausschließlich aus sexueller Erregung, sondern aus einer Vielzahl an Gefühlen, die gleichzeitig auf ihn wirkt. Da haben Moral und Anstand leider selten eine Chance.

Warum man der Anordnung folgt, das kann ich schon verstehen - nur eben, wie es rein körperlich funktioniert ist mir ein wenig schleierhaft (bin aber selbst auch kein Mann ;)). Reicht da wirklich das "ausgehungert" sein?

Es gibt ja auch Männer, bei denen schon Stress in der Arbeit oder Aufregung/Nervosität zu Erektionsproblemen führt... wie soll das dann - abgestumpft, traumatisiert - in einem Kriegsgebiet funktionieren? Das finde ich durchaus verblüffend...

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Es gibt auch genug, die sich ohne Traumatisierung und echten Stress einfach nur abreagieren wollen - nichts anderes sind Vergewaltigungen hier nämlich: Demonstration von Macht und Abbau von Frust. Um Sex geht es gar nicht, ist nur Mittel zur größtmöglichen Demütigung.

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Artikle is Propaganda weil er impliziert nur auf einer Seite würde das passieren. Daher ist er die Diskussion incht wert samt den BEhauptungen, die darin gemacht werden.

Vergewaltigungen gibt es in jedem Krieg und auf allen Seiten. Punkt.

Was braucht es, um erregt zu werden/sein?

Sehr wenig. Reicht schon ein Blick.

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