Wieso führen sich manche Frauen heutzutage auf als wären sie die Prinzessin auf der Erbse und meinen jegliche Handlungen eines Mannes zu kritisieren?

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Hallo itsmei,bitte sachlich bleiben und auch keine diskrimierenden Begriffe verwenden. Interessiert Dich denn die Meinung anderer - oder wolltest Du Deine eigene Meinung bestätigt haben?

Viele GrüßeBen, Support6 von gutefrage

28 Antworten

Ich bin 29 und habe zumindest unter Frauen meiner Generation durchaus ähnliches beobachtet. Das hängt aber eher damit zusammen, dass viele junge Frauen von zuhause aus dermaßen verwöhnt und in Richtung "meine kleine Prinzessin" erzogen worden sind, dass sie zwar im Alltag durchaus recht reif sind, aber andererseits so dermaßen selbstsicher, dass sie mit völlig überzogenen Ansprüchen in Beziehungen gehen und diese nicht erfüllt kriegen. Genau daran kranken auch Beziehungen sehr häufig.

Auch die unangenehmsten und frechsten sowie von unbegründeter Arroganz und einem an Anmaßung grenzenden Selbstbewusstsein dominierten beruflichen Kontakte habe ich mit dieser Altersklasse, sind aber überwiegend Frauen dieser Altersklasse - mit Männern geht's eigentlich, da läuft es in der Regel anständig und korrekt ab.

Man fragt sich da in der Tat als mal, was denn hier eigentlich schief gelaufen ist und ich muss sagen: Obwohl ich keine Verallgemeinerungen mag, muss ich dem Tenor der Frage beipflichten - wie gesagt aber mit der Begrenzung auf Mädchen/Frauen aus dieser Altersklasse. Je älter sie werden, umso angenehmer werden sie. Ich kann daher mit Frauen meiner Altersklasse in den seltensten Fällen, weil sie mir zu anstrengend sind.

Ist dann eine Frau noch nach gesellschaftlichem Maßstab durchaus attraktiv, wenn man drauf steht, merkt sie das meistens auch und wird dann noch forscher, weil sie gespürt hat "es ja machen zu können".

Ich tippe mal ganz direkt drauf, dass es bei den Frauen an einer fehlgeleiteten Erziehung unter der Prämisse "meine kleine Prinzessin" hin zu extremem Selbstbewusstsein nach der Maxime "du bist besser als die anderen und individuell und einzigartig und darfst machen was du willst" ohne Widerspruch und dieser selbst von "coolen" Eltern oft erschreckend hemmungslos zelebrierten YOLO-Lebenskultur liegt - nicht mehr und nicht weniger. Grenzen fehlen, Selbstreflexion fehlt sowieso. Wenn dann noch soziale Netzwerke im kritischen Ausmaß dazu kommen, gibt eines das andere.

Das permanente Bestreben um Selbstverwirklichung innerhalb dieser YOLO-und-ich-bin-besser-Spaßgesellschaft, trägt nur dazu bei: "Ich, ich, ich und am liebsten vorne und überall und überhaupt und sowieso - ich, ich, ich, alle anderen sind mies". So denken viele, so und nicht anders, und geben es dabei doch nie zu; akzeptiert wird nur das, was man selber denkt und vertritt, alles andere ist Mist und wird boykottiert oder zumindest mal kritisch beäugt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Man hat in all den Jahren einiges erlebt.

Du bist sehr mutig, das so offen auszusprechen. Warten wir den Shitstorm ab. Ich denke, es liegt an den Müttern den Feministinnen der 80erjahre.

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@Ottavio

Ich habe mir schon oft den Mund verbrannt, weil ich die Dinge ehrlich anspreche und den Leuten nur selten aus dem Herzen spreche. Hier macht auch immer der Ton die Musik, aber ich denke, dass das schon so hinkommt. Beobachte das seit Jahren, es könnte mit den 68ern angefangen haben. Nicht alles wurde durch sie verbessert, gelinde gesagt -----> ich bin kein Ewiggestriger, aber die selbsternannten Revoluzzer haben die Gesellschaft nicht per se besser gemacht.

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@rotesand

Nun ja, die 68er waren schon 1969 keine einheitliche Bewegung (mehr?). Die selbsternannten Revoluzzer unter ihnen waren nur eine kleine, aber sehr lautstarke Minderheit, und die Feministinnen unter ihnen, wenn es denn schon welch gab, waren ersteres erst recht; aber an sah und hörte 1969 noch nichts von ihnen. Trotzdem waren sie 1979 der Meinung, die wahren Fortsetzerinnen der 68er zu sein. Ich sehe das anders.

Über die "Mütter" habe ich noch mal nachgedacht. So viele Feministinnen waren das in den 80ern auch nicht und so viele Kinder haben sie nicht in die Welt gesetzt, dass sie eine ganz Tochtergeneration geprägt haben können. Aber ich hatte nicht an die Lehrerinnen gedacht. Unter denen gab es wirklich viele Feministinnen, und die haben viel mehr Mädchen erzogen als die feministischen Mütter.

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Nur weil du einen Mix von diversen Abstammungen in deinen Genen hast und vielleicht auch anders aufgezogen wurdest, wie normale Deutsche Frauen, bedeutet das doch nicht,

dass du alle Frauen als "nervige Weiber" pauschalisieren kannst.

