Wieso funkeln manche Sterne und manche nicht?

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1 Antwort

 Die meisten Punkte sind Sterne, also Sonnen, die jedoch sehr weit weg sind. Je entfernter ein Objekt von uns ist, je kleiner erscheint es uns. Irgendwann ist die Distanz so groß, dass wir nur noch einen Punkt sehen. Viele Sterne sind jedoch so weit von uns entfernt, dass wir sie eigentlich gar nicht mehr sehen könnten. Nur weil sie so hell leuchten, nehmen wir sie gerade noch wahr. Als winzige Lichtpunkte.

Das Funkeln entsteht, weil das Sternenlicht zunächst unsere Erdatmosphäre passieren muss, bevor es auf unser Auge trifft. In den unruhigen Luftschichten werden die Lichtstrahlen leicht abgelenkt. Der anfängliche Lichtpunkt tanzt also hin und her und seine Helligkeit schwankt: Der Stern funkelt. Sterne am Horizont funkeln stärker, als die Sterne direkt über uns, denn ihr Licht legt einen längeren Weg durch die unruhige Atmosphäre zurück. Für die Astronauten hingegen gibt es kein Funkeln, sondern nur leuchtende Punkte im Weltraum.

Unsere Planeten wie z. B. Mars, Saturn oder Venus sind jedoch nicht so weit weg, wie die Sterne. Daher erscheinen sie uns nicht punktförmig, sondern als kleine Scheibchen – und hier sind die Helligkeitsschwankungen geringer. Daher funkeln Planeten kaum.

Sie können also am Nachthimmel leicht zwischen Sternen und Planeten unterscheiden: Sterne funkeln, Planeten nicht. Man muss nur genau hinschauen!

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Kommentar von Silmoo
07.05.2016, 03:01

Von wo hast Du kopiert ?  Die Quellenangabe ist auch interessant zu wissen .

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