Du kannst ja handeln wie du es für richtig hältst, aber das nennt man Toleranz, dass man andere Lebensarten und Meinungen zumindest respektiert.

Mit gefällt es auch nicht, dass hier so viele Frauen noch mit Kopftuch herumlaufen, sich total Männer unterwerfen und sich nicht mal getrauen, auf gleicher Ebene mit einem Mann sich ausainander zu setzen.

Hier sind Frauen kein Eigentum und das kann in einer deiner Kulturen klappen, wenn die Frau keine eigene Meinung hat, oder sie sich alles vorschreiben lässt und wenn sie (leider) nichts anderes kennengelernt hat, dann kann sie gerne glauben, dass das eine glückliche Beziehung sein kann.

Sich zu beschweren was einem nicht gefällt?

Wenn es dem Mann zuseht, dann sollte eine Frau sich genauso äußern dürfen, was ihr nicht gefällt.

Bei uns sagt man: es gibt Solche und Solche. Es ist wie Überall, dass es verschiedene Charakteren gibt. Und, Frauen brauchen Männer nicht mehr als Beschützer und Ernährer. Dementsprechend sind sie selbstbewußter und anspruchsvoller geworden.

Es liegt also an den Männer sich daran zu gewöhnen und darauf einzugehen.

Das Heimchen am Herd und die unterwürfige Frau gibt es fast nur noch in archaischen Gesellschaften.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Was ist dein Problem? Das Frauen inzwischen auch eine Stimme haben und nicht alles still hinnehmen müssen?

Eine Stimme haben heißt nicht gleich ein auf besseres Geschlecht machen zu müssen

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@itsmei

Weiß du, was ich kritisiere? Ich kritisiere, was ich für falsch halte - unabhängig von Geschlechtern - Pauschalisierungen zum Beispiel kritisiere ich - bisher das einzige was ich von dir gehört habe.

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@itsmei

Wer sagt dir denn, dass sie nicht das bessere Geschlecht sind?

Sie bekommen KInder

Sie arbeiten bedeutend mehr als Männer. (Haushalt, Kinder, Job)

Sie begehen nur ein Bruchteil der Verbrechen, im Vergleich zu Männern.

Sie eskalieren Situationen selten so wie Männer und üben dann Gewalt aus.

Bei einer ungewollten Schwangerschaft übernehmen sie fast immer die Verantwortung, während die Väter sich gerne verabschieden. Mit drastischen, negativen Folgen für die Mädchen.

Willst du noch mehr hören?

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@Judith171

Willst du mir ernsthaft sagen Frauen wären besser/ mehr wert als Männer ???

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@itsmei

Ich will auf jeden Fall sagen, dass Männer nicht mehr wert sind als Frauen.

Aber bis das in das Bewusstsein von Muslimen dringt, vergehen sicher nochmal 1.400 Jahre.

In der Entwicklung der letzten 2000 Jahre hat das körperlich stärkere Geschlecht das körperlich schwächere Geschlecht versklavt. Mit Gewalt, mit Hilfe der männlichen Gemeinschaft, mit Verboten aller Art, keine Bildung, keine freie Entscheidung, keine Freizügigkeit.

Heute zählt körperliche Kraft nicht mehr so viel, weil wir in der westlichen Welt Gesetze haben die solche Gewaltshandhabe verhindert. Und plötzlich finden viele Männer Frauen zu anspruchsvoll.

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@Judith171
  1. Männer und Frauen sind GLEICH an Wert !!!
  2. ich bin keine Muslima, nur weil ich Araberin bin, heißt das doch nicht gleich, dass ich muslimisch bin, aber islamophobie ist da so ne andere Sache
  3. ich verschwende meine Zeit nich länger mit diesen sinnfreien Gesprächen
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@itsmei

Ich dachte nach Deinem posting Du bist ein Mann. Das macht es ja noch grausliger.

si tacuisses, philosophus mansisses

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@itsmei

Warum gehst du nicht auf die anderen Kommentaren ein, die dir sachlich und vollkommen sinnvoll widersprechen?

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@alexandree4a

Weil sie ein kleines und naives Mädchen ist, die mit schweren Komplexen zu kämpfen hat.

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Die Prinzessin auf der Erbse hatte Erzeihung und Vermögen im Hintergrund !

Viele die sich so aufführen[ Fragestellung ] hatten schon mit der Schule Probleme.

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Hallöchen

Ich würde das jetzt nicht so pauschal sehen,-natürlich haben wir Frauen uns in den letzten Jahren verändert

Gerade die jüngere Generation will ihre eigene Selbständigkeit erlangen

Sie wollen nicht mehr von dem Mann abhängig sein

Ich habe mich früher auch immer unterdrücken lassen...

Was mir in 2 langen Partnerschaften absolut nicht gut bekommen ist

Irgendwann habe ich mir dann aber selbst gesagt...So gehts nicht weiter

Aber deswegen habe ich einen gesunden Menschenverstand,ohne das ich eine Zicke bin,oder die Oberhand gewinnen will

Ich bin mit meinem Mann auf Augenhöhe

Würde auch niemals mit unfairen Mitteln kämpfen,um meinen Willen durchzusetzen

Ich kenne nur Frauen(aus meinem Bekannten,-und Freundeskreis)die genauso ticken wie ich....

 - (Liebe und Beziehung, Psychologie, Frauen)

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